January 7, 2009 - י"א טבת תשס"ט
Die Geschenke der Heiligen Drei Könige
Posted by Jinx under Campaigns / Aktionen , Knitting / Stricken online[29] Comments

Diese MIttwochsaktion wäre eigentlich ein ideales Thema für die Weihnachtszeit gewesen, wo alle sich um Harmonie bemühen, um sich dann unter Stress zu setzen und sich unterm Weihnachtsbaum nach allen Regeln der Kunst zu beharken und sich das zu sagen, was man sich schon seit Jahren mal sagen wollte. Ah, ich könnte einen Roman verfassen, aber da wir Weihnachten nun alle glücklich überstanden haben, lasse ich das lieber. Stattdesssen schreibe ich über Terror im Glücksbärchiland, auch Strickblogszene genannt.
Ich habe den Eindruck, dass weite Teile der Strickblogszene doch recht harmoniesüchtig ist. Nichts gegen Harmonie, das ist was Schönes, ehrlich. Und es gibt sie auch, die harmonische Koexistenz friedlich grasender strickender BloggerInnen, die in ihrem eigenen Stall Blog ihre Werke präsentieren und sich konstruktiv und sehr erbaulich austauschen in einer pastoralen Idylle, deren Nährboden sinnvolles Lob und konstruktive Kritik sind.
Aber es gibt auch die anderen, die zwar SAGEN, dass sie harmonisch, glücklich und zufrieden sind, deren Handeln jedoch nicht immer mit diesen schönen Worten in Einklang zu bringen ist. Man trifft sie auf unterschiedlichen Weiden an verschiedenen Stellen an: in Foren, in Mailinglisten, in Communities und natürlich in Blogs. Und es gibt ein paar untrügliche Anzeichen, wie man sie erkennt, die latenten Unruhestifter.
- Wenn in Mailinglisten, Foren oder Communities extra betont wird, dass doch eigentlich alle eine große, glückliche Familie oder zumindest ganz dick befreundet sind, wird es wirklich gefährlich. Denn hinter den Kulissen geht es dann oft richtig zur Sache. Wenn man sagt, dass einem ein Detail nicht ganz so gut gefällt, wird einem gerne das Wort entzogen, da “man keinen Unfrieden will”. Das hindert sie selbsternannten Friedenstauben jedoch nicht daran, hinter dem Rücken anderer über selbige herzuziehen, Gruppenbildungen zu fördern und Leute auszuschließen. Es bilden sich Zweiklassengesellschaften: die, die alles dürfen und auch tun und die, die bitte das Maul halten. Sehr beliebt auch: die beleidigte Abmeldung.
- Auch ein schönes Thema: Freunde. Befreundete Blogs, befreundete Menschen in Communities. Also, mein Blog ist mit niemandem befreundet, was nicht daran liegt, dass er irgendwie böse ist, sondern das es sich um eine Softwareinstallation auf einem Server handelt. So etwas befreundet sich eher selten. Natürlich entstehen im Internet Freundschaften oder herzliche Onlinebekanntschaften, nur nimmt das oft etwas eigenartige Formen an. Z. B. gibt es Menschen, die nur bei Freunden kommentieren, unabhängig davon, ob ihnen das Gezeigte nun gefällt oder eher doch nicht so. Die vergeben auch ihre Herzchen bei Ravelry nur an Freunde. Die Linkliste im Blog sieht auch entsprechend aus. Verlinkt werden Freunde, selbst wenn die den langweiligsten Blog der Welt haben, in dem seit Monaten nichts mehr passiert. Klar, wenn einen selbst der Freundesblog langweilt, warum soll es den eigenen Lesern dann besser ergehen? Eben. Diese Menschen verfeinden sich meist auch so leicht, wie sie sich befreunden. Dann gibt es keine Herzchen mehr. Jawohl. Ich bin nun der Meinung, dass man Beifall nur dann äußern sollte, wenn einem die Sache auch wirklich gefällt. Man kann sehr wohl Menschen nett finden, deren Produkte den eigenen Geschmack nicht treffen, oder man findet Leute unsympathisch, deren Handarbeiten man exquisit findet. Jemandem, den man mag, kein Herzchen zu geben oder keinen positiven Kommentar zu hinterlassen heißt nicht, dass man den oder die auf einmal blöd findet, sondern nur, dass man dem Produkt zumindest neutral gegenüberstellt. Oder andersherum: Wenn man einen positiven Kommentar bei jemandem hinterläßt, den man vielleicht kaum kennt oder der einem nicht so sympathisch erscheint, dann heißt das nicht, dass man den jetzt heiraten will, sondern nur, dass einen das Präsentierte anspricht.
- Freie Meinungsäußerung. Das ist auch so ein Thema für sich. Die ist natürlich erwünscht, aber oft nur, wenn sie positiv ausfällt. Ein “das gefällt mir nicht, weil …” wird doch eher ungern gesehen und kann leicht dazu führen, dass man sich irgendwann für Dinge rechtfertigen darf, die man so nie gesagt oder geschrieben hat. Auch sehr schön: Von der Tatsache, dass ein Blog viele Leser hat, wird automatisch abgeleitet, dass dort bitte keine negativen Meinungen geäußert werden sollen, selbst wenn diese begründet sind. Denn das könnte ja die Scharen der LeserInnen beeinflussen, sodass sie die geäußerte Meinung kritiklos übernehmen. Ich persönlich verwahre mich dagegen, meine Leserschaft für so dämlich zu halten, dass sie sich ihre eigene Meinung nicht selbst bilden können. Außerdem kann jede/r im Rahmen der Legalität in seinem Blog schreiben, was er will. Denn wenn das nicht mehr möglich sein soll, wird das Bloggen so langweilig, dass man auch fernsehen kann. Besonders empfindlich reagieren manche, wenn Dinge (konstruktiv) kritisiert werden, die mit den eigenen Händen und im Schweiße des Angesichts hergestellt wurden. Es scheint ein weit verbreiteter Irrtum zu sein, dass Handarbeiten automatisch in den Stand der Heiligkeit erhoben werden, eben weil sie mit der Hand hergestellt wurden. Dem ist nicht so, und jeder produziert mal Müll. Ja, auch mit der eigenen Hand. Und nur weil es das Label “kreativ” trägt, heißt das nicht, dass es gelungen ist oder allen gefallen muss. Ich persönlich finde eine gesunde Distanz zum eigenen Werk viel kreativitätsfördernder.
Insofern: Friede, Freude, Eierkuchen? Bullshit! In diesem Zusammenhang hätte ich eine Frage: Wenn das wirklich die Geschenke der Heiligen Drei Könige sind, kann ich die dann bitte umtauschen?
January 7, 2009 - י"א טבת תשס"ט at 7:17 am
Hallo Anne
Du schreibst immer so herzerfrischend.
Bei vielem hast du ja so recht und unwillkürlich fragt man sich ob dieses oder jenes auf einen selbst zutrifft…
Um sich dann auf die Schulter zu klopfen wenn nicht. lach.
Esther
[Reply]
January 7, 2009 - י"א טבת תשס"ט at 7:46 am
ja..das hat mir in meiner Stimmung heute morgen sehr gut gefallen!! Ich bin auch einmal mit einem kritischen Kommentar sehr aufgelaufen…da war ich doch sehr verwundert..sind doch die Beiträge auch sehr kritisch dort!..aber ich versuche trotzdem eine ehrliche Meinung zu sagen..allerdings sage ih wirklich eher wenn es mir gefällt und wenn mir was nicht gefällt gibt´cs keinen Kommentar..naja wäre mal eine Überlegung wert: so nach dem Motto:”Die Socken sind aber Hässl***” aber will das jemand hören…nee wir wollen doch immer alle nur gelobt werden…ach je…ich könnte hier noch ellenlang darüber weierschreiben..ich lass mal einfach noch paar Grüße da..von Heike
[Reply]
January 7, 2009 - י"א טבת תשס"ט at 8:40 am
Umtausch nur mit Kassenzettel.
Du sprichst mir da absolut aus der Seele. Ich hab diese Erfahrungen noch nicht in Strickblogs gemacht, aber das ist genau das, was mich letztlich veranlasst hat, das Livejournal zu verlassen. Ich würde jetzt gern behaupten, dass das sicher auch und vor allem eine Altersfrage ist und man ab einem gewissen Alter über derlei Kindereien steht, aber ich fürchte, so einfach ist das nicht.
viele Grüße,
Julia
[Reply]
January 7, 2009 - י"א טבת תשס"ט at 9:21 am
hach, frau jinx, der karl-eduard von schnitzler der strickblogger ;o)
was soll man dazu sagen, immer wieder sehr erfrischend in seiner in dicken zynismus verpackten wahrheit… nix hinzuzufügen!
herzliche grüsse!
[Reply]
January 7, 2009 - י"א טבת תשס"ט at 11:02 am
Hallo Anne, dass man sich selbst, seine Nächsten, seinen Freundeskreis, seine Sippe, seine Blogfreunde etc. nach außen behütet und verteidigt, ist doch zutiefst menschlich und ganz normal. Es wäre ungewöhnlich, wenn es im Internet anders zuginge als im echten Leben. Es ist auch ein Zeichen, dass das Internet sich mittlerweile zu einer (zugegebenermaßen arg reduzierten) Projektion unserer Wirklichkeit entwickelt.
Natürlich wäre es mal eine schöne Abwechslung, eher auf der Sach- als der Beziehungsebene zu (re)agieren, aber solange wir Menschen Menschen sind, wird das höchstens von einer kleinen Minderheit praktiziert und geduldet.
Zahlreiche Grüße
Kerstin
[Reply]
Jinx Reply:
January 7, 2009 - י"א טבת תשס"ט at 11:28 am
Verteidigen, klar. Aber wovor? Davor, dass jemand handgesponnene Wolle nicht so schön findet wie Industriewolle, oder davor, dass jemand vielleicht selbstmusternde Sockenwolle nicht mehr sehen kann? Das erscheint mir doch etwas übertrieben, immerhin sind wir nicht im Krieg oder so.
[Reply]
Kerstin Reply:
January 7, 2009 - י"א טבת תשס"ט at 1:17 pm
Du denkst viel zu sachlich.
Das Verteidigen und Stellungbeziehen ergibt umgehend Sinn, wenn man Kommentare und Lob nicht als etwas Sachbezogenes, sondern als Mittel zur Beziehungspflege betrachtet. Auf diese Weise wird auch sofort klargemacht, in welchem Umfeld man sich selbst sieht, welche Freunde man hat und von welcher Seite man seine Streicheleinheiten bezieht. Außerdem ist es auch eine Art Kuhhandel zwischen den Beteiligten: Lob ich dich, kann ich mich drauf verlassen, dass du nächstesmal mich lobst. Tust du das nicht, dann ist das schon eine halbe Kriegserklärung.
Ich finde es sehr spannend zu beobachten, wozu Internet-Interaktion genutzt wird. Strick-Blogs sind ja nur ein kleiner Ausschnitt der Blogosphäre. In anderen Bereichen geht es da noch viel mehr zur Sache.
Zahlreiche Grüße
Kerstin
[Reply]
January 7, 2009 - י"א טבת תשס"ט at 11:43 am
Chapeau!
[Reply]
January 7, 2009 - י"א טבת תשס"ט at 2:49 pm
..wie wahr, wie wahr…
Zu den Kommentaren/Meinungen denke ich, dass ich gerade eher Freunden gegenüber eine evtl. Kritik anbringen kann, als irgendwo anders. Da verkneife ich mir dann lieber einen Kommentar.
Und wenn das die Freundschaft nicht aushält, dann war sie auch nix wert.
Und mal ganz ehrlich: brauchen wir das wirklich, all diese Blümchenbewertungen in gegenseitiger Beweihräucherung? Ich bestimmt nicht, da lege ich dann doch eher Wert auf eine konstruktive Kritik, die dann ihren Zweck erfüllt, wenn ich daraus was dazu lernen kann.
Außerdem muß nicht Alles allen gefallen, wäre ja extrem langweilig. Ob man es dem anderen mitteilt, gut, ist dann eine Gewissenfrage.
[Reply]
January 7, 2009 - י"א טבת תשס"ט at 2:53 pm
Schon erstaunlich was Du Dir Gedanken um das Verhalten anderer Menschen machst. Muss ja ganz schön viel Recherchearbeit gekostet habe die Linklisten der blogs zu sichten und das Herzchenvergebe-Verhalten Deiner Mitmenschen zu durchschauen.
Mir ist es z.B. auch wichtig den blog von jemandem zu lesen weil ich den Menschen persönlich kennen und schätzen gelernt habe. Es ist dafür nicht unbedingt notwendig die tollsten Werke zu produzieren oder den sensationellesten blog zu führen. Wenn es Dir zu langweilig ist hast Du ja immer noch Deine eigene Linkliste…
Es grüßt Heike, heute etwas motzig
[Reply]
Jinx Reply:
January 7, 2009 - י"א טבת תשס"ט at 7:39 pm
Erstaunlich aber wahr: Es ist überhaupt keine Recherche nötig. Es reicht völlig, einen eigenen Blog zu führen und die Mails zu lesen, die nicht in den eigenen Kommentaren landen, mutigerweise teilweise anonym geschrieben. Und natürlich die (frühere) Mitgliedschaft in einschlägigen Mailinglisten etc. Oder sich privat mit Leuten auszutauschen, die auch einen Blog haben. Dies ist keine Feldforschung oder so.
[Reply]
January 7, 2009 - י"א טבת תשס"ט at 7:01 pm
Da stimme ich dir doch weitgehend zu.
Wobei für mich das Internet und die Blogs eben auch nur das sind was sie sind – eine Möglichkeit der Selbstdarstellung, eine Möglichkeit für Austausch und eben auch eine Möglichkeit sich nur halb oder ganz anders zu zeigen. Sich Dinge zu trauen die frau sonst nicht tut, Worte hin zu schreiben, manchmal schnell und unüberlegt, die dann missverstanden werden und Anlass zu zickigen Kleinkriegen sind. Die Beweggründe warum jemand bloggt sind ja äußerst vielfältig und nicht immer offensichtlich. Mag sein, man eine bloggt, weil sie gelobt werden will. Aber meine Toleranz ist da riesig. Ich suche mir aus, was ich lesen will und wen ich lesen will und kommentiere wo und wann ich Lust und Zeit habe. Und Beziehungen finden für mich auf einer weit persönlicheren Ebene statt, ich brauche dafür wenigstens ab und zu ein reales, sicht- und greifbares Gegenüber.
[Reply]
January 7, 2009 - י"א טבת תשס"ט at 7:32 pm
Ich unterscheide da zwischen Handarbeits-Szene und Blogs mit anderer Thematik. Ich habe auf meinem eigenen Blog ja “alles, was mich angeht”, also Magie, Quilten, Handarbeiten, Fotografieren, Politik, meine Meinung über dies und jenes. Und die Sparte “Handarbeiten” bietet einfach vergleichsweise wenig Konfliktpotential – naja dann strickt halt irgendjemand aus Stadt XY mit der Wolle Z, und ich halt net, was solls, mir ist das ziemlich wurscht. Bei Handarbeitsblogs kommentiere ich zu Handarbeiten auch nur wenn sie mir gefallen, und ansonsten sag ich gar nix dazu, ausser, es wird direkt um Entscheidungshilfe/Meinungen gebeten, was man anders machen könnte oder wie man weiterarbeiten könnte. Für mich sind Handarbeits..blogs und -Foren wirklich Friede-Freude-Eierkuchen-Zonen und das find ich, liegt in der Natur der Sache… bzw. wenn diese es nicht sind, dann versteh ich meist nicht das Problem was die Leut haben…
[Reply]
January 7, 2009 - י"א טבת תשס"ט at 9:28 pm
applaus.
[Reply]
January 7, 2009 - י"א טבת תשס"ט at 9:45 pm
liebe jinx
ich lese täglich deinen blog -es gehört zu meinem tagesprogramm- ich mag deine gedanken und deinen schreibstil. Ich lese auch diverse andere blogs, – mehr oder weniger aufmerksam und interessiert, – aber ich lese sie. Das bedeutet für mich ein eintauchen in eine unwirkliche welt, eine welt absolut ohne verantwortung , ich kann mich verhalten wie es mir gerade passt, – ist doch völlig egal – ich bin anonym. Und das ist für mich der reiz, – dieses dabeisein ohne dabei zu sein. Wie eine kleine geheimecke irgendwo. Also ist es für mich absurd reale Gefühle einzubringen, – hier werden böse beiträge gelöscht – die guten bleiben stehen, – genau umgekehrt wie im wirklichen leben…
oder sollte ich es etwa ERNST nehmen?????
[Reply]
Jinx Reply:
January 7, 2009 - י"א טבת תשס"ט at 10:13 pm
Also, hier zumindest wird nichts gelöscht; in anderen Blogs mag es anders aussehen.
Und das mit dem “ich kann machen was ich will” hat es auch seine Grenzen, denn es gibt ja ein Impressum.
[Reply]
January 8, 2009 - י"ב טבת תשס"ט at 8:58 am
Ich weiß schon, warum Du von mir ein Herzchen bekommst. Da will ich jetzt auch gar nicht viel Worte machen, denn Du hast schon alles gesagt! Darauf einen Cr?pe!
Und ein Herzlich! von der Ev
[Reply]
January 8, 2009 - י"ב טבת תשס"ט at 6:31 pm
ich lese auch in so einigen Blogs mit, manchmal wenn mir etwas besonders gefällt schreibe ich das, wenn ich etwas grausig finde ( und da gibt es eigentlich mehr, als Sachen dir mir wirklich gefallen) halte ich mich vornehm zurück .
Manieren haben noch nie geschadet und mein Geschmack ist eh eher puristisch und absolut nicht maßgeblich.
Ich möchte auch nicht gerne hören, dass ich da grade ein häßliches Ungetüm produziert habe und was du nicht willst dass man dir tu……………
[Reply]
Jinx Reply:
January 8, 2009 - י"ב טבת תשס"ט at 6:37 pm
Ähem, es sollte sich von selbst verstehen, dass man in Blogs nicht im Stil von “boah, sieht das scheiße aus” kommentiert. Gerade auf fremden Terrain ist weniger oft mehr und Schweigen Gold. Aber das braucht es gar nicht. Es kann vollauf genügen, in seinem eigenen Blog, einer Mailingliste oder einem Forum zu schreiben, dass einem Wolle X nicht gefällt, Handgefärbtes oft doch nicht so gut aussieht, wenn verstrickt oder dass man handgesponnene Wolle nicht so mag.
[Reply]
Distelfliege Reply:
January 9, 2009 - י"ג טבת תשס"ט at 12:54 pm
Also, wenn man aufm eigenen Blog noch nicht mal grundsätzlich über den eigenen Geschmack reden kann ohne unten durch zu sein ist das aber bissel zuviel des Guten – ist die Strickszene echt so ein hartes Pflaster, dass man bei einigen dann gleich unten durch ist??
[Reply]
Jinx Reply:
January 9, 2009 - י"ג טבת תשס"ט at 1:35 pm
Ein hartes Pflaster ist sie nicht, aber es geht schon mal zur Sache, leider meist hintenrum und nicht gerade heraus.
Viele Grüße
Jinx
January 8, 2009 - י"ב טבת תשס"ט at 6:34 pm
Gut gebrüllt, Löwe!
Wir kennen uns zwar nicht und heiraten werden wir höchstwahrscheinlich auch nicht, vermutlich hätte mein Mann was dagegen. Aber in diesem Fall stimme ich Dir absolut zu, denn ich habe die gleichen Erfahrungen gemacht wie Du. Ich habe kein Problem damit, wenn jemandem nicht gefällt, was ich gestrickt oder gefärbt habe. Einige Leser trauen sich dann tatsächlich, ihre ehrliche Meinung zu schreiben, und das ist absolut in Ordnung. Es kommt ja auch darauf an, WIE man kommentiert, und höfliche und konstruktive Kritik ist gut und wichtig. Aber nicht mal das wird von manchen Leuten gern gesehen. Nur Lobhudelei und Beweihräucherung ist erwünscht. Beim Lesen mancher Blogs kann man echt Schluckauf oder Schlimmeres kriegen…
Da sind mir bei Ravelry die Amis fast lieber. Die kennen mich nicht und umgekehrt, da kann man davon ausgehen, dass die Herzchen aufrichtig gemeint sind.
Liebe Grüße
Daniela
[Reply]
January 8, 2009 - י"ב טבת תשס"ט at 9:18 pm
Hey Jinx,
es tut mir sehr leid, aber das mit dem Umtausch wird nix !
Du bist kein Crismästyp, hast koi anständisch Tännschen und stellst sogar Skelette auf.
Nää nää – so gibbt datt kein Exchange.
Du darfst aber am Ende dieses Jahres gerne einen neuen Versuch wagen und wer weiß …
vielleicht kommen die heiligen “vier” Könige dann ja auch mit watt anderem als “Friede – Freude und Eierkuchen” ?!
Aber bis dahin …. mach einfach so weiter wie bisher. Mir gefällts
LG Martina
[Reply]
January 10, 2009 - י"ד טבת תשס"ט at 2:55 pm
lol
unterschiedliche szenen, aber die menschen sind gleich.
ich lach hier grad heftisch….
grützli nach hamburg
lucia
[Reply]
January 14, 2009 - י"ח טבת תשס"ט at 5:10 pm
Hm, solange du nicht Jesus heißt, bist du doch aus der Nummer mit den Geschenken eh raus.
[Reply]
January 15, 2009 - י"ט טבת תשס"ט at 11:22 am
Ich kann und will eigentlich nix hinzufügen. Besser hätte man die ganze hausgemachte Problematik nicht ausdrücken können.
Mir geht auch einiges an der Bloggerei tierisch auf den Keks, aber trotzdem will ich es nicht sein lassen, andererseits aber auch nicht verbiegen. Mein Blog ist wie es ist. Liest es sonst wer, ist es okay, ansonsten blättere ich selbst darin. Punkt!
Hoffen wir mal, dass noch ganz viele mehr diesen Beitrag lesen und sich jeder mal ein paar Gedänklein dazu macht!
Liebe Grüße,
Michaela
[Reply]
January 17, 2009 - כ"א טבת תשס"ט at 10:16 am
*grins*
Für mich ist die Bloggerei ein Hobby, meine Freunde leben in der wirklichen Welt. Ich könnte mich immer totlachen, wenn myblog mir beim einloggen mitteilt: “Du hast noch keine Freunde!”.
Liebe Grüße
Meike
[Reply]
January 19, 2009 - כ"ג טבת תשס"ט at 9:40 am
Hallo Anne, danke für Dein Geschenk zum 6. Januar! Da hast Du mich doch nachdenklich gemacht. Die ‘Wir-haben-uns-alle-lieb-Ebene’ ist manchmal schon anstrengend. Das Gezicke in der Mailing-Group geht mir auf den Keks. Ein gepostetes Gestricksel o.ä. im Kommentar zu verreißen finde ich absolut unterirdisch. Lieber Gruß Birgit
[Reply]
January 20, 2009 - כ"ד טבת תשס"ט at 1:31 pm
Da bin ich gerade in deinen Blog hereingestolpert – natürlich ganz freundschaftslos verbunden – und will dir für diesen Beitrag unbedingt ein Herzchen vergeben (wenn ich denn wüsste, wie das geht) *g*.
Aber mal ehrlich: warum sollte es in der Blogwelt anders zugehen als im “wahren Leben”?
LG Endlosfaden
[Reply]