January 1, 2007 - י"א טבת תשס"ז
Monthly Archive
January 20, 2007 - א' שבט תשס"ז
Da ich momentan kein grünes dünnes Garn mehr sehen kann, ruht der Grass-Basket-Shawl momentan, und ich habe das Vorderteil des Cardigans for Arwen fertiggestellt. Nur den Kitchener Stitch hebe ich mir zum Schluss auf.
Der Schnitt erscheint mir recht exotisch. Seit meiner Zimmermann-Lektüre frage ich mich dauernd, ob das nicht auch einfacher ginge…
Since I am sick of thin green yarn at the moment, I put the Grass-Basket Shawl aside for the moment and finished the left front of the Cardigan for Arwen instead. Only the Kitchener stitch I’ll save for last.
The cut seems rather exotic to me. Since I’m reading the books by Elizabeth Zimmermann I keep asking myself whether this could be done less complicated.
January 19, 2007 - כ"ט טבת תשס"ז
Nachdem ich schon einige unglaublich traurige Geschichten von Leuten gehört habe, die Teile ihres kostbaren Stashes an Textilmotten verloren, habe ich mich entschlossen, etwas zu tun. Wehret den Anfängen, sozusagen. Da ich klassische Mottengifte nicht vertrage, bin ich heute in den Bioladen gegangen, um mich nach Alternativen umzutun und kam mit den oben abgebildeten Artikeln zurück: Neem-Spray und Zedernholzchips. Ich weiß aus Erfahrung, das das Zeug sehr gut hilft und sage nun hiermit der entomologen Stashvernichtung vorauseilend den Kampf an.
After some people told me unbelievably sad stories about their stashes which were depleted by textile moths, I decided to do something before something is done to me. Since I’m sort of allergic to conventional insecticides, I went to a health-food shop and came back with the products seen above: Neem-spray and cedarwood-donuts. I know this is really helpful if used BEFORE, not MEANWHILE or AFTER. So this is my official declaration of war to the entomological stash reduction.
January 18, 2007 - כ"ח טבת תשס"ז
Meine lang erwartete Wolllieferung ist da, und die erste Wild Card der Stashaktion ist weg. Bestellt habe ich das Garn schon letztes Jahr, aber da ich mir drei Joker erlaubt habe, wäre es sinnlos, den ersten nicht dafür zu verwenden.
Es ist ein herrliches Material: 100% reines Alpaka in einem satten, reichen Grauton. Ich werde einen sehr schlichten Pullover daraus stricken.
Allerdings muss erst Arwen fertig werden, denn noch ein WIP verkrafte ich mental nicht. 
The yarn delivery I desperately awaited since last year finally arrived. This means that my first wild card from Knit from your Stash is gone as well. Since I permitted myself three of them, it would make no sense not to use it.
The yarn is phantastic: 100% pure alpaca in a very rich, dark grey. I will knit a plain sweater from it. But first I have to finish the Arwen cardigan, I won’t stand another WIP, I’m afraid.
Mein Freund hat übrigens darüber gelacht, dass alle StrickerInnen vornehm und vernebelnd von ihrem “Stash” sprechen, selbst die, die kein Englisch können. Er meinte, die korrekte Übersetzung für das Wort “Stash” wäre in diesem Fall “peinliches Wolllager” *LOL* (ja, aus mir nicht ergründbaren Motiven heraus liest er meinen Strickblog).
My companion never stops laughing when he reads about “stashes” in connection with knitting, even if the knitter doesn’t speak English. He told me that in this case the correct translation for the word “stash” is “awkward yarn stock”. *LOL* (yes, I don’t know why, but he is reading my blog frequently).
January 18, 2007 - כ"ח טבת תשס"ז
Titel: Das tolle WolleBuch. Flinke Stricksachen mit dicker Wolle
Reihe: Kreativbücher
Autor: Marlies Busch
Verlag für die Frau
Dies Buch legte ich mir zu, als ich letztes Frühjahr meine hoffnungsvolle Karriere als Hobbystrickerin startete und Anregungen abseits der obligatorischen Socken suchte. Es wendet sich an Strickneulinge und -neugierige, die mit dicker Wolle schnelle Ergebnisse auf einfache Art erzielen wollen. Hiermit sind eigentlich auch schon die Vorteile, aber auch die Nachteile dieses Werkes benannt. Die Anfängerin, die sich vor komplizierten Mustern und langwierigen Strickarbeiten fürchtet und erstmal ausprobieren möchte, ob das Stricken oder Häkeln für sie auch das Richtige ist, wird mit schnellen Erfolgserlebnissen ab Nadelstärke 8 aufwärts belohnt. Die Schnitte sind so einfach, dass es einfacher eigentlich nicht geht. Viele Projekte sind an einem Wochenende, manche sogar an einem Tag zu bewältigen.
Dies ist aber auch der Nachteil des Buches. Mit sehr dicker Wolle ist es kaum möglich, ein Muster zu finden, das nicht plump aussieht. Gut, glatt oder kraus rechts ist auch schön und für AnfängerInnen sehr geeignet, aber die Schnitte dürften doch etwas gefälliger und weniger sackartig-unvorteilhaft sein. Es ist eben einfach, im Guten wie im Schlechten. Am erträglichsten sind die Accessoires, z. B. Taschen oder Schals. Die Handschuhe dürften auch die zarteste Frauenhand in eine quadratische Pranke verwandeln, da auf einen vernünftigen Schnitt zugunsten der Einfachheit verzichtet wird. Nun ist aber nicht alles einfach, und den meisten Sachen tut es nicht gut, wenn sie zwanghaft vereinfacht werden, nur damit jemand ohne Strickerfahrung stolz sagen kann, er oder sie hätte einen Handschuh oder eine Socke erfolgreich bewältigt (ich würde empfehlen, das Ergebnis entweder in der Besenkammer zu verstecken oder im Garten zu vergraben). Die Pullover sind auch ein Kapitel für sich: sie sind einfach nur plump, vom Schnitt her absolut ungefällig und in sehr dicker Wolle gestrickt sicherlich kaum tragbar.
Da dies Buch die Grundlagen des Strickens nicht vernünftig vermittelt (nur das Allernötigste wird erklärt) und grundsätzliche Techniken vernachlässigt werden, ist es eine Sackgasse, die hoffnungsvolle Strickerinnen entmutigen dürfte. Umso mehr, als die Ergebnisse nicht überzeugen, was für AnfängerInnen ebenso wichtig ist wie ein Pensum, das zu bewältigen ist.
Mir persönlich macht Stricken mit sehr dicker Wolle nicht unbedingt Spaß, obwohl ich es manchmal tue. Dann allerdings greife ich eher auf die Big-Wool-Anleitungen von Rowan zurück, die sind auch recht einfach und sehen nicht aus, wie einem Alptraum eines Sozialpädagogen der siebziger Jahre entsprungen.
Wer Anleitungen für sehr dicke Wolle sucht, ist mit den Spezialheften der Firma Rowan besser bedient. Wer das Stricken erlernen möchte, wird mit Stitch n’ Bitch glücklicher werden, denn die Modelle haben Witz und sind auch einfach.
Die Grundidee des Buches ist gut, die Umsetzung jedoch mangelhaft.
No translation into English today, since this is a German publication. I hope it will never find its way to an English or American publisher. I assure you, you miss absolutely nothing.
January 17, 2007 - כ"ז טבת תשס"ז
Ich habe mir mal wieder Zeit genommen, mein viktorianisches Lacetuch weiterzustricken. Es ist nämlich so einfach, dass es fast schon in die Kategorie “mindless” fällt. Ich bin nun beim Hauptmuster angelangt und muss sagen, dass mir das grafisch-schlicht-Zeitlose ganz hervorragend gefällt. Die leichte “Schieflage”, die ja von verschiedenen Seiten bemängelt wurde, stört mich nicht und wird sich vielleicht sogar durch das Spannen ausgleichen lassen.
I took myself some time to work on my Victorian lace shawl. The pattern is so easy that it almost falls under the “mindless knitting” category. I’m currently knitting the main pattern and I have to confess that I like it very much, especially because it is sort of graphic and plain – really timeless. The shape is a bit inclined (due to the way it’s knitted), but this doesn’t bother me at all. Maybe it will even be possible to adjust it by blocking the shawl when finished.
January 16, 2007 - כ"ו טבת תשס"ז
Ich weiß, Schals gelten als schnelles, einfach zu strickendes Geschenk, was sie im allgemeinen auch sind. Allerdings nicht die, die ich für meine Mutter mache (psychologisch gesehen will ich die wohl beeindrucken…). Die Interlocking Balloons, die sie zu Weihnachten bekam, waren nicht wirklich einfach zu stricken (ehrlich gesagt, waren sie lange die Pest, da es lange dauerte, bis ich mich in das Muster hineinfand) und schnell ist auch was anderes. Der Grass-Basket Cropped Ruana-Schal ist auch nicht unbedingt leicht oder schnell zu machen. Vor allem bin ich zu ihrem Geburtstag dummerweise nicht fertig geworden. Also habe ich ihr ein ca. 85 cm langes Stück gezeigt mit dem Hinweis, es so schnell wie möglich zu beenden. Irgendwie blöd, aber nicht zu ändern. Sie war begeistert, nicht nur von dem sehr grafischen Muster, sondern auch von der Wolle (Wollmeise-Sockenwolle, Farbe: Farn). Jetzt bin ich natürlich motiviert, das gute Stück so schnell wie möglich zu beenden.
Wenn ich kein Lace und kein dünnes grünes Garn mehr sehen kann, nadele ich am Cardigan for Arwen aus der letzten IWK herum. Macht auch Spaß, aber natürlich würde ich mich dem mehr widmen wollen. Das ist aber erst drin, wenn der Große Grüne fertig ist.
Actually scarves and shawls are meant to be quickly and easily done. That’s true – mostly, but very depending on the pattern one chooses. The scarves I knit for my mother are definately nor easy neither quick (a psychologist would probably tell that I want to impress her). The Interlocking Balloons-scarf was a pain in the neck and the Grass-Basket Cropped Ruana is very much alike. I did my very best to finish it on time, but I failed. Yesterday was her birthday and I showed a appr. 85 cm long piece of a shawl to her. It could have been much better (what means it could have been finished), but it could have been worse as well, since she liked it very much and was very impressed by the pattern. And she liked the yarn, its the fern-coloured sock wool from Wollmeise. This raised my motivation to finish the shawl as soon as possible.
When I’m starting to hate lacey patterns or thin, green wool, I fumble around with my violet Cardigan for Arwen from the last IWK. I like thisone very much, too, and I would love to spend more time on it. But this won’t be possible until I finished the Great Greenone.
January 16, 2007 - כ"ו טבת תשס"ז
Was hat sich an eurem Strickverhalten geändert, seit ihr Strickblogs lest oder selber einen schreibt? Welche zusätzlichen Erfahrungen habt ihr gemacht?
Strickblogs sind für mich eine Inspirationsquelle sowie eine Art Strickschule. Ich sehe Dinge, die ich nicht kannte, und bekomme selbst Lust sie zu machen (oder auch nicht
). So habe ich durch Arlene zur Lace-Strickerei gefunden (hätte ich wohl auch ohne sie, aber dann hätte es länger gedauert). Andererseits lerne ich durch Garn- oder Musterberichte von den Erfahrungen anderer: Welches Garn/Muster würde ich gerne ausprobieren, welches hört sich gruselig an? In welcher Anleitung finden sich Fehler? Dabei ist es bei den “Geschmacksfragen” weniger wichtig, wie etwas beurteilt wird, ob positiv oder negativ, sondern wie dieses Urteil begründet wird.
Seit ich selbst blogge, stricke ich bewußter und auch disziplinierter. Das mag bei meinen vielen WIPs schwer zu glauben sein, ist aber so.
Zu bloggen bedeutet für mich in erster Linie, eine Art Tagebuch zu führen. Da kann ich meine Fortschritte, Rückschläge und Erfoge dokumentieren, was mich stricktechnisch gesehen ebenfalls weiterbringt.
Und auch sehr wichtig: ich habe viele nette Leute kennengelernt!
January 11, 2007 - כ"א טבת תשס"ז
Mich treibt eine Frage um: was ist mit den Wollresten? Ich fände es albern, kleine Reste (z. B. Sockenwolle und alles, was weniger als ein Knäul umfasst) wieder zum Stash zu zählen. Da ich jedoch dazu neige, Wolle sehr großzügig zu kaufen, damit es auch ganz bestimmt reicht, habe ich oft eine größere Menge übrig. Die würde ich gefühlsmäßig dann wieder zum Stash zählen, mit Ausnahme dessen, was ich für spätere Reparaturen aufhebe, da ich so etwas ja oft für Accessoires verplane. Naja, ich kann’s mir ja noch überlegen.
There is a question on my mind: what to do with the yarn leftovers, after a project is finished successfully? I think it’s stupid to count little rests of sock wool or yarn amounts of less than one ball to the stash again. But since I tend to buy yarn for a project rather on a grand scale, I mostly have a larger amount of yarn left. I feel it would be right to add it to my stash again, minus the part I keep stored for future repairs. Quite often I plan knitting accessoires of these rests. Well’ I’ll think about it.
January 11, 2007 - כ"א טבת תשס"ז
Der Rand des Schals ist geschafft, ich habe ihn um fünf Mustersätze verbreitert, da ich mir eher ein Tuch wünsche als noch einen Schal (Ich habe diesen Winter sechs Stück gestrickt, und was ist? Frühlingshafte Temperaturen!). Es macht sehr viel Spaß, aber der Grass-Basket Shawl hat natürlich Vorrang. Schnell ging es übrigens auch. Ich bin dankbar, dass ich mich nicht ausschließlich der Lace-Strickerei verpflichtet fühle. Der Schal ist aus Uru-Wolle und gewichtsmäßig ein Hauch von Nichts. Da würde ich meinen Stash in 10-Gramm-Schritten reduzieren.
The border of my lace shawl is done. I knitted twelve repeats of the pattern instead of seven (as suggested in the book “Victorian Lace Today”). I knitted six scarves this winter and what happened? We have almost spring-like temperatures here in Hamburg. It’s really fun to knit, but the Grass-Basket shawl has priority. But thisone is really quickly knitted. But I’m grateful I did not dedicate my fiber activities to lace knitting exclusively. I use Uru-wool-yarn for it, and the weight is close to zero. Going on like this, I would hardly use up a pound of my stash this year.
January 10, 2007 - כ' טבת תשס"ז
Heute habe ich zwei große Plastikboxen gekauft, um den immer noch in verschiedenen Tüten herumfliegenden Stash unterzubringen und mir einen Überblick zu verschaffen. Was soll ich sagen? Ich habe jetzt den Rowan Felted Tweed untergebracht, die Jamieson-Wolle für den Fair-Isle sowie die Massen von Kauni und Lana Grossa Bingo. Eine mittgelgroße Kiste habe ich freigeräumt, um Wollreste, die von fertigen Projekten übrig blieben, unterzubringen.
Es reicht sogar fast, aber auch nur fast. Die Islandwolle liegt noch herum sowie einige Knäule Sockenwolle und ein paar Einzeltäter. Ich will jedoch keine weitere Kiste kaufen, da die Aktion ja darum geht, den Stash zu reduzieren und nicht, den Bestand an Kisten zu erhöhen.
Mein Stash kommt mir riesig vor:
- 1 große Kiste mit Sockenwolle
- 2 große Kiste mit sonstiger Wolle 1 mittlere Kiste mit Baumwollgarnen
- 1 mittlere Kiste mit Filzwolle
- 1 mittlere Kiste mit Lacegarnen
- 1 mittlere Kiste mit sonstiger Wolle
- 1 mittlere Kiste mit Wollresten (fast noch leer)
Nicht gezählt sind die Einzelknäule, die nicht unterzubringen waren, sowie Garne für laufende Projekte, die sich ebenfalls nicht in den Kisten befinden. Angesichts dieser Mengen bin ich mehr als je der Meinung, dass die Stashreduktion das Richtige für mich ist.
Today I bought two very large plastic boxes for storing the yarn which is still lying around in bags and for getting a general idea about the total amount of yarn I have. What can I say? I stored the Rowan Felted Tweed, the Jamieson yarn for my fair isle project and the masses of Kauni and Lana Grossa bingo I own. Some balls of island wool, a few balls of sock wool, and some other yarns still found no space in them. I emptied one of the medium size boxes I already have for the yarn rests which remained from finished projects.
I don’t want to buy another box since I understand my task in the way of reducing my stash and not in the way of getting more plastic boxes.
This is my current stash:
- 1 large box of sock wool
- 2 large boxes of other yarns
- 1 medium box of cotton yarns
- 1 medium box of yarns for felting projects
- 1 medium box of lace yarns
- 1 medium box for leftovers
Not included are here the yarns which did not fit into the boxes any more and the yarns I need for WIPs. Thinking of the masses of yarn I feel the need for stash reduction more than ever.
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