October 30, 2009 - י"ב חשון תש"ע
Sonderheft Verena: In 80 Socken um die Welt, Teil I
Posted by Jinx under Books / Bücher , Socks / Socken[21] Comments
Ja, auch ich habe mir das Sonderheft Verena – in 80 Socken um die Welt, Teil I gekauft. Stephanie van der Linden hat es vorgemacht, und nun versucht auch die größte deutsche Strickzeitschrift mit diesem Thema ihr Glück, und das wollte ich mir ansehen, da ich ja an dem interessiert bin, was man als “ethnische” Strickkunst bezeichnen könnte, sei sie traditionell (dann eher zum angucken) oder modern interpretiert. Ich bin also keine Gralshüterin der Traditionen. Eigentlich sollte ich da mit diesem Sonderheft richtig liegen, doch leider überzeugt mich diese Postille nicht wirklich. Ich finde es nicht schlecht, aber eben auch nicht sonderlich gelungen, und in einigen Punkten finde ich es sogar richtig ärgerlich.
Das hat mehrere Gründe: Zunächst finde ich die fotografische Umsetzung ein wenig überladen und betulich – doch das kann man noch unter Geschmackssache verbuchen und stellt auch keinen wirklichen Mangel dar, denn die Socken selbst sind deutlich erkennbar.
Die Texte sind auch so ein Fall für sich – viel ethnologisch-kulturelles Allgemeinblabla mit ein paar Informationen zum Thema Socke im jeweiligen Land (haben die da keine Typen, die schreiben können?). Auch das ist zu verkraften, auch wenn ich es gern ein wenig faktenorientierter und weniger in Richtung “Stimmungsbildgewaber” hätte, vor allem, wenn man doch den Eindruck hat, dass die Leute, die die Texte verfasst haben, viele der Länder von maximal drei Fotos kennen. Problematisch wird es teilweise, wenn man einen Teil der Socken betrachtet, die dem Land-und-Leute-Geschwafel gegenübergestellt werden. Da wird versucht, einen Eindruck von Authentizität zu vermitteln, der von den Modellen nicht gehalten wird. Die Assoziation Hortensien-Rosa-Rüschensocke für Guernsey ist ein wenig arg oberflächlich, die Tartan-Kopie für Schottland und die musternde Beliebigkeit für Lettland sind schlicht peinlich – beide Länder verfügen über eine eigene, reiche Strickstrumpftradition, die den Designern anscheinend nicht bekannt zu sein schien. Jedenfalls kann man hier auch nicht von einer Modernisierung der Tradition sprechen, denn diese wurde schlicht ignoriert. Es sind eben nicht lettische bzw. schottische Socken, wie sie traditionell aussehen und auch nicht, wie sie zeitgemäß interpretiert werden, sondern wie Leute, die nicht wissen, wie die Dinger überhaupt aussehen, sich so etwas in etwa vorstellen. Auch das wäre nicht tragisch (selbst wenn ich vor allem das schottische Muster extrem misslungen finde), wenn man sich nicht darum bemühen würde, eben Authentizität zu vermitteln. Ähnlich ist es bei dem Beispiel für Fair Isle – es wird im Text von der typischen Farbigkeit der traditionellen Strickstücke gesprochen, wie man sie in einschlägigen Publikationen ausgiebig betrachten kann – doch das Sockenmodell wurde in Farben gestrickt, die nichts davon widerspiegeln sondern eher wirken, als kämen sie vom Wühltisch.
Bei anderen Socken wirkt die Symbolik ein wenig platt – Windmühlen für die Niederlande, die Tricolore für Frankreich – *gähn*. Hier hätte man sich mehr Inspiration gewünscht.
Es gibt auch sehr gelungene Socken, z. B die im Missonimuster (auch wenn Italienerinnen eher sterben würden, als im Kleidchen, mit Socken und mit Pumps auf die Straße zu gehen, immerhin ist das ein Kulturvolk) oder auch die finnischen Socken (die recht beliebig wirken, aber wenigstens gut aussehen, und das ist ja auch was Schönes). Auch die Schwarzwaldsocken können durchaus gefallen, wenn man diese Art der Musterungen gerne strickt. Ich habe jedoch das Gefühl, dass es bei diesem Heft immer richtig danebenging, wenn man sich auf diese nervig-oberflächliche Weise auf erfundene oder tatsächliche Traditionen beruft. Das geht besser, und Frau van der Linden hat sogar gezeigt, wie – nämlich durch Kenntnis der Materie und intelligente Neuinterpretation.
Die Anleitungen sind sehr grafisch – so ist die Socke als Chart dargestellt, und zwar auch Teile, die nicht gemustert sind. Dies ist – laut Eigenwerbung – innovativ, und das mag auch so sein (für Mehrfarb-, Zopf- und Lacepartien ist das selbstverständlich bei modernen Sockenanleitungen Standard und keinesfalls neu). Ob das nun der Sache dient, müssen die beurteilen, die sich als Sockenneulinge an diesen Anleitungen versuchen. Ich finde die grafische Darstellungen einfacher Bandspitzen jedenfalls überflüssig und auch mühsam zu lesen – aber vielleicht ist es für Anfänger tatsächlich hilfreich.
Für sechs Euro bekommt man ein paar schöne Sockenmuster, insofern ist es kein herausgeworfenes Geld. Ein Muss ist das Heft für mich jedenfalls nicht. Gerade nach einigen recht euphorischen Reaktionen hätte ich da mehr erwartet. Im Lowered-Expectation-Modus ist es jedoch ganz o.k.

October 30, 2009 - י"ב חשון תש"ע at 8:22 am
Also ich habe mir gestern das Heft im Laden mal angeschaut und dann wieder zurück gelegt, da es so absolut nicht für mich ist. Mir war das Geld dann doch zu schade. Ich bleibe dann lieber bei dem Buch.
lg Janine
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October 30, 2009 - י"ב חשון תש"ע at 8:25 am
“Im Lowered-Expectation-Modus ist es jedoch ganz o.k.”
das hast du aber schön gesagt (ohne das heft zu kennen, nur das diplomatische quote an sich) – merk ich mir! *schmunzel*
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October 30, 2009 - י"ב חשון תש"ע at 8:35 am
Liebe Jinx,
besser hätte ich es (wieder) nicht ausdrücken können. Das hast du toll formuliert.
Bei Sockenanleitungen kommt ja noch hinzu, dass es sehr viele – auch gut – Bücher gibt. Und da die Bücher wie auch das Verena-Heft alle Strickarten (Lochmuster, Zopfmuster, Fair-Isle und was-weiß-ich-noch) abdecken wollen, man selbst aber gar nicht all diese Strickarten mag, sind halt viele Muster dabei, die einen nicht interessieren.
Das Verena-Heft ist für Einsteiger nicht schlecht, da geht es “einmal oberflächlich um die Welt”, ich für meinen Teil habe dann lieber ein direkt z.B. estnisches Strickheft oder -buch.
Viele Grüße,
Silke
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October 30, 2009 - י"ב חשון תש"ע at 9:13 am
Genau das war auch mein erster Gedanke: da passen die Socken nicht zu den Ländern. Einen Schotten mit Tartanmuster-Socken habe ich noch nicht gesehen, die Strümpfe sind meist naturweiß und ziemlich schlicht. Bei Shetland denke ich zuerst an feine Tücher, aber es gibt keine Lochmuster-Socke. Auf den Seiten für Norwegen finde ich die Pullover erheblich interessanter als die Socken. Dieses Russland-Klischee (aber bitte mit Heels!) ist schon fast lächerlich.
Und immer wieder Socken in Pumps. Ich ziehe das nicht an und ich frage mich, ob das irgendeine Frau anspricht oder eine Frau das nachmacht.
Es sind ein paar wirklich hübsche Entwürfe dabei, aber das drumherum ist viel zu hoch und zu unfachmännisch aufgehängt.
Liebe Grüße
Monika,
die beim Wort Lowered-Expectation-Modus beinahe ihren Kaffee vor den Bildschirm geprustet hätte.
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October 30, 2009 - י"ב חשון תש"ע at 9:44 am
sic
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October 30, 2009 - י"ב חשון תש"ע at 11:47 am
Ja genau, dem gibt es nicht mehr viel hinzufügen!
Ich hab das Heft gestern durchgeblättert, mich sehr gewundert, wie euphorisch sich manche darüber geäußert hatten und es enttäuscht wieder weggelegt.
LG
Linda
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October 30, 2009 - י"ב חשון תש"ע at 1:30 pm
Hallo Jinx,
Deine Ausführungen treffen in vielen Punkten zu, trotzdem muss ich sagen, dass ich das Heft ganz gut finde und sicherlich auch einige Socken daraus stricken werde. Wenn mir eine Socke vom Muster her gefällt, ist es mir ziemlich egal welche Überschrift die Socke trägt oder welcher traditionellen Richtung sie angehört. Auch die “Stimungsbildgewaber”- Einführungen kann ich weglassen, denn wenn ich mich über ein Land/Landstrich oder Gegend informieren will, habe ich genügend andere Literatur zur Verfügung. Da würde ich in einem Sockenstrickheft auch nicht die fundierten Abhandlungen dazu vermuten. Es wäre natürlich eine gigantische Überraschung, wenn es doch mal passieren würde. Ich denke im Verena Sockenheft wollte man etwas zu viel Zusammenhänge herstellen und dadurch ist es sicherlich auch in Teilen platt geworden. Der überladene Stil der Verena setzt sich in einigen Elementen auch in diesem Heft fort und die Lesbarkeit der Charts wird so manchen auf eine harte Probe stellen, trotz Lesebrille und vergrößerten Kopien. Trotzdem bin ich bereit die Lanze für dieses Heft zu brechen, weil mir viele Socken nachstrickenswert erscheinen. Für ein deutsches Sockenstrickheft zu diesem Preis finde ich es gelungen. Man denke nur an diese Sockenheftchen, bei denen einen das kalte Grausen packt. Ich stelle hier bewußt keinen Vergleich mit Stephanie van der Linden an, denn das ist natürlich eine ganz andere Ebene. Ach und das alles von mir, die keine wirklich große Anhängerinnen der Verenahefte ist.
Viele Grüße
Angelika
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October 30, 2009 - י"ב חשון תש"ע at 3:38 pm
Triffst es auf den Kopf
In dem Heft sind zwar ein paar recht schöne Socken. Den ganzen Überbau muss man einfach mal vergessen, auch wenn ich beim Durchblättern dieser Postille nicht in der U-Bahn ertappt werden möchte. Die fotografische Umsetzung könnte ein großes Hinderniss im Verkauf darstellen. Das ist gelinde gesagt sehr furchtbar – die wäre schon in den 80er-Jahren furchtbar bieder gewesen.
Etwas weniger Text und vor allem kein “Wir haben uns trotzdem auf den Weg gemacht”, “Wir steigen aus dem Zug” oder “Wir öffnen das Verdeck unserer Ente” – die wollen uns doch nicht verkaufen, dass für diese paar Sätze tatsächlich 2 Leute um die Welt gereist sind … Und die Klischees kann man bei der Gelegenheit auch gleich zu Hause lassen. Frankreich ist schließlich mehr als Eiffelturm – da gibt es bestimmt auch stricktechnisch einiges in den Regionen zu entdecken. Wie wär’s mit der Bretagne?
Aber wahrscheinlich ist die Zielgruppe ohnehin auf diejenigen beschränkt, denen der Blick auf engl. oder US-Literatur aufgrund der Sprachbarriere versperrt bleibt. Wäre vielleicht mal ‘ne Motivation, im Englisch-Unterricht aufzupassen und fleißig zu lernen. Sonst muss man mit deutschen Strickheften leben …
Ich muss blöderweise schon beim Namen des Magazins an eine Damenbinde aus den 80ern mit ähnlichem Klang denken.
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October 30, 2009 - י"ב חשון תש"ע at 6:48 pm
Hallo Jinx,
es tut mir leid, aber ich teile die Kritik an dem Sockenheft „In 80 Socken um die Welt“ so überhaupt nicht.
Diesem Heft sieht man einfach an, das es mit wahnsinnig viel Liebe zum Detail gemacht worden ist.
Die Anleitungen sind wirklich mal was Neues und super anwenderfreundlich.
Die Aufnahmen sind sehr, sehr ansprechend, die Geschichten informativ, unterhaltsam und lehrreich und die Socken auch einfach nur toll. Ich habe bislang nicht ansatzweise etwas vergleichbar Gutes gesehen.
Ich bin mit diesem Heft rundum glücklich und freue mich schon sehr auf die 2te Ausgabe.
LG
Martina
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Jinx Reply:
October 30, 2009 - י"ב חשון תש"ע at 6:50 pm
Muss Dir nicht leid tun
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October 30, 2009 - י"ב חשון תש"ע at 11:23 pm
Tja, ich oute mich hier mal als Begeisterte.
Die Gründe sind vielerlei.
Wir haben alle mal angefangen zu stricken und es gab nicht von Anfang an schöne Hefte/Bücher, die auch auf die Geschichte hinter die Strickmuster und des Landes schauten.
Die lettischen Socken sind meines Erachtens sehr gut umgesetzt, habe ich doch aus einer Mare-TV-Sendung letzten Jahres, es ging um Frauen in Lettland, ein Screenshot einer Socke gemacht und habe jetzt genau das passende Muster zum Nachstricken.
Ich finde es gut, dass auch neue und /oder junge Strickerinnen mit solch schönen Heften neugierig gemacht werden.
Lassen wir doch dem Nachwuchs in der Strickszene, egal wie alt, eine Chance. Vielleicht entdecken sie auf ihren Forschungsreisen Neues und Aufschlussreiches für uns alle.
LG Heidi
PS: die bayrischen Socken würde ich auch nicht stricken wollen
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Jinx Reply:
October 30, 2009 - י"ב חשון תש"ע at 11:47 pm
*LOL* Also, bei den bayerischen Socken (die in Landesfarben) habe ich so getan, als wären die gar nicht da.
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Mandala Reply:
October 31, 2009 - י"ג חשון תש"ע at 12:59 pm
Danke!
Ich – stammend und lebend aus Oberbayern – stelle fest, dass diese Socken genau zu Verona Pooth auf dem Oktoberfest passen würden. Für mich ein absolutes Unding!
Wenn ich da an die wunderschönen Trachtenstrümpfe denke, die man nach den Anleitung von Lisa Fanderl oder aus Omas Strickgeheimnissen stricken kann, schüttelt es mich bei dem Anblick der “bayrischen” Socken in dem Heft. Wenn dies bei allen Modellen den jeweiligen Landsleuten auch so ergeht – prost, Mahlzeit!
Das Heft hatte ich mir reservieren lassen, bin gestern aber mit einem Buch für gestrickte Bordüren nach Hause, denn die Socken in dem Heft kann ich auch ohne Anleitung und das Buch von Steffi von der Linden hab ich schon.
Ich bin ganz Deiner Meinung, liebe Jinx und danke für die übersichtliche Beschreibung!
Liebe Grüße ~ Mandala
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Jinx Reply:
October 31, 2009 - י"ג חשון תש"ע at 1:24 pm
Ich stricke zwar keine Trachtenstrümpfe – da bekennende Nicht-Dirndl-Trägerin (Norddeutschland …), aber ich kann Deine Kritik nachvollziehen. Beurteilen kann ich das nicht für jedes Land (und Italien hat bewusst ein modernes Vorbild, das fällt also raus), aber was Schottland, Fair-Isle und auch einige andere Länder angeht, so ist es wie mit den bayerischen Socken … Das ginge m. E. ja auch in Ordnung, wenn man das Ganze nicht so gewaltsam in einen historischen Kontext gestellt hätte.
October 31, 2009 - י"ג חשון תש"ע at 1:55 pm
Mir gefällt das Heft sehr gut, zwar nicht jede Socke, aber hat man das nicht in jedem Heft oder Buch? Ich blättere dann einfach drüberweg.
Die Anleitungen sind einfach und leicht zu lesen.
Es ist doch schon sehr schön, was einem da für relativ wenig Geld geboten wird.
Das Buch von Stephanie van der Linden habe ich auch und finde es sehr gut. Sollten allerdings noch mehr Anleitungen aus diesem Buch in Zeitschriften erscheinen, werde ich ziemlich sauer, dann hätte ich mir die Ausgabe sparen können.
Gruß von Anja
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November 2, 2009 - ט"ו חשון תש"ע at 4:57 pm
Hallo Jinx!
Ich finde, dass das Heft sehr schön ist. Klar ist, dass es nicht jeden Geschmack treffen kann. Das ist schließlich auch bei Büchern so.
Dass die Leute sich auf den Weg gemacht haben, glaube ich schon. Wieso sollten sie das nur schreiben? Wäre doch ziemlich blöde, oder?
Es sind viele Anleitungen dabei, dir mir gut gefallen (und das obwohl ich was Socken angeht absolut kein Neuling mehr bin) und einige, die mir nicht gefallen. Wieder genauso wie bei fast allen Büchern.
Dass Klischees benutzt werden, finde ich ziemlich logisch. Und ich finde es auch nicht schlimm.
Wenn ich auf der Suche nach einem absolut fundierten Anleitungsbuch mit traditionellen Mustern aus Europa wäre, müsste ich weit mehr als 6 Euro für diese Sammlung ausgeben. Das Heft wäre vermutlich ein 500 Seiten Wälzer und es wären nach 50 Seiten “Theorie” zwei Anleitungen pro Land. Klar wäre das schön, aber wenn ich so etwas erwarte, kaufe ich kein Socken spezial Heft eines Zeitschriftenverlags.
Ich finde das Heft gelungen.
Liebe Grüße
Theresia
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Jinx Reply:
November 3, 2009 - ט"ז חשון תש"ע at 2:27 pm
Also, auf den Weg gemacht für dieses Heft haben sie sich sicher nicht, so funktionieren solche Produktionen nicht, schon gar nicht zu diesem Endpreis (bei Reisereportagen ist das etwas anderes). Es soll einfach für Lokalkolorit sorgen und einen Eindruck von Authentizität vermitteln (wenn es die Muster zum Teil schon nicht tun). Und ja, es ist ziemlich blöde.
Viele Grüße
Jinx
[Reply]
November 2, 2009 - ט"ו חשון תש"ע at 6:47 pm
Hallo,
mein Fall ist es nicht.
Ich habe noch aus Strickanfangszeiten Strickhefte aus den 70er und 80er Jahren, auch einige neuere Exemplare im kleineren Format, in denen immer einige nette Exemplare zu finden sind. Auch die Erklärungen sind in jedem Sockenheft, dass man derzeit kaufen kann, mindestens genau so übersichtlich geschildert.
Gemessen an dem Titel und den damit verbundenen Erwartungen bin ich enttäuscht und stimme den “Negativ”kritikern hier vollkommen zu. Allerdings trifft mich die Enttäuschung nicht allzu sehr, denn ich persönlich empfinde es so, als dass die Verena im Ganzen sehr abgebaut hat in den letzten Jahren. Im Vergleich mit den frühen Exemplaren, von denen ich noch viele habe und auch noch daraus stricke, ist wenig Innovatives dabei.
Ich weiß ja nicht, welche Intention hinter diesem Heftchen stand: es gibt ein tolles Sockenbuch mit dem Thema, da wollen wir aufspringen?
Egal – zum Glück sind die Geschmäcker verschieden und ich wünsche allen, denen es gefällt viel Spaß beim Stricken!
Herzliche Grüße
Alva
[Reply]
November 4, 2009 - י"ז חשון תש"ע at 2:37 pm
Du sprichst mir aus dem Herzen
.
Darf ich in meinem Blog einen Link zu Deinem Post setzen?
Grüße aus Halle an der Saale von Uta
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Jinx Reply:
November 4, 2009 - י"ז חשון תש"ע at 3:40 pm
Hallo Uta,
ja sicher, musst auch nicht deswegen fragen.
Viele Grüße
Jinx
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November 16, 2009 - כ"ט חשון תש"ע at 8:41 pm
Ich habe das Heft im ersten Moment als krassen Gegensatz zu den ganzjährig erscheinenden “Spezial”Heftchen mit gehäkelten FlipFlop-Socken ala”Socken und Söckchen” gekauft, und bin in diesem Sinne nicht enttäuscht,da es, was den Heftmarkt angeht ,einiges enthält was ich sicher nachstricken werde. In vielen Punkten stimme ich dir vollzu, zb beim Thema Form der Anleitung und dem Themenaufgriff “Welt”.Allerdings seh ich mich bei dem Heft im Grossen und Ganzen mit Preis /Leistung befriedigt und nicht abgezockt.
)
Durch diese Rezension bin ich übrigens auf deinen Blog aufmerksam geworden und werde nun sicher öfter hier vorbeischauen !!
Liebe Grüsse
Conny
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