Ich bedanke mich ganz herzlich für die vielen netten Kommentare zu meiner Hanami-Stole und freue mich, dass sie solchen Anklang findet.

Thank you so much for the many nice comments to my Hanami Stole. I’m very happy you like it.

Nun, wo sie fertig ist, verstehe ich kaum, wo mein Problem mit Lace nun eigentlich lag, da ich ja durchaus andere, ebenfalls nicht unschwierige Techniken beherrsche, deren Erlernen mir leichtfiel. Man kann ja nun nicht sagen, dass keltische Flechtmuster, Fair-Isle-Technik oder Doppelstrick so wahnsinnig einfach sind, verglichen mit Lace. Ich habe viele gute Tipps erhalten, die mir das Lace-Leben leichter machten, und folgende halfen mir besonders:

  • Das Abteilen der einzelnen Mustersätze durch Maschenmarkierer (wie konnte ich so blöd sein, zu glauben, das ginge ohne?)
  • Dem Muster die Zeit geben, die es braucht, um sich zu entwickeln. Der eigene Rhythmus eines Lacemusters zeigt sich eben selten nach fünf Reihen, wie ich erfahren durfte. Bis es so weit ist, hilft nur, verbissen dem Chart zu folgen.
  • Das Zählen der Maschen in den einzelnen Musterrapports hilft, vergessene Umschläge aufzuspüren und diskret hineinzupfuschen.
  • Ab und zu mal eine Fangschnur durchziehen hilft vor allem psychologisch.
  • Wenn man sich verfranzt hat, nicht verbissen stundenlang herummachen, sondern für ein paar Stunden oder auch den Tag beiseite legen und etwas anderes zur Hand nehmen.

Now, after I finished it successfully, I really don’t understand why it was so difficult for me to master lace knitting, why it took so many failed attempts until I succeded after all. Specially, because I’m very well capable of learning new techniques quickly. After all, nobody will tell that celtic knotwork, fair isle, or doubleface is so much easier, compared to lace. When I wrote about my struggle with the big evil lace dragon, I got so many hints and tips, and the following helped me to succeed after all:

  • putting stitch markers between the pattern repeats (how could I be so stupid to believe I  could manage without?)
  • giving the pattern the time it needs to develop and show finally. This takes more than five rounds. Before this happens, I just stick to the charts and do what’s written there very carefully.
  • counting stitches between the markers help to find forgotten yarnovers which can be fumbled in easily.
  • pulling some waste yarn through the stitches is a great psychological aid.
  • after getting lost between stitches and charts without finding the mistake, I put the project aside for some time (or even the whole day).

In den letzten Wochen wurde mehrfach die Frage gestellt, ob es für mich ein Lace-Leben nach Hanami gibt und hier mehr zum Thema Lace zu lesen sein wird. Ja, ganz sicher. Ich arbeite ja an der Swirl Stole, die auch irgendwie Lace ist und sogar so einfach zu stricken, dass einem vor Dankbarkeit die Augen tränen. Aber es wird auch anderes geben. Bei meiner Recherche zum Thema “Lace, das für mich tragbar ist” bin ich auf einige Modelle gestoßen, die ich gerne nacharbeiten möchte. Ich sage also herzhaft “Ja” zum Thema Lace, und hier ist ein Ausblick auf einige Lacegarne, die ich verarbeiten werde:

During the last weeks there was one question frequently asked: Will there be a lace-life for me after Hanami, and will there be more to read in this blog. And I can tell: Yes, it will. Definately. I’m already working on the Swirl Stole, which is a lacy, but very easy project as well.  But there will follow other lace projects. When I did some research regarding “lace I will really wear”, I found some projects I want to knit. So I say heartily “yes” to lace knitting, and here are some appropriate yarns I will use for it: