Events (knitting / Stricken)


Bei mylys wird es in Zukunft auch Kurse rund ums Stricken geben; den Anfang machen zwei Anfängerkurse, die auch für Leute geeignet sind, die ihre eingeschlafenen Kenntnisse aufbürsten wollen. Da die Gruppen sehr klein sind (3 – 6 Teilnehmer), wird das Lernen in entspannter, persönlicher Atmosphäre möglich sein.

Nähere Informationen gibt es hier.

Am 18. September 2010 treffen sich alle, die Lust haben, ein wenig etwas für ihr Hobby Spinnen zu tun, bei mylys.

Alle sind eingeladen, ob Handspindel- oder Spinnradbegeisterte oder auch die, die an dieser alten Technik interessiert sind.

Es gibt einiges zu sehen:

  • Spinnen an verschiedenen Spinnräder
  • Spinnen mit der Handspindel
  • handgesponnene Garne
  • Werkzeuge
  • Handspindeln verschiedener Herkunft
  • Rohmaterialien
  • Literatur

Die Anwesenden beantworten gern Fragen zum Thema und sind „in Aktion“ zu bewundern.

Für das leibliche Wohl der Gäste sorgt das benachbarte Café mylys.

Wann? Samstag, 18. September, ab 11.00 Uhr

Wo? mylys, Weidenallee 12, Hamburg

Einen druckfähigen Flyer zum Event gibt es hier.


Wir freuen uns auf Ihren/Euren Besuch!

Ich habe tatsächlich gewonnen, und auch noch einen der Hauptpreise. Ich kann es gar nicht fassen. Alles Weitere hier.

Irgendwann isses mal gut, und dieser Moment ist für mich jetzt gekommen. Auf gewisse Dinge habe ich schon länger keine Lust mehr, doch das stößt anscheinend auf ein gewisses Unverständnis.

Es ist richtig, dass es mal einen öffentlichen Stricktreff in Hamburg/Eimsbüttel gab, den ich organisiert habe. Ebenso richtig ist, dass ich das nicht mehr tue, da ich keine Lust mehr hatte. Die Gründe habe ich seinerzeit hier dargelegt, sie sind weiterhin gültig, und nichts ist hinzuzufügen. Nachdem ich die Entscheidung getroffen und öffentlich gemacht hatte, fühlte ich mich befreit und erleichtert – sie war die richtige gewesen und ist es bis heute.

Nun ereilt mich in relativ regelmäßigen Abständen einiges Ungemach, das – typisch für einige Teile der Strickszene – hintenrum erfolgt, sodass ich – ebenfalls hintenrum – davon erfahre. Daher diese Klarstellung (nicht hintenrum):

  • es ist unrichtig, dass der Stricktreff, an dem ich alle 14 Tage teilnehme, geheim ist. Er ist nur nicht mehr öffentlich, da der öffentliche nicht mehr funktioniert hat
  • es ist unrichtig, dass ich allein von diesem Gefühl befallen war, es ging mehreren so, auch solchen, denen die Veranstaltung zu laut, zu groß und zu unpersönlich geworden war und die daher über einen längeren Zeitraum hinweg nicht mehr kommen wollten oder so spät kamen, dass die meisten schon wieder weg waren
  • ebenfalls unrichtig ist, dass ich entschieden habe, wer eingeladen wird. Das hat eine Gruppe entschieden. Und da wir kein Buchclub mit Treueprämie waren sondern eine Gruppe Gleichgesinnter, die ihrem Hobby nachgehen, war das Kriterium nicht die Teilnahmedauer oder andere dröge, nichtssagende Fakten, sondern eher, ob man auch so Kontakt hat und/oder die Wellenlänge stimmt. Aber wie gesagt, entschieden hat das nicht ein Einzelner, also auch nicht ich allein.
  • es ist falsch, anzunehmen, dass von irgendeiner Seite ein Anspruch auf Teilnahme oder Organisation bestand, denn ich bin kein Dienstleister, auch wenn sich zum Schluss immer mehr so gebärdeten. Euer Irrtum, nicht meiner.
  • noch falscher ist die Annahme, dass dies von langer Hand vorbereitet war. Die Idee für einen neuen, kleineren und kontrollierten Treff entstand spontan am letzten Abend.
  • ich war nie die Leitung, die Vorsitzende oder sonst was, sondern nur die Orga. Als eine unter Vielen habe ich mich entschieden, auszusteigen, was in meinem Fall mehr auffiel, da Tischreservierung, Veröffentlichung im Internet und bei Ravelry, Mailingliste und Anlaufstelle für diese lästigen Leute von der Presse und den Medien auf einmal wegfielen.
  • völlig richtig ist, dass ich keinen Bock auf Konsumhaltung habe. Beim letzten öffentlichen Treff schauten mich einige an, als erwarteten sie, dass ich das Rote Meer für sie teile und eine neue Location samt fertiger Orga am anderen Ufer steht. Das ist nicht meine Aufgabe, und es ist auch nicht meine Schuld, dass die Organisation eines öffentlichen Nachfolgetreffs sich so lange hinzog. Es gab eine glasklare Ansage, und wenn die ignoriert oder nicht verstanden wird, ist das nicht mein Problem.
  • noch richtiger ist, dass ich keinen Bock auf diesen Intrigenstadel habe, dass irgendwelche Entrechtete und Beleidigte sich bei Unbeteiligten ausweinen, mich als Alleinverantwortliche hinstellen und nicht imstande sind, sich an mich persönlich zu wenden, wenn sie schon meinen, dass ich sie ausgegrenzt habe (was nicht richtig ist, s. o.). Wenn Ihr meint, ich wäre verantwortlich, dann wendet Euch an mich und nicht an sonstwen. Oder quakt Ihr auch Versand X die Ohren voll, wenn Ihr meint, dass Y nicht geliefert hat?

Genau diese Verhaltensweisen sind es, die mich dazu bewogen haben, mich zunehmend aus der öffentlichen Strickszene wie auch von Ravelry zurückzuziehen. Es ist mein gutes Recht, zu entscheiden, wo, mit wem und in welchem Rahmen ich stricken, Fahrrad fahren, grillen, Musik machen, verreisen oder Sex haben will. Das habe ich immer so gehandhabt und werde dies auch in Zukunft tun.

Mehr habe ich zu dem Thema nicht zu sagen.

Nu isser abgearbeitet, der Worldwide Knit in Public Day 2010, der dieses Jahr an zwei Terminen stattfand. Nach der etwas trüben Erfahrung im letzten Jahr (Stricken in der Besenkammer, Kaffeefahrtatmosphäre, Luft wie im Raubtierkäfig und zu wenig Platz, aber das Schloss war sehr schön, wenigstens von außen) hatten Einbeiein beschlossen, für dieses Jahr ein Alternativevent auf die Beine zu stellen, das nicht den Anspruch hatte, jedem zu gefallen, aber vielleicht wenigstens uns.

Das Wetter machte uns teilweise einen Strich durch die Rechnung, somit entfiel das Ausschwärmen in die Stadt bei Kälte und Regen, dafür strickten wir im Café von Mylys. Um 14.00 Uhr fand dann eine Einführung ins Spinnen mit der Handspindel statt, die so gut besucht war, dass wir vom Café in den größeren der hinteren Räume ausweichen mussten. Die mitgebrachten Spindeln reichten gerade so, die von Susanne (Filzflash) vorbereiteten Garnpäckchen reichten auch, und wir können stolz vermelden, dass jede Teilnehmerin gelernt hat, einen zusammenhängenden und sogar schon ziemlich gleichmäßigen Faden zu spinnen.

Danach beschlossen wir allerdings, dass wir das Wetter Wetter sein lassen und trotzdem zum Yarn Bombing ausschwärmen.

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Schock am Glascontainer – ein gehäkeltes Spinnennetz

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Die phallische Gesamtaussage des Pollers erhält durch feminine Accessoires einen Gegenpol.

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Eine Kralle für ein Straßenschild

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weithin leuchtend

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Einbeieins Mobile  (Foto: Einbeiein)

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Tryste und Tiamant nach erfolgreicher Gemeinschaftsnäharbeit

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Einbeiein hatte ihre Vorliebe für bewegliche aber diskrete Teile entdeckt

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Trystes Granny-Square an der Sternschanze

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Manchmal ist es ein Suchspiel, aber das soll auch so sein. :D

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Hier nochmal ein kurzer Reminder für den Worldwide Knit in Public Day 2010 in Hamburg, der am Samstag, den 19. Juni stattfindet.

Wo? Der Treffpunkt ist mylys in der Weidenallee 12. Der Laden ist verkehrsgünstig gelegen und kann mit der U2 (Station Christuskirche), der U3, S 21, S31 (Station Sternschanze), den Bussen 181 (Station Sternschanze), 4 (Station Schlump) und 15 (Station Sternschanze) erreicht werden.

Wann? Wir treffen uns ab 10.00 Uhr im Laden. Es ist ein Café angeschlossen, wo für das leibliche Wohl gesorgt wird.

Was? Es gibt ein kleines Programm für die, die nicht nur im Laden sitzen und stricken möchten.

  • Yarn Bombing/Public Knitting – ab 10.30 rückt man aus und stricken öffentlich in der Stadt (in der Bahn, im Boot, auf dem Schiff …) oder bringen gestricktes bzw. gehäkeltes Graffiti an. Für die, die erst später kommen können oder wollen, sich aber anschließen möchten, gibt es im Laden auf Anfrage eine Handynummer. Ist schließlich alles eine Frage der Orga.
  • Schnupperkurs Spinnen mit der Handspindel -  von 14.00 Uhr bis ca. 15.00 Uhr gibt es im Laden eine kurze Einführung ins Spinnen mit der Handspindel, falls jemand Lust hat. Spindeln werden gestellt.
  • Public Knitting an allen möglichen und unmöglichen Orten - falls wir danach noch Luft, Lust und Zeit haben, gehen wir wieder nach draußen und stricken den Leuten was vor. :)

Anmeldung ist nicht nötig, einfach vorbeikommen.

Der WWKIPD 2010 findet am Samstag, den 19. Juni statt (und damit mit etwas besseren Chancen auf etwas besseres Wetter …). Einige der Hamburg Knitters haben sich folgendes überlegt:

Unsere Zentrale wird Mylys (Weidenallee 12, in bequemer Nähe zur Innenstadt und zu den Öffentlichen) sein, und zwar ab 10.00 Uhr morgens. Dem sehr charmanten Wollladen ist ein Cafe angeschlossen; für Speisen und Getränke ist also vor Ort gesorgt.

Wir wünschen uns mehr Öffentlichkeit und mehr Aktion zu diesem Datum, mehr Ähnlichkeit dazu, wie dieser Tag z. B. in Großbritannien oder den USA zelebriert wird (bräsig abhängen können wir das ganze Jahr über …). Also nix mehr mit Stricken in der Besenkammer, fernab jeder Öffentlichkeit, und Kaffeefahrt-Atmosphäre, sondern zeigt den Leuten, dass wir stricken.

Bei einigermaßen passendem Wetter ist folgendes angedacht:

  • Yarn Bombing: Das Anbringen gestrickten Graffitis an prominenten Stellen in der Innenstadt
  • Präsenz zeigen: Mit einer Tageskarte oder auch einer Dauerkarte kann man sich mit den Öffentlichen strickenderweise in der Innenstadt bewegen. Stationen können an prominenten Stellen gemacht werden, mit und ohne Einkehrzeit in Cafes und Kneipen vom Jungfernstieg bis zur Reeperbahn. Bei sehr gutem Wetter ist auch Stricken in den zahlreichen Hamburger Grünanlagen möglich.
  • zwischen 14.00 und 15.00 Uhr gibt es bei Mylys eine Einführung in das Spinnen mit der Handspindel für die, die mal etwas anderes probieren wollen.
  • Willkommen sind natürlich nicht nur Stricker, sondern auch Spinner, Häkler, Nalbinder …

Einbeiein und Jinx

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Gestern war nun der große Tag, an dem ich als Kursleiterin am Volkshochschulfest in Hamburg/Farmsen teilnahm. Ich weiß nicht genau, was ich erwartet habe, aber es war auf jeden Fall anders und auch sehr positiv.

Untergebracht war ich im Textilraum, wo der Webkurs samt Kursleiterin sich eingefunden hatte, um seine Kunst an Tischwebrahmen und Webstühlen zu demonstrieren und auch fertige Werke zu präsentieren. Ich war hingegen die einzige, die fürs Stricken dort war und bestritt die kleine Ausstellung von Strickstücken ausschließlich mit meinen Werken. Außerdem wurde ich auch spinnend, also am Spinnrad und an der Handspindel tätig. Der guten Atmosphäre förderlich war, dass ich eine der Weberinnen bereits vom Stricktreff kannte, sodass ich sofort integriert war und auch zum Verpflegungsbuffet eingeladen wurde (wenn man acht Stunden dort sitzt, zunächst ohne Plan, was dort überhaupt los ist oder was eigentlich erwartet wird, ist das sehr von Vorteil).

Die Resonanz war sehr gut, auch wenn die Textilgestaltung eher ein Nischenbereich ist. Ich habe einer netten alten Dame (einer Patchworkerin) eine kleine Einführung in das Spinnen mit der Handspindel gegeben und zweien der Weberinnen gezeigt, wie man wirklich elastisch abkettet (wie gut, dass ich das gerade erst gemacht und so noch richtig im Kopf hatte).

Ich musste außerdem sehr viele Fragen zum Thema Technik beantworten (ein Tipp für alle, die ihre Kurse auch bei einem Volkshochschulfest vertreten müssen: Nehmt mindestens ein Fair-Isle-Strickstück mit; die Leute stehen dann in Reihen vor dem Tisch, dasselbe gilt für Lace – die Hanami Stole und die Transition Gloves hätte ich mehrfach verkaufen können). Es entstand ein sehr guter Kontakt zu der Kursleiterin für Weben, und ich habe sehr viel von dieser interessanten und vielfältiken Kunst gelernt.

Ein wenig sinister war es ja schon, als jemand, der noch nicht mal vier Jahre strickt, als Expertin aufzutreten, neben einer studierten Textildesignerin (wobei ich keine Probleme hatte, alle Fragen korrekt zu beantworten, von Sockenkonstruktionen bis hin zu Fair-Isle-Spezialtechniken, und so ein Schild ist da sehr hilfreich) oder zu erleben, dass Leute an den Tisch kamen, die nach “Knittinganarchist” oder “Jinx” fragten – obwohl ich meine Besucherzahlen kenne, glaubt ein Teil von mir eben immer noch, dass den Blog keiner liest. ;)

Kurz gesagt, ich würde es wieder tun, es war eine sehr positive und bereichernde Erfahrung und natürlich auch eine Werbemaßnahme für die Strickkurse, die nun bald wieder beginnen werden. Abgesehen davon gibt es wirklich Schlimmeres, als einen Tag lang zu stricken und zu spinnen.

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Am 16. Januar 2010 werde ich im Rahmen des VHS-Festes in Farmsen (Hamburg) anwesend sein und auch etwas vorführen. :D

Das finde ich insofern sehr angenehm, da es ein langer Tag wird und ich so dort nicht nur herumsitzen muss sondern mit meinen Projekten sicherlich ordentlich vorankommen werde, denn ich soll dort nicht nur meine Zeit absitzen, sondern auch zeigen, was ich so tue. Neben dem obligatorischen Stricken (das ich ja an der Volkshochschule unterrichte) werde ich auch mit Handspindeln und Spinnrad zugange sein.

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