Fair Isle / Stranded


donegal4Diesmal war es wegen der vielen freien Tage (Weihnachten und Wochenende) ja besonders bräsig, also ideal, um sich seinen Hobbys zu widmen. Unter anderem habe ich an meinem aktuellen Fair-Isle-Projekt weitergearbeitet. Nun erkennt man schon einen kompletten Mustersatz in seiner ganzen Farbenpracht. Und es macht einen Riesenspaß!

These time there were many holidays (Christmas and the weekend following directly), and this gave me some extra time to dedicate myself to my hobbies. First of all I went on with my current stranded project. Now you can recognize a complete pattern repeat with its gorgeous colours. And it’s real fun!

Ich habe einige Mails bekommen von StrickerInnen, die sich an diese Technik nicht herantrauen. Dabei ist es eigentlich ganz einfach, wenn man ein paar Dinge beachtet.

Was im Deutschen landläufig als Fair-Isle bezeichnet wird, ist korrekterweise ausschließlich auf Strickstücke bezogen, die von der gleichnamigen Insel stammen und die traditionellen Muster aufweisen. Die Technik selbst, die auch modern umgesetzt werden kann heißt im Englischen “stranded knitting”.

Fadenspannung

Dies ist der erste und wichtigste Punkt beim Stricken in Fair-Isle-Technik . Sie kann man gut an einem kleinen Projekt üben. Traditionell wird beidhändig gestrickt, d. h. jede Hand führt einen Faden. Der linke wird “kontinental” gestrickt, wie wir Mitteleuropäer dies allgemein zu tun pflegen, der rechte wird über die Nadel geworfen. Dies ist zu Anfang nicht ganz einfach, doch für die meisten ist es Übungssache. Ein hervorragendes Video in deutscher Sprache, auf das man gar nicht oft genug hinweisen kann, findet man hier (Damit habe ich es gelernt). Hilfreich ist das Verweben der Fäden auf der Rückseite. Dies ist vor allem bei modernen Neuschöpfungen notwendig, bei denen eine Farbe über mehr als fünf (oder sogar mehr als zehn) Maschen hinweg auf der Rückseite entlanggeführt wird. Die Abstände, in denen man die Fäden einweben will, sollte man selbst herausfinden. Ich stricke maximal drei Maschen ohne Einweben, manche stricken fünf.

Wer sich mit dieser Methode hartnäckig so gar nicht anfreunden kann, der kann beide Fäden über dem linken Zeigefinger führen oder sich eines handelsüblichen Strickfingerhuts bedienen.

Projektauswahl

Es gibt einfachere und kompliziertere Muster. Erstere sind übersichtlich, kleinteilig und meist geometrisch, während kompliziertere eher großflächig, unübersichtlicher und teilweise asymetrisch sind (Beispiel). Erstere sind eingängiger und erlauben, sich auf die korrekte Ausführung der Technik zu konzentrieren (Beispiel). Für das Stricken selbst gilt jedoch, dass das Muster Reihe für Reihe abgearbeitet wird. Das Ergebnis, die konkrete Form wird abstrahiert und quasi in horizontale Streifen zerlegt. Letztendlich ist das Muster beim Stricken zweitrangig, da es erst durch den Fortschritt sichtbar wird.

Farbwahl

Die Wahl der Farben ist ausgesprochen wichtig, da zu geringe Kontraste oder zu große Ähnlichkeit von Motiv- und Hintergrundfarbe zu einem optischen Chaos führt und das Muster bis zur Unkenntlichkeit verschwimmen lassen können. Ein solches Durcheinander ist einem guten Fair-Isle-Strickstück abträglich; es zeichnet sich immer dadurch aus, dass das Muster deutlich hervortritt, selbst wenn man sich dafür entscheidet, Ton-in-Ton zu stricken.

Möglich ist prinzipiell alles, über reine Naturtöne (direkt vom Schaf, sozusagen) über Pastelltöne bis hin zu kräftigen Farben. Traditionelle Fair-Isle-Pullover weisen eher helle, kontrastierende Schattierungen auf, moderne Kreationen unterliegen diesen Beschränkungen nicht. Sehr wichtig bei vielfarbigen Projekten ist, dass mindestens eine Farbe vorkommt, die man mit den anderen zusammen als disharmonisch empfindet, da das Gestrick sonst meist langweilig und spannungslos wirkt (dies gilt nicht für Projekte, die lediglich in zwei Farben ausgeführt werden). Meiner Erfahrung nach wirkt das Gestrick am besten, wenn eine Farbe dabei ist, in der man nicht mal beerdigt werden möchte und die als Knäul neben den übrigen unpassend wirkt (kein Witz! Falls Ihr das Bedürfnis habt, das Knäul mit spitzen Fingern aufzunehmen und aus dem Fenster zu werfen, seid Ihr auf dem richtigen Weg). Verstrickt fügen sich diese Farben meist harmonisch ein und sorgen für interessante Kontraste, die das Gestrick erst lebendig machen. Am einfachsten ist es, einer Auswahl von kalten Farben eine warme hinzuzufügen (oder umgekehrt). Ebenso wichtig ist, auf harmonische Kontraste und Hell-Dunkel-Effekte zu achten. Man sollte immer das Gesamtbild visualisieren und nicht einfach Farben zusammenstellen, die einem einzeln zusagen.

Die grafische Darstellung

Die ist nicht immer, was sie sein sollte. Manchmal briefmarkengroß, manchmal knallbunt und oft rein schwarzweiß mit unterschiedlichen Symbolen für die verschiedenen Farben, was in der Praxis kaum zu bewältigen ist. Da hilft nur mittels Farbkopie vergrößern oder umzeichnen. Beim Umzeichnen genügen übrigens zwei Farben, eine für die Hintergrund- und eine für die Kontrastfarbe (oder hat wer gerade acht gut unterscheidbare Blautöne da?); Farbwechsel kann man am Rand markieren.

Die Übersicht behalten

Bei grafischen, klar voneinander abgegrenzten Mustersätzen ist das einfach, bei komplizierteren, die ineinander wabern … nicht ganz so. Hilfreich ist, die einzelnen Mustersätze horizontal voneinander mittels Maschenmarkierern zu trennen. Wenn man sich verstrickt, merkt man dasmeist  zum Ende des Mustersatzes und muss nicht über 300 Maschen anhand der Grafik überprüfen.

Steeking

Neben der Fadenspannung hält diese Technik, bei der das in Runden angefertigte Gestrick schließlich aufgeschnitten wird, die meisten Leute davon ab, sich an einem Fair-Isle-Projekt zu versuchen. Die Ängste sind nicht gerechtfertigt, vorausgesetzt man wählt das richtige Material (rauere Wollqualitäten, keine Superwash-Ausrüstung, keine oder nur geringe Kunstfaser-, Baumwoll- oder Seidenbeimischung). Wenn man die zahlreichen detaillierten Anleitungen befolgt, die es im Internet gibt, kann nichts schiefgehen (ehrlich nicht!). Steeks werden durch Häkeln, Nähen (mit der Nähmaschine) oder gar nicht befestigt. Wer einmal ein Strickstück aufgeschnitten hat, wird es skrupellos immer wieder tun; es hat sogar etwas lustvoll-anarchistisches. Wer sich wirklich nicht traut oder z. B. reine, rauere Wolle nicht gut verträgt, sodass er auf andere Materialien zurückgreifen muss, kann auch Raglanschnitte oder Pullover/Jacken mit Rundpasse in einem Stück stricken. Socken, Handschuhe und Mützen werden ebenfalls nicht aufgeschnitten.

(Anmerkung: Es gibt Stricker, die Gestrick aus jedem möglichen und unmöglichen Material aufschneiden, dessen Schnittkanten sie zuvor mit der Nähmaschine befestigt haben. Da ich Wolle bevorzuge, kann ich keine eigenen Erfahrungen beisteuern)

Elastizität und Fertigstellung

Fair-Isle-Gestrick ist unelastisch, was durch die Technik bedingt ist. Daher ist es notwendig, Bündchen mit kleineren Nadeln und sehr fest zu stricken und nach Fertigstellung dieser Partie Maschen zuzunehmen. Gerade bei Mützen oder Handschuhen ist die mangelnde Elastizität zu berücksichtigen.

Bei häufigen Farbwechseln ergeben sich entsprechend viele Fäden. Diese müssen bei den traditionell verwendeten Garnqualitäten nicht vernäht werden; die Wolle filzt sich durch Waschen und Tragen zusammen, sodass es genügt, die Fäden zu verknoten und kurz abzuschneiden (wer sich bemüßigt fühlt, die Fäden zu vernähen, kann das natürlich tun. Bei der Verwendung anderer Materialien kann dies notwendig sein).

Unabdingbar für die Fertigstellung ist das Waschen und Spannen des Strickstücks. Dies gilt besonders für Pullover und Jacken. Es sorgt für ein regelmäßiges Maschenbild und die endgültige Passform.

Eine kleine Zusammenstellung entsprechender Literatur findet sich hier.

donegal3

Die Farben stimmen nicht zu 100%, aber dies ist ein erstes Bild meines neuen Fair-Isle-Projekts. Ich kann es gar nicht zur Seite legen, so viel Spaß macht mir das Stricken in dieser Technik.

Of course the colours are not as they look like, but it’s a first impression. I hardly can put it aside since it’s so much fun to knit.

Zu den Farben: Die hat mir Frau Kaufmann (ehemals Wolle und Design) zusammengestellt, nach meinen Vorgaben. Ich wünschte mir Rot- und Blautöne, insgesamt nicht zu hell. Mit ihrer Auswahl bin ich sehr zufrieden, man soll den Profis eben nicht zu sehr dazwischenquatschen. :D

About the colours: Ms. Kaufmann (ex Wolle und Design) choose this selection for me, after I told her that I wanted the sweater in blues and reds, not too bright, please. I’m more than satisfied with her choice, it was a good idea not to fiddle around when real professionals are doing their work. ;)

Das Garn lagerte dann erst mal in meinem Stash, bis ich mich traute, den Pullover zu beginnen. Es ist mein zweites großes Fair-Isle-Projekt.

After I received it, I put the yarn in my stash until I had the courage to start knitting. It’s my first big project in stranded knitting.

donegal2

Auf dem Bild kann man es schon sehen: Es wird “dies”, mit den im Rohzustand gezeigten Farben, zusammengestellt von der unvergleichlichen Frau Kaufmann.

You can recognize what I chose when having a closer look: I’ll knit “this” first, as seen in the picture with the yarn selected by the unbelievable Mrs. Kaufmann.

Leicht war es nicht, ich schwankte hin und her, aber letztendlich gab das Argument, dass dies Modell “winterlicher” wirke, den Ausschlag. Es ist ja bald Wintersonnenwende (in mancher Hinsicht denke ich doch eher pagan), und da passt das Muster in dieser Farbigkeit doch ganz gut. Außerdem habe ich momentan Lust auf die richtig harte Tour beim Stricken. ;)

It was not an easy decision for me; I was not sure what to do for some days, but finally the lady who called this pattern “more suitable for winter” helped me to decide. It will be winter solstice soon (and I sort of think pagan in many ways), and I think this pattern and these shades will be perfect. Besides this, I like it tough when knitting at the moment.

Herzlichen Dank an alle, die ihre Meinung kundgetan haben, Ihr wart mir eine große Hilfe!

Thanks a lot to all who told me their opinion, you were all very helpful!

Nu sind sie fertig, und das Gestricke hat Spaß gemacht, zumindest der Fair-Isle-Teil. Das Muster ist schön einfach und sehr geometrisch und somit für Anfänger in dieser Technik geeignet.

I just finished them, and knitting was fun, at least the stranded part. The pattern is quite easy and very geometric, this means it’s suitable for beginners in stranded knitting.

Sehr begeistert bin ich von Garn und Farben, auch die Anleitung ist sehr übersichtlich und gut beschrieben. Verbraucht habe ich ca. 160 Gramm bei Größe M (die Größen fallen sehr groß aus). Die schöne Wolle war ein Geburtstagsgeschenk meiner Mutter.

I’m very enthused about the yarn and the colours, and also the instructions are well and clearly written. I used about 160 grams of yarn, knitting size M (the sizes are measured rather generously). This very handsome yarn was a birthday present from my mother.

Technische Details/Technical Details
Name: Transition Gloves
Designer: Kerin Dimeler for Shibuiknits
Source/Quelle: Printed leaflet, Faltblatt
Yarn/Garn: Lollipop.yarns by Filzflash, 100% Merino Superwash, 4-ply. Colours/Farben: red purple and blue green / rotviolett und blaugrün
used / Verbrauch: appr. / ca. 160 g
Size /Größe: M
Nadelstärke / Needles: 2,25; 3,25 mm

so dieses schicke Teil. Ich weiß nicht, für was für Pranken die Anleitung gedacht ist, aber ich musste ribbeln und neu stricken, und nun passt er perfekt, der erste Transition Glove. Dies ist die zweifarbige Sektion, die nun beendet ist. Ich bin begeistert von den Farben und vom Garn (lollipop.yarns).

like this fancy item here. I don’t know which kind of giant’s paws the designer had in mind when she wrote the instructions down, but I had to reknit it, and now it fits perfectly. This is the stranded section I just finished. I really love the colours and the yarn (lollipop.yarns).


Dies ist also das Material für die Hommage an Kaffe Fassett, Teil III. Ich habe mich für Kauni entschieden, weil ich das Garn mag und es einigermaßen günstig ist. Vielleicht ergänze ich es noch durch etwas Jamieson, aber da bin ich mir nicht so ganz sicher. Diese Knäule werden in zwei Gruppen geteilt (gelb-rot / grün -blau) und mittels der Splicing-Technik miteinander vernknubbelt. Davor graut mir schon, denn es gehört einideutig in die Womit-habe-ich-das-verdient-Kategorie. Aber es ist mal wieder stärker als ich, und ich fühle das dringende Bedürfnis, anzufangen. Allerdings wird es ein langer, zäher Prozess werden.

This is the material for the Hommage to Kaffe Fassett, part III. I decided to use Kauni because I really like this yarn and it’s not too pricy. These balls will be divided in two groups (yellow-red / green-blue), and then brought together with the splicing technique. I’m really a bit afraid of this because it will take a very long time until I’ll be able to knit the very first stitch, but it’s stronger than me (again), and I feel the need to get started. It will take forever, I’m sure.

Als ich mit dem Stricken begann, landete ich relativ schnell bei Kaffe Fassett und seinen Entwürfen. Mich begeisterte vieles, es ist ein Farbenrausch, doch für die Umsetzung fühlte ich mich nicht bereit. Zudem verwendet er häufig die Intarsien-Stricktechnik, die zu den von mir ungeliebten gehört. So erfreute ich mich lange nur an den Abbildungen, die mir eine ständige Inspiration waren und sind.

When I started knitting, I soon discovered the designs by Kaffe Fassett. I love quite a lot of them, it’s a riot of colour, but for reknitting one of them I didn’t feel advanced enough. What made me hesitate was the fact that he uses intarsia knitting quite often, a technique I rather dislike. So I enjoyed just looking at the pictures with their handsome designs which were a source of inspiration for me – and still are, of course.

Ein Muster hatte es mir besonders angetan, vielleicht mehr als alle anderen, und das waren die Persian Poppies. Es ist ein sehr einfaches Muster, dazu wenig blumig (was mir entgegenkommt) und vor allem voller Möglichkeiten der Variation und viel Raum für eigene Ideen. Mich fasziniert die Einfachheit sowie der hohe Abstraktionsgrad. Ich bin natürlich weder die erste noch die einzige, die das entdeckte, und einige Designer verwenden dieses Muster als Grundlage für eigene Entwüfe, leider auch ohne Angabe der Quelle.

There is one pattern I really fell for, it’s maybe the one I like best: The Persian Poppies. It’s a very simple pattern, not too florid, and full of possibilities for variation and the development of own ideas. It’s its simplicity and the high degree of abstraction that fascinates me. Of course I’m nor the only one neither the first who discovered this. Some designers picked and varied it for using it for their own designs, unfortunately not all of them named their source.

Ich habe mich entschlossen, nun endlich das verehrte Muster umzusetzen, und zwar auf sehr unterschiedliche Weise und mit unterschiedlichen Mitteln. Bisher habe ich vier Ideen, vielleicht sogar fünf, und eine davon wird so ausgeführt werden, wie der Meister selbst es vorsah: In Farbstrickerei (stranded), wobei verschiedenfarbiges Garn mittels Splicing miteinander zu einem langen, vielfarbigen Faden verbunden wird (*ächz*). Daraus werde ich einen Raglanpullover stricken (und keine Weste, wie im ursprünglichen Entwurf); das wird die Hommage No. 3.

I decided it’s time to start with the adored pattern after all, but in very different ways and with a multitude of materials. Until now I have four ideas, maybe five, and four (five) different techniques in mind. Only one will be executed in the way the master himself suggested it: in stranded knitting, and the yarn will be produced from single balls in different colours, connected by splicing (I’m a bit afraid of this – it’s a huge amount of work). I’ll knit a raglan sweater and not a vest (as it can be seen in Fassett’s books). This will be Hommage No. 3.

Die Idee, ein Muster auf unterschiedliche Arten umzusetzen kam mir durch Fassett selbst, der ja nicht nur strickt, sondern auch quiltet, malt, Mosaiken legt und was weiß ich noch alles tut. Da liegt es nahe, selbst noch ein paar Techniken hinzuzufügen und so die Bandbreite der Möglichkeiten zu erweitern, die in Fassetts Mustern (und vor allem in diesem) liegt.

The idea to use different techniques for this design was brought to me by Fassett himself. He’s not only a knitting designer, but he also does quilting, he paints, does mosaiques etc. So it was obvious to me to add some more techniques for amplifying the amount of possibilities which come with Fassett’s patterns (and specially with the poppies).

Die ersten beiden Varianten sind bereits fertig:

Two versions are already done:

Dies ist die Inkajacke von Marianne Isager, und sie ist wirklich und wahrhaftig fertig. Den Reißverschluss hat meine Mutter eingenäht, während ich ihr genau zugeschaut habe (dafür habe ich eine Lampe zusammengebaut und einen Klodeckel montiert … Kompensationsgeschäfte). Ich bin vollkommen glücklich mit dem Teil, es ist wunderbar warm und gefällt mir ausgezeichnet.

This is the Inka cardigan by Marianne Isager, and it’s really, really finished now. My mother did the zipper job (I assembled a lamp and a toilet lid for her, as a kind of a barter deal). I’m really happy with thisone, it’s unbelievably warm, and I just love it!

Technisches / Technical Details

Muster/pattern: Inkajacke /Inka cardigan
Designer: Marianne Isager
Quelle /Source: Inka (Marianne Isager)
Material: Strickpackung/knitting kit (Alpaca no. 2, Tvinni)
Größe / Size: L
Nadeln / Needles: 2,5 mm, 3 mm

Nach dem Stricken des Ausschnitts (im Bild) und gefühlten vier Millionen vernähter Fäden riecht das Bad nun nach einer Mischung aus Schaf und Alpaka (in nassem Zustand natürlich). Sobald die Jacke trocken ist, schneide ich den vorderen Steek auf und setzte den Reißverschluss ein. Dann ist es wirklich geschafft. Ich habe mich noch nie so sehr darauf gefreut, ein Strickstück endlich anziehen zu können.

After knitting the Neckline and weaving in what felt like a bazillion loose ends, my bathroom is smelling like a mixture of wet sheep and wet alpaca. Never mind, as soon as the cardi is dry, I’ll cut the front steek and set in the zipper. Then it’s really done! I never looked forward to wear a knitted garment as much as I do now.

Next Page »