February 1, 2008 - כ"ה שבט תשס"ח
Monthly Archive
February 16, 2008 - י' אדר א' תשס"ח
Musste Dein Spinnrad schon mal zur Reparatur? Wie hast Du einen
geeigneten Handwerker gefunden? Warst Du zufrieden?
Meine Spinnräder mussten noch nie zur Reparatur, sie sind beide auch noch kein Jahr alt. Da beide aus deutschen Drechslereien stammen, würde ich sie auch dorthin schicken, wenn etwas nicht in Ordnung wäre.
February 15, 2008 - ט' אדר א' תשס"ח

Das gefällt mir doch schon viel besser: Elfin Bride in einem leichten Champagnerton mit sanftem Glanz. Die mercerisierte Baumwolle von Isager ist ein tolles Material, das sich wunderbar verstrickt.
This I like much better: Elfin Bride in a light champagne colour with a soft shine. The mercerized cotton by Isager is a phantastic yarn which I just love to knit with.
February 14, 2008 - ח' אדר א' תשס"ח
Nachdem ich mir mein Elfin-Gestrick heute nochmal angesehen habe, bin ich zu dem Schluss gekommen, dass es mir nur in Baumwolle doch besser gefallen würde. Also: alles auf Anfang. Ist ja noch nicht viel passiert.
After taking a closer look to the Elfin knitting today, I found out I would like it better if knitted just in cotton. So I’ll start all over again. It’s no problem since I just began yesterday and did not get that far.
February 13, 2008 - ז' אדר א' תשס"ח

Jaja, ich weiß. Ich sollte endlich den schwarzen Lebensgefährtenpullover fertig stricken, aber mich hat eine fiebrige Erkältung niedergerafft. Ich liege meistens im Bett und schlafe. Wenn ich mal wach und fit genug zum Stricken bin, ist mir der Gedanke an Wolle nicht sehr sympathisch. Daher habe ich mit dem Elfin Bride begonnen. Es ist irgendwie der Versuch, zwischen den Vorstellungen des Zukünftigen (der nicht genau weiß, was er sich vorstellt) und meiner Mutter (“irgendwas klassisch-fließendes” – Mami, ich bin vielleicht einundvierzig, aber ich bin noch nicht tot) selbst für einen etwas ausgefalleneren Look zu sorgen, der mir hoffentlich gefällt. Letztendlich ist es ein Versuch, und wenn der mich am Ende nicht überzeugt, muss ich eben etwas anderes suchen. Aber versuchen kann ich es.
Yes, I know, I should finish the black sweater for my partner, but I caught a cold attended with fever which knocked me out. Mostly I’m lying in bed, sleeping, but when I’m awaken and fit enough for doing some knitting, I deeply dislike the thought of knitting with wool at the moment. Therefore I started Elfin Bride. It’s my try to find something appropriate for my wedding which will take place in summer. My husband-to-be doesn’t know which outfit he would like, and my mother wants something classic-flowing (ma, maybe I’m fourty-one, but I’m not deat yet!). I hope I will like it enought to wear it for my wedding day. If not, I will look for something else, but I can try at least.
Ich weiß, dass der Elfin Bride recht schwierig ist und vielleicht nicht ganz das richtige, um im Fieberwahn gestrickt zu werden. Aber der Anfang – der Laceteil – ist wirklich so einfach, dass ich ihn mit geschlossenen Augen im Delirium stricken könnte. Ich verwende zwei verschiedene Garne, die ich zusammen verstricke: das Leinengarn und die mercerisierte Baumwolle von Marianne Isager. Der Effekt ist genau, wie ich ihn mir vorgestellt habe: Das schneeweiße, matte Leinengarn wirkt weniger kalkig, das naturweiße Baumwollgarn weniger naturweiß und weniger glänzend, und beides gibt einen interessanten, etwas changierenden Effekt in einem leicht gebrochenen Weißton, der mir gut gefällt. Wir werden sehen…
I know the Elfin Bride pattern is rather difficult and definately not a good choice to be knitted when your’re struck down by a fever. But the beginning – the lacy part – is as easy as pie. Probably I could knit it with eyes closed and delirious. I’ m using two different yarns which I knit together: it’s the linen yarn and the mercerised cotton by Marianne Isager. The result is pretty much as I expected: the mat, snowwhite linen yarn looks less chalky, the natural shade of the cotton yarn looks less “ecolgoical” and less shiny, and the two together make an interesting, iridescent effect in a soft white which I like very much. But we’ll see…
February 12, 2008 - ו' אדר א' תשס"ח
Posted by Jinx under
Wollschaf[4] Comments
Gibt es Stricktechniken, an die du dich noch nie herangetraut hast? Welche?
Eigentlich nicht. Es gibt natürlich Stricktechniken, die ich noch nie probiert habe, aber nicht, weil ich mich nicht trauen würde. Es gibt welche, da gefällt mir das Ergebnis nicht so, oder ich habe noch keine Gelegenheit gehabt, sie auszuprobieren (Zeitmangel/kein passendes Modell zur Hand).
Mir ist die Fraktion “ich würde so gerne XY ausprobieren, aber ich traue mich nicht” ein Buch mit sieben Siegeln, da nichts passiert, wenn man eine Stricktechnik nicht erfolgreich bewältigt. Es kommt kein böser Mann aus dem Schrank gesprungen, und man kann das Gestrick ja wieder aufmachen, wenn es nicht klappt.
February 11, 2008 - ה' אדר א' תשס"ח

Es gibt sogar ein Foto von mir beim Stricktreff in Kiel: Dies bin ich, strickend an Stenhaven von M. Isager.
Herzlichen Dank an Tryste für die Genehmigung, das Bild zu verwenden.
A picture of me was taken during the knitting meetup in Kiel. That’s me, knitting Stenhaven by M. Isager.
Thanks to Tryste for letting me use this picture here.
February 11, 2008 - ה' אדר א' תשס"ח

Letzten Samstag war Stricktreff in Kiel, und ich war natürlich dabei.
Das Treffen findet in der Wollwerkstatt Kiel statt, einem wunderbaren Laden mit phantastischer Auswahl schöner, hochwertiger Handstrickgarne. Es war wie immer sehr nett. Nochmals herzlichen Dank für den schönen Nachmittag and Dörte.
Leider jedoch hat Frau Isager beschlossen, ihre Farbkarte zu ändern, viele Tvinni-Qualitäten wird es in Zukunft nicht mehr geben. Da ich einige Projekte mit diesem Garn plane, musste ich noch ein wenig Wolle kaufen. Marginal. Fast gar nicht zu sehen. *hust* Das versteht Ihr doch sicher, oder?
Last Saturday a knitting meetup took place at the Wollwerkstatt in Kiel. This is a wonderful shop with a phantastic selection of exclusive high-quality knitting yarn. It was again very nice, thanks a lot to Doerte for this.
Unfortunately Ms. Isager decided to discontinue quite a lot of her Tvinni colours. Since I’m planning some projects with this yarn, I had to get some. Just a little bit. Almost ridiculous. You understand I had to do this, don’t you?
February 9, 2008 - ג' אדר א' תשס"ח
Irgendwann erwischt es nicht jeden, aber viele, und man fängt an, sich mit dem Spinnen zu beschäftigen, ob mit der Handspindel oder mit dem Rad. Wie waren die Reaktionen Eurer Umwelt, als es bei Euch losging und dann Spinnstash und Rad/Räder/Handspindelsammlungen einzogen?
Meine Mutter, der ich es erzählte, war erstaunt, dass ich überhaupt auf die Idee kam. Spinnen war für sie eine Technik, die heute von industriellen Betrieben übernommen wird und die früher in den eher bäuerlichen Bereich gehörte (meine Großmutter lernte z. B. als Kind in Riga alle möglichen und unmöglichen Handarbeitstechniken, aber Spinnen war nicht dabei).
Mein Lebensgefährte bekam das Ganze hautnah mit. Meine ersten, wenig ermutigenden Versuche mit der Handspindel kommentierte er mit der Frage “Warum tust Du Dir das an?”. Mit zunehmenden Fortschritten änderte sich das, sodass die Anschaffung von Spinnrad, Stash, noch einem Spinnrad ihm folgerichtig erschien. Generell steht er meinen Hobbies positiv gegenüber, ebenso wie ich seinen.
February 8, 2008 - ב' אדר א' תשס"ח

Es war mal wieder Zeit für ein bisschen Spinnstash. Ich habe natürlich noch recht viel da, brauche aber noch ein paar andere Fasern. Also habe ich einiges bestellt, und zwar violette Märchenwolle, schwarzes Alpaka (das so schwarz ist, dass man es auf dem Bild nicht richtig sieht), braunschwarze mongolische Wolle (nicht für eine Filzjurte, obwohl, das hätte was, vielleicht könnte ich,a, lassen wir das…) und hellgraue schottische Wolle. Ich merke gerade wieder, dass es kaum etwas sinnlicheres gibt als Rohwolle.
I felt it was time again to get some new spinning stash. Of course I still have some (to be honest: it’s a lot…), but never mind. So I ordered some fibres: purple wool, black alpaca (it’s so black that it can hardly be seen on the pic), brownish-black mongolian wool (no, it’s not meant to become a yurt, although the idea is rather appealing to me), and light grey scottish wool. There is hardly anything more sensual than fibres.
Außerdem habe ich noch ein paar einzelne Muster von Pat Ashforth und Steve Plummer bestellt, und zwar von der Seite woolythoughts.com. Es sind Decken mit ausgefallenen Mustern, die sehr grafisch-mathematisch wirken. Auch wenn ich nicht alle stricken werde, finde ich sie doch interessant, vielleicht ergibt sich auch mal etwas im kleineren Maßstab.
Besides this, I ordered some patterns by Pat Ashforth and Steve Plummer. They sell them via their homepage woolythoughts.com. These are blankets with rather unusual patterns which are quite graphic-mathematical. I won’t knit all of them, but they seem to be so interesting to me that I had to order some more. Maybe I can make some of them smaller.
Folgende Muster habe ich bestellt:
I ordered the following patterns:
- Backgammon
- Granny’s Ludo
- Snakes and Ladders
- Amazement
- Walls of Troy
- Give me a Clew
- The Best of Both Whirls
- Penrose
- Tilting at Windmills
- Cubism
- Here be Dragons
February 7, 2008 - א' אדר א' תשס"ח
Heute habe ich mir tatsächlich die Frauenzeitschrift Brigitte gekauft, was ich sonst nie tue (ich lese keine Frauenzeitschriften). Der Grund ist ein Artikel über das Stricken, der in der aktuellen Ausgabe enthalten ist. Ich erinnere mich noch and die späten Siebziger, als Stricken ein fester Bestandteil des Inhalts in der Brigitte war, und nun wurde es also wiederentdeckt. Na schön. Ich wollte übrigens nichts Neues zu dem Thema erfahren, sondern selbst sehen, wie die Zeitschrift das Thema umgesetzt hat.
Bevor jemand enttäuscht ist: Muster gibt es (bis auf eine Tasche) keine, und der Aufhänger für die Story ist das Material Wolle. Den Leser erwartet eine bunte Mischung aus knappen Texten, die sich um Schafhaltung, Wollpflege, ausgefallene Strickstücke, Verbrechen am Material, den Roman “Die Maschen der Frauen” und Shaun das Schaf (der von Wallace und Gromit) und eben “Stricken und Internet” drehen.
Ich finde das gar nicht schlecht. Natürlich ist das alles völlig uninteressant für alle, die bereits strickenderweise im Internet unterwegs sind, denn Neues wird man dort nicht finden. Auch ist das Thema nicht Stricken im Besonderen, sondern eher Wolle im Allgemeinen. Wer sich schon länger mit der Thematik Wolle und Stricken befasst, wird höchstens feststellen, dass nun auch die Brigitte wiederenteckt hat, dass Stricken nicht nur alten Damen ab 70, die auf dem Lande leben, Spaß macht. Aber jemand, der vielleicht nur im stillen Kämmerlein vor sich hinstrickt, kann auf die Fülle von Informationen aufmerksam werden, die das Internet bereithält. Und von denen, die nicht stricken, entdeckt vielleicht jemand sein Interesse daran. Das ist in keinem Fall verkehrt.
Dennoch ist dieser Magazinbeitrag, der sich immerhin über sechs Seiten erstreckt (ohne Werbung, dafür mit viel, viel Bild zum Füllen), auch ein Beispiel für verpasste Chancen. Es soll irgendwie für alle was dabei sein: für die Strickinteressierten, für Kuriosiätenjäger, für Zeichentrick- und Frauenromanfans, für die, die regelmäßig ihre (wahrscheinlich gekauften) Pullover in der Waschmaschine auf Puppengröße filzen und die, die Schafe niedlich finden. Da liegt es auf der Hand, dass auch irgendwie für keinen so richtig etwas da ist. Gerade für die, die am Stricken ernsthaft interessiert sind, wären vielleicht Hinweise auf Kurse, Einsteigerbücher oder Stricktreffen interessant gewesen. Oder eben mehr zum Thema Stricken im Internet.
Das ist überhaupt ein Fall für sich, denn die Vielfalt der virtuellen Wollwelt wird zwar erwähnt, aber nicht benannt. Die interessantesten Links stammen aus den USA. So ist Ravelry die einzige Community, die mit Adresse verzeichnet ist. Ich finde das aus mehreren Gründen verständlich: Die Zielgruppe der Birgitte ist die moderne Frau (naja, pseudomodern trifft es vielleicht eher, aber gut…) bis 40, die über eine mindestens mittlere Bildung verfügt. Und dazu wird eben auch eine Kenntnis der englischen Sprache vorausgesetzt, als hätte es nie ein geteiltes Land gegeben, in dem der östliche Teil solches auf dem Lehrplan der Schulen überhaupt nicht oder nur eingeschränkt vorsah. Hinzu kommt, dass verglichen mit Ravelry jede deutsche Community uninteressant sein muss, wenn man sich auf das Stricken anspruchsvoller Modelle verlegt hat – und das haben sehr viele. Was Niveau, Vielfalt und Anspruch angeht, ist Ravelry das Nonplusultra, keine Frage. Es fallen jedoch die durch das Netz, die nicht oder nicht gut Englisch sprechen oder die es ein wenig intimer mögen in der virtuellen Welt. Die versammeln sich in Ravelry in kleinen nationalen Nischen (“Strickendes Kleinpopelshagen”), wo man sich eben in der eigenen Sprache austauscht (ich persönlich kann nationale Nischen nicht leiden und ziehe die internationalen Foren vor- wobei das Sortieren nach Landeszugehörigkeit keine deutsche Eigenheit bei Ravelry ist, die Deutschen betreiben es nur auf besonders föderale Weise). Oder sie bleiben ganz draußen, da ihnen eine Mitgliedschaft wenig befriedigend erscheinen muss. Und eben für die, die bei Ravelry gezwungenermaßen am Rande verharren müssen oder sich gar nicht anmelden, wird dieser Artikel wenig erfreulich sein.
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