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	<title>Comments on: Avantgarde und Aggression</title>
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	<description>Confessions of a knitting anarchist</description>
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		<title>By: Jinx</title>
		<link>http://knittinganarchist.de/2008/08/30/avantgarde-und-aggression/comment-page-1/#comment-3508</link>
		<dc:creator>Jinx</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 04 Oct 2008 10:22:32 +0000</pubDate>
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		<description>Welche Sprache(n) brauchst Du?
Which languages do you need?
Quelle langue tu-voudrais?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Welche Sprache(n) brauchst Du?<br />
Which languages do you need?<br />
Quelle langue tu-voudrais?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: ingiltere vizesi</title>
		<link>http://knittinganarchist.de/2008/08/30/avantgarde-und-aggression/comment-page-1/#comment-3507</link>
		<dc:creator>ingiltere vizesi</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 04 Oct 2008 08:48:11 +0000</pubDate>
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		<description>Warum diese Web site haben nicht andere Sprachunterstützung?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Warum diese Web site haben nicht andere Sprachunterstützung?</p>
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	</item>
	<item>
		<title>By: Wassilissa</title>
		<link>http://knittinganarchist.de/2008/08/30/avantgarde-und-aggression/comment-page-1/#comment-3353</link>
		<dc:creator>Wassilissa</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Sep 2008 10:38:02 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo, 
zu den Meinungsäußerungen sage ich jetzt nur ganz wenig. Ich verstehe den Ton aber auch nicht. Andrerseits, so starke Emotionen (&quot;zum Erbrechen&quot;) sind vielleicht genau das, was hervorgerufen werden soll und wären den KünstlerInnen wohl nicht unrecht.  
Aber was ich gut finde, und das möchte ich kurz äußern: Ich finde die Diskussion selbst gut- danke Jinx und Tichiro, dass ihr ungewöhnliche Designs zeigt und die Diskussion anregt. Ich finde das sehr interessant zu lesen und es übersteigt die Anregungen, die man oft in den Blogs (auch in meinem eigenen) liest, bei weitem.
Danke! Und danke an die Diskutierenden, dass sie sich so offen äußern.
Viele Grüße, Wassilissa</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo,<br />
zu den Meinungsäußerungen sage ich jetzt nur ganz wenig. Ich verstehe den Ton aber auch nicht. Andrerseits, so starke Emotionen (&#8220;zum Erbrechen&#8221;) sind vielleicht genau das, was hervorgerufen werden soll und wären den KünstlerInnen wohl nicht unrecht.<br />
Aber was ich gut finde, und das möchte ich kurz äußern: Ich finde die Diskussion selbst gut- danke Jinx und Tichiro, dass ihr ungewöhnliche Designs zeigt und die Diskussion anregt. Ich finde das sehr interessant zu lesen und es übersteigt die Anregungen, die man oft in den Blogs (auch in meinem eigenen) liest, bei weitem.<br />
Danke! Und danke an die Diskutierenden, dass sie sich so offen äußern.<br />
Viele Grüße, Wassilissa</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: Jinx</title>
		<link>http://knittinganarchist.de/2008/08/30/avantgarde-und-aggression/comment-page-1/#comment-3352</link>
		<dc:creator>Jinx</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Sep 2008 09:08:20 +0000</pubDate>
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		<description>Also, zunächst mal: Ich glaube nicht, dass jeder alles versteht, was ihm vorgesetzt wird. Ich habe Kunstgeschichte studiert, und tue das auch nicht, obwohl man mich im weiteren Sinne als &quot;qualifiziert&quot; bezeichnen kann. Ich stand auch schon vor Kunstwerken und rätselte vor mich hin, was das bedeuten soll oder ich brüllte vor Lachen (das kann mir auch bei Werken der Renaissance o. ä. passieren, wenn etwas einfach nur grotesk ist). Ebenso legitim finde ich, dass einem etwas nicht gefällt. Man kann für ein Werk durchaus Verständnis aufbringen, und es gefällt einem trotzdem nicht. Oder man versteht es nicht, und es gefällt einem auch nicht. Oder man versteht es nicht, findet es aber optisch toll. Das ist auch alles nicht das Thema. Ich persönlich habe kein Problem damit, wenn jemand - beispielsweise zu dem zweiten Objekt der Künstlerin,  die Tichiro vorgestellt hat, schreibt, dass er sich an einen Riesenkraken erinnert fühlt, der jemanden erwürgt oder einen anderen witzigen Kommentar. Für mich ist Kunst nichts, worüber man nicht lachen darf (wenn man über etwas nicht lachten darf, ist immer etwas im Argen, finde ich). Für mich ist nur die Aggressivität erstaunlich, mit der manche sich äußern. That&#039;s all. 

Zu der Ekelkunst von Nitsch und Consorten: Das ist pure Provokation in einer Welt, in der man kaum noch mit etwas provozieren kann, außer in traditionellen Gesellschaften oder den USA. Aber bei uns? Titten? *gähn*. Thematisierung der Homosexualität? *schnarch*. Sex? Gibt&#039;s jeden Abend im Fernsehen. Blasphemie? Regt eher die Süddeutschen auf, im Norden: müdes Lächeln. Da muss es schon Pädophilie und/oder Tierquälerei, Nazimüll o.ä. sein, und da ist man ganz schnell im Bereich des Illegalen, und das zu Recht. Nitsch ist da eben der Auswuchs, der zwanghaft nach einer Grenze innerhalb der Legalität in einer praktisch tabulosen Gesellschaft sucht. Ob das nun Kunst ist, ist eine andere Frage. Was von dem, das die Avantgarde präsentiert, bleibt und was in Vergessenheit gerät, entscheidet die Zeit (mal ehrlich: Von Nitsch redet kein Schwein mehr, das war mal). 
Im Bereich des Strickens sind inhaltliche Kontroversen seltener; eine Ausnahme stellen z. B. die gestrickten Diktatoren dar (http://tichiro.net/?p=938), die ich genauso krank finde wie Tina (ich halte die übrigens nicht für Kunst, sondern für Kunstgewerbe, das provozieren will *gähn* Das bestärkt nur meine Meinung, dass die Briten mal ihr Verhältnis zur Nazizeit aufarbeiten sollten). In diesem Fall kommt es auf den Kontext an. Würden diese Puppen Teil einer Installation mit inhaltlicher Aussage sein, wäre das vielleicht etwas anderes. Aber Adolf auf dem Sofa? Nee, danke. 
Ansonsten: Frohes Diskutieren, dies ist ein Platz der freien Meinungsäußerung, und jeder Beitrag ist mir willkommen. ;) 

Viele Grüße
Jinx</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Also, zunächst mal: Ich glaube nicht, dass jeder alles versteht, was ihm vorgesetzt wird. Ich habe Kunstgeschichte studiert, und tue das auch nicht, obwohl man mich im weiteren Sinne als &#8220;qualifiziert&#8221; bezeichnen kann. Ich stand auch schon vor Kunstwerken und rätselte vor mich hin, was das bedeuten soll oder ich brüllte vor Lachen (das kann mir auch bei Werken der Renaissance o. ä. passieren, wenn etwas einfach nur grotesk ist). Ebenso legitim finde ich, dass einem etwas nicht gefällt. Man kann für ein Werk durchaus Verständnis aufbringen, und es gefällt einem trotzdem nicht. Oder man versteht es nicht, und es gefällt einem auch nicht. Oder man versteht es nicht, findet es aber optisch toll. Das ist auch alles nicht das Thema. Ich persönlich habe kein Problem damit, wenn jemand &#8211; beispielsweise zu dem zweiten Objekt der Künstlerin,  die Tichiro vorgestellt hat, schreibt, dass er sich an einen Riesenkraken erinnert fühlt, der jemanden erwürgt oder einen anderen witzigen Kommentar. Für mich ist Kunst nichts, worüber man nicht lachen darf (wenn man über etwas nicht lachten darf, ist immer etwas im Argen, finde ich). Für mich ist nur die Aggressivität erstaunlich, mit der manche sich äußern. That&#8217;s all. </p>
<p>Zu der Ekelkunst von Nitsch und Consorten: Das ist pure Provokation in einer Welt, in der man kaum noch mit etwas provozieren kann, außer in traditionellen Gesellschaften oder den USA. Aber bei uns? Titten? *gähn*. Thematisierung der Homosexualität? *schnarch*. Sex? Gibt&#8217;s jeden Abend im Fernsehen. Blasphemie? Regt eher die Süddeutschen auf, im Norden: müdes Lächeln. Da muss es schon Pädophilie und/oder Tierquälerei, Nazimüll o.ä. sein, und da ist man ganz schnell im Bereich des Illegalen, und das zu Recht. Nitsch ist da eben der Auswuchs, der zwanghaft nach einer Grenze innerhalb der Legalität in einer praktisch tabulosen Gesellschaft sucht. Ob das nun Kunst ist, ist eine andere Frage. Was von dem, das die Avantgarde präsentiert, bleibt und was in Vergessenheit gerät, entscheidet die Zeit (mal ehrlich: Von Nitsch redet kein Schwein mehr, das war mal).<br />
Im Bereich des Strickens sind inhaltliche Kontroversen seltener; eine Ausnahme stellen z. B. die gestrickten Diktatoren dar (<a href="http://tichiro.net/?p=938" rel="nofollow">http://tichiro.net/?p=938</a>), die ich genauso krank finde wie Tina (ich halte die übrigens nicht für Kunst, sondern für Kunstgewerbe, das provozieren will *gähn* Das bestärkt nur meine Meinung, dass die Briten mal ihr Verhältnis zur Nazizeit aufarbeiten sollten). In diesem Fall kommt es auf den Kontext an. Würden diese Puppen Teil einer Installation mit inhaltlicher Aussage sein, wäre das vielleicht etwas anderes. Aber Adolf auf dem Sofa? Nee, danke.<br />
Ansonsten: Frohes Diskutieren, dies ist ein Platz der freien Meinungsäußerung, und jeder Beitrag ist mir willkommen. <img src='http://knittinganarchist.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  </p>
<p>Viele Grüße<br />
Jinx</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: Heidi K.</title>
		<link>http://knittinganarchist.de/2008/08/30/avantgarde-und-aggression/comment-page-1/#comment-3351</link>
		<dc:creator>Heidi K.</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Sep 2008 21:44:12 +0000</pubDate>
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		<description>Ich habe mich bisher rausgehalten, da ich sehr oft Ausstellungen, Vernissagen und Museen besuche und auch ein bisschen abgebrüht bin, was die allgemeine Künstlerszene betrifft..
Lustiger weise war &quot;Hurz&quot; auch bei mir das Erste, was mir zu diesem Beitrag einfiel.
Aber, ich finde es o.K., sich kritische Gedanken zu machen und die (Flick-)Werke von z.B. Annegret Soltau

http://www.annegret-soltau.de/index1.htm

finde ich echt fast zum Erbrechen.

Und, dass Hermann Nitsch

http://www.nitsch.org/

mit seinen schweine- und  frauenverachtenden &quot;Kunstwerken&quot; 1989 als Professor an das Städelsche Kunstmuseum nach Frankfurt gerufen wurde, entzieht sich ganz und gar meinem Verständnis.

Da liebe ich doch eine (hier bereits erwähnte) Patricia Waller oder Rosemarie Trockel.

Da ich viel mit Städel- und HfG-Künstlern, mit Beuys-Schülern und Documenta-Ausstellern zu tun hatte, sehe ich die Avantgarde eventuell auch aus einem anderen Blickwinkel.

Künstler wollen doch (auch) provozieren und wünschen sich einen Austausch. Wie sollten sie sonst bekannt und berühmt werden?


Also, lass uns weiter im Souterrain des Geschmacks wühlen, graben, buddeln, fündig werden.......


Gute Nacht und liebe Grüße
Heidi</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe mich bisher rausgehalten, da ich sehr oft Ausstellungen, Vernissagen und Museen besuche und auch ein bisschen abgebrüht bin, was die allgemeine Künstlerszene betrifft..<br />
Lustiger weise war &#8220;Hurz&#8221; auch bei mir das Erste, was mir zu diesem Beitrag einfiel.<br />
Aber, ich finde es o.K., sich kritische Gedanken zu machen und die (Flick-)Werke von z.B. Annegret Soltau</p>
<p><a href="http://www.annegret-soltau.de/index1.htm" rel="nofollow">http://www.annegret-soltau.de/index1.htm</a></p>
<p>finde ich echt fast zum Erbrechen.</p>
<p>Und, dass Hermann Nitsch</p>
<p><a href="http://www.nitsch.org/" rel="nofollow">http://www.nitsch.org/</a></p>
<p>mit seinen schweine- und  frauenverachtenden &#8220;Kunstwerken&#8221; 1989 als Professor an das Städelsche Kunstmuseum nach Frankfurt gerufen wurde, entzieht sich ganz und gar meinem Verständnis.</p>
<p>Da liebe ich doch eine (hier bereits erwähnte) Patricia Waller oder Rosemarie Trockel.</p>
<p>Da ich viel mit Städel- und HfG-Künstlern, mit Beuys-Schülern und Documenta-Ausstellern zu tun hatte, sehe ich die Avantgarde eventuell auch aus einem anderen Blickwinkel.</p>
<p>Künstler wollen doch (auch) provozieren und wünschen sich einen Austausch. Wie sollten sie sonst bekannt und berühmt werden?</p>
<p>Also, lass uns weiter im Souterrain des Geschmacks wühlen, graben, buddeln, fündig werden&#8230;&#8230;.</p>
<p>Gute Nacht und liebe Grüße<br />
Heidi</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: Arlene</title>
		<link>http://knittinganarchist.de/2008/08/30/avantgarde-und-aggression/comment-page-1/#comment-3350</link>
		<dc:creator>Arlene</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Sep 2008 20:06:01 +0000</pubDate>
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		<description>Liebe Jinx, ich habe zwar nicht bei Tina kommentiert, kann aber den Kunstwerken ebenfalls nichts abgewinnen, obwohl ich durchaus eine Schwäche für exotische Kunstwerke habe. Es ist gut, daß es Avantgarde-Künstler gibt, keine Frage. Ich stimme Dir auch zu, daß solche Dinge inspirieren können etc. - alles völlig richtig. Das ist aber nicht der Punkt. Ich fürchte, Michaela (Nr.14) bringt hier Sache zur Sprache, die ich ähnlich sehe. Je extremer manche Kunstformen sind, desto extremer kann auch eine Meinung dazu sein. Sicherlich muss es nicht gleich beleidigend werden, aber ich muss auch eine (künstlerische) Sache potthässlich finden dürfen. Ich bin wie Michaela der Meinung, daß man bei solchen (negativen) Geschmacksäußerungen sehr schnell in die Dumpfbacken-Ecke abgestellt bzw. als Kunstbanause abgetan wird.  

Ich erinnere mich immer wieder gerne an Hape Kerkelings Lied &quot;Hurz&quot; und die vielen Leute, die danach hochgeistige Überlegungen angestellt haben, welche tiefgründigen Aussagen mit dessen Lied zum Ausdruck gebracht wurden. Meine Güte! Bis auf eine Dame hat wirklich niemand zugegeben, daß das Lied einfach nur grauenhaft war. Und so hatte es Hape ja auch gewollt: er wollte einem intellektuellem Publikum Mist vorsetzen und sehen, was passiert... 

Nix für ungut + LG Arlene</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Jinx, ich habe zwar nicht bei Tina kommentiert, kann aber den Kunstwerken ebenfalls nichts abgewinnen, obwohl ich durchaus eine Schwäche für exotische Kunstwerke habe. Es ist gut, daß es Avantgarde-Künstler gibt, keine Frage. Ich stimme Dir auch zu, daß solche Dinge inspirieren können etc. &#8211; alles völlig richtig. Das ist aber nicht der Punkt. Ich fürchte, Michaela (Nr.14) bringt hier Sache zur Sprache, die ich ähnlich sehe. Je extremer manche Kunstformen sind, desto extremer kann auch eine Meinung dazu sein. Sicherlich muss es nicht gleich beleidigend werden, aber ich muss auch eine (künstlerische) Sache potthässlich finden dürfen. Ich bin wie Michaela der Meinung, daß man bei solchen (negativen) Geschmacksäußerungen sehr schnell in die Dumpfbacken-Ecke abgestellt bzw. als Kunstbanause abgetan wird.  </p>
<p>Ich erinnere mich immer wieder gerne an Hape Kerkelings Lied &#8220;Hurz&#8221; und die vielen Leute, die danach hochgeistige Überlegungen angestellt haben, welche tiefgründigen Aussagen mit dessen Lied zum Ausdruck gebracht wurden. Meine Güte! Bis auf eine Dame hat wirklich niemand zugegeben, daß das Lied einfach nur grauenhaft war. Und so hatte es Hape ja auch gewollt: er wollte einem intellektuellem Publikum Mist vorsetzen und sehen, was passiert&#8230; </p>
<p>Nix für ungut + LG Arlene</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: meermaid</title>
		<link>http://knittinganarchist.de/2008/08/30/avantgarde-und-aggression/comment-page-1/#comment-3349</link>
		<dc:creator>meermaid</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Sep 2008 17:06:25 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo Jinx, 
ich hab dir mal einen Orden verliehen, schau mal auf meiner Site vorbei. 

Zu diesem Thema: über Geschmack läßt sich streiten, es kommt aber immer auf die Nettigkette an und an die darf jeder gern erinnert werden. 
Lg Mona</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Jinx,<br />
ich hab dir mal einen Orden verliehen, schau mal auf meiner Site vorbei. </p>
<p>Zu diesem Thema: über Geschmack läßt sich streiten, es kommt aber immer auf die Nettigkette an und an die darf jeder gern erinnert werden.<br />
Lg Mona</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: Susi</title>
		<link>http://knittinganarchist.de/2008/08/30/avantgarde-und-aggression/comment-page-1/#comment-3348</link>
		<dc:creator>Susi</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Sep 2008 15:13:40 +0000</pubDate>
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		<description>Oh man könnte es auch so umschreiben: Was der Bauer nicht kennt, frisst er nicht...

Und was er nicht kennt zieht er nicht an - muss er ja auch nicht! ABER... ein bisserl Inspiration kann man sich nehmen, es muss einem ja nicht gefallen. Schönheit liegt eh im Auge des Betrachters. Aber das ist wie bei einem Bild - entweder gefällts oder gefällts nicht. 

Schade finde ich nur, dass manche Kommentare so ausfallend werden... dabei sind wir doch alle Menschen mit Kultur - das Wort kennt doch aber jeder, oder?

Augenzwinkerliche Grüsse
Susi</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Oh man könnte es auch so umschreiben: Was der Bauer nicht kennt, frisst er nicht&#8230;</p>
<p>Und was er nicht kennt zieht er nicht an &#8211; muss er ja auch nicht! ABER&#8230; ein bisserl Inspiration kann man sich nehmen, es muss einem ja nicht gefallen. Schönheit liegt eh im Auge des Betrachters. Aber das ist wie bei einem Bild &#8211; entweder gefällts oder gefällts nicht. </p>
<p>Schade finde ich nur, dass manche Kommentare so ausfallend werden&#8230; dabei sind wir doch alle Menschen mit Kultur &#8211; das Wort kennt doch aber jeder, oder?</p>
<p>Augenzwinkerliche Grüsse<br />
Susi</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: Michaela</title>
		<link>http://knittinganarchist.de/2008/08/30/avantgarde-und-aggression/comment-page-1/#comment-3347</link>
		<dc:creator>Michaela</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Sep 2008 13:50:04 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://knittinganarchist.de/2008/08/30/avantgarde-und-aggression/#comment-3347</guid>
		<description>Liebe Jinx, da auch ich eine der bösen Kommentierer war, hier nun meine Ansicht zu dem Thema:
Ganz ehrlich? Ich finde diese bis weit über die Schmerzgrenze hinaus abgedroschenen Phrasen „wer Kunst ablehnt hat nur Angst vor dem, was er nicht versteht“ und (noch schlimmer) „man muss eben auch mal über den eigenen Tellerrand hinausblicken können“, die im Zuge einer solchen Diskussion über Kunst immer (IMMER) auftauchen noch viel unerträglicher, als mal einen lockeren Spruch drüber zu machen. Etwas mit negativen Assoziationen zu verbinden ist doch besser, als sich gar nicht damit auseinander zu setzen, oder? 
Es gibt eben unterschiedliche Herangehensweisen! Man nehme ein Bild eines zur Zeit unglaublich angesagten, kontrovers diskutierten Künstlers. Die einen werden mit verträumtem Gesichtsausdruck – in Gedanken ein Cocktailglas in der Hand haltend - den Kopf leicht neigen und ein so großes „Stück weit betroffen sein“, dass sie ergriffen murmelnd nur noch Ein-Wort-Poesie herausbringen können: „Verstörend – surreal – provokant – inspirierend – tieftraurig – genial“.
Andere werden vielleicht an selber Stelle laut auflachen und herausposaunen, dass ihre Wohnzimmerwand ganz genau so ausgesehen hat, als ihre 4jährige Tochter letztens versehentlich an die Fingerfarben gelangen konnte! Beide haben womöglich recht! Sind letztere aber wirklich dümmer, ungebildeter, ängstlicher? Nur weil sie es mittelmässig finden und sich trauen, es zuzugeben? Darf immer nur positive Kritik in völlig übertriebener, blumenreicher und bildhaft bis hin an die Grenze des Blödsinns gehaltener Sprache formuliert werden – negative jedoch höchstens mit „find ich nicht ganz so schön“? 
Warum ich jetzt überhaupt in so langer Form meinen Senf dazu gebe (was eigentlich eher nicht meine Art ist – ich denke mir sonst lieber meinen Teil): es ärgert mich, wenn Menschen, die ihre Meinung sagen (so wie ihnen der Schnabel gewachsen ist) auf ziemlich herablassende Art und Weise pauschal als dumm, aggressiv und „das große Ganze nicht begreifend“ abqualifiziert werden – wie es hier und in einigen Kommentaren anklingt. Denn nichts anderes drückt dieser unsägliche Satz „wer Kunst ablehnt hat nur Angst vor dem, was er nicht versteht“ und das Tellerrand-Ding aus. „Du verstehst das nicht – sei besser still“.  Das kommt in MEINEN Ohren aggressiv an! Und genau so etwas lässt viele Menschen denken, Kunst sei nur etwas für eine elitäre Minderheit, und hält sie von der Auseinandersetzung mit dem Thema ganz ab.

Entschuldige, dass ich jetzt so ausschweifend war und hier alles zugetextet habe!

Liebe Grüße
Michaela</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Jinx, da auch ich eine der bösen Kommentierer war, hier nun meine Ansicht zu dem Thema:<br />
Ganz ehrlich? Ich finde diese bis weit über die Schmerzgrenze hinaus abgedroschenen Phrasen „wer Kunst ablehnt hat nur Angst vor dem, was er nicht versteht“ und (noch schlimmer) „man muss eben auch mal über den eigenen Tellerrand hinausblicken können“, die im Zuge einer solchen Diskussion über Kunst immer (IMMER) auftauchen noch viel unerträglicher, als mal einen lockeren Spruch drüber zu machen. Etwas mit negativen Assoziationen zu verbinden ist doch besser, als sich gar nicht damit auseinander zu setzen, oder?<br />
Es gibt eben unterschiedliche Herangehensweisen! Man nehme ein Bild eines zur Zeit unglaublich angesagten, kontrovers diskutierten Künstlers. Die einen werden mit verträumtem Gesichtsausdruck – in Gedanken ein Cocktailglas in der Hand haltend &#8211; den Kopf leicht neigen und ein so großes „Stück weit betroffen sein“, dass sie ergriffen murmelnd nur noch Ein-Wort-Poesie herausbringen können: „Verstörend – surreal – provokant – inspirierend – tieftraurig – genial“.<br />
Andere werden vielleicht an selber Stelle laut auflachen und herausposaunen, dass ihre Wohnzimmerwand ganz genau so ausgesehen hat, als ihre 4jährige Tochter letztens versehentlich an die Fingerfarben gelangen konnte! Beide haben womöglich recht! Sind letztere aber wirklich dümmer, ungebildeter, ängstlicher? Nur weil sie es mittelmässig finden und sich trauen, es zuzugeben? Darf immer nur positive Kritik in völlig übertriebener, blumenreicher und bildhaft bis hin an die Grenze des Blödsinns gehaltener Sprache formuliert werden – negative jedoch höchstens mit „find ich nicht ganz so schön“?<br />
Warum ich jetzt überhaupt in so langer Form meinen Senf dazu gebe (was eigentlich eher nicht meine Art ist – ich denke mir sonst lieber meinen Teil): es ärgert mich, wenn Menschen, die ihre Meinung sagen (so wie ihnen der Schnabel gewachsen ist) auf ziemlich herablassende Art und Weise pauschal als dumm, aggressiv und „das große Ganze nicht begreifend“ abqualifiziert werden – wie es hier und in einigen Kommentaren anklingt. Denn nichts anderes drückt dieser unsägliche Satz „wer Kunst ablehnt hat nur Angst vor dem, was er nicht versteht“ und das Tellerrand-Ding aus. „Du verstehst das nicht – sei besser still“.  Das kommt in MEINEN Ohren aggressiv an! Und genau so etwas lässt viele Menschen denken, Kunst sei nur etwas für eine elitäre Minderheit, und hält sie von der Auseinandersetzung mit dem Thema ganz ab.</p>
<p>Entschuldige, dass ich jetzt so ausschweifend war und hier alles zugetextet habe!</p>
<p>Liebe Grüße<br />
Michaela</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: Angelika</title>
		<link>http://knittinganarchist.de/2008/08/30/avantgarde-und-aggression/comment-page-1/#comment-3346</link>
		<dc:creator>Angelika</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Sep 2008 11:54:45 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://knittinganarchist.de/2008/08/30/avantgarde-und-aggression/#comment-3346</guid>
		<description>Kaum ist man einige Tage nicht online, schon verpasst man interessante Themen. Wenn wir nicht immer wieder kreative Menschen hätten, die ungewöhnliche, aufreizende und manchmal auch aufrüttelnde Wege gehen würde, wo würden wir denn heute stehen. Und wieso soll der Bereich der &quot;Handarbeiten&quot; da ausgenommen sein? Nur so entwickeln wir uns doch weiter, wenn wir an Grenzen herangeführt werden und uns Gedanken dazu machen. Nur so als Beispiel: Über Patricia Waller werden manchmal auch seltsame Kommentare verfasst, ich finde sie klasse. http://www.patriciawaller.com/de/bilder.html
Aber ich kenne das, als ich noch Querflöte gespielt habe und Stücke von Arthur Honneger toll fand, hat sich meine Umgebeung mit Grausen die Ohren zugehalten. In Ausstellungen mit &quot;Moderner Kunst&quot; gehe ich fast immer alleine. Das Neue und Unbekannte macht vielen Angst, und auch mir gefällt bei weitem nicht alles, so z.B. Stackable, aber ich finde man sollte sich doch zumindest mit der Intenstion der Künstler und deren Ideen auseinandersetzten.
Viele Grüße
Angelika</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Kaum ist man einige Tage nicht online, schon verpasst man interessante Themen. Wenn wir nicht immer wieder kreative Menschen hätten, die ungewöhnliche, aufreizende und manchmal auch aufrüttelnde Wege gehen würde, wo würden wir denn heute stehen. Und wieso soll der Bereich der &#8220;Handarbeiten&#8221; da ausgenommen sein? Nur so entwickeln wir uns doch weiter, wenn wir an Grenzen herangeführt werden und uns Gedanken dazu machen. Nur so als Beispiel: Über Patricia Waller werden manchmal auch seltsame Kommentare verfasst, ich finde sie klasse. <a href="http://www.patriciawaller.com/de/bilder.html" rel="nofollow">http://www.patriciawaller.com/de/bilder.html</a><br />
Aber ich kenne das, als ich noch Querflöte gespielt habe und Stücke von Arthur Honneger toll fand, hat sich meine Umgebeung mit Grausen die Ohren zugehalten. In Ausstellungen mit &#8220;Moderner Kunst&#8221; gehe ich fast immer alleine. Das Neue und Unbekannte macht vielen Angst, und auch mir gefällt bei weitem nicht alles, so z.B. Stackable, aber ich finde man sollte sich doch zumindest mit der Intenstion der Künstler und deren Ideen auseinandersetzten.<br />
Viele Grüße<br />
Angelika</p>
]]></content:encoded>
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