Die ersten Lieferung des Fiber- und Lace-Clubs von lollipop.yarns by filzflash sind da, und ich bin begeistert. Es ist ja immer ungewiss, was man bekommt, aber das macht es gerade so spannend. Man setzt sich mit Fasern und /oder Farben auseinander, die man nicht kennt oder normalerweise nicht verwendet.
The first delivery of the fiber and lace yarn clubs from lollipop.yarns by filzflash just arrived, and I’m delighted. It’s uncertain what you get, but this is the real thrill, I think. It forces you to deal with fibers and/or colours you don’t know or don’t work with normally.
Dies ist die Färbung “Herbstspaziergang” aus Polwarth, ca. 125 g. Er fühlt sich unvorstellbar weich an.
This is the shade “autumnal walk”, 100% Polwarth, appr. 125 g. It feels unbelievably soft.
Das Lacegarn ist 70% Baby Alpaka, 10% Seide und 20% Kaschmir, die Färbung heißt Rangiroa. Dafür habe ich schon ein Projekt im Kopf.
The lace yarn is 70% baby alpaca, 10% silk and 20% cashmere, the shade is called Rangiroa. I already have a project in mind for thisone.
Außerdem gab es noch zwei kleine Zugaben:
Besides this, there were two goodies:
Eine Spinnprobe schottischer Wolle in grünblau, ca. 10 g und …
A testing fiber of scottish wool in green-blue and …
… verschiedenfarbige Locken unterschiedlicher Fasern. Die kommen mir gerade recht für meinen Filzkurs …
… locks from different fibers in different shades, theseones are perfect for my online felting class …
Die erste Woche ist vorbei, und ich habe mich stets bemüht, die erste Aufgabe zu bewältigen. Zunächst wurde ein Stück Filz benötigt, und da ich das Uhrenhäuschen nicht zu Übungszwecken verschandeln wollte, habe ich mir etwas Passendes gefilzt. Ich habe nicht auf Gleichmäßigkeit geachtet, es ist unterschiedlich dick, was für den Zweck eher von Vorteil ist. Auch habe ich auf das Beschneiden der Ränder verzichtet.
The first week of the online felting class I attend is over, and I really tried to accomplish the first task. First of all I needed a piece of felted fabric, and since I didn’t want to mutilate the small watch housing with my humle effords, I prepared the required item. I didn’t care about a regular thickness or cutting the irregular borders, and this is perfect for the purpose.
Zunächst wird nämlich gestickt, und das ist für mich besonders gruselig, denn das kann ich nicht. Habe ich außer mal kurz in der ersten Gymnasialklasse nie getan, fand ich immer irgendwie langweilig. Aber da ich, ,wenn ich Leuten was vermittele, immer predige, sich auf Neues einzulassen und erst nach dem Lernprozess zu entscheiden, was davon man für seine eigene Praxis verwenden will, kann ich mich nun schlecht drücken. Es geht um “freies Sticken”, also ohne Vorlagen oder Zählen und auch meist ohne Vorzeichnung. Da man auf meinem Filzstück ohnehin keine Vorzeichnung sieht, habe ich ganz frei gearbeitet.
The first task is embroidery, and this is really horrid to me, because I never really did this, except for a very short time during the first term of grammar school. I always thought it’s boring. But since I always preach to my own students to engage with something first and rejecting it later, when one finds out it doesn’t fit her or his work, I hardly could avoid trying. Here it’s all about “free embroidery” without any pattern or stitch counting, and often without a preparatory drawing. Because my piece of felt is not suitable for drawing on it, I worked completely free.
Dies sind also meine allerersten Stickversuche, und ich muss sagen, es könne schlimmer sein. Manches sieht gar nicht schlecht aus, und Spaß hat es auch gemacht, wobei mir einige Stiche mehr liegen als andere. Ich sticke jeden Tag ein bisschen, und dies wird also eine Art Mustertuch.
These are the very first embroidery attempts of mine, and I have to confess, it could be worse. Some of these don’t look too bad, and it was sort of fun. Of course there are stitches I like better than others. I’m working every day a bit on it, and this will become a kind of sampler.
Kursiert schon länger, aber nun will ich auch meine Bildungslücken offenbaren. Fett gesetzte Bücher habe ich gelesen.
01. Der Herr der Ringe, JRR Tolkien – *gähn*. Ich habe es erlitten, weil die Jungs, mit denen ich so mit 12, 13 abhing, total begeistert waren. Ich war es nicht, habe es aber durchgestanden.
02. Die Bibel – habe ich nicht nur gelesen, sondern auch studiert.
03. Die Säulen der Erde, Ken Follett – ich kann Follett nicht leiden, das einzig erträgliche Buch von ihm war die Nadel, die neueren Werke habe ich mir kollektiv erspart.
04. Das Parfum, Patrick Süskind – sicher doch. Las und mochte ich.
05. Der kleine Prinz, Antoine de Saint-Exupéry – klar
06. Buddenbrooks, Thomas Mann – habe ich angefangen, aber die Spannung war so unerträglich, dass ich es beiseite legen musste *schnarch*
07. Der Medicus, Noah Gordon – eine meiner Freundinnen meinte, es wäre ein Erlebnis und ich müsse es unbedingt … nee, musste ich nicht, wie ich im Nachhinein feststellen musste.
08. Der Alchimist, Paulo Coelho – ich habe das mit dem Jakobsweg gelesen, hat mir gut gefallen aber dieses habe ich nicht gelesen.
09. Harry Potter und der Stein der Weisen, JK Rowling – jau
10. Die Päpstin, Donna W. Cross – ich mag keine Frauenromane.
11. Tintenherz, Cornelia Funke – noch nicht, will ich aber noch.
12. Feuer und Stein, Diana Gabaldon – ich mag keine Frauenromane
13. Das Geisterhaus, Isabel Allende
14. Der Vorleser, Bernhard Schlink
15. Faust. Der Tragödie erster Teil, Johann Wolfgang von Goethe – in der Schule, also unter Protest und nicht freiwillig
16. Der Schatten des Windes, Carlos Ruiz Zafón – wat?
17. Stolz und Vorurteil, Jane Austen – einmal??? Ist eines meiner Lieblingsbücher. In einer guten Übersetzung oder im Original ist es rasend komisch.
18. Der Name der Rose, Umberto Eco – ja, und ich habe es geliebt.
19. Illuminati, Dan Brown – nee, dieses christlicher-Hintergrund-Geseibel geht mir tierisch auf den Keks.
20. Effi Briest, Theodor Fontane – ich hab mal ‘ne Verfilmung gesehen – zählt das auch?
21. Harry Potter und der Orden des Phönix, JK Rowling - aber sicher
22. Der Zauberberg, Thomas Mann – nur als Film. Ich finde Mann schwer verdaulich, und ich werde leicht böse, wenn man versucht, mich zu langweilen.
23. Vom Winde verweht, Margaret Mitchell – klar. Oder was meint Ihr denn, wie ich die mündliche Prüfung in der Schule zum Thema Schlachten des amerikanischen Bürgerkriegs überstanden habe?
24.Siddharta, Hermann Hesse – ich weigere mich strikt dieses schwäbische Provinzgeschwiemel dieses Menschen zu lesen.
25. Die Entdeckung des Himmels, Harry Mulisch – nö.
26. Die unendliche Geschichte, Michael Ende - ja, als Kind
27. Das verborgene Wort, Ulla Hahn – wie meinen?
28. Die Asche meiner Mutter, Frank McCourt – will ich noch lesen, habe ich aber noch nicht.
29. Narziss und Goldmund, Hermann Hesse – wenn ich nicht schlafen kann, nehme ich Baldrian, vielen Dank.
30. Die Nebel von Avalon, Marion Zimmer Bradley - hat Mitte der Achtziger jede gelesen, also auch ich. Ein unglaublicher Schwulst und ein fürchterlicher Mist, finde ich.
31. Deutschstunde, Siegfried Lenz – sehr beeindruckend
32. Die Glut, Sándor Márai – noch nie gehört.
33. Homo faber, Max Frisch – ach, diese eigenartigen Männerprobleme … nee, lass mal.
34. Die Entdeckung der Langsamkeit, Sten Nadolny
35. Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins, Milan Kundera – schon wieder so’n Männerkram. Habe ich gelesen, und es hat mir nicht gefallen.
36. Hundert Jahre Einsamkeit, Gabriel Garcia Márquez
37. Owen Meany, John Irving
38. Sofies Welt, Jostein Gaarder
39. Per Anhalter durch die Galaxis, Douglas Adams – wirr und witzig
40. Die Wand, Marlen Haushofer
41. Gottes Werk und Teufels Beitrag, John Irving – ach nee, Irving ist irgendwie nicht so meins.
42. Die Liebe in den Zeiten der Cholera, Gabriel Garcia Márquez
43. Der Stechlin, Theodor Fontane – allzu meditativen Elaboraten gehe ich tunlichst auf dem Wege. Das Wort “Alterswerk” genügt, um mich auf ewig von einem Buch fernzuhalten.
44. Der Steppenwolf Hermann Hesse – Hesse??? born to be boring.
45. Wer die Nachtigall stört, Harper Lee – nur als Film
46. Joseph und seine Brüder, Thomas Mann
47. Der Laden, Erwin Strittmatter – will ich noch.
48. Die Blechtrommel, Günter Grass – ich fand’s beeindruckend 49. Im Westen nichts Neues, Erich Maria Remarque – sicher doch.
50. Der Schwarm, Frank Schätzing – klar doch, fand ich spannend.
51. Wie ein einziger Tag, Nicholas Sparks
52. Harry Potter und der Gefangene von Askaban, JK Rowling
53. Momo, Michael Ende
54. Jahrestage, Uwe Johnson
55. Traumfänger, Marlo Morgan
56. Der Fänger im Roggen, Jerome David Salinger – fand ich irgendwie überschätzt, auch wenn es zu seiner Zeit bestimmt der Reißer war
57. Sakrileg, Dan Brown – nee, dieser Gut-Böse-Mist ist mir zu platt (siehe Herr der Ringe)
58. Krabat, Otfried Preußler – fand ich als Kind genial
59. Pippi Langstrumpf, Astrid Lindgren – - was für eine Frage!
60. Wüstenblume, Waris Dirie – schon der Titel … nee.
61. Geh, wohin dein Herz dich trägt, Susanna Tamaro – es trug mich jedenfalls nicht zu diesem Buch.
62. Hannas Töchter, Marianne Fredriksson
63. Mittsommermord, Henning Mankell
64. Die Rückkehr des Tanzlehrers, Henning Mankell
65. Das Hotel New Hampshire, John Irving – der einzige Irving, den ich jemals las. Die Mischung aus Männerkram und gewollt abgefahrener Handlung sagte mir nicht sehr zu.
66. Krieg und Frieden, Leo N. Tolstoi
67. Das Glasperlenspiel, Hermann Hesse – nichts könnte mich dazu bringen, DAS zu lesen. Wieso ist hier so viel Hesse? Der Typ ist total out!
68. Die Muschelsucher, Rosamunde Pilcher – ach nee …
69. Harry Potter und der Feuerkelch, JK Rowling
70. Tagebuch, Anne Frank
71. Salz auf unserer Haut, Benoite Groult
72. Jauche und Levkojen , Christine Brückner – ich fand’s unterhaltsam
73. Die Korrekturen, Jonathan Franzen
74. Die Weiße Massai, Corinne Hofmann – nicht mein Genre, nicht mein Thema
75. Was ich liebte, Siri Hustvedt
76. Die dreizehn Leben des Käpt’n Blaubär, Walter Moers
77. Das Lächeln der Fortuna, Rebecca Gablé
78. Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran, Eric-Emmanuel Schmitt
79. Winnetou, Karl May – hat mich nicht so vom Stuhl gerissen damals.
80. Désirée, Annemarie Selinko
81. Nirgendwo in Afrika, Stefanie Zweig – nicht mein Genre, nicht mein Thema
82. Garp und wie er die Welt sah, John Irving – nee
83. Die Sturmhöhe, Emily Brontë – aber sicher – Heathcliff!!!!
84. P. S. Ich liebe Dich, Cecilia Ahern – ich lese kein Herz-Schmerz-Geschwiemel.
85. 1984, George Orwell
86.Mondscheintarif, Ildiko von Kürthy – ich verschone mich selbst vor dieser banalen Frauenroman-Scheiße und lebe ganz hervorragend damit.
87. Paula, Isabel Allende
88. Solange du da bist, Marc Levy
89. Es muss nicht immer Kaviar sein, Johannes Mario Simmel – nur als Film, fand ich witzig
90. Veronika beschließt zu sterben, Paulo Coelho
91. Der Chronist der Winde, Henning Mankell
92. Der Meister und Margarita, Michail Bulgakow – eines meiner Lieblingsbücher
93. Schachnovelle, Stefan Zweig
94. Tadellöser & Wolff, Walter Kempowski – mehrmals, fand ich bei jedem Mal genialer
95. Anna Karenina, Leo N. Tolstoi
96. Schuld und Sühne, Fjodor Dostojewski
97. Der Graf von Monte Christo, Alexandre Dumas
98. Der Puppenspieler, Tanja Kinkel
99. Jane Eyre, Charlotte Brontë
100. Rote Sonne, schwarzes Land, Barbara Wood – nächstes Mal möchte ich eine Unisex-Liste mit weniger Weiberkram, bitte. Und vielleicht auch eine weniger einseitige Auswahl?
Ich habe die CDs mit meinen alten Fotos wieder ausgegraben und werde meine Lieblingsbilder von damals hier in loser Folge veröffentlichen. Dies ist das erste.
I reviewed the CDs with the pictures I made some years ago and decided to publish my favourite photos here in my blog. This is the firstone.
Heute kam der Paketbote, und er brachte das, was ich ein typisches Jana-Paket nennen möchte.
Zunächst die Umverpackung:
(auch der Postbote guckte sehr angetan und trug das Paket die Treppe hinauf, als wären es rohe Eier)
Dann der Karton:
Rundum bemalt in Regenbogenfarben.
Dann das Innere:
Und schließlich der Verwandler selbst:
Es ist unmöglich, die Farben mit Blitzlicht auch nur annähernd wiederzugeben, sie sind in Natura viel wärmer und schöner. Daher werde ich den Verwandler dieses Wochenende draußen in Szene setzen, um ihm ansatzweise gerecht zu werden.
Liebe Jana, ich bin überwältigt. Es ist ein herrliches Stück und ein echtes Kunstwerk und dazu so detailreich, dass man gar nicht weiß, wo man zuerst hinschauen soll. Tausend Dank für die tolle Aktion, bei der ich tatsächlich mal was gewonnen habe!
Mutter Jinx lacht sich immer tot, wenn ich irgendwelche Behältnisse für irgendwas zusammenprökele (und ist überfordert, wenn ich ihr solche Behältnisse dann schenke …), aber ich kann einfach nicht anders. Bei mir muss alles irgendwie sein Häuschen haben.
Mother Jinx always dies laughing when I produce any box, basket or other container for the many things I own (and really feels overstrained when she gets one as a present …), but it’s stronger than me: everything needs a sort of housing.
So auch die Taschenuhr, die ich vor einiger Zeit erwarb. Ich habe die passende Kette dafür gefunden, außerdem die passenden Verschlüsse für die Kette (die keine hatte, aber es ist eine antike, sehr ungewöhnliche Kette aus England), nur ein Behältnis für die Uhr fehlte noch. Dem habe ich jetzt abgeholfen, und inspiriert hat mich der Filzkurs, zu dem ich mich angemeldet habe. Ich habe also meinen ersten Versuch im Nassfilzen seit langer Zeit hinter mir.
It’s the same for the pocket watch I purchased some time ago. I found a matching chain, and the fastenings for it (it came without, but it’s an antique and very unusual one from England). Only a place to store the watch still had to be found. And this is what I made today. I was inspired by the online wet felting class I applied for, and this is my very first attempt in wet felting for quite a long time.
Es hat richtig Spaß gemacht, und es hat auch gut geklappt; die innere blaue Schicht verband sich sogar einigermaßen mit der äußeren, mehrfarbigen. Ich habe einen großen Gummiball umfilzt und dann die Kugel aufgeschnitten und den Ball entfernt. Ob ich das Teil noch weiter verziere, weiß ich nicht; da kann ich mir Zeit lassen, lustig finde ich es jetzt schon.
It was really fun to felt this, and it worked out well: the inner blue layer connected well with the outer, multicoloured one. I felted it around a large gum ball, cut the felting and took the ball out. Whether I’ll do further embellishments I’m not sure yet, but I’m in no hurry anyway. I think it looks quite funny as it is right now.
Das Material ist Rohwolle in Blau (ich weiß nicht mehr, woher ich das habe), die äußere Schicht ist aus Schottischer Wolle von lollipop.yarns by filzflash, und es ist dasselbe Material, das ich für Pixie verwendet habe.
I don’t know where the material I used for the inner layer came from, it’s some milky blue wool; the outer one is felted with scottish wool top from lollipop.yarns by filzflash, and it’s the same material I used for Pixie.