November 1, 2009 - י"ד חשון תש"ע
Monthly Archive
November 8, 2009 - כ"א חשון תש"ע

Dass nicht jedes Strickbuch die Erwartungen erfüllt, ist aus diversen Blogs wohlbekannt, aber manchmal kommt es vor, dass ein Buch den eigenen Blick auf das Stricken bzw. eine Technik auf den Kopf stellt. Das war bei mir z. B. bei Zimmermann so, und es ist – in kleinerem Maßstab auch hier der Fall, bei dem Buch Crazy Lace: an artistic approach to Creative Lace Knitting von Myra Wood.
Not every knitting book one orders meets the expectations, this can be read in a multitude of knitting blogs, but sometimes it happens that a book allows changes the way one thinks about knitting or a knitting technique completely. This happened to me when I read the books by Elizabeth Zimmermann, and it happened to me again when I took a closer look on this book: Crazy Lace: an artistic approach on Creative Lace Knitting by Myra Wood.
Nach Hanami konnte ich wohl behaupten, die Lace-Strickerei bewältigt zu haben, aber die auf dem Markt erhältlichen Bücher können mich nicht begeistern. Zu traditionell, zu altmodisch, nicht mein Fall. Alle Lace-Projekte in meiner Queue sind einzelne Muster, die ich über das Internet erworben habe. Lacebücher hingegen kaufe ich nicht. Crazy Lace habe ich mir bestellt, weil es einen radikal anderen Ansatz an die Lace-Strickerei versprach und die vorveröffentlichten Bilder vielversprechend wirkten.
After managing Hanami, I could heartily tell I accomplished with lace knitting, but the available books about lace knitting do not attract me at all: too traditional, too old fashioned. All lace projects waiting in my queue are single patterns, purchased via the internet, but I don’t buy any lace books. I decided to do differently when I saw a preview of Crazy Lace. The text promised a completely new approach to lace knitting and the preview pictures looked rather promising.
Das Buch enthält eine Beispielsammlung, aber keine festgelegten Muster für komplette Projekte. Stattdessen werden die Prinzipien der Lacestrickerei analysiert und vermittelt, wie man sich von Kästchenzählerei und Chartentzifferungsprozeduren befreien und individuelle, kreative und vor allem sehr moderne Laceprojekte erstellen kann, die mehr oder weniger frei mit der Technik umgehen.
This book contains several examples for lace stitches, but no ready-made patterns to follow for knitting complete projects. The basics of lace knitting technique is analyzed instead, and the author tells how to do it without counting tiny symbols on graph paper and chart decyphering procedures and how to create individual, unique, creative, and very modern lace projects which deal rather freely with the traditional lace knitting technique.
Die Autorin überträgt einige Ideen des Freeform-Knittings in die Lacestrickerei, was zu sehr überraschenden Ergebnissen führt. Ich habe mich gefragt, warum ich nicht selbst auf diese Idee gekommen bin, denn es wirkt auf mich so unschlagbar einfach und selbstverständlich. Das Ganze wirkt so vielversprechend, dass man sofort anfangen und ausprobieren möchte. Es ist auch ideal für handgefärbte Einzelstränge, bei denen man nicht sicher ist, ob man ein komplettes Projekt damit fertigstellen kann
The author adapted some ideas of freeform for lace knitting, what results in very surprising results. I had to ask myself why I didn’t have this idea myself, because it’s so stunningly easy. This looks so promising that I want to start and try it immediately. It’s ideal for handdyed single skeins of laceyarn if one is not sure whether this will make a complete project.
Das Buch wird sicher nicht jedermanns Geschmack treffen, gerade akribischen StrickerInnen dürfte es ein Gräuel sein. Kurz gesagt, traditionelle Lace-Strickerei ist mehr für gute Mädchen, Crazy Lace mehr für wilde Weiber.
This book will surely not be everyone’s cup of tea, specially meticulous knitters might easily hate this, but to cut a long story short: traditional lace knitting is more for good girls, crazy lace more for wild vixens.

November 7, 2009 - כ' חשון תש"ע

Wie der Titel sagt: Nr. 5 ist fertig. Und nun kann ich auch Angaben zur benötigten Menge machen. Ein Knäul reicht genau für zwei Säckchen inklusive Kordel. Gestrickt mit Nadelstärke 6, keine Reste.
As the caption tells, this is no. 5. Now I can tell how much yarn is needed: one ball exactly makes two bags, including the cord, but without any leftovers, knitted with 6mm-needles.
November 6, 2009 - י"ט חשון תש"ע

Nein, heute kein Entrelac-Beutel, sondern ein echtes FO: der Boneyard-Shawl. Ein echt wärmendes Stück für kalte Tage.
No, it’s no entrelac bag today, but a real FO: it’s the Boneyard Shawl which really keeps me warm during these cold days.

Es ist das erste echte Dreieckstuch, das ich gestrickt habe.
It’s the first real triangular shawl I’ve ever knitted.

Es ist ein denkbar einfaches Muster, bei dem krause Rippen das einzige Zierelement darstellen. Ich habe mich dafür entschieden, die Zunahmen kompakt zu stricken, d. h. es gibt keine Löcher.
It’s a really simple pattern, and frequent garter ribs are it’s only embellishments. I decided to knit the increases in a way that there are no holes at all, so this shawl has no lacy aspects.

Eine perfekte Ergänzung: Meine silberne Fibel (eine Replik eines Exemplars aus der Wikingerzeit) und dieses Tuch.
A perfect match: My silver fibula (a replica from a finding from the Viking Age) and this shawl.

Die Abschlusskante dieses überwiegend glatt rechts gestrickten Tuchs ist kraus rechts gestrickt (damit sie sich nicht wellt).
The border of this shawl (mostly knitted in stockinette stitch) is knitted in garter stitch for avoiding this stupid coiling-up effect.
Technisches / Technical Details:
Pattern / Muster: Boneyard Shawl
Designer: Stephen West
Source / Quelle: Ravelry Download
Yarn / Material: Rowan Alpaca Cotton, Colour / Farbe: Thunder
Weight / Verbrauch: 300 g
Needles / Nadelstärke: 5 mm
November 5, 2009 - י"ח חשון תש"ע

Und Nr. 4 folgt auf dem Fuße. Bisher ist dieser mein Favorit, was die Farben angeht, wobei ich sie alle schön finde.
And this is no. 4. This is my favourite so far, regarding the colours, but of course I like them all.
November 4, 2009 - י"ז חשון תש"ע

Dies ist der dritte, frei nach dem Motto: “Unseren täglichen Entrelac-Beutel gib uns heute”. Ich bin fasziniert, wie unterschiedlich die Farben jeweils ausfallen, und vor allem bin ich auf das Filzen gespannt.
This is the thirdone, following the device “Give us this day our daily entrelac bag”. I’m fascinated how different the colours come out, and I can hardly wait to felt them.
November 3, 2009 - ט"ז חשון תש"ע

Sie sind wirklich schnell gestrickt, die Kleinen, und durch das Garn sieht jedes anders aus. Dies ist jedenfalls Nr. 2, nebst passender Kordel. Natürlich ebenfalls noch zu filzen.
They’re really quickly done, these small bags. The Noro yarn makes every one look different. This is no. 2, together with it’s cord. Of course the felting process is still to come.
Fertig werden sie übrigens so aussehen. Sind sie nicht süß?
When they’ll be finished, they’ll look like this. Aren’t they cute?
November 3, 2009 - ט"ז חשון תש"ע
Posted by Jinx under
Wollschaf1 Comment
Wann (uhrzeit) strickt ihr am häufigsten – also vormittags, nachmittags oder doch abends?
Die Antwort fällt bei mir sehr eindeutig aus: Abends. Und nachts.
November 2, 2009 - ט"ו חשון תש"ע

Oder: Where not to go too often …
Es gibt in Hamburg mehrere Stricktreffs, unter anderem den in der Ponybar, der 14-tägig sonntags stattfindet. Die Ponybar liegt am Salvador-Allende-Platz im Grindelviertel. Nun ist es ja immer etwas schwierig, eine geeignete Location aufzutun für einen Stricktreff – zu laut, zu dunkel, zu kleine Tische etc. Andererseits ist eine Unabhängigkeit von Wollgeschäften ein hohes Gut, das man nicht leichtfertig aufgeben sollte.
In die Ponybar gehe ich eher selten, da ich einen Stricktreff pro Woche im allgemeinen ausreichend finde. Doch an diesem Sonntag war ich mal wieder da. Mein Eindruck ist, dass es immer ungemütlicher wird. Tischreservierungen werden nicht entgegengenommen, sodass man sich, wenn man nachmittags ankommt, erstmal irgendwohin quetscht, bis ein Sofa frei wird, dann stürmen alle mittlerweile versammelten Strickerinnen dorthin. Leider reichte der Platz nicht aus, sodass man sich heute auf zwei weit voneinander entfernten Tische aufteilen musste.
Die Location ist zudem relativ lärmig und unruhig, sodass es schon schwierig ist, die Leute zu verstehen, die relativ in der Nähe sitzen, wobei man sitzt wie die Sardinen in der Dose – auf staubigen Fünfzigerjahre-Sesseln, die nicht unbedingt bequem sind (hallo, Milbenkolonie!). Gemütlich geht jedenfalls anders, anstrengend geht genau so.
Es gibt allerdings zwei Vorteile: Die Gruppe ist nett, und die Getränke sind relativ günstig. Das wäre es dann aber auch schon.
November 2, 2009 - ט"ו חשון תש"ע

Bei einem der letzten Stricktreffs ging das Sonderheft der Interweave Knits herum, Holiday Gifts. Ein Modell löste bei uns Damen eine Woge des kollektiven Entzückens aus, nämlich kleine Säckchen in Entrelac-Technik, gestrickt mit Noro Kureyon und gefilzt. Ich habe mich ans Werk gemacht und den ersten fertiggestellt (abzüglich des Filzprozesses, der kommt noch.
During one of our latest Hamburg Knitters encounters we had the opportunity to take a closer look to the Interweave Knits Special Issue, Holiday Gifts. There was one pattern in it that enthused us all: little felted entrelac bags, knitted with Noro Kureyon. I just finished the firstone, but it’s not felted yet.
Für das Zugband habe ich etwas Neues ausprobiert: eine Strickgabel. Das ist sehr einfach und geht auch schnell.
For the cord I tried something new: a lucet. It’s really quick and easy.
Ich werde noch mehr machen, als Verpackung für Weihnachtsgeschenke, für ganz überwältigend liebe Menschen.
I’ll knit some more, as a wrapping for Christmas presents for real special people.
November 1, 2009 - י"ד חשון תש"ע

Nu sind sie fertig, und das Gestricke hat Spaß gemacht, zumindest der Fair-Isle-Teil. Das Muster ist schön einfach und sehr geometrisch und somit für Anfänger in dieser Technik geeignet.
I just finished them, and knitting was fun, at least the stranded part. The pattern is quite easy and very geometric, this means it’s suitable for beginners in stranded knitting.
Sehr begeistert bin ich von Garn und Farben, auch die Anleitung ist sehr übersichtlich und gut beschrieben. Verbraucht habe ich ca. 160 Gramm bei Größe M (die Größen fallen sehr groß aus). Die schöne Wolle war ein Geburtstagsgeschenk meiner Mutter.
I’m very enthused about the yarn and the colours, and also the instructions are well and clearly written. I used about 160 grams of yarn, knitting size M (the sizes are measured rather generously). This very handsome yarn was a birthday present from my mother.
Technische Details/Technical Details
Name: Transition Gloves
Designer: Kerin Dimeler for Shibuiknits
Source/Quelle: Printed leaflet, Faltblatt
Yarn/Garn: Lollipop.yarns by Filzflash, 100% Merino Superwash, 4-ply. Colours/Farben: red purple and blue green / rotviolett und blaugrün
used / Verbrauch: appr. / ca. 160 g
Size /Größe: M
Nadelstärke / Needles: 2,25; 3,25 mm

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