Ich muss nicht viel drucken, ehrlich nicht. Und daher habe ich mir vor zwei Jahren einen Tintenstrahldrucker gekauft, der darauf ausgelegt ist, nicht viel zu drucken. Es ist jedoch ein Qualitätsgerät, wohlbemerkt, nur eben eines für den privaten Gebrauch von Leuten, die nur ab und zu mal drucken wollen. So wie ich. Der Nachteil ist: Das Ding druckt nicht. Zumindest nicht so ohne Weiteres. Ich habe Unsummen in Tintenpatronen versenkt, er zieht sehr gerne mehrere Blätter gleichzeitig ein, so als würde er es mit dem Drucken übertreiben wollen, und dann druckt er nur widerwillig; gibt die Blätter quasi wie nach einem schweren inneren Kampf heraus, wobei sie nicht immer bedruckt sind.

Nun drucke ich mir sehr gerne Anleitungen aus, ich finde das praktischer, als sie immer auf dem Display zu haben; außerdem kann ich mir Notizen machen. Das habe ich jedoch aufgegeben, da der Drucker nicht gerne druckt und außerdem unglaubliche Mengen an Tinte verschlingt, so kommt es mir wenigstens vor. Als ich für meinen Ausflug in die Heide eine Beschreibung einer Wanderstrecke ausdrucken wollte, druckte er mal wieder gar nicht. Da wurde ich sehr böse. Die Wanderung habe ich trotzdem gemacht (die Beschilderung ist idiotensicher), aber als ich wieder zu Hause war, verbannte ich den Tintenpisser (tolles Wort, habe ich  von meinem Freund gelernt) und kaufte mir einen Laserdrucker. Was soll ich sagen? Er druckt. Er druckt, bis der Arzt käme, wenn ich ihm nicht Einhalt gebieten würde. Euphorisch habe ich erstmal einen ganzen Stapel Anleitungen ausgedruckt. Traumhaft!

I was so dissatisfied with my inkjet printer that I decided to get a laser printer instead for being able to print some of the instructions I stored on my computer. And it’s just great – a printer that really starts printing when told to do so – without any problems.