Heute, 29. September 2009, treffen wir uns wieder zum gemeinsamen Stricken und Schnacken. Weitere Informationen zum Wann und Wo gibt es hier.
Today, September 29, 2009 we will meet again for knitting and chatting. Please view this page for details.
September 29, 2009 - י"א תשרי תש"ע
Heute, 29. September 2009, treffen wir uns wieder zum gemeinsamen Stricken und Schnacken. Weitere Informationen zum Wann und Wo gibt es hier.
Today, September 29, 2009 we will meet again for knitting and chatting. Please view this page for details.
September 16, 2009 - כ"ז אלול תשס"ט

Die Frage stellte sich vor der Berlinfahrt am Samstag. Eigentlich wollte ich den Gansey mitnehmen, doch da die Wolle sich auf einer 800-Gramm-Kone befindet und das Teil einfach riesig ist, habe ich mich umentschieden. Da ich momentan keine Lust auf Socken habe, wählte ich das Tuch. Doch auch das war tückisch, da meine angefangenen Tücher für ein Unterwegs-Gestrick entweder zu groß oder zu schwierig sind.
This was the question I asked myself before my one-day trip to Berlin. Actually, I wanted to take the gansey with me, but the yarn came on a 800 grams cone, and the garment is huge, so I decided to leave it at home. Since I don’t feel like knitting socks at the moment, I chose to take a shawl with me. But this was not so easy as well because all projects are either to big or too difficult for knitting them on the go.
Daher entschied ich mich, den Milkweed-Shawl anzufangen, der einfach zu stricken ist und auch recht schnell geht. Der gruschtelige Kram oben ist also besagtes Tuch, das schon recht weit gediehen ist. Ich stricke es nicht nur unterwegs, sondern auch abends, denn der dunkelblaue Gansey ist bei elektrischem Licht ungefähr so übersichtlich wie ein schwarzes Gestrick.
Therefore I decided to start with the Milkweed shawl which is fairly easy and quick to knit. The ruffly stuff on the picture above shows it. I don’t knit it on the road only, but also at home, because knitting the dark blue gansey in the shine of a lightbulb is as if I was knitting something black.
September 15, 2009 - כ"ו אלול תשס"ט
Welches war das kostbarste Garn, das Ihr Euch jemals geleistet habt?Was habt Ihr daraus gestrickt? Oder bewahrt Ihr es auf, weil es zu schade zum Verarbeiten ist?
Das weiß ich leider gar nicht, da ich keine Kassenzettel für Garne aufbewahre. Es sind jedoch einige.
Sehr kostbar ist das Kaschmir-Angora-Mischgarn, gefärbt mit echter Cochenille von Shilasdair. Daraus habe ich diesen Pullover gestrickt (also nix mit lagern …).
Auch sehr kostbar und hochpreisig: Das Tilli Tomas Plie-Seidengarn, das noch seiner Verarbeitung harrt. Hochwertig und nicht billig: Das Alpaka-Merino-Gemisch von Isager für die Inkajacke.
“Kostbar” definiere ich übrigens nicht unbedingt als hochpreisig, sondern eher als opulent und aus sehr hochwertigen Materialien bestehend. Dass man so etwas auch mal günstig kaufen kann, macht das Garn m. E. nicht weniger kostbar.
September 14, 2009 - כ"ה אלול תשס"ט
Morgen, 15. September 2009, treffen wir uns wieder zum gemeinsamen Stricken und Schnacken. Weitere Informationen zum Wann und Wo gibt es hier.
Tomorrow, September 15, 2009 we will meet again for knitting and chatting. Please view this page for details.
September 13, 2009 - כ"ד אלול תשס"ט
Diese Bilder eines Lesers, der auf eigenen Wunsch anonym bleiben möchte, erreichten mich soeben. Ich veröffentliche sie sehr gern und bedanke mich auch auf diesem Wege dafür!

Dies ist der Truck mit uns, die wir den Rest der Freiheit feiern, der uns geblieben ist und das widerrechtlich Gestohlene (Hallo Grundgesetz!) zurückfordern.

Noch mal der Truck – maßlos, gigantisch, lustig – eine Art Charmeoffensive.

Im Kielwasser des “Flaggschiffs”.
September 13, 2009 - כ"ד אלול תשס"ט
Eigentlich wollte ich über die Demo Freiheit statt Angst nichts in diesem Blog berichten, aber mein politischer ist noch nicht fertig, und die Berichterstattung der Öffentlich-Rechtlichen geht mehr in Richtung ignorieren. Also tu ich’s doch.
Initiiert wurde die Demo von der AK Vorrat und anderen überparteilichen Organisationen, die sich für die immer schwieriger werdende Erhaltung von Bürgerrechten einsetzen. Parteien waren als Teilnehmer ebenfalls zugelassen.
Herr Jinx und ich fuhren also gestern mit dem Frühbus nach Berlin. Die Fahrt war unbequem, aber wir wurden durch herrliches Wetter entschädigt und begaben uns zum Potsdamer Platz, wo die Auftaktkundgebung stattfand und der Demonstrationszug beginnen sollte. Wir waren für die Piratenpartei da, und deren Landesverband Niedersachsen hatte einen echten Love-Parade-Truck angemietet, der nebst Techno-DJ im Demonstrationszug mitfahren würde. Der Truck ist doppelstöckig und 25 Meter lang. Und ich hatte sogar einen Platz auf dem Truck ergattert. Das freute mich besonders, da ich es leider nie zur Love Parade nach Berlin geschafft hatte (mich schreckten immer 1 MIllion Menschen und kein Klo weit und breit …).
Wie auch immer. vor dem Demonstrationszug kommt immer die Kundgebung und das Sich-die-Beine-in-den Bauch-stehen. Zu Wort kamen parteilose Redner der Gewerkschaften und Bürgerrechtsorganisationen.
Leider kann man bei manchen der Pressefotos leicht den Eindruck bekommen, dass nur ein paar Leute da waren, aber dem war nicht so: Der Potsamer Platz bei der Auftaktkundgebung:

Und das ist nur ein Teil der Leute, es waren zu viele, als dass ich sie von meinem Standpunkt aus aufnehmen konnte.

Der Potsdamer Platz war nämlich zu klein für alle.

Ich muss schon sagen, die Aktion mit dem Truck hatte etwas Maßloses an sich, vor allem war sie eine Demonstration für sich: Nämlich dass man beim Demonstrieren auch Spaß haben kann, sowohl auf, als auch neben dem Truck, oder als Zuschauer.

Zumindest bei dieser Demo war der Bundestag im Reichstag nicht das Ziel, aber man konnte ihn zumindest sehen.

Jens Seipenbusch, der Käpt’n (natürlich auf dem Flaggschiff – äh – Truck).

Hamburger waren auch da.

Am Holocaust-Mahnmal vorbei

Es hat schon was, unter den Linden entlangzuraven.

Auf diesem Foto habe ich Herrn Jinx entdeckt!

Abschlusskundgebung (wieder am Potsdamer Platz) mit Rednern, Musik und Datenkrake (vorne in der Menge).
Meine Bilder sind leider etwas einseitig, was daran liegt, dass man nicht überall zugleich sein kann – es waren von den Parteien noch Bündnis90/die Grünen, die Linke und die FDP vertreten. Doch die bekam ich einfach nicht ins Bild, so viele Menschen waren dort. Vor allem waren viele parteilose Leute da, die für die unterschiedlichen Bürgerrechtsbewegungen (Ak Vorrat, AK Zensur, Humanistische Union etc.) demonstrierten, natürlich auch der Chaso Computer Club und auch solche, die einfach der Sache wegen mitkamen.
Es war alles in allem eine sehr beeindruckende, friedliche Demo – die leider allerdings nicht ohne Zwischenfälle ablief.
Tja, in diesen Zeiten funktioniert die Überwachung nicht nur in eine Richtung, aber wir sind besser, was die virale Verbreitung angeht.
Das Fazit stammt von Herrn Jinx: Die Grundrechte werden mit dicken Füßen verteidigt.
Jetzt brauche ich nur noch jemanden, der mir erklärt, warum manche Männer in (teilweise sehr knappen) Unterhosen am Fenster stehen.
September 11, 2009 - כ"ב אלול תשס"ט
Die neue Knitty ist da, und ich finde sie total langweilig. Nicht, dass die Sachen schlecht sind, aber es gibt für mich weder echte Höhepunkte noch etwas für die allgemein beliebte Rubrik Souterrain des Geschmacks. Man hat alles irgendwie schon mal gesehen, und zwar in Bücher oder auf Websites mit Modellen, die man alle irgendwo schon mal gesehen hat.
The new issue of knitty.com is online, and I’m totally bored by thisone. The featured designs are not bad at all, but there are nor any highlights for me, neither anything from the What-the-Fuck department. But I have the feeling that I have seen all these designs before – in books etc. which made me feel to have seen this all before.
Die einzigen beiden Muster, die mich reizen, sind die Socken Clandestine von Cookie A. und Hatheel von Kathleen Sperling. Ganz niedlich ist noch Zozo.
The only patterns I’d like to knit are the Clandestine socks by Cookie A. and Hatheel by Kathleen Sperling. Quite cute are the Zozos.
September 9, 2009 - כ' אלול תשס"ט
Am Samstag sind mitzunehmen:
Zu Hause zu lassen sind:
Das Motto lautet: FREIHEIT STATT ANGST
Berlin, ich kooooooooooooooooooooooooooooomme!!!
September 9, 2009 - כ' אלול תשס"ט

Dies ist ein sehr aufgehelltes Foto der Musterung des neuen Ganseys, auf dem man es so ungefähr erahnen kann. Aber Dunkelblau ist fast so gut fotografierbar wie Schwarz. Wie auch immer, ich bin NICHT bereits oberhalb der Armlöcher angelangt.
This is a very bright picture of the pattern section of my new gansey, which, of course is still hardly recognizable. But it’s really difficult to take a proper pic of a dark blue garment. However, I did NOT reach the upper part of the body yet.
Bisher widmete ich mich ja vorzugsweise dem cornischen Gansey, der nur eine relativ schmale Musterpasse besitzt. Nun stricke ich einen, der stilistisch eher in nördlichen Gefilden beheimatet ist, wo sich die Musterung über einen größeren Teil des Pullovers zieht. Das Muster ist in vielen Büchern zum Thema verzeichnet und wird in Norfolk lokalisiert.
The ganseys I knitted before were more Kernow style. In Cornwall they preferred to embellish only the upper part of the body. But this time I chose a pattern which comes from a region in the north, and there patterns used to spread over a larger part of the body. The pattern can be found in many books about traditional ganseys and comes from Norfolk originally.
September 8, 2009 - י"ט אלול תשס"ט
Beim Stricktreffen in Aglasterhausen kam die Sprache auch auf Strickblogs und welches Blog das Erste war, das gelesen wurde. Das würde mich auch einmal interessieren.
Was war das erste Strickblog, das du gelesen hast? Existiert es noch und wird regelmäßig gefüllt? Liest du dort immer noch?
Ich weiß es wirklich nicht mehr. Ehrlich.