Patterns / Muster


Schade, aber vielleicht nicht zu ändern: Knotions, das Strickmagazin mit den kostenlosen Anleitungen, wird nicht weitergeführt. In der Begründung heißt es, dass es nicht möglich gewesen sei, das Magazin kostenlos und wirtschaftlich zu betreiben, sodass ein Teil der Kosten privat zugeschossen werden musste. Ich mochte das Magazin, das eine überschaubare Alternative zur Knitty darstellte, die ja in den letzten Ausgaben durch ihre Musterauswahl auf mich etwas eigenartig wirkte. Vielleicht ist der Trend, dass das Internet sich zunehmend kommerzialisiert (neben den ohnehin kommerziellen Angeboten wie Online-Shops) nicht mehr aufzuhalten, auch auf dem Stricksektor nicht.

It’s a pity, but maybe it has to be like this: Knotions, the free online knitting magazine, will shut down. I’m very sorry, because I liked this little sister of knitty.com (the  last editions of the latter somewhat alienated me with its selection of patterns). They said it’s not possible to offer the free content on a high quality base any more, and going a more commercial way was no option for them. Maybe the commercialisation of the internet will be the future, even for knitters?

Die neue Knitty ist da, und ich finde sie total langweilig. Nicht, dass die Sachen schlecht sind, aber es gibt für mich weder echte Höhepunkte noch etwas für die allgemein beliebte Rubrik Souterrain des Geschmacks. Man hat alles irgendwie schon mal gesehen, und zwar in Bücher oder auf Websites mit Modellen, die man alle irgendwo schon mal gesehen hat.

The new issue of knitty.com is online, and I’m totally bored by thisone. The featured designs are not bad at all, but there are nor any highlights for me, neither anything from the What-the-Fuck department. But I have the feeling that I have seen all these designs before – in books etc. which made me feel to have seen this all before.

Die einzigen beiden Muster, die mich reizen, sind die Socken Clandestine von Cookie A. und Hatheel von Kathleen Sperling. Ganz niedlich ist noch Zozo.

The only patterns I’d like to knit are the Clandestine socks by Cookie A. and Hatheel by Kathleen Sperling. Quite cute are the Zozos.

Die neue Knitty ist da, und wie es meist mit Sommerausgaben ist, seien sie nun online oder in Heftform, reißt mich diese auch nicht vom Stuhl. Das einzige, was mich entzückt, ist die sinnfreie, aber lustige Krabbe. Vielleicht empfanden das auch die Redakteure so, denn anders ist die Platzierung an erster und somit sehr prominenter Stelle kaum zu erkären (Spielzeug und Sinnfreies stehen sonst ja immer ganz hinten). Die drei großen Sommerteile, das Top Diamond, eine Jacke (Annette, damit hätte sich selbst meine Großmutter nicht mal begraben lassen) und ein Pullover (Miss Honeychurch) finde ich eher trutschig bzw. belanglos. Passend zum Sommer gibt es auch zwei (für mich wenig aufregende) Laceprojekte, Cold Mountain und Entomology.

Nun wird es allerdings etwas befremdlich. Zunächst gibt es eine neue Funktion, die auf der Pattern-Übersichtsseite der aktuellen Ausgabe sichtbar wird: Manche Muster sind mit einem Schneeflocken-Icon versehen. Dies soll den Leser darauf hinweisen, dass diese Dinge sich auch als Weihnachtsgeschenke für die kalte Jahreszeit eignen. Die Begründung für diese eigenartige Maßnahme lautet, dass man ja nicht früh genug mit der Produktion beginnen kann. Das ist ja alles lieb gemeint, aber denken kann ich selbst, herzlichen Dank auch. Dazu passt, dass einige der Dinge doch eher winterlich sind, z. B. die Handschuhe Kingdom, gleich passend abgelichtet vor verschneiter Kulisse. Tridactyl, eine Mischung aus Faust- und Fingerhandschuh, ist unter 5 Grad Celsius schwer tragbar.  Auch die sehr kompakten Socken Treetop und die Mützen  Urbanista und Trilobite sind selbst an sehr kühlen Sommertagen kaum vorstellbar. Die einzige Erklärung für diese eigenartige Zusammenstellung ist, dass es einfach nicht genügend akzeptable Einsendungen für sommerliche Projekte gab. Schade eigentlich, aber dafür habe ich kein echtes Souterrain des Geschmacks ausmachen können (der Trutschekram reicht nicht), und das ist doch auch was.

Ich wurde hier im Blog und auch per Mail mehrfach nach einer Übersetzung für den Baktus-Schal gefragt. Nun ist sie zum Download bereit, siehe hier.

Die englische Anleitung der Designerin Strikkelise findet sich hier. Die Übersetzung habe ich mit der freundlichen Genehmigung von Strikkelise angefertigt, wofür ich mich herzlich bedanke.

Some girls asked me for the translation of the baktus scarf pattern, designed by Strikkelise, which can be found here. The designer was so kind to give me the permission for translating it to German. The pdf is ready for download.

In den Kommentaren zum Fortschritt der Hanami-Stola kam die Frage auf, ob ich nun auch dem Lace-Fieber erliegen würde, wie so viele andere StrickerInnen auch, und die Frage kann ich – als typische Waage – nur mit einem klaren Jein beantworten.

One of the ladies who commented on my hanami progress wondered whether I would be bitten by the lace bug after mastering the technique. I can  – a typical libra that I am – just answer with a clear yes and no.

Nachdem die technischen Schwierigkeiten gemeistert sind und alles nur noch Übungssache ist, steht der Lacestrickerei nichts mehr im Wege. Nichts außer meinem persönlichen Geschmack.

After overcoming the technical difficulties I had and everything was reduced to mere practice there is nothing that could hinder me to knit tons of lace shawls, stoles etc.. Nothing but my personal taste.

Als der Laceboom losbrach, strickte ich noch nicht lange (nicht dass ich heute von mir behaupten könnte, lange zu stricken), und es kamen einige Bücher heraus, u.a. A Gathering of Lace von Meg Swansen und Victorian Lace Today von Jane Sowerby. Das Erste gefiel mir weniger als das Zweite, aber ich stellte bei beiden schnell fest, dass diese Strickstücke, so kunstvoll sie sein mögen, nichts für mich sind. Ich finde sie meist zu blumig (*kreisch*) und in meine Garderobe überhaupt nicht integrierbar. Bei einem Kleidungsstück stellen sich mir zumeist zwei Fragen:

  • Sehe ich damit aus wie ein Trottel, eine Bäuerin, die im Begriff ist, sich der Feldarbeit hinzugeben oder wie eine Zeitreisende aus dem 19. (18., 17. …) Jahrhundert?
  • Kann ich das Teil auch zu Jeans, Lederjacke und Bikerboots/Turnschuhen/Rangers tragen? Stilbrüche nehme ich gern in Kauf, aber nicht, wenn Punkt 1 in Kraft tritt.

Wird eine dieser Fragen mit ja, vielleicht, ich glaube oder es könnte sein beantwortet: Hinfort damit.

When the lace boom started about two years ago, I didn’t knit for such a long time (not that I could say I knit for a long time now …), and so I felt lace was too tricky for me at the moment (well, this could be a point of discussion since I had already mastered Ragna with tons of celtic braids). I took a closer look on two books which were published, A Gathering of Lace by Meg Swansen and Victorian Lace Today by Jane Sowerby. I didn’t really like the firstone, the second was more my cup of tea, but I clearly saw that the shawls and stoles displayed in these books were too romantic, to oldschool for me. They just don’t work with me, my garments and my lifestyle. Before I decide to knit or buy a garment, there are two questions I ask myself:

  • Do I look like an idiot, a peasant working on the fields or a time traveller from the nineteenth (eighteenth, seventeenth …) century with it?
  • Can it be worn with blue jeans, leather jackets and biker boots/sneakers/rangers? I don’t mind stylistic inconsistencies at all, but if No. 1 applies: NO WAY!!!

If one of these questions is answered with “yes”, “maybe”, it might be”, or “possibly”, this garment and I will never ever get together.

Das Problem mit dem Lace ist, dass die meisten Stücke romantisch sind. Wie gruselig! Ich bin nicht romantisch. Zumindest nicht so, wie andere Leute romantisch sind. Ich bin die, die sich in einer Gruppe von 15 Leuten, die alle den Sonnenuntergang anschmachten, ausruft: “Boah, ist das hell!”. Und ich sehe in romantischen Kleidungsstücken einfach bescheuert aus und fühle mich auch so.

My problem with lace is that most garments are sort of romantic. Horrid! I’m not romantic at all, not as other people tend to be. If there are fifteen people barking at a sunset “how wonderfully romantic this is”, I’ll be the one who claims: “Oh my, this is fucking blinding me”. And I look really stupid in romantic garments and pretty much feel like this.

Also sind meiner großartigen Karriere als Lace-Meisterin natürliche Grenzen gesetzt. Die Teile, über die alle so in Verzückung geraten, z. B. klassische Shetland- oder estnische Muster, runde Tücher, halbrunde Tücher, Dreiecktücher etc. sind für mich rein von historischem Interesse. Allerdings habe ich, Ravelry sei Dank, einige Muster entdeckt, die ich als “modern lace” bezeichnen würde. Sie entfernen sich von diesem romantischen Kram (der für mich gleich nach dem deutschen Kram kommt) und nehmen grafische, klare oder abstrakte Formen auf. Damit kann ich was anfangen. Damit der Leser das auch mit meinem Geschriebe kann, hier ein paar Beispiele:

This means, of course, that there are limits to my phantastic career as a mistress of lace. The items others get enthusiastic about, shetland or estonian lace, classic or vintage patterns, triangular, round or semi-round shawls, are of mere historic interest for me. But, thanks to Ravelry, I found some patterns which are different. I’d like to call them “modern lace”. Here the designers found new paths, aside from this romantic stuff I so deeply dislike, and use a more clear, graphic or abstract approach to the lace thing. And this is more for me, definately. Here are some examples:

Also, ich werde sicher mal wieder was in Lace stricken bzw. bin schon dabei, aber bitte schön klar, grafisch und abstrakt und nichts von diesem Vintage-Gehühner. ;)

To cut a long story short, I’ll definately knit some lace then and when (as I already do), but only clear, graphic and abstract patterns and no vintage or classical stuff at all.

Hach ja, da beschwert man sich über k2tog und Konsorten, und schon trifft es einen mit voller Wucht. Heute kam nämlich die Anleitung für den Swirl Shawl an, den es nur in gedruckter Form gibt, und ich musste das Muster, eine Kombination aus Lace- und modularem Stricken, natürlich gleich ausprobieren.

Oh yeah, I just complained about k2tog et al., and what happens? It hits me on the spot. Today the written instructions for the Swirl Shawl arrived, and of course I had to do some test knitting of this pattern, a mixture of lace and modular knitting.

Das Foto auf der Anleitung ist leider nicht sehr günstig, da das Teil dort aussieht wie ein Tischläufer. Das Garn heißt Melody von Jojoland, ein mehrfarbiges Lacegarn mit schönem Farbverlauf, das ideal für eher einfache, grafische Muster ist.

The photo on the cover of the instruction leaflet isn’t really favourable, because the shawl looks very much like a table runner. The yarn is Melody by Jojoland, a multicoloured lace yarn with a very nice colour gradient and ideal for more simple, graphic patterns.

Das Muster ist auf Englisch erhältlich und gut beschrieben, allerdings ereilte mich dort meine Nemesis nicht nur in Form von k2tog, sondern auch vielfach mit k3tog. Aber es geht, wie ich feststellen durfte.

The pattern is available in English exclusively and well written. But Nemesis caught me right away since there are tons of k2togs and een k3togs. But I can manage, as I already found out.

Was mich begeistert, ist die fast schon zoomorphe Form und die Plastizität des ersten Moduls, das in gespannter Form übrigens ein Sechseck ergibt (und nicht etwa eine stilisierte Blume). Ebenso entzückt mich die absolut provencalische Farbigkeit (Lavender Fields forever!).

What really enthuses me is the almost zoomorph shape and the three-dimensionality of the module which is not a flower (as it might appear) but a Hexagon (at least after blocking). I also love the colours a la Provence (Lavender Fields forever!)

Als ich mit dem Stricken begann, landete ich relativ schnell bei Kaffe Fassett und seinen Entwürfen. Mich begeisterte vieles, es ist ein Farbenrausch, doch für die Umsetzung fühlte ich mich nicht bereit. Zudem verwendet er häufig die Intarsien-Stricktechnik, die zu den von mir ungeliebten gehört. So erfreute ich mich lange nur an den Abbildungen, die mir eine ständige Inspiration waren und sind.

When I started knitting, I soon discovered the designs by Kaffe Fassett. I love quite a lot of them, it’s a riot of colour, but for reknitting one of them I didn’t feel advanced enough. What made me hesitate was the fact that he uses intarsia knitting quite often, a technique I rather dislike. So I enjoyed just looking at the pictures with their handsome designs which were a source of inspiration for me – and still are, of course.

Ein Muster hatte es mir besonders angetan, vielleicht mehr als alle anderen, und das waren die Persian Poppies. Es ist ein sehr einfaches Muster, dazu wenig blumig (was mir entgegenkommt) und vor allem voller Möglichkeiten der Variation und viel Raum für eigene Ideen. Mich fasziniert die Einfachheit sowie der hohe Abstraktionsgrad. Ich bin natürlich weder die erste noch die einzige, die das entdeckte, und einige Designer verwenden dieses Muster als Grundlage für eigene Entwüfe, leider auch ohne Angabe der Quelle.

There is one pattern I really fell for, it’s maybe the one I like best: The Persian Poppies. It’s a very simple pattern, not too florid, and full of possibilities for variation and the development of own ideas. It’s its simplicity and the high degree of abstraction that fascinates me. Of course I’m nor the only one neither the first who discovered this. Some designers picked and varied it for using it for their own designs, unfortunately not all of them named their source.

Ich habe mich entschlossen, nun endlich das verehrte Muster umzusetzen, und zwar auf sehr unterschiedliche Weise und mit unterschiedlichen Mitteln. Bisher habe ich vier Ideen, vielleicht sogar fünf, und eine davon wird so ausgeführt werden, wie der Meister selbst es vorsah: In Farbstrickerei (stranded), wobei verschiedenfarbiges Garn mittels Splicing miteinander zu einem langen, vielfarbigen Faden verbunden wird (*ächz*). Daraus werde ich einen Raglanpullover stricken (und keine Weste, wie im ursprünglichen Entwurf); das wird die Hommage No. 3.

I decided it’s time to start with the adored pattern after all, but in very different ways and with a multitude of materials. Until now I have four ideas, maybe five, and four (five) different techniques in mind. Only one will be executed in the way the master himself suggested it: in stranded knitting, and the yarn will be produced from single balls in different colours, connected by splicing (I’m a bit afraid of this – it’s a huge amount of work). I’ll knit a raglan sweater and not a vest (as it can be seen in Fassett’s books). This will be Hommage No. 3.

Die Idee, ein Muster auf unterschiedliche Arten umzusetzen kam mir durch Fassett selbst, der ja nicht nur strickt, sondern auch quiltet, malt, Mosaiken legt und was weiß ich noch alles tut. Da liegt es nahe, selbst noch ein paar Techniken hinzuzufügen und so die Bandbreite der Möglichkeiten zu erweitern, die in Fassetts Mustern (und vor allem in diesem) liegt.

The idea to use different techniques for this design was brought to me by Fassett himself. He’s not only a knitting designer, but he also does quilting, he paints, does mosaiques etc. So it was obvious to me to add some more techniques for amplifying the amount of possibilities which come with Fassett’s patterns (and specially with the poppies).

Die ersten beiden Varianten sind bereits fertig:

Two versions are already done:

Viele haben ja geschrieben, dass ihnen die Frühlingsausgabe der Interweave Knits nicht gefällt, und ich kann mich anschließen, denn ich finde sie auch nicht so dolle (Posy Slip ist echt Souterrain, wirklich). Die Sachen erscheinen mir doch irgendwie belanglos. Dennoch habe ich drei Projekte gefunden, die ich nachstricken will (Petal Halter, Net Duffel Bag, Float Stole),  und das sind mehr als jemals zuvor! Komisch …

Many bloggers already remarked they don’t like the Spring Issue of Interweave knits, and I agree with them. I don’t like it either, most of the projects are just bland and boring (and Posy Slip came out of the what-the-fuck-department directly, really). Nevertheless I found three projects I want to knit (Petal Halter, Net Duffel Bag, Float Stole). This is more than ever. Weird …

Stricken kann durchaus karmisch sein, wie ich schon zum Beginn meiner Strickkarriere vor knapp drei Jahren feststellen durfte. Damals musste es unbedingt der Ragna von Elsebeth Lavold sein, obwohl ich wusste, dass das Ding nicht vernünftig sitzen würde, außerdem hatte ich noch nie mit Verkreuzungen gearbeitet. Aber ich habe das Ding in Rekordzeit heruntergenadelt, ich musste es einfach tun, obwohl ich recht hatte: Es saß nicht vernünftig. Dafür konnte ich danach verkreuzen und hatte die karmische Aufgabe “Ragna” abgearbeitet.

Knitting can very well have a karmic aspect, as I learned when I started knitting almost three years ago. At that time it had to be Ragna by Elsebeth Lavold, although I forebade that it would never ever fit well (due to the construction). Besides this, I never knitted cables before. But I just had to do it, and so I knitted it in – as it appeared to me – no time. Of course I was right: It didn’t fit well, it was much too huge and shapeless. But I knew how to knit cables afterwards, and I had managed the karmic task “Ragna”.

Eine andere Sache, die ich unbedingt machen muss, ist das Muster Persian Poppies von Kaffe Fassett. Glücklicherweise ist dies erfolgversprechender. Ich arbeite geistig seit fast zwei Jahren an der Umsetzung und bin zu dem Schluss gekommen, dass ich es einmal stricken werde, wie der Meister es gemeint hat und außerdem noch andere Techniken hinzuziehen werde. Begonnen habe ich mit einem untypischen Teil, nämlich einem Cowl in Double-Face-Technik. Den Anstoß gab die letzte Lieferung des Wollmeise-Sock-Clubs. Die Farben haben mich umgehauen, so sehr, dass ich sie nicht zu Socken verstricken wollte, sondern zu etwas, was man auch sieht (und was eine höhere Lebensdauer hat). So verfiel ich auf diese Idee.

There is another pattern I feel the urgent need to knit: Persian Poppies by Kaffe Fassett. Fortunately this is more promising (regarding the success). My brain is working on this for two years now, and I decided to do it once at our master meant it to be done, and additionally in other techniques. I started with an unusual technique, a cowl in doubleknitting technique. The inspiration came with the latest delivery of the Wollmeise Sock Club. The colours are so stunning that I didn’t want to knit socks from this yarn but held out for something more visible and more enduring. And so this project was born.

Es ist ein Projekt für Technikfreaks, da Doubleface ziemlich fummelig ist, man das Teil ohnehin quasi zweimal strickt und jede Fehlerkorrektur, die man erst nach ein paar Reihen entdeckt, in eine echte Strafarbeit ausartet. Aber das macht nichts. Die andere Seite sieht übrigens so aus:

It’s a project for true tech freaks, because knitting double-face is a rather fiddly thing. And you have to knit the pattern twice. Besides this, every troubleshooting feels like a harsh penalty. But I don’t mind. The other side looks like this:

Die diesjährige Frühlingsausgabe der Knitty ist online. Vieles finde ich nicht sehr bemerkenswert, oder es passt nicht in mein Projekt-Beuteschema, oder es erscheint mir gar belanglos. Doch ein paar Modelle finde ich erwähnenswert:

The spring issue of knitty.com is online. There’s not much for me, I have to confess, some patterns are boring, some are not of the kind I like to wear. But some of them are worth to mention for me:

Toll: Hanne – eine Reverenz an die Designerin Hanne Falkenberg. Kommt auf meine Liste.

Great: Hanne – a reverence to the Danish designer Hanne Falkenberg. This is on my list.

O.k.: Imagine – ein Pullover für Pazifisten oder John-Lennon-Fans
Andy – für musterscheue Männer dürfte das einigermaßen o.k. sein, denke ich.

O.k.: Imagine – a sweater for pacifists or John Lennon-fans.
Andy – for men who are a bit afraid of elaborate patterns, embellishments or colours this might be o.k., I think.

Niedlich: Flock – ein Muss für die, die alles in der gestrickten Variante wollen

Cute: Flock – it’s a must for all who like each and every thing in a knitted version

Souterrain des Geschmacks: Babez in da Hood – kein Wunder, dass das Kind knöttert, schließlich ist es noch zu klein, um sich gegen dieses gestrickte Sahnebaiser des Grauens zu wehren. Die Babymode des vorletzen Jahrhunderts sollte ein Thema für den Jugendschutz sein. Dann schon lieber Steggie.

What the Fuck?: Babez in da Hood – of course this baby looks world-weary. It’s far too small to fight against the cruel person who dressed it in this …. thing. Toddler fashion of the nineteenth century clearly should become a subject for childcare organisations. The preferable pattern is Steggie.

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