Yarn Purchase / Wollkäufe


Heute kam die vierte Sockenclub-Lieferung der Wollmeise, und diese Farben begeistern mich wieder sehr. Die Stränge heißen “Bluebell” und “True Love”. Das Sockenmuster, das mitgeliefert wurde ist sehr schön, aber nichts für mich, denn ich würde mich eher vierteilen lassen, als etwas mit BLUMEN!!! zu stricken (Ausnahmen werden für Kaffe Fassets “Persian Poppies” gemacht oder für sehr abstrakte Motive, aber dann muss auch wirklich Schluss sein.) :D

Das Goodie der Lieferung war ein Bügelbild mit einem Motiv, wie man sie in Poesiealben der Jahrhundertwende (aber nicht dieser) fand, und das ist nun so gar nicht meins. Mein Poesiealbum fristete ein Schattendasein und wurde ziemlich schnell und ziemlich diskret entsorgt. Natürlich wurde ein derartig geschlechtsspezifischer und pädagogisch unwertvoller Artikel von Freundinnen eingeschleppt (ebenso wie die Barbie). Aber wie gesagt, das Ding staubte vor sich hin (wie die Barbie auch), und ich ging mit den Jungs spielen oder saß in meiner Lieblingseibe und las. Aber was mache ich jetzt mit dem Bild???

Es war jedenfalls ein tolles Jahr in diesem Sockenclub, dem ich eines meiner liebsten und schönsten Strickstücke verdanke, nämlich dieses hier. Die Garne waren wirklich außergewöhnlich, und gäbe es eine Fortsetzung (was nicht der Fall ist), würde ich mich wieder anmelden.

Just a picture of the latest Wollmeise Sock Club package, containing two wonderful skeins called “Bluebell” and “True Love”.

Ich bedanke mich ganz herzlich für die vielen netten Kommentare zu meiner Hanami-Stole und freue mich, dass sie solchen Anklang findet.

Thank you so much for the many nice comments to my Hanami Stole. I’m very happy you like it.

Nun, wo sie fertig ist, verstehe ich kaum, wo mein Problem mit Lace nun eigentlich lag, da ich ja durchaus andere, ebenfalls nicht unschwierige Techniken beherrsche, deren Erlernen mir leichtfiel. Man kann ja nun nicht sagen, dass keltische Flechtmuster, Fair-Isle-Technik oder Doppelstrick so wahnsinnig einfach sind, verglichen mit Lace. Ich habe viele gute Tipps erhalten, die mir das Lace-Leben leichter machten, und folgende halfen mir besonders:

  • Das Abteilen der einzelnen Mustersätze durch Maschenmarkierer (wie konnte ich so blöd sein, zu glauben, das ginge ohne?)
  • Dem Muster die Zeit geben, die es braucht, um sich zu entwickeln. Der eigene Rhythmus eines Lacemusters zeigt sich eben selten nach fünf Reihen, wie ich erfahren durfte. Bis es so weit ist, hilft nur, verbissen dem Chart zu folgen.
  • Das Zählen der Maschen in den einzelnen Musterrapports hilft, vergessene Umschläge aufzuspüren und diskret hineinzupfuschen.
  • Ab und zu mal eine Fangschnur durchziehen hilft vor allem psychologisch.
  • Wenn man sich verfranzt hat, nicht verbissen stundenlang herummachen, sondern für ein paar Stunden oder auch den Tag beiseite legen und etwas anderes zur Hand nehmen.

Now, after I finished it successfully, I really don’t understand why it was so difficult for me to master lace knitting, why it took so many failed attempts until I succeded after all. Specially, because I’m very well capable of learning new techniques quickly. After all, nobody will tell that celtic knotwork, fair isle, or doubleface is so much easier, compared to lace. When I wrote about my struggle with the big evil lace dragon, I got so many hints and tips, and the following helped me to succeed after all:

  • putting stitch markers between the pattern repeats (how could I be so stupid to believe I  could manage without?)
  • giving the pattern the time it needs to develop and show finally. This takes more than five rounds. Before this happens, I just stick to the charts and do what’s written there very carefully.
  • counting stitches between the markers help to find forgotten yarnovers which can be fumbled in easily.
  • pulling some waste yarn through the stitches is a great psychological aid.
  • after getting lost between stitches and charts without finding the mistake, I put the project aside for some time (or even the whole day).

In den letzten Wochen wurde mehrfach die Frage gestellt, ob es für mich ein Lace-Leben nach Hanami gibt und hier mehr zum Thema Lace zu lesen sein wird. Ja, ganz sicher. Ich arbeite ja an der Swirl Stole, die auch irgendwie Lace ist und sogar so einfach zu stricken, dass einem vor Dankbarkeit die Augen tränen. Aber es wird auch anderes geben. Bei meiner Recherche zum Thema “Lace, das für mich tragbar ist” bin ich auf einige Modelle gestoßen, die ich gerne nacharbeiten möchte. Ich sage also herzhaft “Ja” zum Thema Lace, und hier ist ein Ausblick auf einige Lacegarne, die ich verarbeiten werde:

During the last weeks there was one question frequently asked: Will there be a lace-life for me after Hanami, and will there be more to read in this blog. And I can tell: Yes, it will. Definately. I’m already working on the Swirl Stole, which is a lacy, but very easy project as well.  But there will follow other lace projects. When I did some research regarding “lace I will really wear”, I found some projects I want to knit. So I say heartily “yes” to lace knitting, and here are some appropriate yarns I will use for it:

Gestern gegen 10.30 trafen sich zehn muntere Damen zum gemeinsamen Ausflug nach Flensburg. Also, eigentlich war Flensburg ziemlich wurscht, denn wir hatten uns bei der Wollsucht angekündigt, um uns ganz unverbindlich mal umzusehen. Nur so, sozusagen.

Nach zweistündiger Zugfahrt, die wir mit Stricken verbrachten, begaben wir uns vom Bahnhof unverzüglich zum Ziel unserer Reise in die Rote Straße, wo wir von Uta und Caprice sehr nett empfangen wurden. Für viele von uns war es der erste Besuch in dem Laden, und bienengleich schwärmten besagte Damen aus, um das reichhaltige Sortiment wunderschöner Garne zu inspizieren. Es war merkwürdig still im Laden, obwohl er natürlich durch uns knallvoll war. Na ja, ich frage mich ja schon, warum man (und ich bin da wirklich keine Ausnahme) sich angesichts eines wunderbaren Wollsortiments aufführt, als wäre morgen nichts mehr davon da und als käme man aus einem Land, wo es solches nicht gibt und man nicht weiß, wan man wieder ins Paradies der frei erhältlichen Garne zurückkehren darf. Im Schweiße unseres Angesichts rafften wir jedenfalls diverse Schätze an uns.

Beladen mit Tüten begaben wir uns in ein nahe gelegenes Restaurant, um uns von den Strapazen des Einkaufs zu stärken, wobei einige von uns Behältnisse mitgebracht hatten, die man als “diskrete Verpackung” bezeichnen könnte. Nach dem sehr leckeren mexikanischen Essen kehrten wir zurück in den Laden, um uns zu verabschieden (vorausschauend hatte ich in der Nähe reserviert). Was soll ich sagen? Es ging gerade wieder los. Viele von uns begannen erneut, mit glasigem Blick die Schätze, die wir uns beim ersten Besuch versagt hatten (oder die wir gerade erst entdeckten), an uns zu raffen. Die Tüten nebst Inhalt mehrten sich nochmals, und sogar Madame “nein, nein, ich kaufe immer nur Garn für ein Projekt und erst wenn das fertig ist, kommt das nächste Material ins Haus” kaufte nicht nur Garne für zwei komplette Projekte (davon eins für den Winter), sondern sie bestellte auch noch Material für ein drittes, das ins Haus geliefert wird. :D

Danach machten wir noch einen kleinen Gang zum Hafen, wo die Rumregatta stattfand. Warum das Regatta hieß, ist mir unklar (der Teil mit dem Rum allerdings nicht), denn die Boote lagen alle im Hafen. Die Leute, die uns mit unseren Tüten sahen, müssen gedacht haben, dass es irgendwo was umsonst gab. Gegen 18.00 Uhr fuhren wir dann zurück nach Hamburg und kuschelten auf der Fahrt mit unserer Wolle.

Für das geplante Gruppenfoto aller Einkäufe (“Mahnmal der Peinlichkeit”) reichte die Kraft nicht mehr, denn wir hatten uns völlig verausgabt. Außerdem stellten wir fest, dass der Tisch im Großraumabteil des Regionalexpresses einfach viel zu klein war.

Nun zu meinen Einkäufen. Das Bild ist leider etwas dunkel und unscharf, aber die Auflistung sollte das Ausmaß des Wahnsinns erhellen können (der Lebensgefährte hat die Riesentüte übrigens taktvoll übersehen):

Aaalso, ich habe gekauft:

  • eine Strickpackung Karen Noe für einen Pullover (blaues Leinengarn)
  • eine Strickpackung Karen Noe für ein Sommertop (grünblaues Rustik-Garn)
  • zwei Stränge Trekking Handart in leuchtenden Rottönen
  • einen Crazy Zauberball von Schoppel in der Farbe “Frische Fische”
  • vier Knäule Drops Alpaca in zwei Farben (für einen Baktus und was mir noch so einfällt)
  • ein Metall-Nadelspielset von KnitPro
  • zwei Addi Lacenadeln
  • eine kleine GoKnit Pouch
  • ein Heft von Karen Noe zum Thema Schals

Dieses Heft, dem eine deutsche Übersetzung beiliegt, enthält Schals und Tücher, die sehr ungewöhnlich und auch sehr schön sind. Gerade das Titelmodell hat es mir angetan, aber auch andere.

Die Menge ist natürlich irgendwie peinlich, aber ich bin nicht allein, andere waren genauso schlimm. :D

Edit: Also bitte, wer ohne Stash ist, werfe das erste Knäul (um es mal leicht abewandelt mit der Bibel zu sagen). Ich bin überzeugt, Ihr hättet an unserer Stelle auch nicht anders gehandelt.

Just a short report about our trip to Flensburg with some minor shopping activities.

Modulares Stricken mit vielen Farben ist insofern eine Herausforderung, weil man von den Strängen oder Knäulen nicht unbedingt auf die fertigen Patches schließen kann. Für mich ist dies ein Bereich, der weniger durch theoretische Überlegungen als vielmehr durch lustvolles Ausprobieren zu bewältigen ist.

Modular knitting with many colours is somewhat challenging because it’s not so easy to infer from the skeins or balls of yarn to the knitted patch. For me this is something that is not accomplished by mere thinking (or reading tons of books) but by simply trying it – a rather sensual process, full of relish.

Wenn man in Büchern zum Thema über Farbwahl und -kombinationen liest, so wird immer gepredigt, sich nicht nur danach zu richten, was im “Rohzustand” gut miteinander harmoniert (und die Sache so zu Tode zu theoretisieren), sondern zu akzeptieren, dass Farben, die zunächst nicht optimal zueinander zu passen scheinen, im Zusammenspiel mit anderen genau richtig sind. Und das bedeutet: Einfach drauflosstricken und sich eher an Helligkeitswerten als an Farben zu orientieren – es wird schon hinhauen im großen Einklang der Farben. Insofern befinde ich mich voll in der Experimentierphase, denn so ein kleiner Patch zwischendurch ist schnell gestrickt.

Books about modular knitting teach us that one should not make oneself mad with the “right” combination of colours. There are shades which don’t seem to make a good match with others when seen in skeins or balls, but which work great together after knitting. This means: don’t think too much about the question whether this specific blue might be perfect with this certain shade of yellow. In modular knitting, density values are much more important than colours or shades. One just has to do it, it somehow will work in the total accord of colours. And for me, this means I’m still in the state of mere trying. A small patch is done quickly.

Das Rohmaterial sieht übrigens so aus / The raw material looks like this:

Die Farben sind unglaublich. Aber wie es mit handgefärbten Garnen, selbst wenn man sie als gelungen und farblich ausbalanciert empfindet, so ist: das ideale Projekt ist nicht so schnell bei der Hand. Shibui Sock ist ja eigentlich ein Sockengarn aus reiner Merinowolle, das allen entgegenkommt, die Mischgarne nicht mögen. Ich jedoch habe speziell die Handgefärbten fürs modulare Stricken entdeckt, da die meist kurzen Rapporte oft besser in Patches mit entsprechend kurzen Reihen zur Geltung kommen als beispielsweise in einem Pullover.

The colours are unbelievable. But it’s not so easy to find a perfect pattern for handdyed yarns, even if they are perfectly dyed and well balanced. Shibui Sock is meant to be for … yeah, for socks, it’s pure merino yarn which is perfect for all who don’t like the ordinary sock yarn blends. But I discovered them specially for modular knitting. Handdyed yarns often have short colour repeats, and I like them better when used in patches with rather short rows than in long ones as you find in sweaters and other larger garments.

Außerdem fand Lollipop/made by Filzflash Verwendung, dessen Lebendigkeit in Fotografien leider kaum zur Geltung kommt. Es sind wunderschöne Semi-Solids, die einen ruhigeren Gegenpol zu den mehrfarbigen Shibuis bilden.

Besides this, I used Lollipop/made by Filzflash. Unfortunately it’s simply impossible to take a proper picture of them. They are beautiful semi-solids which make a calmer contrast to the multicoloured shibui yarns.

Beide Garne sind hier erhältlich.

Jetzt habe ich vermutlich wieder mindestens 50 Leute, die mich hassen und 50 Leserinnen weniger, denn ich war beim letzten Update erfolgreich. Ich habe Wollmeise Lacegarn in den Farben Rosenrot und Fliederbusch ergattert, plus drei Stränge Merino-Sockenwollen in den Farben Maharani und Neptun. Die Farben sind einfach großartig.

Maybe you’ll hate me, but I was successful with the last Wollmeise Shop update. I got two skeins of laceweight yarn and three skeins of merino superwash. The colours are rose red and syringa (lace) resp. Neptun and maharani (merino superwash). The colours are gorgeous.

… sind Schwestern, oder mindestens Cousinen. Heute ist ja für alle Leute eine Art Spaßtag, doch ich möchte ihn als Tag des Garnes bezeichnen.

… are sisters, or, at least, cousins. Today is a kind of fun day, but for me it’s the Day of the Yarn, as I’d like to call it.

Zunächst – ich bin gerade auf der Suche nach der idealen Wandersocke – habe ich einige Knäule Lang Jawoll erstanden, um entsprechende Fußbekleidung zu stricken. In wandertauglichen Farben, versteht sich. Solide, ein wenig frugal, aber zweckdienlich, kein Chi-Chi.

First of all I bought some balls of sock yarn. I’m trying to knit the perfect hiking sock at the moment, and so I chose Lang Jawoll. This may look a bit frugal, but they’re perfect for this purpose, without any sophisticated details.

Auch dabei: Vier Knäule Sockenwolle von Kaffe Fassett. Ich liebe die Farben.

I also chose four balls of Kaffe Fassett sock yarn. I love the colours.

Und nun müssen wir uns leider von allen LeserInnen verabschieden, die zur Zeit eine Wolldiät machen, einem Wollkaufverbot unterliegen o. ä. Wir hoffen, dass Ihnen das bisher Gebotene gefallen hat und würden uns freuen, Sie bald wieder bei uns begrüßen zu dürfen.

And now it’s time to say goodbye to all my dear readers who are on a yarn diet or forbid themselves to buy any yarn at the moment. I hope you liked the yarns shown here until now. I’d love to see you again soon.

Noch wer da? Nun, Ihr werdet Euch sicher fragen, was das Geschwätz  von Opulenz und Dekadenz soll, denn bisher war’s ja eher Hausmannskost. Aber nun geht es los.

Is there still anybody out there? Well, you’ll probably want to know what this chit-chat about opulence and decadence means because the yarns shown are quite bland. But now the fun begins.

Zunächst konnte ich zwei Knäulen Noro Silkgarden Sockengarn nicht widerstehen. Es ging einfach nicht.

First of all I couldn’t resist and bought two balls of Noro SilkGarden Sock yarn. I simply couldn’t. You understand?

Hübsch, nicht wahr?

Very nice, isn’t it?

Dann kam heute ein Päckchen an … mit Koigu Painter’s Palette Premium Merino. Für eine opulente Stola. Diese Farben! Unglaublich!

Today a parcel arrived and it contained Koigu Painter’s Palette Premium Merino. I’ll use this for a very opulent stole. These shades! Unbelievable!

Und jetzt laufen die Dinge eindeutig aus dem Ruder … ich musste heute zum Zoll, um etwas aus den Fängen Unkundiger zu befreien. Normalerweise vermeide ich jeglichen Kontakt mit der bräsigen deutschen Beamtenschaft, aber dies hier war jedes Opfer wert.

And now it’s getting a bit weird. I had to see the guys from the custom’s today, to free something from their very hands. Normally I strictly avoid any contact with these dull German civil servants (if possible), but this was definately worth it.

Leider ist es mir nicht möglich, dieses Leuchten und Schimmern auch nur ansatzweise wiederzugeben, Ihr müsst Euch also mit dem müden Abglanz begnügen. Dies ist Tilly Tomas Plie Seidengarn für den Bullseye Sweater aus dem Studio StitchDiva. Ich bin einfach sprachlos …

Unfortunately it’s not possible for me to take a proper picture of this glowing and shimmering yarn. So you have to take it for granted it IS just phantastic. This is Tilly Tomas Plie silk yarn for the Bullseye Sweater by StitchDiva. I’m just speechless …

Das Internet ist eine Quelle der Inspiration für uns alle, die niemand mehr missen will. Wir sehen neue Dinge, die uns beflügeln oder wir sehen etwas, das uns früher zu kompliziert erschien, während wir durch die zahlreichen Anleitungen etc. lernen, dass es eigentlich ganz einfach und auch für uns nachzumachen und damit auch zu erleben ist.

Jede von uns beschränkt sich gezwungenermaßen auf einige Bereiche oder Techniken – oder auch nur auf einen einzigen. Bei mir ist es Stricken, Filzen und Spinnen, und eingeschränkt Häkeln (Amigurumis und vielleicht mal eine Decke) und Perlenarbeiten.

Man sieht immer wieder Dinge, die andere ausüben oder neu beginnen und freut sich daran, ohne dass man es nachmachen möchte oder die Möglichkeit hat. Auch ich habe vieles gesehen, was ich teilweise mit Spannung verfolge, ohne selbst tätig zu werden. Anderes hingegen gefällt mir einfach nicht.

Hier folgt eine kleine Auswahl:

  • Weben: Ich habe keinen Platz für Webrahmen, von Webstühlen ganz zu schweigen.
  • Strickmaschinen: Siehe Webrahmen. Außerdem stricke ich vor allem vor dem Fernseher, was mit einer Maschine nicht so gut möglich ist.
  • Färben: Finde ich reizvoll, wenn andere es machen. Mich überkam es bisher nicht und wird es auch in absehbarer Zeit nicht tun. Mein Lebensgefährte, unsere Töpfe, das begrenzte Platzangebot in Küche und Bad danken es.
  • Sock Blanks: Dies wird mich nie überkommen, da ich keinen Sinn darin sehe, Dinge zu bemalen und aufzuribbeln, um dann etwas zu stricken, das doch aussieht wie handgefärbte Sockenwolle. Die kann ich kaufen. Besonders freudlos finde ich die Variante, in der man erst Rechtecke aus naturfarbener Wolle strickt.
  • Scrapbooking: Gibt es von sehr attraktiv bis ganz gruselig, muss ich nicht haben. Ich weiß, dass ich mir die Dinger ohnehin nie ansehen werde. Für mich wäre es wie eine elektrische Eisenbahn: Der Aufbau ist toll, das Endprodukt kann mir gestohlen bleiben.
  • Stempelkarten: Stempeln übt keinen Reiz mehr auf mich auf, seit ich meine Kinderpost einmottete.
  • Teddybären/Puppen herstellen: Letzteres ist, wenn man hohe Ansprüche hat, sauteuer, und ich mag einfach keine Puppen, vor allem nicht in Rudeln. Teddybären haben ein ähnliches Problem, vor allem stellt sich mir die Frage: Wie viele Teddybären verkraftet unsere Wohnung, ohne dass wir uns fragen müssen, ob wir nicht doch ein wenig abseitig veranlagt sind.
  • Nähen: Ist toll, aber das Equipment … Und ich habe eine tief verwurzelte Abneigung dagegen und habe es auch in der Schule nicht gelernt. Meine Oma hat allerdings sehr gute Noten für meine Schülerarbeiten bekommen.
  • Quilting: Finde ich faszinierend, wenn ich die Ergebnisse anderer so sehe. Zieht jedoch auch wieder einen Stash nach sich. Und es wird genäht … siehe oben.
  • Sticken: Nett, aber was soll ich mit dem Kram?
  • Occhi: Hat mich mal fasziniert, und ich habe sogar die Basistechniken erlernt. Nur: Was soll ich mit dem Kram?
  • Klöppeln: Faszinierend, aber was soll ich mit dem Kram? Unsere Toleranz Spitzendeckchen gegenüber geht gegen Null.
  • Serviettentechnik: Also, ich muss doch sehr bitten!
  • Kerzenherstellung: finde ich zu kunstgewerblich.

Jedes Mal, wenn jemand aus meiner Blogrunde ein neues Hobby für sich entdeckt, nehme ich virtuell daran teil und freue mich mit. Vor allem freue ich mich daran, dass dieser Elch an mir vorbeiging (denn der Elch bringt immer Freunde mit, in Gestalt von Büchern, Stash und Equipment).

Aber selten, sehr selten erwischt es mich, und dann verfluche ich mein Leben. Als wären meine Hobbys nicht genug. Aber es kommt tatsächlich vor, dass ich immer noch der Faszination erliege.

Ehrlich, manchmal habe ich richtig Angst. :D

To cut a long story short: I’ll start card weaving soon. Isn’t it horrid? As if I hadn’t enough hobbies!

Rowan Summer Tweed, Farben Cape und Loganberry

Rowan Summer Tweed, colours Cape and Loganberry

Die dritte Lieferung ist heute gekommen, und die Farben sind wirklich wunderschön. Sie heißen Orient und Okzident und können in dem mitgelieferten Muster gemeinsam verarbeitet werden. Außerdem gab es noch einen Seidenbeutel mit Maschenmarkierer.

The third delivery just arrived today, and the colours are gorgeuous. They’re named Orient and Okzident and can be both used for the pattern suggestions which came with the yarn. Besides this, I got a small silk bag and a stitchmarker.

Strickblogs haben ja irgendwie schon so etwas wie Bekenntnischarakter, und dieser ist keine Ausnahme. Ich beichte also einige Neuzugänge. Zunächst hätten wir ein paar Stränge Duo in den obigen Farben; sie sind für das Isager-Projekt Arrow gedacht.

To blog about knitting has something of shriving sometimes, and thisone is no exception. Therefore I have to confess that there is some new yarn in stash. First of all, there are some skeins of Duo in the colours seen above. They are meant for the arrow sweater by Marianne Isager.

Gestern habe ich einen LYS durchstöbert, was relativ enttäuschend war. Ich war auf der Suche nach einem Sommergarn, aber was sie hatten, gefiel mir nicht so recht. Was mir aber sehr wohl gefiel, war Noro Silk Garden in wundervoll müden, dekadenten Farben. Die musste einfach mit. Es ging nicht anders. Ich werde eine Weste daraus stricken.

Yesterday I browsed a local yarn store, and it was rather disappointing (I was looking for some summer yarn, but didn’t like what they had in stock). But what I did like was this wonderful decadent shade of Noro Silk Garden. It had to come with me, resistance was futile. I’ll knit a vest from it.

Und da es dann schon egal war, nahm ich noch zweimal Noro Sockenwolle mit, die ich sehr mag – gerade für Socken.

Since it didn’t make any difference any more, I took these two balls of Noro sock yarn with me, which I really like, specially for socks.

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