Misc. / Sonstiges


banderolen

Ich verstehe ja Leute nicht, die exzessiv Excel-Listen für ihre Wollbestände u. ä. anlegen, was nach deren Beschreibung etwa so lange dauern dürfte wie das Stricken eines Pullovers mittlerer Größe. Aber auch ich merke, dass ich ein wenig mehr Übersicht über manche Bestände gut gebrauchen könnte, und so habe ich mich entschlossen, mein Handgesponnenes mit Banderolen zu versehen, denn da kennt sich bald kein Schwein mehr aus.

I really don’t understand people who file their stash in some weird excel tables which might – following their description – might take as long as knitting a medium size sweater. But even I, who would never do something like this feels the need for a bit more general view over some things I have in stock, and so I decided to use labels for my handspun yarn because otherwise I’ll never know again what material I used and where it came from.

Dies sind also die ersten drei Stränge mit Banderolen. Sie bestehen aus einfachem Packpapier, das ich bestempelt und beschriftet habe. Sie sind einfach und schnell gemacht und taugen auch, wenn man die Wolle mal verschenken will.

So these are the first three skeins with labels. I made them of simple brown wrapping paper with a stamped sign and a short description. They’re easily and quickly done and can be used as well for giving skeins away as a present.

Jaja, es ist wieder WM, und auch im ansonsten wenig fußballaffinen Hause Jinx wird natürlich geguckt. Es ist übrigens ein Phänomen, dass sich StrickerInnen, die sich so gar nicht für diesen traditionsreichen Sport interessieren, regelmäßig vor dem Fernseher einfinden, um dieses weltumspannende Ereignis zu zelebrieren. Der Grund hierfür ist recht einfach: Man kann sich völlig legitim zu jeder möglichen und unmöglichen Zeit vor den Fernseher setzen … und stricken, und auch langweilige Spiele machen einem gar nichts aus.  Denn mal ehrlich: Die meisten internationalen Fußball-Großturniere zeichnen sich bei den meisten Matches nicht gerade durch Spielwitz und innovativen Spielaufbau aus, denn man will kein Risiko eingehen und eine Runde weiterkommen. Das macht zumindest uns gar nichts aus. Ganz im Gegenteil, während der WM kommt man so richtig vorwärts mit seinen Projekten.

Yeah, the football worldcup takes place this year again, and even in the House of Jinx, where nobody really cares about sports (nor on TV neither in real life) we’ll watch it. By the way, it’s kind of a phenomenon that knitters all over the world do this, even if they don’t give a damn about football. The reason for this is quite simple: It’s completely legitime to take a time out for sitting on your couch, watching a match any time of the day … and to knit. To be honest, most of the matches during international tournaments are rather boring, due to the fact that the teams want to proceed to the next round rather than showing an interesting, innovative match. If this happens from time to time it’s more by accident. But knitters don’t mind: it’s an excellent opportunity to make huge progress and to finish projects which normally take years.

Ich habe zwei WM-Projekte, erstens will ich die Jacke Elsewhere fertigstellen; dies ist der erste Ärmel:

I have two projects for this worldcup; first of all I want to finish the Elsewhere cardi, and this is the first sleeve.

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Außerdem will ich beim Seyfarth-Tuch substantiell weiterkommen:

Besides this, I want to make a good progress with the Seyfarth shawl:

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Und da werden mich auch die Vuvuzelas nicht stören. Ich habe nämlich nichts gegen die Dinger. Erstens finde ich es unhöflich, anderen Kontinenten vorzuschreiben, wie sie ihre Begeisterung zum Ausdruck bringen möchten. Zweitens sind die Geräusche tranceinduzierend, und dafür bin ich immer zu haben (Herr Jinx konnte bei dem monotonen Gebrumme beim gestrigen, sehr langweiligen Spiel England – USA wunderbar schlafen), und drittens: Fangesänge und Schlachtrufe sind auch nicht immer so das Wahre (“SCHLAAAAAAAAAAAAAND!”), und bei manchen ist es einem ganz recht, dass die fußballbegeisterte Welt am Fernseher zum Großteil kein Deutsch versteht. Jeder feiert anders, und jeder, wie er will. Ein Volk, dass lyrische Perlen wie “ein Prosit der Gemütlichkeit” hervorgebracht hat, sollte sich da mit Kritik ein wenig zurückhalten.

To cut a long story short: I like Vuvuzelas. They’re trance-inducing.

Hallo Jana,

Du hast mir eine Anfrage über das Kontaktformular geschickt, die ich leider nicht beantworten kann, da die E-Mail als unzustellbar zurückkommt. Bitte schreibe mich doch nochmal an.

… sind heute zuende gegangen. Ich habe dem Drängen von Mutter Jinx nachgegeben (und dem dauernden Nörgeln “nun kauf Dir doch endlich mal … nun mach doch mal … jeder hat eine … muss das mit Dir wirklich immer so schwierig sein …” :D ) und es wirklich getan. Ich habe mir heute eine Uhr gekauft (Herr Jinx hat übrigens immer noch keine, mag keine und will auch keine).

Über zwanzig Jahre ging es auch ohne, Trotz Festanstellungen und Terminen, irgendwo ist immer eine, und wenn nicht, dann fragt man halt irgendwen. Schult das Zeitgefühl und macht einen schlanken Fuß, sozusagen.

Eigentlich kann ich Uhren nicht leiden. Es war nicht nur das Gefühl der Absurdität, wenn man etwas Zyklischem wie der Zeit linear beikommen will, sondern vor allem die Abneigung gegen Armbanduhren. Erstens mag ich es nicht, permanent eine Batterie am Körper zu haben. Auf einen weiteren Grund hat mich Susanne gestern gebracht: Armbanduhren ticken gegen den Puls und damit gegen meinen persönlichen Takt. Andere Uhren tun das zwar auch, aber eben nicht am Handgelenk, sondern sonstwo.

So blieb nur eine Lösung, und hier ist sie: Art Deco, Silber und Kupfer, durchgesehen, gereinigt, mechanisch, läuft prima und ist erstaunlich günstig. Erstanden in einem Laden für antike Uhren in Hamburg (den Tipp gab mir EinbeiEin). Auf die Kette, günstig ersteigert im großen Online-Auktionshaus, warte ich noch, die kommt aus England.

uhr

Ich habe wieder eine Uhr, und sie gefällt mir richtig gut.

Ich bin Mitglied bei Flattr geworden, einem Micropayment-System, das darauf beruht, dass man Inhalte, die einem gefallen, auf freiwilliger Basis  mit Kleinstbeträgen honoriert. Es ist eine etwas altruistische Angelegenheit, die auf Geben und Nehmen beruht und vermutlich eine hoffnungslose, denn die Strickszene ist auf dem Gebiet des Internets eher konservativ eingestellt. Ich habe es also eher aus Prinzip getan, da ich die Idee gut, richtig, wichtig und unterstützenswert finde.

Man sieht übrigens nicht, wer einen unterstützt, d. h. es ist ein streng asymetrisches Medium, das den Arschkriech-Faktor somit minimiert.

Der Button befindet sich im Sidebar unter der Blogroll.

I became a member at Flattr’s, a micropayment system. It’s based on the thought that people can support content they like with small amounts of money. It’s sort of altruistic, this give-and-take thing, and probably it’s hopeless to try this with the German online knitting scene which is rather conservative in internet affairs. But I did it as a matter of principle because I think the idea behind it is good, right, important and worth supporting.

The button is located at the sidebar under the blogroll.

Informationen über flattr / Informations about flattr:

Liebe Leute,

wenn Ihr etwas wissen möchtet, eine Auskunft etc. braucht, so wäre es vorteilhaft, wenn die E-Mail-Adresse gültig oder der Facebook-Account vorhanden wäre; sonst kann ich die Frage nicht beantworten. Ich beantworte aus Prinzip keine privat gestellten Fragen öffentlich.

Neben den KawKawEsque-Socken bekommt Mutter Jinx eine Nostepinne zum Geburtstag, da sie auch Stränge verstrickt, die vorher zu einem Knäul gewickelt werden müssen. Entsprechendes teilte ich Herrn Jinx mit (immerhin sind die Geschenke von uns beiden). Nun muss man wissen, dass Herr Jinx sich das Wort Nostepinne nicht merken kann, nicht gewillt ist, in die Feinheiten der Faserverarbeitungsterminologie tiefer einzudringen, und entsprechendes Utensil daher Wikingerdildo nennt, was sich inzwischen bei uns als Bezeichnung eingebürgert hat. Daraus entstand folgender Dialog:

Ich: Wir schenken meiner Mutter auch noch einen Wikingerdildo.
Herr Jinx: Wieso?
Ich: Das ist sehr praktisch. Ich werde ihr auch gleich zeigen, wie man ihn benutzt. (nur zur Info: Wir treffen uns in einem Speiserestaurant …)
Herr Jinx: *brüll*

Lange bevor der Mann aufhörte zu lachen, fiel mir auf, dass das dieses Gespräch Außenstehenden ein wenig eigenartig erscheinen mag, aber zum Glück hat es ja niemand gehört. Aber wie auch immer, ich habe mich entschlossen, das Teil – passend zum Dialog – ein wenig bondagemäßig einzupacken. Wenn schon, denn schon.

Die Anleitung habe ich dann aus Sicherheitsgründen doch lieber ausgedruckt.

wikingerdildo

2009

Pink Caterpillar – Saami Socks – Golden Key Socks – The Perfect Hiking Sock – Hearts Socks – Seamless Hybrid Sweater – Gabrielle – Inka Cardigan – Stumpen – Hommage a Kaffe Fassett I – Noro Buttonhole Moebius – Heidetuch – Hanami – Boneyard – Milkweed – Calorimetry – Summer Calorimetry – Ana – Transition Gloves – Hommage a Kaffe Fassett II – Grass – Blob the Bunny – Baumgeist – Neon Flower

Dies ist die Ausbeute für 2009, mit der ich sehr zufrieden bin. Ich habe doch einige große, schöne Projekte gestrickt und auch meinen Horizont wieder erweitern können.

This is what I knit in 2009, and I’m very satisfied. I finished more than one handsome, larger project and again learned something new.

Die 100 Knäule habe ich nicht verstrickt, sondern nur 93, aber das ist eine ganze Menge, wenn man bedenkt, dass ich eher dünne Garne verstricke.

I didn’t make the 100 balls of yarn but only 93. Although I missed the goal I think this is quite a lot – I’m mostly working with thinner yarns, mostly fingering weight.

Ich habe dieses Jahr die Lacestrickerei endlich erfolgreich bewältigt, wieder ein wenig mit Perlen gearbeitet und angefangen, mich mit Nalbinding und Brettchenweben zu beschäftigen. Spinntechnisch entdeckte ich den Zauber der Handspindel.

This year I managed lace knitting, started to do some beadwork again and began to learn nalbinding and card weaving. Regarding the spinning business I discovered how great it is to use a hand spindle.

Über all dies habe ich in diesem Blog berichtet, und ich denke, das werde ich auch weiterhin tun.

About all this I wrote in my blog, and I think I’ll go on with it next year.

Ziele für 2010 habe ich auch wieder ein paar: Ich will Lace und Fair-Isle stricken, mich meine WiPs annehmen und auch wieder Strickkurse geben.

There are some goals for 2010: I want to go on with lace and stranded knitting, and I urgently want to take care of my WiPs. Last but not least I want to continue to give knitting classes next year.

In diesem Sinne: Ein frohes neues Jahr!

I wish you all a happy new year!

lollipop1

Wolle gab es keine, und das völlig zu recht, denn es ist ja nicht so, dass ich nicht noch ein wenig im Hause hätte. :D

No yarn for Christmas, and that was good because there is still the one or other ball around here. :D

Dafür gab es diese wunderschöne Nadelspieltasche von Filzflash. Eigentlich wollte ich mir so eine selbst kaufen, aber Naima hat alles, wirklich alles getan, um mir die Vorrätige auszureden (“nee, die Farben – das bist nicht Du), während meine Mutter heimlich die zweite noch Vorrätige erwarb.

But I got this wonderful pouch for DPNs by Filzflash. Actually, I wanted to get one by myself, but Naima hindered me from buying the lastone in stock (“no, these are absolutely not your colours, there will be more soon”) while my mother secretly purchased the otherone which was available for me.

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