October 21, 2009 - ג' חשון תש"ע
Da es nicht geregnet hat, war ich mal wieder unterwegs. Diesmal haben Mutter Jinx und ich das Freilichtmuseum am Kiekeberg heimgesucht, das südlich von Harburg gelegen ist. Da es bedeckt und kühl war, hatten wir das Museum praktisch für uns alleine.
Dort wurden verschiedene für die Gegend typische Bauernhäuser und Nutzbauten zu einem Ensemble zusammengestellt, samt weitgehend originalgetreuer Einrichtung. Dazu gibt es ein Gasthaus mit leckeren regionalen Gerichten und ein Ausstellungsgebäude, das über das Landleben informiert.
Der Gesamteindruck ist recht malerisch, was jedoch nicht darüber hinwegtäuscht, wie karg und anstrengend die bäuerliche Existenz gewesen sein muss.
Frugal ist Trumpf: Eine relativ moderne Küche.
Ein Bienenzaun, wie man ihn aus der Lüneburger Heide kennt.
Eine alte Backstube
Naturgemäß interessierte mich der Bereich Faserverarbeitung besonders. Keine historische Bauernstube ohne Spinnrad, und auch hier findet man einen Webstuhl und mehrere Spinnräder versammelt. Im Eingangsgebäude gibt es sogar eine Lehrwerkstatt, wo gesponnen und auf großen Webstühlen gewebt wird. Mit der Dame, die die Vorführungen macht, habe ich mich angeregt unterhalten. Sie sponn auf einem … Henkys! Wir waren uns einig, dass es ein tolles Rad ist, das kaum Wünsche offenlässt.
Tiere gab es natürlich auch.
Zum Beispiel diese sehr lauten und sehr streitbaren Viecher.
Die Damen positionierten sich ob der mäßigen Temperaturen eher windgeschützt.
Und natürlich meine besonderen Freunde: Schweine! Die Großen wühlten draußen nach Eicheln (dieses Bild steuerte Mutter Jinx bei) …
Die Kleinen schliefen im Stall.
Der zum Museum gehörige Laden ist übrigens wirklich mal was anderes: Hier gibt es altmodische, aber schöne und sehr hochwertige Dinge. Ich habe mir ein emailliertes Sieb geleistet, ebenso wie eine kleine Flasche Sanddornlikör, Seifen und ein Kochbuch. Auch die Lebensmittel sind sehr schön und aus regionaler Produktion.









