September 1, 2008 - א' אלול תשס"ח


Mich würde einmal interessieren, ob und wenn ja warum einige Schafblogger auf bestimmt Fragen antworten und auf andere nicht – liegt’s an der Frage, ist es eher Zufall, ob man Zeit hat oder nicht, gibt’s ganz andere Gründe? Ich bin gespannt auf Eure Antworten!

Bis auf wenige Ausnahmen (da war ich in Urlaub) habe ich bisher alle Fragen beantwortet, aber ich könnte mir durchaus Gründe vorstellen, auch welche auszulassen.

  • Urlaub oder sonstige Abwesenheit vom Internet
  • die Frage wurde schon mal gestellt, ich habe sie beim ersten Mal beantwortet, und an meiner Antwort hat sich nichts geändert.
  • Die Frage betrifft mich so gar nicht (z. B. nach bestimmten Stricktechniken, Materialien oder Strickstücken)
  • Die Frage ist mir zu dämlich (Stichwort: Pulloverfluch, wobei ich die damals beantwortet habe)

Generell würde ich eher antworten, also schreiben, dass ich die Frage bereits beantwortet habe, dass das Nachgefragte nicht zu meiner Strickpraxis gehört oder mir die Frage zu blöd ist. Wenn ich im Urlaub bin, habe ich meist keinen Internetzugang und beantworte die Fragen auch nicht nachträglich.

Heute, 16. September 2008, treffen wir uns wieder zum gemeinsamen Stricken und Schnacken. Weitere Informationen zum Wann und Wo gibt es hier.

Today, September 16, 2008 we will meet again for knitting and chatting. Please view this page for details.

Zebraweste

Zebraweste

Nachdem ich im Podcast von der Doppelstricktechnik erzählt habe, kommt nun ein Anstrickbild der Zebraweste von Marianne Isager aus dem Buch Knitting out of Africa. Die Weste wird komplett in dieser Technik gearbeitet. Dies sind die beiden Vorderteile, wobei ich eines von der Rückseite her zeige.

This is the very beginning of the Zebra vest by Marianne Isager from the book Knitting out of Africa. The entire vest is worked in double knitting. These are the two front parts, one shown from the front, the other from the back.

Stenhaven 10

Stenhaven

Dies ist nun wieder mein mittwöchliches WiP of Doom, aber diesmal habe ich mehr zu zeigen als immer nur den langweiligen Ärmel, den ich Ewigkeiten befriemelt habe. Nun ist alles auf einer Nadel, und die Raglanabnahmen beginnen. Die bunten Kanten sind in Doppelstricktechnik gearbeitet.

This is my Wednesday’s WiP of Doom, but this time there is more to show than just this sleeve I clowned around with for a long time. Now everything was placed on one needle, and I started with the raglan decreases. The colour parts were knitted with double knitting technique.

Offline

Offline

Das heutige Mittwochsthema, das Frau Blasebalg für uns ausgesucht hat, lautet “offline”. Dazu fällt mir wenig ein, denn ich bin täglich online. Ich kann ganz wunderbar ohne Fernseher leben, aber ohne Internet? Ungern. Wobei ich kein Problem habe, im Urlaub darauf zu verzichten. Ich suche dann auch kein Internetcafé auf. Aber sonst mag ich es, online zu sein, vor allem, seit ich einen winzigen Teil des großen weltweiten Ws mitzugestalten. Dennoch bin ich nicht immer online, und auch nur sehr selektiv. Beispielsweise chatte ich nicht, ich twittere nicht, habe keinen Seite bei myspace, und meine einzige Teilnahme am Web 2.0 besteht aus meinem Blog und neuerdings auch aus meinem Podcast. Das Internet ist eben, was man daraus macht. Ich verdanke ihm unendliche Inspirationen und unendliche Lernprozesse, aber auch endlose Langeweile (als ich bei einem Job über Tage nichts zu tun hatte und es nur das Internet gab – *schnarch*). Es gibt jedoch wichtigere Dinge als online zu sein. Meine letzte offline-Phase war von Extremen geprägt: Ich war von einer Inspirationswelle überrollt worden und schrieb an einem Roman. Das bedeutete für mehr als einen Monat: kaum Internet, unregelmäßige Mahlzeiten, durchschnittlich drei Stunden Schlaf pro Tag, wenig Gestricke, Verpassen des Stricktreffs, den ich eigentlich organisiere, aber auch etwa 350 Seiten Text und eine unglaubliche Euphorie. Selten war ich so aufgedreht. Nein, ich möchte sie nicht missen, meine Ferien vom Internet. Sie sind immer was Besonderes.

Dennoch bin ich gern zurückgekehrt, auch und gerade zu meinem Blog. Den führe ich so lange, wie es mir Spaß und vor allem: wie es für mich Sinn macht. Wenn das der Fall ist, höre ich auf. Aber vorher nicht. ;)

Die neue Herbst-Knitty ist sehr opulent, sehr ansprechend und sehr vielfältig, wie ich finde.

I think the new issue of knitty.com is very opulent, very appealing and multifaceted.

Meine Favoriten / My Favourites:Camden, Slither, Baroque

Sehr ansprechend / very nice:Twist and Shout, Retrofit, Interlocking Leaves, OpArt

Souterrain des Geschmacks / What the Fuck?: Hug (das erste Bild wäre ein Fall für den Jugendschutz / the first pic might be of interest for child-welfare), Gardengate (meine Damen, Ihr Garant für fett aussehende Beine / Ladies, this is your warranty for clumsy-looking legs), Oncelows (die Achtziger sind vorbei … / The eighties are over …), Tatiana (ich habe Vorfahren aus Russland und mag bunte Handschuhe, aber das … nee!/ I have ancestors from Russia, I like colourful mittens, but theseones … no way!)

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… ja, auch ich bin ein Herdentier. Ich habe es in vielen Blogs gesehen und konnte nicht widerstehen. Ich habe es getan: Diese Eier mit dem Ei drin gekauft, um diese Schafe ebenfalls zu besitzen, natürlich in erster Linie das Strickschaf. Also kaufte ich zehn Stück, und die Ausbeute war gar nicht schlecht: vier Schafe waren mein, davon eins doppelt. Das Strickschaf war nicht dabei, dafür kann ich meine Kleinherde gut als Schafe der Erkenntnis bezeichnen. Denn ich sah eines ganz deutlich (selbst wenn mich das jetzt zum Strick-Outlaw macht): Ich finde die Dinger einfach grottenhässlich, und so wurde meine aufkeimende Sammelwut im Keim erstickt. Keine Eier für mich, bitte. :D

… in dem ich überhaupt keine Wolle gekauft habe (wirklich nicht, nicht mal ein ganz kleines Knäul Sockenwolle, ehrlich), hatte ich das Bedürfnis, dies zu kompensieren. Dazu kam, dass mein Lieblingswollgeschäft, die Wollwerkstatt Kiel, einen neuen Online-Shop hat. Den musste ich natürlich testen, so als gewissenhafte Kundin, ob auch alles funktioniert und so …

… when I didn’t buy any yarn at all (really), I felt the need to compensate. And my very favourite yarn shop, Wollwerkstatt Kiel, implemented a new online shop systen. Of course I had to test it, this is my duty as a faithful customer. To see whether everything works …

Bestellt habe ich zwei Strickpackungen, beide von Marianne Isager.

To cut a long story short: I ordered two knitting kits by Marianne Isager.

Die erste ist für die Jacke Stumpen, und das Material ist eine naturfarbene Alpaka-Wollmischung, die so weich ist, dass man den ganzen Tag damit kuscheln möchte.

The first one is for the Stumpen Cardigan. It’s a natural alpaca-wool blend which is so soft that I want to cuddle it the whole day.

Stumpen - Material

Dazu noch das Material für die Inkajacke, ebenfalls aus der Alpaka-Wollmischung. Nachdem ich bisher fast nur Pullover gestrickt habe, entdecke ich jetzt Jacken für mich, denn sie sind schon recht praktisch, so zum drüberziehen.

And the material for the Inka Cardigan, which is the same blend. After knitting sweaters exclusively, I’m kind of discovering the possibilites of a cardigan for me now.  They are really practical for spring and autumn with their warm days and cool evenings. 

Inkajacke - Material

Frau Isager stellt gerade ihre Materialkollektion um, was zu einem mittleren Chaos führt. Man bekommt also nicht das, was im Buch angegeben ist, aber das neue Garn ist ebenfalls phantastisch.

Ms. Isager had some major changes in her yarn collection, which leads to a medium chaos. You don’t get the yarn given in the instructions any more, but the new one is phantastic as well.

Wismar

Gestern haben wir einen Ausflug nach Wismar und auf die Insel Poel gemacht. Das Wetter hat mitgespielt, und wir haben uns in Ruhe die Stadt angesehen, die wirklich wunderschön ist. Sie ist auch nicht zu groß für einen gemütlichen Rundgang in der historischen, sehr schön restaurierten Altstadt. In dem dunklen Backsteinhaus mit dem Treppengiebel ist ein hervorragendes Restaurant, wo wir dann regionale Spezialitäten (mecklenburger Kartoffelsuppe und gebratenen Aal) genießen konnten. Der Pavillion gehört übrigens zur historischen Wasserversorgung der Stadt, die bereits im 18. Jahrhundert gebaut wurde. Sehr fortschrittlich, aber warum das Ding “Wasserkunst” heißt, weiß ich leider auch nicht.

Poel

Danach ging es noch auf die Insel Poel, wo wir es uns in Timmendorf am Strand gemütlich machten. Der Zugang führt auf Holzplanken durch einen bewachsenen Dünengürtel zum Strand. Poel ist eine ruhige, schöne Insel, und es war Nachsaison und wenig los.

Poel 2

Wir hingen einfach am Strand ab, und das ist auch mal ganz schön. Souvenirs habe ich keine gekauft, mit Ausnahme einer Flasche Sanddornliqueur (ich liebe Sanddorn!!!) und etwas Räucherfisch.

 Some pics from my trip to Wismar and the Poel island.

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