Books / Bücher


Ja, auch ich habe mir das Sonderheft Verena – in 80 Socken um die Welt, Teil I gekauft. Stephanie van der Linden hat es vorgemacht, und nun versucht auch die größte deutsche Strickzeitschrift mit diesem Thema ihr Glück, und das wollte ich mir ansehen, da ich ja an dem interessiert bin, was man als “ethnische” Strickkunst bezeichnen könnte, sei sie traditionell (dann eher zum angucken) oder modern interpretiert. Ich bin also keine Gralshüterin der Traditionen. Eigentlich sollte ich da mit diesem Sonderheft richtig liegen, doch leider überzeugt mich diese Postille nicht wirklich. Ich finde es nicht schlecht, aber eben auch nicht sonderlich gelungen, und in einigen Punkten finde ich es sogar richtig ärgerlich.

Das hat mehrere Gründe: Zunächst finde ich die fotografische Umsetzung ein wenig überladen und betulich – doch das kann man noch unter Geschmackssache verbuchen und stellt auch keinen wirklichen Mangel dar, denn die Socken selbst sind deutlich erkennbar.

Die Texte sind auch so ein Fall für sich – viel ethnologisch-kulturelles Allgemeinblabla mit ein paar Informationen zum Thema Socke im jeweiligen Land (haben die da keine Typen, die schreiben können?). Auch das ist zu verkraften, auch wenn ich es gern ein wenig faktenorientierter und weniger in Richtung “Stimmungsbildgewaber” hätte, vor allem, wenn man doch den Eindruck hat, dass die Leute, die die Texte verfasst haben, viele der Länder von maximal drei Fotos kennen. Problematisch wird es teilweise, wenn man einen Teil der Socken betrachtet, die dem Land-und-Leute-Geschwafel gegenübergestellt werden. Da wird versucht, einen Eindruck von Authentizität zu vermitteln, der von den Modellen nicht gehalten wird. Die Assoziation Hortensien-Rosa-Rüschensocke für Guernsey ist ein wenig arg oberflächlich, die Tartan-Kopie für Schottland und die musternde Beliebigkeit für Lettland sind schlicht peinlich – beide Länder verfügen über eine eigene, reiche Strickstrumpftradition, die den Designern anscheinend nicht bekannt zu sein schien. Jedenfalls kann man hier auch nicht von einer Modernisierung der Tradition sprechen, denn diese wurde schlicht ignoriert. Es sind eben nicht lettische bzw. schottische Socken, wie sie traditionell aussehen und auch nicht, wie sie zeitgemäß interpretiert werden, sondern wie Leute, die nicht wissen, wie die Dinger überhaupt aussehen, sich so etwas in etwa vorstellen. Auch das wäre nicht tragisch (selbst wenn ich vor allem das schottische Muster extrem misslungen finde), wenn man sich nicht darum bemühen würde, eben Authentizität zu vermitteln. Ähnlich ist es bei dem Beispiel für Fair Isle – es wird im Text von der typischen Farbigkeit der traditionellen Strickstücke gesprochen, wie man sie in einschlägigen Publikationen ausgiebig betrachten kann – doch das Sockenmodell wurde in Farben gestrickt, die nichts davon widerspiegeln sondern eher wirken, als kämen sie vom Wühltisch.

Bei anderen Socken wirkt die Symbolik ein wenig platt – Windmühlen für die Niederlande, die Tricolore für Frankreich – *gähn*. Hier hätte man sich mehr Inspiration gewünscht.

Es gibt auch sehr gelungene Socken, z. B die im Missonimuster (auch wenn Italienerinnen eher sterben würden, als im Kleidchen, mit Socken und mit Pumps auf die Straße zu gehen, immerhin ist das ein Kulturvolk) oder auch die finnischen Socken (die recht beliebig wirken, aber wenigstens gut aussehen, und das ist ja auch was Schönes). Auch die Schwarzwaldsocken können durchaus gefallen, wenn man diese Art der Musterungen gerne strickt. Ich habe jedoch das Gefühl, dass es bei diesem Heft immer richtig danebenging, wenn man sich auf diese nervig-oberflächliche Weise auf erfundene oder tatsächliche Traditionen beruft. Das geht besser, und Frau van der Linden hat sogar gezeigt, wie – nämlich durch Kenntnis der Materie und intelligente Neuinterpretation.

Die Anleitungen sind sehr grafisch – so ist die Socke als Chart dargestellt, und zwar auch Teile, die nicht gemustert sind. Dies ist – laut Eigenwerbung – innovativ, und das mag auch so sein (für Mehrfarb-, Zopf- und Lacepartien ist das selbstverständlich bei modernen Sockenanleitungen Standard und keinesfalls neu). Ob das nun der Sache dient, müssen die beurteilen, die sich als Sockenneulinge an diesen Anleitungen versuchen. Ich finde die grafische Darstellungen einfacher Bandspitzen jedenfalls überflüssig und auch mühsam zu lesen – aber vielleicht ist es für Anfänger tatsächlich hilfreich.

Für sechs Euro bekommt man ein paar schöne Sockenmuster, insofern ist es kein herausgeworfenes Geld. Ein Muss ist das Heft für mich jedenfalls nicht. Gerade nach einigen recht euphorischen Reaktionen hätte ich da mehr erwartet. Im Lowered-Expectation-Modus ist es jedoch ganz o.k.

Nachdem ich das neue Sockenbuch von Cat Bordhi nun mal hatte musste ich das dort vorgestellte Prinzip auch ausprobieren (nachdem ich mich heroisch diszipliniert und die Hearts Socks fertiggestellt hatte). Ich halte mich an die Empfehlung, zunächst eine Einfachstsocke (“Discovery Sock”) zu produzieren, um das Prinzip zu verinnerlichen, sozusagen.

After I received Cat Bordhi’s latest sock book, I had to try it (of course), after I finished heroically the Hearts Socks. The author strongly recommends to knit a simple sock in stockinette first (the “Discovery Sock”), just for learning how it works, and so I do.

Es kommt mir entgegen, dass Ms. Bordhi hier dem Toe-up-Prinzip huldigt, das ich ja lieben will. Um es nicht zu einfach zu machen, vergessen wir diesmal den üblichen Maschenanschlag, Judy’s Magic cast-on (das mit dem vielfachen Gewickel um beide Nadeln herum), sondern probieren was Neues. Das ist, wie jeder Anfang nach dem Toe-up-Prinpiz – fummelig, aber recht einfach.

In this book Ms. Bordhi preaches the Toe-up sock, which I want to learn to love. She doesn’t want to make it too easy, and so you can forget about the usual cast-on (called Judy’s Magic cast-on, the one you wind the yarn around the needles for several times) and try something new. It’s – like every method for toe-up cast-on I learned, a bit fiddly, but rather easy.

Der Gimmick hier ist, dass man Socken produziert, die perfekt auf den eigenen Individualfuß passen. Das mag für Leute uninteressant sein, die über einen menschlichen Standardfuß nach DIN-Norm verfügen, den Traum jedes Standardschuhherstellers. Doch für die, zu denen auch ich zähle, die einen so hohen Spann haben, dass sie nur Schnürstiefel tragen können, ist das durchaus ausprobierenswert.

The gimmick is that the result are socks which are knitted to fit perfectly on the anatomy of the foot of the person they’re knitted for. This might be rather uninteresting for people with standard feet (the ones every shoe manufacturer dreams of), but for people like me, with a high instep (so high I only can wear laced boots) this is worth a try.

Wer Bordhis New Pathway for Sock Knitters kennt, fragt sich, ob die Frau es überhaupt in Betracht zieht, normale Socken zu stricken, so auch hier. Man beginnt nicht damit, einfach Maschen anzuschlagen, sondern erst Mal den Umriss des zu bestrickenden Fußes auf ein Stück Papier zu malen, als Schablone sozusagen. Dann wird – je nach Spannhöhe – an der Sohle zugenommen. Es geht – wie immer bei der Autorin – recht esoterisch zu, aber nicht so esoterisch wie bei den New Pathways – bisher (ich bin noch nicht zur Ferse gediehen, die ausschließlich mit rechten Maschen gestrickt werden soll).

If you know Bordhi’s New Pathway for Sock Knitters, you’ll have asked yourself whether this woman ever thought of knitting a normal sock. Here you don’t start with casting on some stitches, but with drawing the outline of the foot the sock is meant to be for on a piece of paper – as a pattern your knitting will follow. When you got started after this procedure you increase several stitches in the sole section, depending on the height of your instep. It’s rather esoteric – as always with Bordhi – but not as esoteric as in the New Pathways – at least until now. I didn’t reach the heel section yet which will be knitted in stockinette exclusively.

Eine Bordhi-Socke ist weniger eine Socke (obwohl, das natürlich auch), als vielmehr ein Abenteuer. So sollte man es auch sehen. Wer also mit einfachen Socken rundum glücklich ist, wird dem Buch vermutlich nicht so viel abgewinnen können, vor allem, weil die Beschreibung relativ langatmig und umständlich ist (mir tränen schon fast die Augen). Aber für die unter uns, die ein stricktechnisches Abenteuer suchen, ist es ein großer Spaß, herauszufinden, wie aus dem, was man da produziert, eine Socke entsteht.

A Bordhi-Sock ist not only a sock but a kind of adventure, and as that it should be seen. If you are perfectly happy with ordinary socks, you probably will ask yourself what the fuzz is all about and you won’t be too happy with this book. To be honest, the instructions are very elaborate (and I mean: VERY!) and rather lenghy (you can call them cumbersome …). But if you’re looking for a knitting adventure, it’s real fun to find out how this sock will be built.

Normalerweise schreibt man Buchvorstellungen, weil man etwas entdeckt hat, was man so gut findet, dass man es anderen vorstellen oder etwas, das so schlecht ist, dass man die Leute warnen muss. Auf dieses Buch trifft das nicht zu. Es ist einfach … sehr eigenartig.

Normally books are presented which one thinks are either so good or so bad that one wants to share it with others. Not with this book – it’s just … weird, somehow.

Wer dieses Blog kennt, weiß, dass eine meine Vorlieben die nordische Strickkunst ist, sei sie traditionell oder modern, und auch, dass ich einige Bücher zu diesem spannenden Thema mein eigen nenne. Nun wirbt dieses Buch mit dem Untertitel Classic and Modern Designs in the Scandinavic Tradition, was mich besonders ansprach, da ich auch ein Faible für modernes Strickdesign habe. So dachte ich an Isager, Falkenberg, Hoxbro und wie sie alle heißen, als ich den Band bestellte.

If you know this blog, you’ll probably know that I’m much into nordic knitting, traditional and modern, and that I already own several books about it. When I read the subtitle of thisone, Classic and Modern Designs in the Scandinavic Tradition, I was pleased, and thought immediately of designers like Falkenberg, Isager, and Hoxbro when I ordered this book.

Eindeutig positiv bei diesem Buch mit dem Titel Swedish Knits von Paula Hammerskog und Eva Wincent ist, dass es sehr ausführlich ist und sehr klar bebildert. Aber das mit der Ausführlichkeit ist auch so eine Sache, denn man beginnt nicht mal mit Adam und Eva, sondern eher noch mit dem Geist, der über den Wassern schwebt, also mit Anschlagstechniken und Materialkunde. Das tun viele andere Bücher auch, aber hier geht es weiter mit einer Mustersammlung, die viel bereits Bekanntes und daneben ein paar interessante neue Dinge enthält. Ein ziemlich großer Teil des Buches bewegt sich also zwischen “wie halte ich eine Nadel” und “wie stricke ich verschiedene Muster”, von rechts-links über Patent, Zöpfe und Lace.

There are positive acpects about this book: First it’s very well illustrated, and it’s quite detailed, and the latter is sort of a problem, because it really starts at the very beginning, with the cast on and some remarks about different kind of knitting yarns. Many books do this as well, but thisones goes on with tons of samples for knitting patterns, some you’ll have seen already a thousand times and a few quite interesting ones. Quite a large part of the book deals with “what does a knitting needle look like and how to hold it in your hands” and “how to knit a pattern”, like, brioche, knit and purl, cables, and lace.

Weiter geht es mit Stricken für Fortgeschrittene: Kantenlösungen, Fehlerkorrekturen, Zusammennähen, Passform, verkürzte Reihen, Einstricken von Taschen, Einsetzen von Reißverschlüssen sowie selbst designen etc. Daneben wird einem die Erkenntnis vermittelt, dass dassselbe Kleidungsstück mit unterschiedlichen Mustern/Farben/Materialien jeweils völlig anders wirkt (ist ja sensationell …).

There are some chapters for the advanced knitter as well, like edge embellishments, troubleshooting, sewing, the perfect fit, short rows, adding pockets, sewing in zippos, designing your own garment etc. Besides this, the authors enlight the reader with the striking news that the same garment might look dramatically different when different patterns, colours, materials are used (really!).

Nach 150 Seiten kommen dann auch ein paar Muster. Nur was an denen besonders schwedisch ist, hat sich mir nicht mitgeteilt. Es gibt z. B. ein paar am klassischen norwegischen Design angelehnte Stücke (na schön, Norwegen gehörte mal zu Schweden, und hier wird das Steeking erklärt) und einen Argyle-Pullover (und Schottland war nie schwedisch). Das einzige typisch schwedische Strickstück ist ein Bohus-Pullover, der Rest ist absolut beliebig, meist provinziell und auch nichts sehr originell. Man könnte ihn in Ermangelung einer griffigen Bezeichnung “international” nennen. Das Buch könnte also ebenso “Stricken in Wuppertal, Innsbruck oder Hooterville” heißen.

150 pages later there are some garments, definately. But they’re not really swedish. You find some norwegian inspired sweaters (well, Norway belonged to Sweden, once …, and they explain the steeking technique with it), and an Argyle vest (Scotland definately never was a part of Sweden). The only typically Swedish garment is a bohus-inspired sweater. The rest is what one calls “international” if one doesn’t know how to name it, quite fresh-water style and not really special. This book could be called “Knitting in Wuppertal, Innsbruck, or Hooterville” instead.

Fazit: Es gibt sie, die schwedische Stricktradition, aber nicht in diesem Buch.

Conclusion: There is a Swedish knitting tradition, but not in this book.

Ich habe ja schon mal den Versuch einer Toe-up-Socke gemacht, auch durchaus erfolgreich (die Mojo-Socken), aber so richtig warm wurde ich mit der Methode nicht. Nun gibt es ein Buch von Wendy D. Johnson, das sich diesem Thema ganz exklusiv widmet: Socks from the Toe up.

Yes, I knitted a toe-up sock once, the Mojo socks, but I never learned to like the method really, although it worked very well. But there is a book by Wendy D. Johnson called Socks from the Toe up which is dedicated to this special technique exclusively.

Das Buch enthält verschiedene Mustersocken (Lace, Gansey, Zöpfe) nebst zwei Basismodellen, die völlig musterfrei die Technik veranschaulichen. Doch es sind weniger die Muster, die das Buch außergewöhnlich machen, sondern eher die Illustrierung und die gründlichen Anleitungen, die es erlauben, praktisch jede Socke in dieser Technik zu arbeiten.

The book contains socks with different patterns (lace, gansey, cables) and two basic patterns in stockinette which show clearly how to knit a sock from the toe up properly. But this is not what makes this book special, it’s the illustrations and the really detailled instructions which allow to adapt almost every pattern for this technique.

Eigentlich sollte jeder, der ein Sockenbuch herausgibt, sich dieses Wunder an Übersichtlichkeit, Layout und Illustration ansehen. Auch wenn die ätherische Dame, die die Socken vorführt, so gar nicht mein Geschmack ist, sind die Fotos der Socken selbst einfach brilliant. Man erkennt jedes Detail der Musterung und der Konstruktion, und man glaubt fast, die Micron-Zahl der Wolle bestimmen zu können.

Actually, everyone who plans to publish a sock book should take a closer look on this one. Regarding the clear arrangement, the layout and the illustrations it’s just brilliant. Personally, the lady modelling the socks is absolutely not my cup of tea, but the pictures of the socks are just a miracle of clearness. One can recognize each and every detail of the patterns and the construction, and one can almost name the micron number of the yarn used. ;)

Der technische Teil ist sehr logisch aufgebaut. So werden jeweils für den Anschlag an der Spitze, die Ferse und das Abketten am Bündchen verschiedene Methoden vorgeschlagen, die frei miteinander kombiniert werden können.

The technical chapters are arranged very logically. The author shows different methods for the cast-on at the toe, for the heel, and for binding of at the cuff section. The methods can, of course, be combined freely.

Ja, natürlich habe ich mich sofort an einer Socke aus dem Buch versucht …

Yes, of course I had to cast on a sock from the book directly.

Gestern gegen 10.30 trafen sich zehn muntere Damen zum gemeinsamen Ausflug nach Flensburg. Also, eigentlich war Flensburg ziemlich wurscht, denn wir hatten uns bei der Wollsucht angekündigt, um uns ganz unverbindlich mal umzusehen. Nur so, sozusagen.

Nach zweistündiger Zugfahrt, die wir mit Stricken verbrachten, begaben wir uns vom Bahnhof unverzüglich zum Ziel unserer Reise in die Rote Straße, wo wir von Uta und Caprice sehr nett empfangen wurden. Für viele von uns war es der erste Besuch in dem Laden, und bienengleich schwärmten besagte Damen aus, um das reichhaltige Sortiment wunderschöner Garne zu inspizieren. Es war merkwürdig still im Laden, obwohl er natürlich durch uns knallvoll war. Na ja, ich frage mich ja schon, warum man (und ich bin da wirklich keine Ausnahme) sich angesichts eines wunderbaren Wollsortiments aufführt, als wäre morgen nichts mehr davon da und als käme man aus einem Land, wo es solches nicht gibt und man nicht weiß, wan man wieder ins Paradies der frei erhältlichen Garne zurückkehren darf. Im Schweiße unseres Angesichts rafften wir jedenfalls diverse Schätze an uns.

Beladen mit Tüten begaben wir uns in ein nahe gelegenes Restaurant, um uns von den Strapazen des Einkaufs zu stärken, wobei einige von uns Behältnisse mitgebracht hatten, die man als “diskrete Verpackung” bezeichnen könnte. Nach dem sehr leckeren mexikanischen Essen kehrten wir zurück in den Laden, um uns zu verabschieden (vorausschauend hatte ich in der Nähe reserviert). Was soll ich sagen? Es ging gerade wieder los. Viele von uns begannen erneut, mit glasigem Blick die Schätze, die wir uns beim ersten Besuch versagt hatten (oder die wir gerade erst entdeckten), an uns zu raffen. Die Tüten nebst Inhalt mehrten sich nochmals, und sogar Madame “nein, nein, ich kaufe immer nur Garn für ein Projekt und erst wenn das fertig ist, kommt das nächste Material ins Haus” kaufte nicht nur Garne für zwei komplette Projekte (davon eins für den Winter), sondern sie bestellte auch noch Material für ein drittes, das ins Haus geliefert wird. :D

Danach machten wir noch einen kleinen Gang zum Hafen, wo die Rumregatta stattfand. Warum das Regatta hieß, ist mir unklar (der Teil mit dem Rum allerdings nicht), denn die Boote lagen alle im Hafen. Die Leute, die uns mit unseren Tüten sahen, müssen gedacht haben, dass es irgendwo was umsonst gab. Gegen 18.00 Uhr fuhren wir dann zurück nach Hamburg und kuschelten auf der Fahrt mit unserer Wolle.

Für das geplante Gruppenfoto aller Einkäufe (“Mahnmal der Peinlichkeit”) reichte die Kraft nicht mehr, denn wir hatten uns völlig verausgabt. Außerdem stellten wir fest, dass der Tisch im Großraumabteil des Regionalexpresses einfach viel zu klein war.

Nun zu meinen Einkäufen. Das Bild ist leider etwas dunkel und unscharf, aber die Auflistung sollte das Ausmaß des Wahnsinns erhellen können (der Lebensgefährte hat die Riesentüte übrigens taktvoll übersehen):

Aaalso, ich habe gekauft:

  • eine Strickpackung Karen Noe für einen Pullover (blaues Leinengarn)
  • eine Strickpackung Karen Noe für ein Sommertop (grünblaues Rustik-Garn)
  • zwei Stränge Trekking Handart in leuchtenden Rottönen
  • einen Crazy Zauberball von Schoppel in der Farbe “Frische Fische”
  • vier Knäule Drops Alpaca in zwei Farben (für einen Baktus und was mir noch so einfällt)
  • ein Metall-Nadelspielset von KnitPro
  • zwei Addi Lacenadeln
  • eine kleine GoKnit Pouch
  • ein Heft von Karen Noe zum Thema Schals

Dieses Heft, dem eine deutsche Übersetzung beiliegt, enthält Schals und Tücher, die sehr ungewöhnlich und auch sehr schön sind. Gerade das Titelmodell hat es mir angetan, aber auch andere.

Die Menge ist natürlich irgendwie peinlich, aber ich bin nicht allein, andere waren genauso schlimm. :D

Edit: Also bitte, wer ohne Stash ist, werfe das erste Knäul (um es mal leicht abewandelt mit der Bibel zu sagen). Ich bin überzeugt, Ihr hättet an unserer Stelle auch nicht anders gehandelt.

Just a short report about our trip to Flensburg with some minor shopping activities.

Meine erste Begegnung mit Horst Schulz und seinen Büchern hatte ich bei einem Stricktreff hier in Hamburg, als eine Strickfreundin die Bücher mitbrachte. Ich hatte vorher schon davon gehört und wusste, dass sie seit längerem vergriffen waren. Mein erster Eindruck war nicht sehr positiv. Ich strickte erst seit einem Jahr und stand dem modularen Stricken ablehnend gegenüber, da ich absurderweise dachte, man müsse am Ende eine gefühlte Million Läppchen zusammennähen.

Die Modelle atmeten noch sehr den Geist der Achtziger, was die Farbigkeit anging, aber auch die Schnitte und manche der verwendeten Garne. Obwohl mir die Farbenpracht ebenso gefiel wie die phantasievolle Umsetzung, war ich iinsgesamt nicht sehr angetan. Zudem sind die Schulz-Bücher nicht als Anleitungsbücher zu verstehen, sondern als grobe Richtlinien und Inspirationsquellen. Die Instruktionen erschienen mir zu nebenlhaft, was meiner mangelnden Erfahrung geschuldet war, und so ordnete ich die Bücher unter “außergewöhnlich, aber für mich unbrauchbar” ein und vergaß sie. Modulares Stricken war eben nichts für mich.

Das änderte sich mit dem Buch Knit to be Square von Vivian Hoxbro, in dem sich Modelle mit klaren Formen und leutenden Farben befanden. Ich war begeistert und stürzte mich in das Abenteuer des Modularen. Da mir das Stricken der Patches und das Konstruieren mittels Anstricken Spaß machte, forschte ich weiter und stieß bald auf viele Bücher, die sich diesem Thema widmeten. Ich organisierte mir die entsprechende Literatur, die vor allem aus den USA stammt, und stieß dort immer wieder auf den Namen Horst Schulz. Die Designerinnen erwähnten ihn sozusagen als ihren Meister, der ihre Art, das Stricken zu sehen und auszuüben, revolutioniert hatte. Also kehrte ich zu dem einst von mir Verstoßenen zurück.

Es gelang mir tatsächlich, seine Bücher zu einem vernünftigen Preis zu ersteigern, und ich musste mein Urteil revidieren. Ich finde sie außerordentlich inspirierend, und schließlich zwingt mich niemand, die Modelle in gleicher Kastigkeit, Farbigkeit oder partieller Fransigkeit nachzuarbeiten. Blieb nur die Frage der Anleitung. Ich stellte fest, dass meine in den letzten zwei Jahren gewonnene Erfahrung mir ermöglichte, viele Fragen zum Thema Konstruktion und Strickweise zu beantworten.

Zudem waren meine neueren Bücher zum Thema ebenfalls hilfreich, denn hier wurde die Frage des Schnittes bzw. der Schnittkonstruktion recht ausführlich erläutert. Besonders positiv fiel mir hier das Buch Dazzling Knits von Patricia Werner auf, das ich mir glücklicherweise ebenfalls noch zu einem akzeptablen Preis organisieren konnte (dass der Kram auch immer so schnell vergriffen sein muss …). Die Autorin beruft sich direkt auf Horst Schulz und greift viele seiner Modelle auf, um sie in einer quasi modernisierten Form zu präsentieren und mit einer recht ausführlichen Anleitung zu versehen. Hinzu kommen Tipps zum Thema Schnittkonstruktion und Garn- bzw. Farbwahl. Ungeheuer inspirierend, die beiden!

Es wird ja oft die Frage gestellt, welche Strickbücher man kaufen sollte, denn der Markt ist groß und unübersichtlich, und auch ein wenig beliebig. Die Frage ist eigentlich pauschal nicht zu beantworten, da es vor allem auf die persönlichen Vorlieben und Ambitionen ankommt.

“Which book shall I buy?” is a frequently asked question. Meanwhile there are so many books available, the range of books on offer is huge and quite confusing. It’s impossible to answer this question flatly, because personal preferences and ambitions differ.

Daher habe ich mir mal überlegt, welche Bücher mich wirklich weiterbrachten auf dem Gebiet des Strickens, also meine Einsame-Insel-Literaturliste des Strickens. Dabei ist es nicht unbedingt wichtig, dass ich wirklich schon etwas aus diesen Büchern nachgestrickt habe; die Frage der Inspiration ist eigentlich bedeutender – welche Bücher haben in meinem Kopf etwas bewegt und dazu geführt, dass ich mich neuen Ideen öffnete und neue Techniken oder Bereiche für mich entdeckte. Hier kommen also meine persönlichen Top Ten der wichtigsten Strickbücher. Einige sind bereits vergriffen, eines ist in deutscher Sprache verfassst. Natürlich kann sich die Liste auch mal ändern. ;)

Therefore I made my mind up which books really helped me on, which knitting books I would take to a deserted island (if I had to). For me it’s not vital whether I already knitted something from these books, the question of inspiration is more important to me. So there are books on this list which made me rethink my opinion about knitting, made me open my mind on new possibilities and techniques. So here are my personal Top Ten of the most important knitting books. Some are out of print already, and one is in German. Of course this list might be subject of change.

  • Elizabeth Zimmermann: Knitting without Tears, Schoolhouse Press. Dies Buch steht stellvertretend für all ihre Bücher. Die Ingenieurin des Strickens befreite meinen Geist von Mustern und Garnanforderungen und brachte mir das Stricken in Runden jenseits der Socke nahe. / This is here for all Zimmermann books. The engineer of knit design freed my mind from patterns and yarn requirements and taught me knitting in rounds beyond socks.
  • Vivian Hoxbro: Knit to be Square, Interweave Press. Inspirierte mich mit den klaren Formen und leuchtenden Farben zum modularen Stricken. / The geometric contruction and the vibrant colours inspired me to start with modular knitting after all.
  • Kaffe Fassett: Kaffe Fassett’s Pattern Library, Taunton. Muster ohne Grenzen, Malerei in Strickstücken umgesetzt. / Patterns unlimited, it’s almost like paintings conversed to knitting.
  • Ann Feitelson: The Art of Fair Isle Knitting, Interweave Press. Für mich das beste Buch, was die Fair-Isle-Strickerei angeht. Enthält eine Fülle an Informationen von Farbenlehre bis Steeking. / For me this is the best book about fair isle knitting. It contains tons of information from colour combinations to steeking.
  • Kim Hargreaves: Rowan Denim People, C&T. Dies war mein erstes Strickbuch, und es begeistert mich bis heute durch die modernen, lässigen Designs. Eröffnete mir den Blick auf die englischsprachige Strickwelt. / This was the very first knitting book I bought, and it enthuses me until today with its modern, casual designs. It opened my view to the english-speaking world of knitting.
  • Priscilla Gibson-Roberts: Simple Socks – Plain and Fancy, Nomad Press. Für mich die perfekte Sockenanleitung ohne Käppchenferse und Bumerang-Gruscht. / For me this is the perfect instruction for sock knitting, without heel flaps and boomerang-heel nonsense.
  • Lisa Lloyd: A Fine Fleece, Potter Craft. Struktur- und Zopfmuster, die durchdacht und nicht zu klobig wirken. Jedes Modell wird in handgesponnenem und in industriell hergestelltem Garn gezeigt. / Aran and celtic style knitwear, well constructed and not too chunky. Every garment is shown in handspun and commercial yarn as well.
  • Alice Starmore: The Celtic Collection, Trafalgar Square. Dies Buch weckte in mir den Wunsch nach Fair-Isle-Strickerei, lange bevor die Fähigkeiten und der Mut ausreichten. / After I saw this book, I felt the urgent desire to knit fair isle as well, before my abilities and my courage sufficed.
  • Marianne Isager: Stricken a la Carte, Landwirtschaftsverlag. Die zeitlos-tragbaren und dennoch sehr schicken Modelle riefen mein Interesse für modernes skandinavisches Strickdesign wach.

Das erste Buch ist leider schon vergriffen. Es ist ein richtiger Prachtband, in dem verschiedene Garnfärbereien in den USA vorgestellt werden. Das ist interessant zu lesen, aber auch die vorgestellten Modelle sind zum Teil wirklich phantastisch. Der Schwerpunkt liegt auf größeren Projekten: Pullovern, Jacken, Wraps, Mänteln, die mit handgefärbten Garnen und in vielen unterschiedlichen Techniken gestrickt werden. Es ist ideal für Leute, die handgefärbte Garne lieben, aber nicht immer wissen, was sie mit ihnen anfangen sollen und daher gute, ungewöhnliche Ideen abseits von “glatt rechts” brauchen.

The first book is unfortunately out of print already. It’s a real opulent book where some famous yarn dyeing mills are introduced. This is interesting to read, but some of the pattern which come with the yarn portraits are truely phantastic. The focus lies on larger garments: sweaters, cardigans, coats, wraps which are knitted with handpainted yarns and in different techniques. It’s ideal for people who love handpainted, variegated yarns but need some fresh and and unusual ideas what to do with them.

Das zweite Buch ist eher techniklastik. Es widmet sich Strickstücken, die wendbar sind, bei denen also beide Seiten als Vorderseite genutzt werden. Dabei wird jede Technik berücksichtigt; von einfachen Rechts-Links-Mustern über Zöpfe, Lace und Farbstrickerei (Double Face) wird alles behandelt. Die Projekte gefallen mir weniger, aber die vermittelten Techniken und Ideen sind sehr wertvoll.

The second book is a rather technical one. It’s dedicated to knitting projects with two “front sides” which are reversibe. All kind of techniques are described, knit and purl, cables, lace and colour knitting (double face). I don’t like the projects really, but the techniques described and the ideas are highly valuable.

Wenn man modulares Stricken oberflächlich betrachtet, so erscheint es, als würde der Stricker oder die Strickerin geometrische Formen auf irgendeine Weise aneinanderbasteln, sodass ein Strickstück entsteht, vorzugsweise als eine Art von Verlegenheitsprojekt, um Wollreste loszuwerden. Wer sich jedoch mit der Thematik beschäftigt, stellt fest, dass modulares Stricken viele Gesichter hat, von der Resteverwurstung über streng grafische einfache Formen, die zu einer Decke zusammengefügt werden, bis hin zum Freeform-Bereich, in dem die strenge Form sich zugunsten der frei fließenden Struktur auflöst. Der Freeform-Bereich ist quasi ein Seitenarm, dem man getrost ein eigenes Kapitel widmen kann, daher stelle ich hier einige Bücher vor, die erhältlich bzw. noch nicht zu lange vergriffen sind und die sich dem Thema modulares Stricken widmen. Dabei verfolgen die Autoren ganz unterschiedliche Ansätze, bestimmen eigene Schwerpunkte, die den Arbeiten einen eigenen, individuellen Charakter verleihen. Wer sich auf das modulare Stricken einlässt, kann frei wählen und so seine eigenen, unverwechselbaren Werke schaffen.

Iris Schreier: Modular Knits: Modulares Stricken mit und ohne verkürzte Reihen.

Vivian Hoxbro: Knit to be square: Strenge Geometrie, klare Formen, viele Filzprojekte. Die Autorin führt das modulare Stricken in die Dreidimensionalität.

dies.: Domino Knitting – überwiegend kleine Projekte, grafische Muster, klare Farben.

Maie Landra: Knits from a Painter’s Palette: Hier steht die Farbe im Vordergrund, in harmonischen und kontrastreichen Kombinationen. Viele große Projekte und Kleidungsstücke, gestrickt mit Koigu-Garn. Funktioniert auch mit anderen mehrfarbigen Garnen.

Pat Ashforth / Steve Plummer: No Pattern Knits – Die Befreiung von starren Anleitungen, kleine Projekte.

dies.: Wooly Thoughts – Konstruktion und Prinzipien modularer Strickstücke. Ein mathematischer Ansatz mit vielen nützlichen Schemazeichnungen.

Ginger Luters: Module Magic – viele große Projekte, zahlreiche geometrische Grundformen werden sorgfältig vermittelt.

Liane Schommertz: Kuschliges In Patchworkstrickerei (im Selbstverlag erhältlich). Ein Arbeitsbuch mit mehr als 20 Patchworkstrick-Mustern. In deutscher Sprache, vermittelt sehr anschaulich die Grundlage des modularen Strickens nach Horst Schulz

dies: Patchworkstricken nach Horst Schulz. Opulente Projekte in der bewährten und bewunderten Technik.

Anna Zilboorg: Knitting for Anarchist – auch eine Art Patchworkmusterprojektbuch, allerdings ohne die bekannten und bewährten Techniken und den geometrischen Ansatz.

Kay Gardiner / Ann Shayne: Mason Dixon Knitting – viele modulare Projekte, ideal für Resteverwertung, u. a. Log Cabin in Variationen.

Das Internet ist eine Quelle der Inspiration für uns alle, die niemand mehr missen will. Wir sehen neue Dinge, die uns beflügeln oder wir sehen etwas, das uns früher zu kompliziert erschien, während wir durch die zahlreichen Anleitungen etc. lernen, dass es eigentlich ganz einfach und auch für uns nachzumachen und damit auch zu erleben ist.

Jede von uns beschränkt sich gezwungenermaßen auf einige Bereiche oder Techniken – oder auch nur auf einen einzigen. Bei mir ist es Stricken, Filzen und Spinnen, und eingeschränkt Häkeln (Amigurumis und vielleicht mal eine Decke) und Perlenarbeiten.

Man sieht immer wieder Dinge, die andere ausüben oder neu beginnen und freut sich daran, ohne dass man es nachmachen möchte oder die Möglichkeit hat. Auch ich habe vieles gesehen, was ich teilweise mit Spannung verfolge, ohne selbst tätig zu werden. Anderes hingegen gefällt mir einfach nicht.

Hier folgt eine kleine Auswahl:

  • Weben: Ich habe keinen Platz für Webrahmen, von Webstühlen ganz zu schweigen.
  • Strickmaschinen: Siehe Webrahmen. Außerdem stricke ich vor allem vor dem Fernseher, was mit einer Maschine nicht so gut möglich ist.
  • Färben: Finde ich reizvoll, wenn andere es machen. Mich überkam es bisher nicht und wird es auch in absehbarer Zeit nicht tun. Mein Lebensgefährte, unsere Töpfe, das begrenzte Platzangebot in Küche und Bad danken es.
  • Sock Blanks: Dies wird mich nie überkommen, da ich keinen Sinn darin sehe, Dinge zu bemalen und aufzuribbeln, um dann etwas zu stricken, das doch aussieht wie handgefärbte Sockenwolle. Die kann ich kaufen. Besonders freudlos finde ich die Variante, in der man erst Rechtecke aus naturfarbener Wolle strickt.
  • Scrapbooking: Gibt es von sehr attraktiv bis ganz gruselig, muss ich nicht haben. Ich weiß, dass ich mir die Dinger ohnehin nie ansehen werde. Für mich wäre es wie eine elektrische Eisenbahn: Der Aufbau ist toll, das Endprodukt kann mir gestohlen bleiben.
  • Stempelkarten: Stempeln übt keinen Reiz mehr auf mich auf, seit ich meine Kinderpost einmottete.
  • Teddybären/Puppen herstellen: Letzteres ist, wenn man hohe Ansprüche hat, sauteuer, und ich mag einfach keine Puppen, vor allem nicht in Rudeln. Teddybären haben ein ähnliches Problem, vor allem stellt sich mir die Frage: Wie viele Teddybären verkraftet unsere Wohnung, ohne dass wir uns fragen müssen, ob wir nicht doch ein wenig abseitig veranlagt sind.
  • Nähen: Ist toll, aber das Equipment … Und ich habe eine tief verwurzelte Abneigung dagegen und habe es auch in der Schule nicht gelernt. Meine Oma hat allerdings sehr gute Noten für meine Schülerarbeiten bekommen.
  • Quilting: Finde ich faszinierend, wenn ich die Ergebnisse anderer so sehe. Zieht jedoch auch wieder einen Stash nach sich. Und es wird genäht … siehe oben.
  • Sticken: Nett, aber was soll ich mit dem Kram?
  • Occhi: Hat mich mal fasziniert, und ich habe sogar die Basistechniken erlernt. Nur: Was soll ich mit dem Kram?
  • Klöppeln: Faszinierend, aber was soll ich mit dem Kram? Unsere Toleranz Spitzendeckchen gegenüber geht gegen Null.
  • Serviettentechnik: Also, ich muss doch sehr bitten!
  • Kerzenherstellung: finde ich zu kunstgewerblich.

Jedes Mal, wenn jemand aus meiner Blogrunde ein neues Hobby für sich entdeckt, nehme ich virtuell daran teil und freue mich mit. Vor allem freue ich mich daran, dass dieser Elch an mir vorbeiging (denn der Elch bringt immer Freunde mit, in Gestalt von Büchern, Stash und Equipment).

Aber selten, sehr selten erwischt es mich, und dann verfluche ich mein Leben. Als wären meine Hobbys nicht genug. Aber es kommt tatsächlich vor, dass ich immer noch der Faszination erliege.

Ehrlich, manchmal habe ich richtig Angst. :D

To cut a long story short: I’ll start card weaving soon. Isn’t it horrid? As if I hadn’t enough hobbies!

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