October 1, 2009 - י"ג תשרי תש"ע


Schade, aber vielleicht nicht zu ändern: Knotions, das Strickmagazin mit den kostenlosen Anleitungen, wird nicht weitergeführt. In der Begründung heißt es, dass es nicht möglich gewesen sei, das Magazin kostenlos und wirtschaftlich zu betreiben, sodass ein Teil der Kosten privat zugeschossen werden musste. Ich mochte das Magazin, das eine überschaubare Alternative zur Knitty darstellte, die ja in den letzten Ausgaben durch ihre Musterauswahl auf mich etwas eigenartig wirkte. Vielleicht ist der Trend, dass das Internet sich zunehmend kommerzialisiert (neben den ohnehin kommerziellen Angeboten wie Online-Shops) nicht mehr aufzuhalten, auch auf dem Stricksektor nicht.

It’s a pity, but maybe it has to be like this: Knotions, the free online knitting magazine, will shut down. I’m very sorry, because I liked this little sister of knitty.com (the  last editions of the latter somewhat alienated me with its selection of patterns). They said it’s not possible to offer the free content on a high quality base any more, and going a more commercial way was no option for them. Maybe the commercialisation of the internet will be the future, even for knitters?

… in Hamburg-Eppendorf

… in Eppendorf, Hamburg, Germany

Marokkanische Momente in Hamburg, genauer gesagt im Fleur de Piment in Eppendorf. Strickenderweise (und auch nicht-strickenderweise natürlich) kann man dort köstlichen marokkanischen Tee genießen, dazu eine kleine Auswahl exzellenter Amuse Gueules und marokkanisches Mandelgebäck. Ein sehr kultiviertes Vergnügen! Zeit mitbringen!

Moroccan Tea in Hamburg – what a great experience!

Ja, auch ich habe mir das Sonderheft Verena – in 80 Socken um die Welt, Teil I gekauft. Stephanie van der Linden hat es vorgemacht, und nun versucht auch die größte deutsche Strickzeitschrift mit diesem Thema ihr Glück, und das wollte ich mir ansehen, da ich ja an dem interessiert bin, was man als “ethnische” Strickkunst bezeichnen könnte, sei sie traditionell (dann eher zum angucken) oder modern interpretiert. Ich bin also keine Gralshüterin der Traditionen. Eigentlich sollte ich da mit diesem Sonderheft richtig liegen, doch leider überzeugt mich diese Postille nicht wirklich. Ich finde es nicht schlecht, aber eben auch nicht sonderlich gelungen, und in einigen Punkten finde ich es sogar richtig ärgerlich.

Das hat mehrere Gründe: Zunächst finde ich die fotografische Umsetzung ein wenig überladen und betulich – doch das kann man noch unter Geschmackssache verbuchen und stellt auch keinen wirklichen Mangel dar, denn die Socken selbst sind deutlich erkennbar.

Die Texte sind auch so ein Fall für sich – viel ethnologisch-kulturelles Allgemeinblabla mit ein paar Informationen zum Thema Socke im jeweiligen Land (haben die da keine Typen, die schreiben können?). Auch das ist zu verkraften, auch wenn ich es gern ein wenig faktenorientierter und weniger in Richtung “Stimmungsbildgewaber” hätte, vor allem, wenn man doch den Eindruck hat, dass die Leute, die die Texte verfasst haben, viele der Länder von maximal drei Fotos kennen. Problematisch wird es teilweise, wenn man einen Teil der Socken betrachtet, die dem Land-und-Leute-Geschwafel gegenübergestellt werden. Da wird versucht, einen Eindruck von Authentizität zu vermitteln, der von den Modellen nicht gehalten wird. Die Assoziation Hortensien-Rosa-Rüschensocke für Guernsey ist ein wenig arg oberflächlich, die Tartan-Kopie für Schottland und die musternde Beliebigkeit für Lettland sind schlicht peinlich – beide Länder verfügen über eine eigene, reiche Strickstrumpftradition, die den Designern anscheinend nicht bekannt zu sein schien. Jedenfalls kann man hier auch nicht von einer Modernisierung der Tradition sprechen, denn diese wurde schlicht ignoriert. Es sind eben nicht lettische bzw. schottische Socken, wie sie traditionell aussehen und auch nicht, wie sie zeitgemäß interpretiert werden, sondern wie Leute, die nicht wissen, wie die Dinger überhaupt aussehen, sich so etwas in etwa vorstellen. Auch das wäre nicht tragisch (selbst wenn ich vor allem das schottische Muster extrem misslungen finde), wenn man sich nicht darum bemühen würde, eben Authentizität zu vermitteln. Ähnlich ist es bei dem Beispiel für Fair Isle – es wird im Text von der typischen Farbigkeit der traditionellen Strickstücke gesprochen, wie man sie in einschlägigen Publikationen ausgiebig betrachten kann – doch das Sockenmodell wurde in Farben gestrickt, die nichts davon widerspiegeln sondern eher wirken, als kämen sie vom Wühltisch.

Bei anderen Socken wirkt die Symbolik ein wenig platt – Windmühlen für die Niederlande, die Tricolore für Frankreich – *gähn*. Hier hätte man sich mehr Inspiration gewünscht.

Es gibt auch sehr gelungene Socken, z. B die im Missonimuster (auch wenn Italienerinnen eher sterben würden, als im Kleidchen, mit Socken und mit Pumps auf die Straße zu gehen, immerhin ist das ein Kulturvolk) oder auch die finnischen Socken (die recht beliebig wirken, aber wenigstens gut aussehen, und das ist ja auch was Schönes). Auch die Schwarzwaldsocken können durchaus gefallen, wenn man diese Art der Musterungen gerne strickt. Ich habe jedoch das Gefühl, dass es bei diesem Heft immer richtig danebenging, wenn man sich auf diese nervig-oberflächliche Weise auf erfundene oder tatsächliche Traditionen beruft. Das geht besser, und Frau van der Linden hat sogar gezeigt, wie – nämlich durch Kenntnis der Materie und intelligente Neuinterpretation.

Die Anleitungen sind sehr grafisch – so ist die Socke als Chart dargestellt, und zwar auch Teile, die nicht gemustert sind. Dies ist – laut Eigenwerbung – innovativ, und das mag auch so sein (für Mehrfarb-, Zopf- und Lacepartien ist das selbstverständlich bei modernen Sockenanleitungen Standard und keinesfalls neu). Ob das nun der Sache dient, müssen die beurteilen, die sich als Sockenneulinge an diesen Anleitungen versuchen. Ich finde die grafische Darstellungen einfacher Bandspitzen jedenfalls überflüssig und auch mühsam zu lesen – aber vielleicht ist es für Anfänger tatsächlich hilfreich.

Für sechs Euro bekommt man ein paar schöne Sockenmuster, insofern ist es kein herausgeworfenes Geld. Ein Muss ist das Heft für mich jedenfalls nicht. Gerade nach einigen recht euphorischen Reaktionen hätte ich da mehr erwartet. Im Lowered-Expectation-Modus ist es jedoch ganz o.k.

Gestern habe ich ein lokales Wollgeschäft aufgesucht und das sogar Herrn Jinx angekündigt. Sein Hinweis, dass ja noch etwas Wolle im Hause wäre, blieb diesmal aus, denn ich hatte einen triftigen Grund. Doch, ehrlich. Also, ganz wirklich jetzt. Heute beginnt nämlich mein Volkshochschul-Strickkurs. Ich werde in fünf Doppelstunden AnfängerInnen mit und ohne Vorkenntnisse das Stricken eines Schals nahebringen. Drückt mir die Daumen, bitte.

Yesterday I went to the local yarn store, and Mr. Jinx didn’t remark that there is still some yarn in the household because I had a good reason to do so. Really. Today my knitting class will start, I’m going to teach knitting a scarf for beginners.

Die Stabstricknadeln sind natürlich blöd, aber zum Zeigen der Technik praktischer. Empfehlen werde ich sie natürlich nicht.

I really dislike long, straight needles, but they’re better for showing the technique.

oder: Einfach mal Pause machen.

Ich habe es immer bedauert, dass es so wenige Tea-Rooms in Deutschland gibt, da ich Kaffee nicht mag (allerdings mache ich eine Ausnahme für Jamaica Blue Mountain oder St. Helena) und die Plörre, die meist in Cafés ausgeschenkt wird, nur im weiteren Sinne als Tee bezeichnet werden kann. Glücklicherweise gibt es eine Teestube in Hamburg Eimsbüttel, dort, wo ich oft einkaufen gehe. Und wenn ich schon mal da bin, kann ich auch noch ein paar Schritte weitergehen und einkehren, auf eine Kanne exzellenten Tees, ein Sandwich oder ein Stück hausgemachter Tarte. Dabei kann man ganz wunderbar stricken, und es entspannt enorm, was auch daran liegt, dass es ein modernes Etablissement ist, mit angenehmer Musik und relativ ruhig. Den Tee kann man auch kaufen. Ein idealer Ort zum “knitting in public”, denn meiner Erfahrung nach sollte die Orte, die man dafür auswählt, nicht allzu gruselig oder bizarr sein. :D

So, der erste Discovery Sock ist fertig. Die Schwachstelle von Toe-up-Socken ist ja immer das Abketten am Bündchen, das oft recht unelastisch ausfällt, auch bei den elastischen Methoden (keine kommt an die Elastizität heran, die eine normale Anschlagsreihe bei einer konventionell gestrickten Socke bietet, und den Witz mit “bind off loosely” kenne ich auch schon). Das wäre bei diesem Sockentyp, der ja verspricht, auch für Leuten mit extra hohem Spann größten Komfort zu bieten, naturgemäß eher kontraproduktiv. Daher sah ich diesem Abschnitt auch mit entsprechend gemischten Gefühlen entgegen. Zu Unrecht, wie ich heute feststellen durfte: In dem Buch Personal Footprints wird eine Methode beschrieben, die wirklich elastisch ist.

Für alle, die das Buch weder haben noch wollen, gibt es die Anleitung für diese Abkettmethode hier.

I just finished the first Discovery sock. The weak point of any toe-up socks (and the reason why I never really learned to like this method) is the cast-off. I tried them all, all the “extremely elastic” methods, but they never were as elastic as the cast-on row of a sock knitted cuff-down. Since Bordhi promises in her book that her socks would fit any people perfectly, no matter how the instep is, this would be rather counterproductive. That’s the reason why I somehow feared the cast-off. But I was wrong. In the book Personal Footprints Bordhi displayes a method of a REAL elastic bind-off, and so the toe-up sock won’t frighten me any more.

For all who don’t own this book or don’t plan to get it, the method can be found here.

Gestern habe ich ja über das Prinzip berichtet, wie es im neuen Buch von Cat Bordhi vermittelt wird, und heute bin ich über den kritischen Punkt hinaus und kann mehr erzählen.

Yesterday I wrote about knitting a sock following the instructions in Cat Bordhi’s new book, and today I finished the foot and can tell you more.

Also, es IST einfacher als in den New Pathways for Sock Knitters, aber es ist auf seine Art auch exotischer.

Yes, it definately IS easier than the patterns in the New Pathways book, but it’s also sort of more exotic.

Das folgende Bild zeigt den Sock, bevor man mit dem Schaft beginnt, und zwar in der Seitenansicht.

The following picture shows the sock just before the leg begins, it’s a side view.

Nun werden sich die, die das Buch nicht kennen und auch nie die Houdini-Socke gestrickt haben, fragen, wo zum Teufel das Bein denn hin ist, denn was man auf dem Bild sieht, ist quasi ein geschlossenes System, sozusagen.

Of course, all of you who don’t know the book and never knitted the Houdini Sock will ask where the fuck the leg is, ’cause what you see in this picture is something completely closed, without any opening.

Die Antwort erhält man, wenn man dieses … äh, also was auch immer … in der Aufsicht betrachtet.

You’ll get the answer after viewing this … whatever … from above.

An der Oberseite werden zwei Fäden eingestrickt, zwischen denen die Socke aufgeschnitten wird. Dann kann man die Maschen leicht aufnehmen und den Schaft ganz normal stricken.

On the top of the foot you knit two lifelines in, using some waste yarn, and between them the sock is cut open. After doing so you can pick up the leg stitches easily and knit as a leg is normally knitted.

Wie das nach dem Schneiden aussieht, sieht man hier:

Here you see what it looks like after cutting:

Das Wurschtelige verliert sich, sobald man die Maschen wieder auf die Nadel gezogen hat.

The impression might be a bit messy, but this is sortet out after the stitches are picked up.

Nun werden sich einige fragen, was der Quark den bitte soll, und ob man nicht die Socken einfach stricken kann wie ein normaler Mensch. Klar, kann man. Aber dieses Prinzip hat was, vor allem, wenn man gern in Strickstücke schneidet, so wie ich (das hat so was Anarchistisches, finde ich). Ich werde mehr berichten, sobald die Socken fertig sind.

Now some of you might ask whether this nonsense is really necessary and whether one can’t just knit a sock as usual – of course you can. But following these instructions is real fun, specially if you like cutting into something knitted, as I really do (honestly, I enjoy it – it’s so anarchistic). I’ll tell more after finishing the pair.

Wer zu stricken beginnt, kauft Wolle, und das natürlich gemäß seinen Vorlieben bzw. den Projekten. Ich habe festgestellt, dass die Wolle, die ich zu Anfang meiner noch relativ kurzen Strickkarriere kaufte, eine andere ist, als die, die ich heute bevorzuge, dasselbe gilt für die Projekte. Wie ist das bei Euch?

Ich habe erst vor wenigen Jahren zu stricken begonnen, und am Anfang habe ich durchaus Qualitäten gekauft und verarbeitet, zu denen ich heute nicht mehr greifen würde.

Begonnen hat alles bei mir mit Socken; und die selbstmusternde Sockenwolle hatte es mir angetan. Das Spektrum an Projekten erweiterte sich schnell und verlagerte sich hin zu größeren Projekten wie Pullovern etc. Socken stricke ich zwar nach wie vor, doch ich stellte schnell fest, dass die Selbstmusternden, die im Knäul ganz lustig aussehen mögen, dies in Natura nicht unbedingt tun (dieses Schicksal teilen sie mit manchen handgefärbten Garnen) und dass mir Socken ausschließlich in glatt rechts doch zu langweilig sind. Musterungen lohnen sich bei diesen Garnen jedoch nur selten; sie werden durch die Farbwechsel oft verschluckt. So wanderte meine Präferenz bei Sockengarnen eher zu dem, was im englischsprachigen Raum als “semi solid” (wie nennt man das auf Deutsch???) bezeichnet wird. Wenn’s farblich etwas kühner wird, auch das gibt es nach wie vor, dann ziehe ich delikatere Farbigkeiten vor, als die Standard-Sockenwolle sie meist bietet.

Bei Pullovergarnen änderten sich meine Vorlieben ebenfalls: Keine dicken Garne mehr, nix superwash. Ich entdeckte die nordischen Garne für mich, also dünne Qualitäten, die oft naturbelassen sind und nicht ganz so weich und fließend. Kunstfaserbeimischungen konnte ich noch nie viel abgewinnen, doch achte ich heute immer stärker darauf, dass mein Handstrickgarn aus natürlichen Materialien besteht (Ausnahme: Socken, wegen der Haltbarkeit).

Diese Entwicklung hat auch mit meiner Kenntnis des Marktes zu tun: Am Anfang kaufte ich, was ich in Hamburger Wollgeschäften sah (und das ist oft ehe nicht so …), heute habe ich meine Wollquellen und bestelle online, was mir wirklich gefällt und kaufe nicht, was eben da ist.

Nachdem ich das neue Sockenbuch von Cat Bordhi nun mal hatte musste ich das dort vorgestellte Prinzip auch ausprobieren (nachdem ich mich heroisch diszipliniert und die Hearts Socks fertiggestellt hatte). Ich halte mich an die Empfehlung, zunächst eine Einfachstsocke (”Discovery Sock”) zu produzieren, um das Prinzip zu verinnerlichen, sozusagen.

After I received Cat Bordhi’s latest sock book, I had to try it (of course), after I finished heroically the Hearts Socks. The author strongly recommends to knit a simple sock in stockinette first (the “Discovery Sock”), just for learning how it works, and so I do.

Es kommt mir entgegen, dass Ms. Bordhi hier dem Toe-up-Prinzip huldigt, das ich ja lieben will. Um es nicht zu einfach zu machen, vergessen wir diesmal den üblichen Maschenanschlag, Judy’s Magic cast-on (das mit dem vielfachen Gewickel um beide Nadeln herum), sondern probieren was Neues. Das ist, wie jeder Anfang nach dem Toe-up-Prinpiz – fummelig, aber recht einfach.

In this book Ms. Bordhi preaches the Toe-up sock, which I want to learn to love. She doesn’t want to make it too easy, and so you can forget about the usual cast-on (called Judy’s Magic cast-on, the one you wind the yarn around the needles for several times) and try something new. It’s – like every method for toe-up cast-on I learned, a bit fiddly, but rather easy.

Der Gimmick hier ist, dass man Socken produziert, die perfekt auf den eigenen Individualfuß passen. Das mag für Leute uninteressant sein, die über einen menschlichen Standardfuß nach DIN-Norm verfügen, den Traum jedes Standardschuhherstellers. Doch für die, zu denen auch ich zähle, die einen so hohen Spann haben, dass sie nur Schnürstiefel tragen können, ist das durchaus ausprobierenswert.

The gimmick is that the result are socks which are knitted to fit perfectly on the anatomy of the foot of the person they’re knitted for. This might be rather uninteresting for people with standard feet (the ones every shoe manufacturer dreams of), but for people like me, with a high instep (so high I only can wear laced boots) this is worth a try.

Wer Bordhis New Pathway for Sock Knitters kennt, fragt sich, ob die Frau es überhaupt in Betracht zieht, normale Socken zu stricken, so auch hier. Man beginnt nicht damit, einfach Maschen anzuschlagen, sondern erst Mal den Umriss des zu bestrickenden Fußes auf ein Stück Papier zu malen, als Schablone sozusagen. Dann wird – je nach Spannhöhe – an der Sohle zugenommen. Es geht – wie immer bei der Autorin – recht esoterisch zu, aber nicht so esoterisch wie bei den New Pathways – bisher (ich bin noch nicht zur Ferse gediehen, die ausschließlich mit rechten Maschen gestrickt werden soll).

If you know Bordhi’s New Pathway for Sock Knitters, you’ll have asked yourself whether this woman ever thought of knitting a normal sock. Here you don’t start with casting on some stitches, but with drawing the outline of the foot the sock is meant to be for on a piece of paper – as a pattern your knitting will follow. When you got started after this procedure you increase several stitches in the sole section, depending on the height of your instep. It’s rather esoteric – as always with Bordhi – but not as esoteric as in the New Pathways – at least until now. I didn’t reach the heel section yet which will be knitted in stockinette exclusively.

Eine Bordhi-Socke ist weniger eine Socke (obwohl, das natürlich auch), als vielmehr ein Abenteuer. So sollte man es auch sehen. Wer also mit einfachen Socken rundum glücklich ist, wird dem Buch vermutlich nicht so viel abgewinnen können, vor allem, weil die Beschreibung relativ langatmig und umständlich ist (mir tränen schon fast die Augen). Aber für die unter uns, die ein stricktechnisches Abenteuer suchen, ist es ein großer Spaß, herauszufinden, wie aus dem, was man da produziert, eine Socke entsteht.

A Bordhi-Sock ist not only a sock but a kind of adventure, and as that it should be seen. If you are perfectly happy with ordinary socks, you probably will ask yourself what the fuzz is all about and you won’t be too happy with this book. To be honest, the instructions are very elaborate (and I mean: VERY!) and rather lenghy (you can call them cumbersome …). But if you’re looking for a knitting adventure, it’s real fun to find out how this sock will be built.

Next Page »