Colours / Farben


Nu isses endlich fertig, das Waldläufertuch. Es hat Spaß gemacht, es zu stricken, aber die letzten Reihen waren schon etwas … lang.

Now I’m finally done with the Ranger Shawl. It was fun to knit, but the last rows were a bit … long.

Die kontrastfarbigen Reihen verdichten sich zum Schluss und bekamen eine Abschlusskante in grün.

The rows knitted in contrasting colours become more close to each other, and the last rows were knitted in green.

Etwas Besonderes ist das Garn. Man strickt mit graubraunem Isager-Alpakagarn (50% Alpaka, 50% Merino), die Kontrastfarben sind von derselben Qualität, allerdings handgefärbt in den Schattierungen Moorblüte und Nordtanne.

The yarn used is something special: The shawl is knitted with Isager Strik Alpaca 2 (50% Alpaca, 50% Merino), and the contrasting colours are of the same quality but handdyed in the shades Moor Flower and Northern Fir Tree.

Technisches /Technical Details
Name: Waldläufertuch / Ranger Shawl
Designer: Claudia Baumann-Ruegg for Wollsinn
Material: Isager Strik Alpaca 2 (284); Isager Strik Alpaca 2 handdyed (Moorblüte, Nordtanne / Moor Flower, Northern Fir Tree)
Verbrauch / Yarn used: appr. 220 g
Nadelstärke / Needles: 3,0 mm

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Die Farben stimmen nicht zu 100%, aber dies ist ein erstes Bild meines neuen Fair-Isle-Projekts. Ich kann es gar nicht zur Seite legen, so viel Spaß macht mir das Stricken in dieser Technik.

Of course the colours are not as they look like, but it’s a first impression. I hardly can put it aside since it’s so much fun to knit.

Zu den Farben: Die hat mir Frau Kaufmann (ehemals Wolle und Design) zusammengestellt, nach meinen Vorgaben. Ich wünschte mir Rot- und Blautöne, insgesamt nicht zu hell. Mit ihrer Auswahl bin ich sehr zufrieden, man soll den Profis eben nicht zu sehr dazwischenquatschen. :D

About the colours: Ms. Kaufmann (ex Wolle und Design) choose this selection for me, after I told her that I wanted the sweater in blues and reds, not too bright, please. I’m more than satisfied with her choice, it was a good idea not to fiddle around when real professionals are doing their work. ;)

Das Garn lagerte dann erst mal in meinem Stash, bis ich mich traute, den Pullover zu beginnen. Es ist mein zweites großes Fair-Isle-Projekt.

After I received it, I put the yarn in my stash until I had the courage to start knitting. It’s my first big project in stranded knitting.

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Ganz herzlichen Dank an alle, die in den Kommentaren, in der Patchwork-Mailingliste oder auch per E-Mail ihre Meinung abegeben haben, welche Farbigkeit meiner Patchworkweste ihnen besser gefällt. Das war sehr hilfreich für mich, speziell auch von denen, die sich für die andere Lösung ausgesprochen haben als die, für die ich mich letztlich entschied.

Thanks again to all who were to kind to tell me their opinion regarding the colour combinations of my modular vest to-be. This was really helpful, specially from these who preferred the version I did not chose.

Wie man am Bild schon sehen kann, ist es die bunte Variante geworden, und ich bin mit meiner Wahl sehr zufrieden. Natürlich hat es den “Spielleute-Touch”, den eine Kommentatorin ansprach, aber momentan ist mir sehr nach bunt, und vielleicht ist es genau das, was ich im Moment brauche. Wie auch immer, es wird bunt.

The picture shows clearly I’ll go for the really colourful thing, and I’m satisfied with my decision. Of course it has the gleeman-touch one of the ladies mentioned in her comment. But at the moment I very much feel like this, and maybe it’s exactly what I need. However, I’ll go for full colour, this time.

Modulares Stricken mit vielen Farben ist insofern eine Herausforderung, weil man von den Strängen oder Knäulen nicht unbedingt auf die fertigen Patches schließen kann. Für mich ist dies ein Bereich, der weniger durch theoretische Überlegungen als vielmehr durch lustvolles Ausprobieren zu bewältigen ist.

Modular knitting with many colours is somewhat challenging because it’s not so easy to infer from the skeins or balls of yarn to the knitted patch. For me this is something that is not accomplished by mere thinking (or reading tons of books) but by simply trying it – a rather sensual process, full of relish.

Wenn man in Büchern zum Thema über Farbwahl und -kombinationen liest, so wird immer gepredigt, sich nicht nur danach zu richten, was im “Rohzustand” gut miteinander harmoniert (und die Sache so zu Tode zu theoretisieren), sondern zu akzeptieren, dass Farben, die zunächst nicht optimal zueinander zu passen scheinen, im Zusammenspiel mit anderen genau richtig sind. Und das bedeutet: Einfach drauflosstricken und sich eher an Helligkeitswerten als an Farben zu orientieren – es wird schon hinhauen im großen Einklang der Farben. Insofern befinde ich mich voll in der Experimentierphase, denn so ein kleiner Patch zwischendurch ist schnell gestrickt.

Books about modular knitting teach us that one should not make oneself mad with the “right” combination of colours. There are shades which don’t seem to make a good match with others when seen in skeins or balls, but which work great together after knitting. This means: don’t think too much about the question whether this specific blue might be perfect with this certain shade of yellow. In modular knitting, density values are much more important than colours or shades. One just has to do it, it somehow will work in the total accord of colours. And for me, this means I’m still in the state of mere trying. A small patch is done quickly.

Das Rohmaterial sieht übrigens so aus / The raw material looks like this:

Die Farben sind unglaublich. Aber wie es mit handgefärbten Garnen, selbst wenn man sie als gelungen und farblich ausbalanciert empfindet, so ist: das ideale Projekt ist nicht so schnell bei der Hand. Shibui Sock ist ja eigentlich ein Sockengarn aus reiner Merinowolle, das allen entgegenkommt, die Mischgarne nicht mögen. Ich jedoch habe speziell die Handgefärbten fürs modulare Stricken entdeckt, da die meist kurzen Rapporte oft besser in Patches mit entsprechend kurzen Reihen zur Geltung kommen als beispielsweise in einem Pullover.

The colours are unbelievable. But it’s not so easy to find a perfect pattern for handdyed yarns, even if they are perfectly dyed and well balanced. Shibui Sock is meant to be for … yeah, for socks, it’s pure merino yarn which is perfect for all who don’t like the ordinary sock yarn blends. But I discovered them specially for modular knitting. Handdyed yarns often have short colour repeats, and I like them better when used in patches with rather short rows than in long ones as you find in sweaters and other larger garments.

Außerdem fand Lollipop/made by Filzflash Verwendung, dessen Lebendigkeit in Fotografien leider kaum zur Geltung kommt. Es sind wunderschöne Semi-Solids, die einen ruhigeren Gegenpol zu den mehrfarbigen Shibuis bilden.

Besides this, I used Lollipop/made by Filzflash. Unfortunately it’s simply impossible to take a proper picture of them. They are beautiful semi-solids which make a calmer contrast to the multicoloured shibui yarns.

Beide Garne sind hier erhältlich.

Das erste Buch ist leider schon vergriffen. Es ist ein richtiger Prachtband, in dem verschiedene Garnfärbereien in den USA vorgestellt werden. Das ist interessant zu lesen, aber auch die vorgestellten Modelle sind zum Teil wirklich phantastisch. Der Schwerpunkt liegt auf größeren Projekten: Pullovern, Jacken, Wraps, Mänteln, die mit handgefärbten Garnen und in vielen unterschiedlichen Techniken gestrickt werden. Es ist ideal für Leute, die handgefärbte Garne lieben, aber nicht immer wissen, was sie mit ihnen anfangen sollen und daher gute, ungewöhnliche Ideen abseits von “glatt rechts” brauchen.

The first book is unfortunately out of print already. It’s a real opulent book where some famous yarn dyeing mills are introduced. This is interesting to read, but some of the pattern which come with the yarn portraits are truely phantastic. The focus lies on larger garments: sweaters, cardigans, coats, wraps which are knitted with handpainted yarns and in different techniques. It’s ideal for people who love handpainted, variegated yarns but need some fresh and and unusual ideas what to do with them.

Das zweite Buch ist eher techniklastik. Es widmet sich Strickstücken, die wendbar sind, bei denen also beide Seiten als Vorderseite genutzt werden. Dabei wird jede Technik berücksichtigt; von einfachen Rechts-Links-Mustern über Zöpfe, Lace und Farbstrickerei (Double Face) wird alles behandelt. Die Projekte gefallen mir weniger, aber die vermittelten Techniken und Ideen sind sehr wertvoll.

The second book is a rather technical one. It’s dedicated to knitting projects with two “front sides” which are reversibe. All kind of techniques are described, knit and purl, cables, lace and colour knitting (double face). I don’t like the projects really, but the techniques described and the ideas are highly valuable.

Dies ist also das Material für die Hommage an Kaffe Fassett, Teil III. Ich habe mich für Kauni entschieden, weil ich das Garn mag und es einigermaßen günstig ist. Vielleicht ergänze ich es noch durch etwas Jamieson, aber da bin ich mir nicht so ganz sicher. Diese Knäule werden in zwei Gruppen geteilt (gelb-rot / grün -blau) und mittels der Splicing-Technik miteinander vernknubbelt. Davor graut mir schon, denn es gehört einideutig in die Womit-habe-ich-das-verdient-Kategorie. Aber es ist mal wieder stärker als ich, und ich fühle das dringende Bedürfnis, anzufangen. Allerdings wird es ein langer, zäher Prozess werden.

This is the material for the Hommage to Kaffe Fassett, part III. I decided to use Kauni because I really like this yarn and it’s not too pricy. These balls will be divided in two groups (yellow-red / green-blue), and then brought together with the splicing technique. I’m really a bit afraid of this because it will take a very long time until I’ll be able to knit the very first stitch, but it’s stronger than me (again), and I feel the need to get started. It will take forever, I’m sure.

Als ich mit dem Stricken begann, landete ich relativ schnell bei Kaffe Fassett und seinen Entwürfen. Mich begeisterte vieles, es ist ein Farbenrausch, doch für die Umsetzung fühlte ich mich nicht bereit. Zudem verwendet er häufig die Intarsien-Stricktechnik, die zu den von mir ungeliebten gehört. So erfreute ich mich lange nur an den Abbildungen, die mir eine ständige Inspiration waren und sind.

When I started knitting, I soon discovered the designs by Kaffe Fassett. I love quite a lot of them, it’s a riot of colour, but for reknitting one of them I didn’t feel advanced enough. What made me hesitate was the fact that he uses intarsia knitting quite often, a technique I rather dislike. So I enjoyed just looking at the pictures with their handsome designs which were a source of inspiration for me – and still are, of course.

Ein Muster hatte es mir besonders angetan, vielleicht mehr als alle anderen, und das waren die Persian Poppies. Es ist ein sehr einfaches Muster, dazu wenig blumig (was mir entgegenkommt) und vor allem voller Möglichkeiten der Variation und viel Raum für eigene Ideen. Mich fasziniert die Einfachheit sowie der hohe Abstraktionsgrad. Ich bin natürlich weder die erste noch die einzige, die das entdeckte, und einige Designer verwenden dieses Muster als Grundlage für eigene Entwüfe, leider auch ohne Angabe der Quelle.

There is one pattern I really fell for, it’s maybe the one I like best: The Persian Poppies. It’s a very simple pattern, not too florid, and full of possibilities for variation and the development of own ideas. It’s its simplicity and the high degree of abstraction that fascinates me. Of course I’m nor the only one neither the first who discovered this. Some designers picked and varied it for using it for their own designs, unfortunately not all of them named their source.

Ich habe mich entschlossen, nun endlich das verehrte Muster umzusetzen, und zwar auf sehr unterschiedliche Weise und mit unterschiedlichen Mitteln. Bisher habe ich vier Ideen, vielleicht sogar fünf, und eine davon wird so ausgeführt werden, wie der Meister selbst es vorsah: In Farbstrickerei (stranded), wobei verschiedenfarbiges Garn mittels Splicing miteinander zu einem langen, vielfarbigen Faden verbunden wird (*ächz*). Daraus werde ich einen Raglanpullover stricken (und keine Weste, wie im ursprünglichen Entwurf); das wird die Hommage No. 3.

I decided it’s time to start with the adored pattern after all, but in very different ways and with a multitude of materials. Until now I have four ideas, maybe five, and four (five) different techniques in mind. Only one will be executed in the way the master himself suggested it: in stranded knitting, and the yarn will be produced from single balls in different colours, connected by splicing (I’m a bit afraid of this – it’s a huge amount of work). I’ll knit a raglan sweater and not a vest (as it can be seen in Fassett’s books). This will be Hommage No. 3.

Die Idee, ein Muster auf unterschiedliche Arten umzusetzen kam mir durch Fassett selbst, der ja nicht nur strickt, sondern auch quiltet, malt, Mosaiken legt und was weiß ich noch alles tut. Da liegt es nahe, selbst noch ein paar Techniken hinzuzufügen und so die Bandbreite der Möglichkeiten zu erweitern, die in Fassetts Mustern (und vor allem in diesem) liegt.

The idea to use different techniques for this design was brought to me by Fassett himself. He’s not only a knitting designer, but he also does quilting, he paints, does mosaiques etc. So it was obvious to me to add some more techniques for amplifying the amount of possibilities which come with Fassett’s patterns (and specially with the poppies).

Die ersten beiden Varianten sind bereits fertig:

Two versions are already done:

Stricken kann durchaus karmisch sein, wie ich schon zum Beginn meiner Strickkarriere vor knapp drei Jahren feststellen durfte. Damals musste es unbedingt der Ragna von Elsebeth Lavold sein, obwohl ich wusste, dass das Ding nicht vernünftig sitzen würde, außerdem hatte ich noch nie mit Verkreuzungen gearbeitet. Aber ich habe das Ding in Rekordzeit heruntergenadelt, ich musste es einfach tun, obwohl ich recht hatte: Es saß nicht vernünftig. Dafür konnte ich danach verkreuzen und hatte die karmische Aufgabe “Ragna” abgearbeitet.

Knitting can very well have a karmic aspect, as I learned when I started knitting almost three years ago. At that time it had to be Ragna by Elsebeth Lavold, although I forebade that it would never ever fit well (due to the construction). Besides this, I never knitted cables before. But I just had to do it, and so I knitted it in – as it appeared to me – no time. Of course I was right: It didn’t fit well, it was much too huge and shapeless. But I knew how to knit cables afterwards, and I had managed the karmic task “Ragna”.

Eine andere Sache, die ich unbedingt machen muss, ist das Muster Persian Poppies von Kaffe Fassett. Glücklicherweise ist dies erfolgversprechender. Ich arbeite geistig seit fast zwei Jahren an der Umsetzung und bin zu dem Schluss gekommen, dass ich es einmal stricken werde, wie der Meister es gemeint hat und außerdem noch andere Techniken hinzuziehen werde. Begonnen habe ich mit einem untypischen Teil, nämlich einem Cowl in Double-Face-Technik. Den Anstoß gab die letzte Lieferung des Wollmeise-Sock-Clubs. Die Farben haben mich umgehauen, so sehr, dass ich sie nicht zu Socken verstricken wollte, sondern zu etwas, was man auch sieht (und was eine höhere Lebensdauer hat). So verfiel ich auf diese Idee.

There is another pattern I feel the urgent need to knit: Persian Poppies by Kaffe Fassett. Fortunately this is more promising (regarding the success). My brain is working on this for two years now, and I decided to do it once at our master meant it to be done, and additionally in other techniques. I started with an unusual technique, a cowl in doubleknitting technique. The inspiration came with the latest delivery of the Wollmeise Sock Club. The colours are so stunning that I didn’t want to knit socks from this yarn but held out for something more visible and more enduring. And so this project was born.

Es ist ein Projekt für Technikfreaks, da Doubleface ziemlich fummelig ist, man das Teil ohnehin quasi zweimal strickt und jede Fehlerkorrektur, die man erst nach ein paar Reihen entdeckt, in eine echte Strafarbeit ausartet. Aber das macht nichts. Die andere Seite sieht übrigens so aus:

It’s a project for true tech freaks, because knitting double-face is a rather fiddly thing. And you have to knit the pattern twice. Besides this, every troubleshooting feels like a harsh penalty. But I don’t mind. The other side looks like this:

Ich bedanke mich ganz herzlich bei allen, die mir in ihren Kommentaren ihre Meinung zur besten Kontrastfarbe für die hellgraue Isager-Jacke Stumpen kundgetan haben. Ich beuge mich (in diesem Fall jedenfalls) der Mehrheit und habe mich für ein sehr dunkles Aubergine entschieden. Die Aussicht auf eine Jacke in typischer Jäger-Farbigkeit war aber auch zu abschreckend, auch wenn ich eigentlich das mittlere Flaschengrün sehr mag. :D

Thank you very much for your very helpful comments regarding the possible contrast colours for the Isager cardi Stumpen. I decided to join the majority and chose a dark “eggplant” shade. I have to confess that the perspective to have a cardigan in hunter-like colours was not very couraging, although I like the medium bottle green yarn very much. :D

Es ist ja schon eigenartig, wo und wie man seine Inspiration herbekommt, und die Quellen sind durchaus unterschiedlich. Diesmal erwischte mich eine besondere Schattierung von Noro Silk Garden. Ich sah vor meinem geistigen Auge eine Weste, aber nicht irgendeine, sondern etwas im Schnitt einer Jeansweste, nur eben aus dieser wunderbar dekadenten Schattierung.

Sometimes it’s a bit weird how and where one gets her inspiration from, and the sources may vary, of course. This time a certain shade of Noro Silk Garden caught my eye. I saw in my mind a vest, but not any: a denim style vest, knitted with this wonderful decadent shade of Noro.

Meine zweite Inspirationsquelle war Oscar Wilde, den ich für mich entdeckte, als ich etwa elf Jahre alt war und das Bildnis des Dorian Gray las. Er war ja eine Waage (so wie ich), hatte einen schrägen Humor (dies sollen meine Leser beurteilen) und pflegte den bekannt einfachen Geschmack (“nur das Beste”), was meinen etwas frugaler eingestellten Lebensgefährten manchmal zur Verzweiflung bringt. Nun versuchte ich, mir vorzustellen, welche Art von Jeansweste Oscar Wilde tragen würde, dieser hoch gebildete irische Oberschichtler mit dem Hang zur Dekadenz, und die Antwort ist: gar keine. Hier gehen wir nämlich nicht konform, Oscar und ich, denn ich liebe Jeans. Und hier kommt Noro ins Spiel, gerade in dieser Farbe (282), die mich so sehr ans fin-de-siecle erinnert.

My second source of inspiration was Oscar Wilde who I like when I first read The Picture of Dorian Gray, I was eleven or so. He was a libra, as I am, had a weird sort of humor (this is for my dear readers to judge), and loved a stunning simplicity regarding his taste and the things he liked (just the best), what drives my partner who likes everything a bit more frugal than I do, into mere desperation sometimes. Anyway, I tried to imagine which kind of denim garments Oscar Wilde would wear, this highly educated, Irish upper class guy with his love for decadence, and the answer is very simple: none. In this point I don’t agree with Oscar, since I love Jeans. And this is the moment Noro enters the stage, specially this colourway (282) which reminds me so much of fin-de-siecle.

So entstand die obige Zeichnung (wie gut, dass ich mit so etwas nicht mein Geld verdienen muss, sage ich nur!). Da die blockartige Streifung, die Noro normalerweise hervorzuheben pflegt, in diesem Fall nicht gewünscht wird (Oscar würde so etwas niemals anziehen, auch wenn ihn die Delikatesse des Materials sicher überzeugen würde), wechsele ich das Knäul in jeder zweiten Reihe, um einen diffuseren Farbeffekt zu erreichen.

So I drew the sketch seen above (I’m very lucky I don’t have to make money with things like these …). Since the broad stripes Noro normally produce won’t show the desired effect (frankly, Oscar never would wear it, even if he probably would appreciate the delicacy of the material), I change balls in every second row for getting a more diffuse colour effect.

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