January 1, 2009 - ה' טבת תשס"ט


Which David Bowie are you?

Empire Magazine has revealed its list of the 50 Greatest TV Shows ever.

1. Bold the shows you watch/used to watch.
2. Italicize the shows you’ve seen at least one episode of.
3. Underline the shows you own on DVD (at least one season).
4. Post your answers.

Gefunden bei Frau Deutz und für lustig befunden.

50. Quantum Leap
49. Prison Break
48. Veronica Mars
47. Star Trek: Deep Space Nine
46. Sex & The City
45. Farscape
44. Cracker
43. Star Trek
42. Only Fools and Horses
41. Band of Brothers
40. Life on Mars (UK version only)
39. Monty Python
38. Curb Your Enthusiasm
37. Star Trek: The Next Generation
36. Father Ted
35. Alias
34. Frasier
33. CSI Las Vegas
32. Babylon 5
31. Deadwood
30. Dexter
29. ER
28. Fawlty Towers
27. Six Feet Under
26. Red Dwarf
25. Futurama
24. Twin Peaks
23. The Office
22. The Shield
21. Angel
20. Blackadder
19. Scrubs
18. Arrested Development
17. South Park
16. Dr Who
15. Heroes
14. Firefly
13. Battlestar Galactica
12. Family Guy
11. Seinfeld
10. Spaced
09. The X-Files
08. The Wire
07. Friends
06. 24
05. Lost
04. The West Wing
03. The Sopranos
02. Buffy the Vampire Slayer
01. The Simpsons

Überall sieht man tolle Schneefotos, aber in Hamburg? Nee, Fehlanzeige. Hier sieht es so aus. Nur ein bisschen Reif, ein bisschen Eis, und das wäre es. Ich bin mit der Gesamtsituation unzufrieden!

Wonderful pictures of snowy landscapes all over blogland, but Hamburg? Nope! A bit of frost, a bit of ice, and that’s it. I’m really dissatisfied with the overall situation.

Dies ist die Inkajacke von Marianne Isager, und sie ist wirklich und wahrhaftig fertig. Den Reißverschluss hat meine Mutter eingenäht, während ich ihr genau zugeschaut habe (dafür habe ich eine Lampe zusammengebaut und einen Klodeckel montiert … Kompensationsgeschäfte). Ich bin vollkommen glücklich mit dem Teil, es ist wunderbar warm und gefällt mir ausgezeichnet.

This is the Inka cardigan by Marianne Isager, and it’s really, really finished now. My mother did the zipper job (I assembled a lamp and a toilet lid for her, as a kind of a barter deal). I’m really happy with thisone, it’s unbelievably warm, and I just love it!

Technisches / Technical Details

Muster/pattern: Inkajacke /Inka cardigan
Designer: Marianne Isager
Quelle /Source: Inka (Marianne Isager)
Material: Strickpackung/knitting kit (Alpaca no. 2, Tvinni)
Größe / Size: L
Nadeln / Needles: 2,5 mm, 3 mm

Dies ist nun der zweite Patch des (langsam) entstehenden Log Cabin Afghan. Distel gab mir, nachdem ich den ersten Patch hier gezeigt hatte, einige wertvolle Tipps zum Thema Patchwork, vor allem, was die Hell-Dunkel-Aufteilung der einzelnen Blöcke angeht. Liebe Distel, Du hast zu 100% recht, was ich als Patchwork-Noob rückhaltlos anerkenne. Die Tipps versuche ich, zu beherzigen, allerdings stellt mich das vor einige Probleme. Ich habe einige Garne, die eindeutig hell bzw. eindeutig dunkel sind, doch sind das eher wenige. Die meisten gehören in die Kategorie “mittel, mit Tendenz zum Hellen, doch vielleicht doch eher dunkel” oder auch in die Abteilung “mittel, mit Tendenz zum Dunklen, doch vielleicht doch eher hell”. Die werde ich irgendwie sinnvoll unterbringen müssen.

This is the second patch of the slowly growing Log Cabin blanket I’m currently knitting. After showing the first patch, I received some very good hints from Distel, regarding using dark and light shades in patchworking. Dear Distel, you are completely right what I have to confess as the patchworking noob I am. And I’m doing my very best to keep them in mind, but there are some problems. I definately have some yarns which are really dark or really bright, but most of them are from the category: “medium, but somewhat dark, but maybe turning out to be more bright” or “medium, but somewhat bright, but maybe turning out to be more dark”. And I’ll have to work with theseones, too.

Jedenfalls habe ich festgestellt, dass meine Strickfreundinnen, die meinten, dass aus missliebige Garne aus der “what-the-fuck”-Abteilung (das Souterrain, Ihr wisst schon …) oder auch “was zum Teufel habe ich da bloß gekauft” gut zu verwursten sind und im Verband zumindest passabel aussehen,selbst wenn man die nicht mal tot als Socke tragen würde.

What I found out is that the knitting friends who told me that yarns I do not like (from the what-the-fuck department, you know what I mean, the stuff you ask yourself why on earth it came to your mind to buy these, since you won’t even wear socks knitted from them if you’re dead) can be used well with others without looking weird.

Liebe LeserInnen, ich bedanke mich herzlich für die Nachfragen, die mich per Mail erreichten (und die ich auch beantwortet habe). Mir geht es gut, mir ging es nicht schlecht oder so, und nun bin ich ja auch wieder da.

Der Grund für meine Abwesenheit hier (und im Internet allgemein) hatte nichts mit dem zu tun, was hier jemand kommentiert oder geschrieben hat, denn mit konträren Meinungen und kontroversen Diskussionen auch hier im Blog habe und hatte ich kein Problem. Anlass für die Pause war eine Reaktion im privaten Bereich, die mich dazu gebracht hat, eine Auszeit zu nehmen und zu überlegen, ob ich das alles hier noch so möchte – oder eben nicht. Es war eine notwendige Abgrenzung im Privaten, die ihre Auswirkungen auch auf den Blog und seine mir lieb gewordene Leserschaft hatte, obwohl die gar nichts dafür konnte. Egal, die Sache ist geklärt, und hier geht es nun erstmal weiter. In den zwei Wochen hatte ich dafür Zeit, mich ganz auf meine Offline-Aktivitäten zu konzentrieren, und das ist ja auch mal ganz schön. Nicht zuletzt hatte ich auch eine ganze Menge zu tun.

Ich nehme dies zum Anlass, mich bei allen, die hier mitlesen, ob still oder mit Kommentaren, zu bedanken!

Nach dem Stricken des Ausschnitts (im Bild) und gefühlten vier Millionen vernähter Fäden riecht das Bad nun nach einer Mischung aus Schaf und Alpaka (in nassem Zustand natürlich). Sobald die Jacke trocken ist, schneide ich den vorderen Steek auf und setzte den Reißverschluss ein. Dann ist es wirklich geschafft. Ich habe mich noch nie so sehr darauf gefreut, ein Strickstück endlich anziehen zu können.

After knitting the Neckline and weaving in what felt like a bazillion loose ends, my bathroom is smelling like a mixture of wet sheep and wet alpaca. Never mind, as soon as the cardi is dry, I’ll cut the front steek and set in the zipper. Then it’s really done! I never looked forward to wear a knitted garment as much as I do now.

Morgen, 20. Januar 2009, treffen wir uns wieder zum gemeinsamen Stricken und Schnacken. Weitere Informationen zum Wann und Wo gibt es hier.

Tomorrow, January 20, 2009 we will meet again for knitting and chatting. Please view this page for details.

Neuer Treffpunkt: Schotthorst! New Location: Schotthorst!

Diese MIttwochsaktion wäre eigentlich ein ideales Thema für die Weihnachtszeit gewesen, wo alle sich um Harmonie bemühen, um sich dann unter Stress zu setzen und sich unterm Weihnachtsbaum nach allen Regeln der Kunst zu beharken und sich das zu sagen, was man sich schon seit Jahren mal sagen wollte. Ah, ich könnte einen Roman verfassen, aber da wir Weihnachten nun alle glücklich überstanden haben, lasse ich das lieber. Stattdesssen schreibe ich über Terror im Glücksbärchiland, auch Strickblogszene genannt.

Ich habe den Eindruck, dass weite Teile der Strickblogszene doch recht harmoniesüchtig ist. Nichts gegen Harmonie, das ist was Schönes, ehrlich. Und es gibt sie auch, die harmonische Koexistenz friedlich grasender strickender BloggerInnen, die in ihrem eigenen Stall Blog ihre Werke präsentieren und sich konstruktiv und sehr erbaulich austauschen in einer pastoralen Idylle, deren Nährboden sinnvolles Lob und konstruktive Kritik sind.

Aber es gibt auch die anderen, die zwar SAGEN, dass sie harmonisch, glücklich und zufrieden sind, deren Handeln jedoch nicht immer mit diesen schönen Worten in Einklang zu bringen ist. Man trifft sie auf unterschiedlichen Weiden an verschiedenen Stellen an: in Foren, in Mailinglisten, in Communities und natürlich in Blogs. Und es gibt ein paar untrügliche Anzeichen, wie man sie erkennt, die latenten Unruhestifter.

  • Wenn in Mailinglisten, Foren oder Communities extra betont wird, dass doch eigentlich alle eine große, glückliche Familie oder zumindest ganz dick befreundet sind, wird es wirklich gefährlich. Denn hinter den Kulissen geht es dann oft richtig zur Sache. Wenn man sagt, dass einem ein Detail nicht ganz so gut gefällt, wird einem gerne das Wort entzogen, da “man keinen Unfrieden will”. Das hindert sie selbsternannten Friedenstauben jedoch nicht daran, hinter dem Rücken anderer über selbige herzuziehen, Gruppenbildungen zu fördern und Leute auszuschließen. Es bilden sich Zweiklassengesellschaften: die, die alles dürfen und auch tun und die, die bitte das Maul halten. Sehr beliebt auch: die beleidigte Abmeldung.
  • Auch ein schönes Thema: Freunde. Befreundete Blogs, befreundete Menschen in Communities. Also, mein Blog ist mit niemandem befreundet, was nicht daran liegt, dass er irgendwie böse ist, sondern das es sich um eine Softwareinstallation auf einem Server handelt. So etwas befreundet sich eher selten. Natürlich entstehen im Internet Freundschaften oder herzliche Onlinebekanntschaften, nur nimmt das oft etwas eigenartige Formen an. Z.  B. gibt es Menschen, die nur bei Freunden kommentieren, unabhängig davon, ob ihnen das Gezeigte nun gefällt oder eher doch nicht so. Die vergeben auch ihre Herzchen bei Ravelry nur an Freunde. Die Linkliste im Blog sieht auch entsprechend aus. Verlinkt werden Freunde, selbst wenn die den langweiligsten Blog der Welt haben, in dem seit Monaten nichts mehr passiert. Klar, wenn einen selbst der Freundesblog langweilt, warum soll es den eigenen Lesern dann besser ergehen? Eben. Diese Menschen verfeinden sich meist auch so leicht, wie sie sich befreunden. Dann gibt es keine Herzchen mehr. Jawohl. Ich bin nun der Meinung, dass man Beifall nur dann äußern sollte, wenn einem die Sache auch wirklich gefällt. Man kann sehr wohl Menschen nett finden, deren Produkte den eigenen Geschmack nicht treffen, oder man findet Leute unsympathisch, deren Handarbeiten man exquisit findet. Jemandem, den man mag, kein Herzchen zu geben oder keinen positiven Kommentar zu hinterlassen heißt nicht, dass man den oder die auf einmal blöd findet, sondern nur, dass man dem Produkt zumindest neutral gegenüberstellt. Oder andersherum: Wenn man einen positiven Kommentar bei jemandem hinterläßt, den man vielleicht kaum kennt oder der einem nicht so sympathisch erscheint, dann heißt das nicht, dass man den jetzt heiraten will, sondern nur, dass einen das Präsentierte anspricht.
  • Freie Meinungsäußerung. Das ist auch so ein Thema für sich. Die ist natürlich erwünscht, aber oft nur, wenn sie positiv ausfällt. Ein “das gefällt mir nicht, weil …” wird doch eher ungern gesehen und kann leicht dazu führen, dass man sich irgendwann für Dinge rechtfertigen darf, die man so nie gesagt oder geschrieben hat. Auch sehr schön: Von der Tatsache, dass ein Blog viele Leser hat, wird automatisch abgeleitet, dass dort bitte keine negativen Meinungen geäußert werden sollen, selbst wenn diese begründet sind. Denn das könnte ja die Scharen der LeserInnen beeinflussen, sodass sie die geäußerte Meinung kritiklos übernehmen. Ich persönlich verwahre mich dagegen, meine Leserschaft für so dämlich zu halten, dass sie sich ihre eigene Meinung nicht selbst bilden können. Außerdem kann jede/r im Rahmen der Legalität in seinem Blog schreiben, was er will. Denn wenn das nicht mehr möglich sein soll, wird das Bloggen so langweilig, dass man auch fernsehen kann. Besonders empfindlich reagieren manche, wenn Dinge (konstruktiv) kritisiert werden, die mit den eigenen Händen und im Schweiße des Angesichts hergestellt wurden. Es scheint ein weit verbreiteter Irrtum zu sein, dass Handarbeiten automatisch in den Stand der Heiligkeit erhoben werden, eben weil sie mit der Hand hergestellt wurden. Dem ist nicht so, und jeder produziert mal Müll. Ja, auch mit der eigenen Hand. Und nur weil es das Label “kreativ” trägt, heißt das nicht, dass es gelungen ist oder allen gefallen muss. Ich persönlich finde eine gesunde Distanz zum eigenen Werk viel kreativitätsfördernder.

Insofern: Friede, Freude, Eierkuchen? Bullshit! In diesem Zusammenhang hätte ich eine Frage: Wenn das wirklich die Geschenke der Heiligen Drei Könige sind, kann ich die dann bitte umtauschen?

Dies ist also das Material für die Schneewittchen-Socken. Man kann diese Themen ja durchaus unterschiedlich angehen: Narrativ-bildhaft, symbolisch oder abstrakt. Obwohl ich im Allgemeinen eher zum Symbolhaften oder Abstrakten neige, werden die Schneewittchen-Socken eher narrativ. Ich denke, das wird eine Ausnahme bleiben, bietet sich aber bei diesem Thema an, finde ich.

Ich habe übrigens beschlossen, für diesen KAL kein Material zu kaufen, gestrickt wird aus dem, was vorhanden ist. Das hat auch den Vorteil, dass ich mal ein paar Reste abbauen kann. So ist die schwarze Wolle der Rest des Knäuls, das ich für die Regenbogen-Socken verwendet habe.

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