January 1, 2007 - י"א טבת תשס"ז
Monthly Archive
January 31, 2007 - י"ב שבט תשס"ז
Ich stricke seit längerem das erste Mal wieder Socken. Nachdem ich vorher die Boomerang-Ferse gestrickt habe, versuchte ich mein Glück diesmal mit der Anleitung aus dem Buch “Simple Socks – Plain and Fancy” von Priscilla A. Gibson-Roberts. Die dort beschriebene Ferse hat ebenfalls verkürzte Reihen, wird nur etwas anders gestrickt als die in Deutschland propagierte Bumerang-Ferse.
Ich habe nun die unendliche Leichtigkeit des Sockenstrickens entdeckt. Es ist viel weniger friemelig als die deutsche Version. Die Autorin schweigt nicht nur das Phänomen der “Löcher” an den Seiten nicht tot, sondern gibt auch Tipps, wie diese zu vermeiden oder zu beheben sind. Die Methode ist klar, eingängig, ohne Gezerre etc. Andersfarbige Fersen? Auch kein Problem, ohne dieses idiotische Stricken von zwei Reihen in der Mitte über alle Nadeln. Mir kommt es so vor, als hätten deutsche Verlage keine Lust gehabt, die Tantiemen für eine Übersetzung zu bezahlen und daher eine eigene Version nachgebaut. Die ist zwar nicht so gut und auch nicht so leicht, aber macht ja nichts. Nach diesem Erlebnis sage ich nun auch in Bezug auf Socken: Lasst mich in Ruhe mit Eurem deutschen Kram.
Nächsten Monat probiere ich die Moccassin Sock nach Elizabeth Zimmermann aus.
After a long time I’m currently knitting socks again. Knitting the so called “Boomerang Heel” before, I decided to try the heel as described in the book “Simple Socks – Plain and Fancy” by Priscilla A. Gibson-Roberts. The heel is knitted with short-rows as well, but the method is slightly different. Following the instructions, I discovered an unbelievable effordlessness of knitting socks. There is much less fumbeling around than before, the Author gives useful tips and hints how to avoid (or to mend) holes at the sides of the heel (German authors hush up this problem). The method is very easy and intuitive. It seems to me that German publishers did not want to pay the royalties for a translation but “invented” their own method instead: not as good, not as easy, but never mind. After this experience I say again in a heartily way – now also regarding socks and sock knitting: leave me alone with this German nonsense.
Next month I will try the moccassin sock as described by Elizabeth Zimmermann.
January 30, 2007 - י"א שבט תשס"ז
Posted by Jinx under
WollschafNo Comments
Ich habe gerade ein paar glatt rechts gestrickte Socken in Arbeit. Bei gemustertem Garn ist klar, wann man mit der Ferse anfängt. Aber bei uni? Wie machen das die Anderen? Reihen zählen damit beide Socken genau gleich lang werden oder wie ich die zweite Socke einfach drauflegen und abschätzen? Das gleiche Problem besteht ja bei Pullovern wenn man glatt rechts strickt?
Wie lustig, dass eine Sockenfrage kommt, sobald ich zur Socke zurückgefunden habe…
Wie auch immer: Ich messe aus. Nicht immer, aber meistens. Und das genügt meistens auch völlig. Falls ich mal mit sehr, sehr dicken Garnen stricke (so ab Nadelstärke 10 oder so), zähle ich Reihen, ebenso, wenn es sich nur um ein kurzes Stück handelt oder viele Zu- und Abnahmen vorkommen (z. B. taillierter Raglan mit Fallmaschen).
Wenn ich jedoch – sagen wir – einen Pullover in Nadelstärke 3 stricke, habe ich etwas besseres zu tun als bis Reihe 593 zu zählen. Das haut nämlich auch mit sorgfältigem Messen sehr gut hin.
January 29, 2007 - י' שבט תשס"ז
Da der Beginn des Project Spectrum näherrückt, habe ich mir natürlich für die ersten beiden Monate (Farben: Grau/Blau/Weiß) Gedanken gemacht: Ich werde ein Paar lettische Handschuhe in diesen Farben sowie einen grauen Pullover stricken. Letzterer wird von umwerfender Schlichtheit sein. Als ich die Abbildung sah, war ich hingerissen, denn so einen Pullover wollte ich schon immer haben.
Das Hauptargument anderer StrickerInnen ist meist, dass sie so etwas Schlichtes nicht stricken wollen, da man das auch kaufen könne. “Man” vielleicht, ich aber nicht. Irgendwas ist nämlich immer, einer oder mehr der u. g. Punkte treffen garantiert auf die Pullover zu, die ich im Laden sehe. Wobei ich anmerken muss, dass ich in Hamburg lebe, was eine Weltstadt mit einem reichhaltigen Warenangebot ist. Dennoch gehört die Aufgabe, einen schlichten Pullover in Schwarz/Grau/Dunkelblau zu kaufen, zu den schwierigen.
* Die klassischen Farben sind nicht zu haben, da momentan nicht modern
* Die klassischen, unmodernen Farben sind zu haben, aber in einem altbackenen Schnitt
* Die Ärmel sind zu kurz – ich bin 1,90 m groß
* Die Farben sind zu haben, aber nicht in schlicht. Da sind entweder Applikationen, Pailletten, Zöpfe, Löcher und andere Dinge, die ich bei einem schlichten Pullover nicht will.
* Der Ausschnitt steht mir nicht
* Das Material sagt mir nicht zu (hoher Kunstfaseranteil z. B.)
* Der Pullover kostet 500 Euronen, was ich für einen schlichten Pullover nicht ausgeben möchte. Auch nicht für einen anderen
* Der Pullover ist bauchfrei – ich bin 40 (und suche außerdem etwas Warmes)
Jaja, so ist das. Daher stricke ich weiter meine schlichten Pullover und erfreue mich an der perfekten Passform, da ich sie selbst berechne.
Project Spectrum starts in a few days, and I already made my mind up what to do in the first two months (the colours are grey/blue/white). I will knit a pair of Lativan mittens and a very plain sweater. I fell in love with thisone immediately when I saw the picture. Telling other knitters about my plans the answers are pretty often the same: “Oh, this is too plain, I would never knit this, one can buy it!” Well, maybe “one” can, I can’t. There is a multitude of reasons (as seen below). I live in Hamburg, which is a cosmopolitan city, but buying a plain sweater in navy, black, or grey is everything but easy:
* These classic colours are not available since out of fashion
* These classic colours are out of fashion, but available. The cut is so dowdy that even my grandma would have refused to wear it.
* The sleeves are too short – I’m more than 6 feet
* The colours are available, but the sweater is not plain. There are either applications, beads or sequins, cables, lacy parts and other details which do not belong to a plain sweater
* The neckline doesn’t suit me
* I don’t like the yarn (acrylic stuff etc.)
* The sweater costs about 500 Euros, and this is what I do not want to spend for a plain sweater (or for any sweater, to be honest)
* It’s a belly-bearing sweater, and I’m 40 years old (and the sweater is supposed to keep me warm)
You see, it’s everything but easy. Therefore I will go on knitting my plain sweaters and I will furthermore enjoy wonderful yarns and great fits since I do the maths myself.
January 29, 2007 - י' שבט תשס"ז
Mit Socken habe ich meine erneute Strickkarriere begonnen, aber Socken waren schnell nicht so mein Ding. Ich habe mich dabei einfach gelangweilt. Dennoch sind selbstgestrickte Socken die einzigen, die ich gerne trage: Es ist ein Dilemma. Da ich eine riesige Kiste voll mit Sockenwolle habe, muss ich jetzt nur noch die Strickabsicht und die Wolle zusammenführen. Nun habe ich bei Ariadne ein Post zu einem neuen Socken-Knitalong gefunden. Demnach werden jeden Monat, einem Gedicht folgend, Socken in einer anderen Farbe gestrickt. Mitmachen möchte ich nicht, da die farbliche Bindung bereits beim Project Spectrum gegeben ist. Aber inspiriert hat mich die Idee schon: Ich werde jeden Monat eine Socke stricken, die für mich optisch einen Zusammenhang mit dem jeweiligen Monat hat. Dazu werde ich, was die Methode angeht, neue Wege gehen und sowohl die Elizabeth-Zimmermann-Version als auch Gibson-Roberts ausprobieren. Januar ist schon fast vorbei, aber die Socke liefere ich dann eben nach.
Also, hiermit eröffne ich
Jinx’ persönlichen Socken-Knitalong: Socke des Monats
When I started knitting again last spring, I began my “career” with sock knitting. I found out soon I became bored easily by knitting them. Nevertheless the good handknitted socks are the only ones I like to wear really: it’s sort of a dilemma – even more since I own a huge plastic box full of all kinds of sock wool. I just have to bring together my purpose and the yarn.
Ariadne wrote in her blog about a new knitalong for socks. They knit every month a pair of socks in a different colour, following a nursery rhyme. I do not want to join thisone, since I have project spectrum where I stick to certain colours. But it inspired me to start my own, personal knitalong dedicated to socks. I will knit a pair of socks every month as well, but I will take my inspirations for the design completely out of my mind and start looking for colours and patterns which are connected for me to the mood of the month. And I will try out new methods: Elizabeth Zimmermann and Gibson-Roberts seem to be very promising and rewarding. Since January is almost over, the first sock will come a bit later.
Jinx’ personal Sock-Knitalong “Sock of the Month”
is started herewith!
January 27, 2007 - ח' שבט תשס"ז
In der Wüste
Als ich neulich in einer großen Hamburger Buchhandlung nach Strickbüchern stöberte, war ich entsetzt: die deutschen Publikationen vermitteln den Eindruck, als wäre Stricken das Langweiligste der Welt. Wieso gibt es in Deutsch keine anspruchsvollen Bücher mit schicken Designs? Stattdessen massenweise Socken (nichts gegen Socken an sich, aber man kann auch andere Dinge stricken), viele Bücher zum Thema Schnellstricken (kleine Projekte – dicke Garne) und fast alles mit dem inzwischen etwas zweifelhaften Prädikat “für Einsteiger geeignet”. Ich finde die Förderung von AnfängerInnen ja gut, aber was ist mit den anderen, die diesem Status entwachsen sind? Nichts. Oder Fast nichts. Vereinzelt gibt es Bücher mit anspruchsvollem Inhalt (z. B. Debbie Bliss, die Musterbücher “Bäuerliches Stricken” u. ä., oder jetzt auch das neu erschienene “Stricken für Dummies von Pam Allen, das zumindest ein interessantes und gutes Anleitungsbuch ist), aber immer noch gilt: Wer anspruchsvoll stricken möchte, kommt um die Literatur aus dem angelsächsischen Sprachraum nicht herum. Verschläft die Verlagsbranche mal wieder einen Trend, den inzwischen sogar die Medien mitbekommen haben? Dürfen wir mit den ersten anspruchsvollen Publikationen rechnen, wenn die ersten Wollläden mangels Kundschaft wieder dichtmachen? Weiß man an den entsprechenden Stellen, wie man sich im Internet bewegt.
Wer mal das Wort “Stricken” in die Suchmaschine eingibt, kann sich vor lauter Seiten nicht retten. Darunter finden sich viele Blogs, die von Strickerinnen mit Ambitionen geführt werden. Die lassen sich mit dem Schnellstrick- und Effektgarn-Kram kaum abfüttern. Wollläden machen gute Geschäfte. Verlage verschlafen sie.
Wer Englisch kann, weicht auf die entsprechende Literatur aus, die reichhaltig und vielfältig ist. Wenn ich das Angebot auf dem deutschen Markt betrachte, wird das auch noch länger so bleiben.
This is something very specific about Germany: A general complain about the lack of good, challenging knitting books in German. Something that at least younger knitters in England and Northern America don’t know. Lucky you.
Ansonsten baue ich langsam meine UFOs ab. Der Irregular Rib Sweater wächst, und der Grass-Basket Shawl ist auch wieder an der Reihe. Immerhin startet Project Spectrum in ein paar Tagen, und da will ich etwas Neues anfangen.
Besides that I try to reduce the number of my UFOs. The Irregular Rib Sweater is growing steadily and it will be the turn of the Grass-Basket Shawl again soon. Project Spectrum will start in a few days, and I want to begin something new.
January 25, 2007 - ו' שבט תשס"ז
Meine Maschenmarkierer nervten mich schon lange: kleine, offene Plastikringe, die sich im Gestrick verhedderten und die Tendenz hatten, auf den Boden zu fallen und dort zu wandern. Daher habe ich mir einfach ein paar Glasperlen, Draht und Metallringe gekauft und losgelegt. Dies ist die erste Produktion von sechs Maschenmarkierern. Ich werde noch weitere machen, denn ich finde die viel besser und praktischer als die Gekauften. Beim nächsten Mal werden auch welche für Nadeln, die dicker sind als 9 mm, dabei sein.
I started to hate the little stitch markers I bought: small rings, made of plastic, and with a gap at one side. They always get entangled with the fibres, besides this the tend to get lost somewhere and start wandering around in the flat. Therefore I purchased some glass beads, wire and metal rings and started my very own production. These are the first stitch markers I ever made. Of course I will make some more. I like them much better than the small plastic ones, they are much more convenient. The next ones will have larger rings for needles thicker than 9 mm.
January 24, 2007 - ה' שבט תשס"ז
Ich habe mal wieder Bücher bestellt, die gestern angekommen sind. Wobei sie eigentlich nicht “neu” sind, im Sinne von Neuerscheinungen, sondern eher Klassiker. Allen ist gemeinsam, dass sie keine bzw. keine nennenswerten Fotos enthalten, sondern Basistechniken vermitteln. Für mich waren sie jedoch ein Muss, ebenso wie die Zimmermann-Bücher.
The books I ordered arrived yesterday. They are “timeless classics” which show no patterns but principles in knitting. No photos, no flashy designs, but for me they were a must, like the Zimmermann books.
January 24, 2007 - ה' שבט תשס"ז
Es ist geschafft, der Cardigan for Arwen ist fertig. Es hat Spaß gemacht, er passt und ich finde ihn auch schön. Und die Farbe ist alles andere als naturgetreu auf dem Foto.
Und nun kommt das “Aber”. Was Tina über dieses Modell geschrieben hat, kann ich bestätigen. Er passt, aber nicht perfekt, und die Kapuze ist ein Thema für sich. Es ist recht mühsam, sie so auf den Rücken zu legen, dass sie wirklich glatt und mittig anliegt.
Ich bin nicht unzufrieden, aber ich würde dieses Modell nicht nochmal stricken. Ich denke da an meinen geliebten Guernsey, den ich letztes Jahr gemacht habe. Der wurde auf traditionelle Weise gestrickt, ich musste alles berechnen, aber er fühlt sich an, als wäre ich darin geboren. Wer meinen Blog regelmäßig liest, wird mitbekommen haben, dass ich mich neuerdings mit traditionellen Strickweisen sowie den von E. Zimmermann beschriebenen Techniken beschäftige. Dies werde ich weiter verfolgen, da die dem menschlichen Körper gerechter werden (manche Modelle aus Büchern passen noch nicht mal den Models, die sie vorführen…).
Das heißt nicht, dass ich nicht zufrieden bin. Ich werde die Jacke auch tragen. Sie gefällt mir, und ich habe beim Stricken viel gelernt. Und mir ist das Zusammennähen noch nie so gut gelungen wie hier. Ich mache Fortschritte!
Technisches:
Modell: Cardigan for Arwen
Quelle: Interweave Knits, Winter 2006
Material: Lana Grossa Royal Tweed, Farbe 35
Garnverbrauch: ca. 600 Gramm
Größe: L
It is done, I finished the Cardigan for Arwen yesterday. It was fun, it fits, and I like it. Unfortunately the light here is not perfect, therefore the colour doesn’t come out the way it’s supposed to do.
BUT – and there is a but… I can confirm heartily what a German blogger, Tina, already wrote about it: It fits quite well, but not perfect, And the hood… it is quite difficult to have it lying on the back properly.
I am not disaffected, but when I think of my beloved Cornish Guernsey which I knitted last year, I feel the difference. The Guernsey I did in the traditional way, in rounds, with all the maths one has to do. But wearing it feels like I was born in it. And this is not the case with Arwen. Maybe I’m spoiled, but during the last weeks I stroke new paths in knitting, starting with the guernsey. I purchased some books about traditional knitting and became very fond of this way of knitting (especially the Zimmermann way). To be honest: keeping a closer look on books and magazines one can clearly see that some of the garments do not even fit the models who wear them. Therefore I am encouraged to follow the new path and give my knitting a new direction.
But I still like Arwen and I am going to wear it. Knitting it taught me a lot, including new techniques I never did before. And it is the first garment I managed to sew neatly. 
Technical details:
Pattern: Cardigan for Arwen
Source: Interweave Knits, Winter 2006
Yarn: Lana Grossa Royal Tweed, colour 35
Weight: appr. 600 g
Size: L
January 23, 2007 - ד' שבט תשס"ז
Um Grafting wird ja immer ein riesiges Getue gemacht: fortgeschrittene Technik blabla, schwierig blabla, schwer auszuführen blabla, schwer nachzuvollziehen blabla.
Bei der Fertigstellung des Cardigans for Arwen sollte ja auch gegraftet werden. Ich sah dem Vorgang mit gemischten Gefühlen entgegen. Nachdem ich die Anleitung für diese Technik in der Interweave Knits las, holte ich tief Luft und griff zu “Knitting without Tears” von Elizabeth Zimmermann. Ich dachte mir, da in diesem Buch grundlegende Techniken beschrieben werden, könnte ich Glück haben. Hatte ich auch. Kein einziges Bild, dafür eine auszezeichnete Beschreibung (bei Zimmermann sucht man solch Konstrukte wie 1 grzft. u. 2 woeiu. nämlich vergeblich). Was soll ich sagen? Es gibt mit Sicherheit besser gegraftete Strickstücke als meins, was auch kein Wunder ist, da ich erstens nicht so die Nähkünstlerin bin und zweitens dies mein erster Versuch war. Aber ich graftete schnell und leicht vor mich hin und könnte endlos mit dieser eingängigen und vernünftigen Technik weitermachen.
Das hat zur Folge, das sämtliche noch unbekannte Herausforderungen ihre Schrecken für mich verloren, zumindest was das Stricken angeht: Elizabeth und ich werden das schon machen.
Grafting is often dealt as one of the last mysteries in knitting. Difficult bla, hard to learn bla, hard to understand bla, hard to execute bla. Therefore I was a bit shy trying it when I had to – the instructions for the Cardigan for Arwen ask for it. I read them in the magazine, took a deep breath and grabbed my copy of “Knitting without Tears” by Elizabeth Zimmermann. I was lucky and found a description of this technique in it – without pictures but very clear (Zimmermann didn’t clown around with abbreviations). What can I tell? There are for sure garments with better grafted areas than mine. But I never did it before and I am not a good sewer at all. But I did it easily and quickly. And I will be happy to try this beautiful, easy and sensible technique again – I could have gone on forever, I think.
The result of this experience is that all knitting challenges still to come don’t terrify me any more: I am pretty sure Elizabeth and I will manage.
Ach ja, das Wollschaf will ja auch wieder was:
Man sieht es ja in vielen Blogs – immer mehr Strickerinnen färben Ihre Wolle selbst.
Welche Erfahrungen habt ihr dabei gemacht?
Es werden ja die verschiedensten Mittel zum Färben genutzt, von der Ostereierfarbe über Kool Aid und Naturfarben zu Stofffarbe und den Ashford Farben.
Wie klappt es mit dem Färben, wie wird gefärbt, gibt es Geheimtipps? Wie ist es mit der Haltbarkeit der Farben??
Ähem, ich habe keine Ahnung, denn ich färbe nicht und plane das auch nicht für die Zukunft. Es ist nicht so, dass es mich nicht interessiert, aber ich habe einfach genug mit Stricken, Bass spielen, lesen, fotografieren in meiner Freizeit zu tun. Hinzu kommt, dass ich keinen Platz habe, um die Wollberge zu trocknen. Gekaufte Garne haben ihren Reiz für mich noch nicht verloren, es gibt so viele, die ich einfach toll finde und die ich noch verstricken möchte. Da wäre Färben für mich ebenso fehlgeleitete Energie wie Spinnen, was ich im Übrigen auch nicht tue.
January 22, 2007 - ג' שבט תשס"ז
Mein Jordana – Paige – Knitting-Satchel ist da! Und ich bin begeistert! Sie ist schön, wirklich ausreichend groß (selbst für umfangreiche Projekte) und unglaublich gut organisiert.
Mein Liebster ist insgesamt weniger begeistert. Als ich den Karton öffnete, entfuhr ihm ein angewidertes “bäääh”, und er ließ sich nicht mal durch meine Bemerkungen “Aber das ist eine Jordana-Paige-Tasche!” und “Das ist Vintage!) umstimmen. Die Farbe ist übrigens ein angemessenes Zicken-Violett (wenn schon Stricktasche, denn schon).
My Knitting Satchel by Jordana Paige arrived, and I am very happy and delighted. The bag is very pretty (at least to me), the size is adequate, even for larger knitting projects, and it’s very well organized. My companion is much less enthusiastic than I am. Even my remarks “but it’s Jordana Paige” and “it’s vintage, dear” could make him change his mind about it (when opening the box, he made a sound of disgust). The colour is an adequate, bitchy violet (it’s a purse for knitting in public, after all!) .

Next Page »