November 24, 2008 - כ"ו חשון תשס"ט
Ich habe lange überlegt, ob ich über die folgenden Ereignisse überhaupt schreiben soll, und wenn ja, in welcher Form. Ich bin jedoch zu dem Schluss gekommen, dass die Geschichte zu skurril ist, um sie sang- und klanglos unter den Tisch fallen zu lassen. Jedenfalls ist sie ein Beweis dafür, dass ich relativ hemmungslos bin, was die Selbstdemontage im eigenen Blog angeht. Es ist auch ein Beweis dafür, dass ich anscheinend eine selbstzerstörerische, dunkle Ader habe.
Begonnen hat alles am Sonntag vor einer Woche. Wir waren gerade aus dem Abendzug aus Prag gestiegen und kurz vor Mitternacht zu Hause. Als ich den Computer anwarf, las ich eine etwas konfuse Mail meiner Mutter, dass etwas passiert sei, sie auf jeden Fall bis Mitternacht aufbleiben würde und ich sie un – be – dingt anrufen müsse.
Verständlicherweise war ich ein wenig beunruhigt. Ich dachte an alles mögliche Ungemach, vom Rohrbruch bis zum Totalausfall der Heizung und griff sofort zum Hörer. Was soll ich sagen, es kam schlimmer.
Der Bericht meiner Mutter begann mit einer überraschenden Enthüllung, nämlich dass sie jede Woche Bingo, die norddeutsche Umweltlotterie, spielt, immer in der Hoffnung auf den Jackpot. Da sie es nicht abwarten kann, bis die Ergebnisse im Internet erscheinen, sieht sie auch die Sendung oft (jaja, ist klar, das sagen alle. Ist wahrscheinlich dasselbe wie das Lesen des Playboy wegen der Interviews oder das Sehen von Volksmusiksendungen wegen der eingeblendeten Landschaftsimpressionen …
).
Nun ist es nicht ganz der Jackpot geworden, aber dafür war ihr Los unter denen, die für eine Live-Teilnahme im Studio bei der sonntäglichen Bingo-Sendung ausersehen waren. Sie überfiel mich mit der Ankündigung, selbst auf keinen Fall dort auftreten zu wollen und mir die Ehre zu überlassen, Studiokandidatin in Vertretung ihrer Person zu sein.
Spontan und instinktgesteuert lehnte ich ab. Nach gutem Zureden relativierte ich dies, fühlte mich jedoch von der Situation überfordert und völlig unfähig, in diesem Moment eine Entscheidung zu treffen. Daher bat ich um Bedenkzeit.
Mein Freund war auch nicht so wahnsinnig entzückt. Da wir beide die Sendung noch nie gesehen hatten, machten wir uns zunächst kundig (das Internet macht’s möglich), und ich fiel erst mal in Ohnmacht – mental gesehen. Ich bat ihn, vom Abspielen weiterer Ausschnitte abzusehen, da ich sonst sofort und ohne nachzudenken absagen würde.
Am nächsten Tag hatte sie mich dann weichgekocht, denn sie wollte sich die Chance auf den Gewinn von € 25 000 Euro, eine Luxusreise oder einen PKW nicht entgehen lassen, die sie mir in Aussicht stellte (allerdings war die Scheu vor dem eigenen Auftritt doch noch größer als die Verlockung).
Nun ist es so, dass ich im Gegensatz zu meiner Mutter ein wenig Fernseherfahrung habe. Was nicht heißt, dass ich gern im Fernsehen auftrete, ganz im Gegentum. Ich fand es damals grauenhaft, und der Anlass war nicht Bingo oder eine andere Perle der deutschen Fernsehunterhaltung, sondern ein seriöser Kulturbeitrag.
Es nützt jedoch nichts, ich muss bekennen, ich habe mich breitschlagen lassen, sann aber auf Rache. Warum sollte ich allein leiden?
Ich wurde also von meiner Mutter als Vertretungskandidatin nominiert. Bei dem kurzen Telefongespräch mit einer sehr freundlichen Dame der Produktionsfirma gab ich als Beruf „Hausfrau“ an und als Hobbies „Lesen“ und „Fernsehen“. Davon stimmte nur das Hobby „Lesen“, aber es sollte garantieren, in der Sendung so wenig wie möglich reden zu müssen.
Wir fuhren Samstag Mittag von Hamburg ab, Im ICE, erster Klasse, Service am Platz. Vorher erstand ich in einer Bahnhofsbuchhandlung das unsterbliche Werk aus der Romanreihe Julia Gold mit dem Titel Im Palast des Maharadschas. Es enthält drei Romane: Träume vom fernen Indien, Romantische Tage in Indien und – mein persönlicher Favorit – Ein Hauch von wildem Jasmin.
Meiner Mutter sagte ich, dass ich dieses Buch vor der Sendung für alle gut sichtbar in der Hand halten würde, da ich Lesen ja als Hobby angegeben hätte. Das Indien-Thema sollte meiner Vorliebe ein gewisses internationales Flair und Weltläufigkeit verleihen. Meine Mutter (eine gebildete, kultivierte Frau) war wirklich ganz nahe dran, wieder in die S-Bahn nach Hause zu steigen.
In Hannover erfolgte der Transfer in ein Vier-Sterne-Hotel, wo wir ein Premium-Zimmer bezogen. Da bis zum gemeinsamen Abendessen aller Kandidaten noch etwa vier Stunden Zeit waren, entschlossen wir uns, die Stadt ein wenig zu erkunden.

Hannover, Zentrum am Abend. Die Litfassäulen tragen Mützen
Die Hannoveraner mögen es mir verzeihen, aber er erste Eindruck war unglaublich langweilig. Wir wohnten in einem schönen Jugendstilviertel, direkt neben der alten Bahlsen (Leibniz)-Keksfabrik und etwa 15 Gehminuten vom Zentrum entfernt. Um 15.00 Uhr waren dort fast alle Geschäfte schon geschlossen, was man von Hamburg so gar nicht kennt. Im Zentrum selbst, welches dasselbe Angebot bereithält wie alle großen Einkaufsstraßen (z. B. die Mönckebergstraße hier) waren die Geschäfte zwar noch offen, aber es war eben auch nicht sonderlich spannend. Also kehrten wir zum Abendessen zurück, wo wir die anderen Kandidaten kennenlernten, die bis auf eine Ausnahme sehr nett waren.

Die alten Bahlsen-Fabrik: Ein Juwel des reinsten Darmstädter Stils (die Jugendstilvariante, meist für Industriebauten verwendet).

Bahlsen – historische Werbung an der Hauswand

Links: Bahlsen / Rechts: Hotel / Mitte: alter Schornstein

Bahlsen – Dachgauben

Bahlsen – Das Hauptgebäude
Am nächten Morgen zogen wir dann nochmals los, um die Innenstadt genauer zu erkunden, die einige schöne Ecken für uns bereithielt, wobei leider die attraktiven Gebäude oft genug direkt neben öden, einfallslosen Betonklötzen der Fünfziger- und Sechzigerjahre standen. Bei den Fotos habe ich mein Bestes gegeben, aber Hannover ist nicht Prag. Ich kann nicht behaupten, dass es eine spannende Stadt ist, aber wir kämpften tapfer gegen die sich ausbreitende Langeweile an. Das lag natürlich auch am Zeitpunkt: Die Geschäfte waren zu, es war eiskalt, und auch die Herrenhäuser Gärten (die ich unbedingt noch besichtigen will) konnte man deswegen nicht besuchen.

Neoislamisch-neoromanische Architektur in Bahnhofsnähe

Kröpke – Das ist hier anscheinend alles Mögliche: ein Platz, ein Café und eben auch eine Uhr

Das alte Rathaus, ein wunderschöner Backsteinbau

Rathaus – Giebel

Rathaus – Fratzenkopf. Hält feindliche Geister fern. Hier stand früher der Pranger

Marktkirche

Marktkirche – die einzige satanistische Kirche Deutschlands?

Kramergasse – eine der wenigen Altstadtstraßen, die im Zweiten Weltkrieg nicht zerstört wurde.

Fachwerkhaus in der Altstadt

Das älteste erhaltene Bürgerhaus Hannovers – Fassadendetail

Kreuzkirche – hier befindet sich ein phantastischer Altar Lukas Cranachs. Allein das war die Reise wert

Ballhofplatz – Hier befindet sich die älteste Sportstätte Deutschlands. Es wurde ab der Mitte des 17. Jahrhunderts (!) u. a. Federball (!!!) gespielt

Leibnizhaus – Es wurde nach dem Zweiten Weltkrieg zu Ehren des Philosophen wiederaufgebaut

Nanas – Niki de Saint Phalles zauberhafte Damen am Leineufer

Niki de Saint Phalle – Nana (1)

Niki de Saint Phalle – Nana (2)
Ich habe mir echt Mühe gegeben, aber Hannover hat auch weniger schöne Ansichten. Leider befindet sich dieses Ensemble mitten in der Stadt

Stadtansichten, die zu vermeiden sind (1)
Und diese hier leider auch.

Stadtansichten, die zu vermeiden sind (2)

Stadtansichten, die zu vermeiden sind (3). Dieser heimelige Tunnel führt direkt zum Bahnhofsvorplatz. Sämtliche Schaukästen wurden an ein Bordell vermietet, das u. a. mit “chicas internationales” wirbt.
So musste ich mich selbst zu unterhalten, denn ich langweile mich normalerweise nie, und wenn ich durch unglückliche Umstände dazu gezwungen werde, werde ich böse und – schlimmer (für meine Umwelt) – habe schnell Unsinn im Kopf. Daher sah ich mich gezwungen, meine Mutter mit sämtlichen peinlichen Schreckensszenarien meinen Auftritt betreffend zu erschrecken. Das hatte außerdem den Vorteil, dass es ihr auch weniger langweilig war.
Aber nun zurück zum Bingo (deswegen waren wir ja schließlich dort). Am frühen Nachmittag wurden wir mit einem Shuttle zum Studio gefahren, das in einem Gewerbegebiet lag (ja, das Gewerbegebiet war auch langweilig).

Bingo!
Ich weiß nicht genau, was ich erwartet habe, auf jeden Fall habe ich es mir schlimmer vorgestellt. Wir wurden von einer Dame der Produktionsfirma in Empfang genommen, die uns kurz in den Ablauf einwies und uns dann im Studio herumführte. Dann wurden wir geschminkt.

In der Maske
Die Co-Moderatorin sprach die Vorstellung der Kandidaten mit uns ab, und ich hatte Erbarmen mit meiner Mutter, die um ca. 20 Jahre gealtert war (vor Angst vor Julia Gold): Ich bekannte mich zur Lektüre englischer und amerikanischer Kriminalromane in Originalsprache.
Ach ja, meine Mutter. Die versuchte tatsächlich, feige in die letzte Reihe zu entweichen, was jedoch von dem sehr freundlichen und sehr professionellen Team verhindert wurde. Sie saß also brav unter den Ehrengästen weit vorne (hähä, warum soll es nur mir schlecht ergehen? Ich spiele nicht mal Bingo). Kurz vor der Show wurden wir von dem Moderator begrüßt, und dann ging es hinter die Kulissen, wo wir darauf warteten, an unsere Plätze geführt zu werden.

Jedem Kandidaten war ein Buchstabe des Wortes “Bingo” zugeordnet, und ich war das I (Knittinganarchist goes Bingo, sozusagen). Ich startete für Schleswig-Holstein, da meine Mutter dort wohnt.
Von dort aus beobachteten wir, wie dem Publikum eingeheizt wurde. Man übte das Applaudieren, sang gemeinsam, und ich kam zu meinem persönlichen Highlight: Ich sah, wie meine Mutter zusammen mit allen anderen ihren Bingoschein auf Kommando hoch und fröhlich über dem Kopf schwenkte (da fällt man vom Glauben ab, ehrlich). Ich habe es sehr bedauert, dass ich meine Kamera im Aufenthaltsraum gelassen hatte, denn ein Beweisfoto wäre Gold wert (und ein tolles Druckmittel für Härtefälle). Aber ich habe ja Augenzeugen.
Die Show selbst war nach einer Stunde vorbei. Die Kandidaten wurden erfreulich selten im Fernsehen gezeigt (ich habe mich nicht darum gerissen, wie ich bereits sagte, verzichtete aber völlig auf die angedrohten Verhaltensauffälligkeiten), und es war eine sehr spannende Angelegenheit, das hochgradig professionelle und auch sympathische Team bei der Arbeit zu beobachten.
Gewonnen habe ich nicht, aber das hatte ich auch nicht erwartet, da darüber allein der Zufall entscheidet, dafür gratuliere ich der Gewinnerin nochmals herzlich zu der schönen Reise zum Nordkap. Als Belohnung gab es für alle ein Markenuhrenset (das meine Mutter, die vom Anti-Langeweile-Programm noch völlig zermürbt war, zu der Bemerkung veranlasste, sie müsse uns ja damit nichts mehr zu Weihnachten schenken).
Kurz gesagt, meine Erlebnisse waren sehr positiv, was vor allem der freundlichen, professionellen und reibungslosen Organisation zu verdanken war. Eine Frage stellt sich mir aber doch: Warum werden ausgerechnet bei einer Umweltlotterie, die gute und sinnvolle Projekte finanziert, so viele Autos und Motorroller verlost? Wäre es nicht Zeit, angesichts des Themas der Sendung bezüglich der Preise ein wenig umzudenken?
Um 18.00 Uhr war alles vorbei, und wir wurden zum Bahnhof gefahren, wo wir wieder mit dem ICE (1. Klasse, Service am Platz) zurückfuhren. Es war auf jeden Fall interessant, und wir haben sehr nette Leute kennengelernt, aber eine Bitte hätte ich an meine Mutter: Wenn Du wieder Bingo spielst und nochmal Studiokandidatin wirst, dann mache es bitte selbst, oder nominiere einen vom Sender gestellten Vertreter, sei so gut.
Kurz gesagt, meine Erlebnisse waren sehr positiv, was vor allem der freundlichen, professionellen und reibungslosen Organisation zu verdanken war. Eine Frage stellt sich mir aber doch: Warum werden ausgerechnet bei einer Umweltlotterie, die gute und sinnvolle Projekte finanziert, so viele Autos und Motorroller verlost? Wäre es nicht Zeit, angesichts des Themas der Sendung bezüglich der Preise ein wenig umzudenken?
Bevor Nachfragen kommen: Ja, ich habe auch Wollgeschäfte entdeckt, und zwar gleich drei Stück. Eines war gruselig, das zweite gehörte einer großen Kette an und war auch nicht besser, aber das dritte war sehr vielversprechend (und leider geschlossen). Hier gibt es hochwertige Markenwolle, einiges davon naturbelassen (aber ohne Höhlenmenschen-Appeal), außerdem pflanzengefärbte Wolle, Kardenband vom Edelschaf, Handgewebtes, extravagante Biokleidung, Knöpfe und vieles mehr.

Auch dieser Wollladen wäre mir eine Reise wert …
November 24, 2008 - כ"ו חשון תשס"ט at 8:28 am
Immerhin handelt es sich um eine Umweltlotterie…..
Eine Freundin von mir wohnte mal gegenüber der Keksfabrik. Sie scherzte immer damit, dass sie in der Backstube wohne. Das hat olfaktorisch gesehen auch gestimmt. Morgens konnte man kein Fenster aufmachen, es hat einfach nur erbärmlich gestunken.
Vielleicht esse ich deshalb keine Fabrikkekse.
Grinsegrüße Heidi
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Jinx Reply:
November 24, 2008 - כ"ו חשון תשס"ט at 9:29 am
Produziert wird dort heute nicht mehr (sonst würden sie da wohl auch kein Hotel hinbauen *g*). Die Herstellung von Esswaren riecht immer grenzwertig bis grauenhaft (es ist in Hamburg unbedingt zu vermeiden, an Kaffeeröstereien, Kakaomühlen u. ä. vorbeizugehen. Gar nicht davon zu reden, wenn sie alle Jubeljahre mal die Transiederei anschmeißen …)
Viele Grüße
Jinx
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Michaela Reply:
November 24, 2008 - כ"ו חשון תשס"ט at 10:52 am
Ich sage nur-in unserer Stadt gibt es eine Ölmühle,das reicht auch.Ach so,
eine Sauerkrautfabrik haben wir auch noch…
Aber Deine Reportage fand ich total klasse!!!
LG
Michaela
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November 24, 2008 - כ"ו חשון תשס"ט at 9:23 am
Du hast mir mit deiner Geschichte so richtig schön die Pause versüßt, in der ich mich hier mal eben an den Computer gestohlen habe. Super!
Ebenfalls grinsende Grüße
Netti
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November 24, 2008 - כ"ו חשון תשס"ט at 10:53 am
Hi Jinx,
klasse Geschichte!Vor allem war ich begeistert von der Stelle,wo Du den Roman erwähnst…Hehehe
Aber schade,daß Du ihn uns nicht vorgestellt hast…Wo die arme,verarmte Adlige,die jetzt leider als Erzieherin durchs Leben darben muß,in Indien(wo sie das Schicksal hin verschlagen hat)einem heißblütigen,schwarz-mandeläugigen Maharadscha(oder dessen Sohn,Neffe,Bruder-sowas in der Art)begegnet,der ihr Schicksal besiegelt….Oder so ähnlich…
Ich bekomme regelmäßig von einer entfernt Verwandten solche Schmonzetten Kistenweise angeboten,da ich ja so viel lese und sie immer fassungslos ist,wenn ich energisch dankend ablehne.
Noch einen schönen Tag!
Anna-Maria
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Jinx Reply:
November 24, 2008 - כ"ו חשון תשס"ט at 10:54 am
*hust* Dazu müsste ich das Teil erst mal lesen …
Viele Grüße
Jinx
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November 24, 2008 - כ"ו חשון תשס"ט at 11:25 am
Das Gleiche hat vor ca. 10 Jahren meine Cousine mit ihrer Mutter durchmachen müssen! Die ganze Familie mußte am Samstagabend den Fernseher anschalten für eine Show, die keiner kannte. Meine Cousine war 5 min zu sehen und hat 100000DM gewonnen – das einzig positive
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November 24, 2008 - כ"ו חשון תשס"ט at 12:44 pm
Ja, und wann wird die Sendung ausgestrahlt? Oder wurde sie das schon?
Viele Grüße
Tina
*die mal bei “Jeder gegen jeden” genug Geld für einen Hawaii-Urlaub gewonnen hat – ich hatte damals viel Spaß bei der Sendung*
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Jinx Reply:
November 24, 2008 - כ"ו חשון תשס"ט at 12:45 pm
Die Sendung wurde gestern ausgestrahlt. Es war alles live.
viele Grüße
Jinx
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November 24, 2008 - כ"ו חשון תשס"ט at 3:49 pm
Och – schade
Ich hötte Dich doch zu gerne als I gesehen
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November 24, 2008 - כ"ו חשון תשס"ט at 4:51 pm
Och mönsch – ich hätte Dich wirklich gerne gesehen. Einfach nur um ein Gesicht zum blog zu haben. Dafür hätte ich mir auch die Sendung angetan.
Ich habe lange in der Nähe von Hannover gewohnt und kenne die ganzen gezeigten “Ecken”. Das fand ich jetzt sehr interessant. Schön finde ich Hannover allerdings nicht…
Früher konnte man in der Keksfabrik lecker Keksbruch kaufen.
Du erlebst ja Sachen!
LG von Heike
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November 24, 2008 - כ"ו חשון תשס"ט at 4:52 pm
Hallo Frau I

zu schade, dass ich weder Bingo spiele noch Bingo gucke. Der Bericht liest sichjedenfalls sehr spaßig, danke dafür
Lg
Sonja
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November 24, 2008 - כ"ו חשון תשס"ט at 5:14 pm
Witzige Geschichte, wundervolle Reisebilder und ich denke – Du hattest einen unvergesslichen Abend
LG Susi
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November 24, 2008 - כ"ו חשון תשס"ט at 6:33 pm
Hallo Jinx,
bei dieser Aktion hätte ich auch gern Mäuschen gespielt.
Diese Romane, mit denen Du Deiner Mutter “gedroht” hast, nennt man übrigens “Nackenbeisser” (weil sich der Erwählte meistens auf dem Titelbild über die Dame beugt)
Liebe Grüße von Andrea (die keine Nackenbeisser liest, sondern Krimis
)
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Jinx Reply:
November 24, 2008 - כ"ו חשון תשס"ט at 6:39 pm
NACKENBEISSER??? Das ist ja köstlich! Herzlichen Dank für diese Erweiterung meines Wortschatzes!
Viele Grüße
Jinx
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November 24, 2008 - כ"ו חשון תשס"ט at 7:47 pm
Hallo Jinx,
ich habe eben Tränen gelacht, bei der Beschreibung von Hannover. Ich komme ursprünglich aus Hannover und bin ab und zu bei Freunden dort. Tja, ist schon ganz schön provinziell und wenig aufregend, aber man kann ganz gut leben dort – hust, ich wohne jetzt auf dem platten Land in der Nähe von Osnabrück – aufregend !!! Den Woll-Laden kenne ich übrigens, eine sehr nette Frau betreibt ihn. Dort habe ich letzten Dezember ein bißchen zugeschlagen.
Und was solche Shows angeht, ich war mit meiner Tante beim Casting von Pilawa – muß man auch mal mitgemacht haben ….
LG Eva
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November 25, 2008 - כ"ז חשון תשס"ט at 1:25 am
Hallo, ueber den Staedtebericht musste ich so lachen, da meine Eltern und Schwester viele Jahre in Hannover gelebt haben und wir sie oefter besucht haben. Ich wunderte mich, warum sie dort so lange ausgehalten haben. Schoene Ausfluege haben wir oft gemacht, Hameln, Heide, Deister, aber direkt in Hannover war wirklich nie etwas los. Nun leben sie im Allgaeu.
Danke fuer den unterhaltenden (entertaining) Beitrag.
S
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November 25, 2008 - כ"ז חשון תשס"ט at 10:00 am
Hallo Jinx,
sooo schlecht ist Hannover doch eigentlich nicht Deine Fotos sind doch klasse geworden!
Ein gutgemeinter Insider-Tipp für deinen nächsten Besuch: Mach’ dich doch mal auf den Weg nach Hannover-Linden! Sehr viel zu sehen, geschäftiges und kulturell abwechselungsreiches Treiben auf der Limmerstraße (die Kioske und kleinen Lädchen haben dort zum Teil bis spät in die Nacht geöffnet!) — und in der Grotestraße gibt es ein Super-Duper-Wollgeschäft: “SIENNA-Handarbeiten” mit einer riesigen Auswahl und mit bis zur Decke prallgefüllten Regalen. Die einzige übrigens, die in Hannover z. B. Wolle von Zitron anbietet . . .
)
Viele Grüße von Raphaela
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Jinx Reply:
November 25, 2008 - כ"ז חשון תשס"ט at 10:54 am
Hallo Raphaela,
herzlichen Dank für den Tipp! Das hört sich auf jeden Fall gut an.
Viele Grüße
Jinx
[Reply]
November 25, 2008 - כ"ז חשון תשס"ט at 11:24 am
Na klar, gern geschehen — und ohne hier penetrante Werbung für das Geschäft betreiben zu wollen möchte ich dich nur noch darauf aufmerksam machen, dass an jedem 3. Samstag ein von der Inhaberin organisiertes Stricktreffen in einem der vielen gemütlichen Lindener Cafés stattfindet. Das nächste Mal am 20. Dezember, mit Weihnachtsbrunch. Vielleicht eine hübsche Gelegenheit für dich, deinen schlechten Eindruck von Hannover zu korrigieren?!
)
Guck mal hier: http://www.sienna-handarbeiten.de
Nein, ich bin nicht die Inhaberin
) . . . ich habe mal ein paar Jahre lang in diesem Haus gewohnt; kannst du dir vorstellen, was das für eine Verführung war, im selben Haus mit einem tollen Woll-Geschäft zu leben?
Tschüss, und vielleicht bis zum 20. Dezember
)
Raphaela
[Reply]
Jinx Reply:
November 25, 2008 - כ"ז חשון תשס"ט at 12:23 pm
Hallo Raphaela,
wenn ich das zeitlich schaffe, mache ich das tatsächlich! Herzlichen Dank für die Einladung. Du hast mich richtig neugierig gemacht.
Viele Grüße
Jinx
[Reply]
November 25, 2008 - כ"ז חשון תשס"ט at 1:43 pm
Hallo Jinx,
ich bin mir sicher, über deinen Besuch würde sich Ulrike Dreier bestimmt sehr freuen!
Tschüss,
Raphaela
[Reply]
November 25, 2008 - כ"ז חשון תשס"ט at 5:18 pm
Hallo Jinx,
das ist je ein wirklich toll geschriebener Bericht, ich musste sehr schmunzeln beim Lesen. Weiter so!
LG Anke
[Reply]
November 30, 2008 - ג' כסלו תשס"ט at 5:03 pm
Danke für den Bericht. Habe ihn genossen und dann noch die schöne Bilder und die Erklärungen dazu. Bin auch kein Bingo-Fan und die deutsche Variante kannte ich noch nicht.
Liebe Grüsse Dagmar
[Reply]
November 30, 2008 - ג' כסלו תשס"ט at 6:04 pm
Hi, irgendwie bin ich heute über ravelry auf deinen Hannover-Bericht gestoßen. Früher hatte H auch bei mir nur den gääähn-Effekt, doch ich habe gute Freunde und bin deshalb öfter dort, dann allerdings weniger mit der Stadt beschäftigt.
Magst du mir verraten, welches der Garn-Laden von dem Photo ist? Das Bild sieht nämlich so verlockend aus und wer weiß, vielleicht schaffe ich es mal, schon zu Ladenöffnungszeiten unterwegs zu sein.
Grüße von südlich der Elbe
:-Tally-:
[Reply]
December 5, 2008 - ח' כסלו תשס"ט at 10:01 pm
Hallo Jinx,
besten Dank für den herrlichen Bericht über meine Fastheimatstadt – ich hab mich weggeschmissen und stimme voll und ganz zu
Aber der Wollladen sieht interessant aus, wo finde ich den?
Schöne Grüße – nun aus der “schönsten” Stadt Hessens: Kassel
[Reply]
December 5, 2008 - ח' כסלו תשס"ט at 10:40 pm
An alle, die an dem Wollladen interessiert sind: Wie der heißt, weiß ich leider nicht mehr, aber er liegt in der Podbielskistraße.
Viele Grüße
Jinx
[Reply]
March 5, 2010 - י"ט אדר תש"ע at 8:17 am
[...] und sektenhaften Anstrich gibt, sie steuern auf den Wahlkampfstand der CDU am Lindener Markt zu. …My Stash and I Ich war das I… m¶chte ich dich nur noch darauf aufmerksam machen, dass an jedem 3. Samstag ein von der [...]