Jaja, es ist wieder WM, und auch im ansonsten wenig fußballaffinen Hause Jinx wird natürlich geguckt. Es ist übrigens ein Phänomen, dass sich StrickerInnen, die sich so gar nicht für diesen traditionsreichen Sport interessieren, regelmäßig vor dem Fernseher einfinden, um dieses weltumspannende Ereignis zu zelebrieren. Der Grund hierfür ist recht einfach: Man kann sich völlig legitim zu jeder möglichen und unmöglichen Zeit vor den Fernseher setzen … und stricken, und auch langweilige Spiele machen einem gar nichts aus.  Denn mal ehrlich: Die meisten internationalen Fußball-Großturniere zeichnen sich bei den meisten Matches nicht gerade durch Spielwitz und innovativen Spielaufbau aus, denn man will kein Risiko eingehen und eine Runde weiterkommen. Das macht zumindest uns gar nichts aus. Ganz im Gegenteil, während der WM kommt man so richtig vorwärts mit seinen Projekten.

Yeah, the football worldcup takes place this year again, and even in the House of Jinx, where nobody really cares about sports (nor on TV neither in real life) we’ll watch it. By the way, it’s kind of a phenomenon that knitters all over the world do this, even if they don’t give a damn about football. The reason for this is quite simple: It’s completely legitime to take a time out for sitting on your couch, watching a match any time of the day … and to knit. To be honest, most of the matches during international tournaments are rather boring, due to the fact that the teams want to proceed to the next round rather than showing an interesting, innovative match. If this happens from time to time it’s more by accident. But knitters don’t mind: it’s an excellent opportunity to make huge progress and to finish projects which normally take years.

Ich habe zwei WM-Projekte, erstens will ich die Jacke Elsewhere fertigstellen; dies ist der erste Ärmel:

I have two projects for this worldcup; first of all I want to finish the Elsewhere cardi, and this is the first sleeve.

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Außerdem will ich beim Seyfarth-Tuch substantiell weiterkommen:

Besides this, I want to make a good progress with the Seyfarth shawl:

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Und da werden mich auch die Vuvuzelas nicht stören. Ich habe nämlich nichts gegen die Dinger. Erstens finde ich es unhöflich, anderen Kontinenten vorzuschreiben, wie sie ihre Begeisterung zum Ausdruck bringen möchten. Zweitens sind die Geräusche tranceinduzierend, und dafür bin ich immer zu haben (Herr Jinx konnte bei dem monotonen Gebrumme beim gestrigen, sehr langweiligen Spiel England – USA wunderbar schlafen), und drittens: Fangesänge und Schlachtrufe sind auch nicht immer so das Wahre (“SCHLAAAAAAAAAAAAAND!”), und bei manchen ist es einem ganz recht, dass die fußballbegeisterte Welt am Fernseher zum Großteil kein Deutsch versteht. Jeder feiert anders, und jeder, wie er will. Ein Volk, dass lyrische Perlen wie “ein Prosit der Gemütlichkeit” hervorgebracht hat, sollte sich da mit Kritik ein wenig zurückhalten.

To cut a long story short: I like Vuvuzelas. They’re trance-inducing.