Dunkle Ecken Und wieder eine Mittwochsaktion des Blaseblogs, aber diesmal leider eine, zu der mir nicht so wahnsinnig viel einfällt.  Es ist beileibe nicht so, dass ich keine dunklen Ecken hätte. Oder dass ich sie nicht aufräumen würde, im Inneren wie im Äußeren (wobei ich mich dem Äußeren mal wieder widmen dürfte, das gebe ich zu).

Es ist nur so, dass ich mir als Bloggerin und auch sonst als Teilnehmerin am virtuellen Leben durchaus darüber im Klaren bin, dass man im Internet – vor allem beim Bloggen – auch Spuren seiner Persönlichkeit hinterläßt, zumindest wenn man mehr schreibt als “Dies sind Socken glatt rechts in der Farbe X und der Wolle Y”. Zwischen den Zeilen erfährt man doch einiges über Lebensstil, familiäre oder berufliche Situation,  sonstige Interessen und vielleicht sogar die politische Einstellung. Es bleibt nicht aus – man exponiert sich. Ich habe eigentlich nichts dagegen, sonst dürfte ich nicht bloggen, aber ich möchte durch allzuviele Offenbarungen privaterer Natur nicht die dunklen Ecken anderer auf den Plan rufen, sozusagen, denn das kann im Extremfall durchaus passieren. Dennoch habe ich mich nach schwerem inneren Kampf entschlossen, meine allerdunkelste Ecke zu offenbaren, sozusagen eine private Vorführung im öffentlichen Raum. Machen Sie sich auf etwas gefasst, meine Damen:

schwarz

Also, niemand soll sagen, dass das nicht dunkel ist …