Einige der wollverwandten Souvenirs von den Shetlandinseln habe ich bereits vorgestellt: Bücher, Nadeln, ein Knitting Belt und ein wenig Wolle. Doch es gibt noch anderes, was Faserbegeisterte erfreut, und das ist durchaus nicht immer traditionell.

In der Weisdale Mill Gallery besuchten wir mehr aus Versehen eine interessante Ausstellung avantgardistischer Ringe, teils tragbar, teils verrückt, und der Souvenirshop der Galerie kann sich sehen lassen: schick, modern, stylish. Hier gibt es unterschiedliche Bücher zum Thema Schmuck, und inspiriert von der Ausstellung habe ich das Folgende mitgebracht:

Außerdem noch diesen witzigen Schafring aus Plastik:

Der passt zu meiner Auffassung, dass der klassische “hochwertige” und völlig überteuerte Schmuck in der heutigen Zeit eigentlich obsolet geworden ist.

Ich habe ja das Problem, dass ich die meisten Schalnadeln einfach grauenvoll finde, die es hier so auf dem Markt gibt. So flüchtete ich mich in silberne Repliken von germanischem oder Wikingerschmuck – schön, aber manchmal einfach zu schwer. In einem Designerladen, wo wir noch einen phantastischen avantgardistischen Wrap erwarben, gab es diese Schalnadeln, die sich auch für leichteres Gestrick eignen.

Und das Beste kommt wie immer zum Schluss: Ich habe einen Freund von den Inseln mitgebracht. Dies ist ein Burra-Bear, den mir Mutter Jinx am letzten Tag schenkte. Diese Bären gibt es in drei Größen, und sie werden aus abgelegten und gefilzten Fair-Isle-Pullovern gefertigt, und somit zu 100% Recyclingprodukte. Keiner ist wie der andere, alle sind einmalig, und sie haben sogar einen Namen. Meiner heißt Ian o’ Linkseter, und er hat einen Ehrenplatz. Aber keine Angst, es wird keine Blogposts unter seinem Namen geben. ;)