June 1, 2010 - י"ט סיון תש"ע
Ich bin Mitglied bei Flattr geworden, einem Micropayment-System, das darauf beruht, dass man Inhalte, die einem gefallen, auf freiwilliger Basis mit Kleinstbeträgen honoriert. Es ist eine etwas altruistische Angelegenheit, die auf Geben und Nehmen beruht und vermutlich eine hoffnungslose, denn die Strickszene ist auf dem Gebiet des Internets eher konservativ eingestellt. Ich habe es also eher aus Prinzip getan, da ich die Idee gut, richtig, wichtig und unterstützenswert finde.
Man sieht übrigens nicht, wer einen unterstützt, d. h. es ist ein streng asymetrisches Medium, das den Arschkriech-Faktor somit minimiert.
Der Button befindet sich im Sidebar unter der Blogroll.
I became a member at Flattr’s, a micropayment system. It’s based on the thought that people can support content they like with small amounts of money. It’s sort of altruistic, this give-and-take thing, and probably it’s hopeless to try this with the German online knitting scene which is rather conservative in internet affairs. But I did it as a matter of principle because I think the idea behind it is good, right, important and worth supporting.
The button is located at the sidebar under the blogroll.
Informationen über flattr / Informations about flattr:
June 1, 2010 - י"ט סיון תש"ע at 7:40 am
Liebe Jinx,
das Thema Flattr ist mir in letzter Zeit immer wieder begegnet und jedes Mal habe ich sehr interessiert zugehört oder mitgelesen. Dennoch erschließt sich mir letztendlich nicht ganz der Sinn. Ich verstehe schon, dass es ein Weg ist, (ich sag jetzt mal:) journalistische Arbeit auch im weitesten Sinne zu honorieren, für mich als “Strunz-Blogger” (oder Nischen-Blogger) aber sehe ich keinen Sinn darin. Letztendlich blogge ich auch nach so vielen Jahren noch immer, weil es mir persönlich Freude macht, mich auf diese Art und Weise mitzuteilen.
Zitat:
Man sieht übrigens nicht, wer einen unterstützt, d. h. es ist ein streng asymetrisches Medium, das den Arschkriech-Faktor somit minimiert.
Ich beziehe mich jetzt mal auf meine Ev-Nische: Ich sehe doch auch so nicht, wer mich gerne liest oder nicht und sorry – ich für meinen Teil wiederum bilde mir ein, den Arschkriech-Faktor (wie auch immer das irgendwer auslegen mag)dadurch zu minimieren, dass ich nur dort lese oder gar kommentiere, wo ich es für angebracht finde, da mich ein Beitrag anspricht. Schon allein deshalb enthalte ich mich wkw, facebook, flickr oder der Twitterei und vertiefe mir interessante Themen z. B. durch den Kauf von Büchern.
Das www ist ein mir lieb gewordenes Medium vielfältigster Möglichkeiten, aber und besonders auch gerade deshalb, lehne ich es für mich ganz persönlich ab, alle Möglichkeiten ausschöpfen zu wollen.
Und auch ohne einen braunen Rand am Hals mit meinem Kommentar bekommen zu haben bin ich sehr froh, bei Dir immer wieder mal neue Denkanstöße bekommen zu haben.
Herzliche, Ev
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June 1, 2010 - י"ט סיון תש"ע at 10:22 am
Bei Flattr bin ich auch seit ein paar Wochen, habs bisher allerdings nur auf der Webseite und nicht im Blog eingebaut.
Die Idee an sich finde ich sehr interessant, bin mal gespannt, wie sich das Ganze entwickelt. Bisher gibts ja leider noch nicht so arg viele für mich interessante Seiten, die das System nutzen.
Ob die Strickszene dafür zu konservativ ist, wird sich noch zeigen — die packen sich doch sonst auch alle jeden noch so albernen Button in die Sidebar.
[Reply]