Auf einer Mailingliste, in der ich Mitglied bin, tobt mal wieder ein Konflikt, den ich nicht verstehe, da mir vermutlich ein paar Hintergrundinformationen fehlen. Aufgrund dessen, was über die Liste geschrieben wurde, ist mir das Ganze total unbegreiflich.
Ein guter Teil des strickszenigen Gezickes beruht nach meiner unmaßgeblichen Beobachtung auf dem Wir-haben-uns-alle-lieb-sind-alle-Freundinnen-und-sind-daher-auch-immer-einer-Meinung-Syndrom. Anhängerinnen dieser Theorie sind oft eher wenig internetaffin oder haben Blogs mit winkenden Bärchen, tanzenden Elfen und sonstigem Zeuch. Nur bin ich nicht niedlich. Ich bin groß und böse.
Ich bin nicht mit Leuten befreundet, nur weil wir zufällig dasselbe Hobby pflegen und ich finde so manche Befindlichkeit, die aus der ganz, ganz dunklen Kammer, in der sie entstand (wo sie verbleiben sollte) in die Öffentlichkeit des Internets getragen wird, befremdlich, und derart Befremdliches interessiert mich nicht nur so gar nicht, ich möchte davon auch verschont bleiben, wenn’s möglich ist.
Es ist daher Zeit, ein stricktechnisches Statement zu machen, wider das allzu Niedliche und die verkitschte Harmonie, die nicht nur im “echten Leben” keinen Bestand hat, sondern nicht mal im Internet.
Daher stelle ich hier zwei Maschenmarkierersets vor, erstens das Modell “Vorsicht, bissige StrickerIn”.

Lustig, was? Da weiß jeder gleich, mit wem er es zu tun hat.
Außerdem gibt es noch das Modell “Vorsicht, Hirn!!!”, besonders geeignet für die, die auch gern mal das komische, graue Zeug benutzen, dass man zwischen seinen Ohren findet. Erfreut sicherlich auch Fans von Zombiefilmen (Herr Jinx war begeistert, obwohl er nicht strickt).

Mit diesen beiden bezaubernden Strickaccessoires ist man sicherlich gegen alle möglichen Spinner gewappnet.