November 1, 2006 - י' חשון תשס"ז
Monthly Archive
November 9, 2006 - י"ח חשון תשס"ז
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WollschafNo Comments
Wie haltet ihr das mit dem Anstricken neuer Knäule – von innen oder von außen? Wickelt ihr das ganze Knäuel erst um, um Knoten zu entdecken, oder auf eine Kone? Wo lagert ihr während des Strickens euer Knäuel?
Ich stricke sie an, wie es bequemer ist: wenn ich lange fummeln muss, nehme ich den anderen Faden. Wobei ich inzwischen “außen” bevorzuge. Wenn ich selbst Stränge mittels einer Schirmhaspel zu Knäulen gewickelt habe, nehme ich von diesen den Faden von außen.
Umgewickelt wird nicht, was auch daran liegt, dass ich kaum Garne mit Musterrapport verstricke (ist wohl auch eher für die “vorwiegend Socken”-Fraktion interessant, zu der ich nicht gehöre). Gewickelt werden bei mir natürlich Stränge, aber sonst nichts.
Während des Strickens darf mein Knäuel sich freien Auslauf gönnen – es sei denn, ich stricke in der Öffentlichkeit, dann befindet es sich in einer Tüte (meist Plastik).
November 8, 2006 - י"ז חשון תשס"ז
Posted by Jinx under
SwapsNo Comments
Die Knit n’ Sip - Aktion ist für mich vorbei, ich habe gewichtelt, wurde bewichtelt und beides erfolgreich. Ich kann also mehr als zufrieden sein.
Ich hatte gezögert, mich überhaupt zu einem Swap anzumelden, weil ich die Querelen um die Wollfeeaktion 4 im Web mitbekommen hatte und das wenig attraktiv fand. Knit n’ Sip hat mich meine Meinung ändern lassen, weil da die Aktion zeitlich und vom Umfang her begrenzt war. Die Vorgaben waren klar: 200 g Tee, Dose, Nascherei, Wolle. Fragebogen anbei, Adresse folgt.
Die Wollfee-Aktion war mir wie eine gigantische Materialschlacht erschienen, die einfach unangemessen wirkte. Natürlich bleibt es jedem überlassen, wie großzügig er sein kann oder will. Aber ich hatte das Gefühl, dass es oft übertrieben wurde.
Bei Knit n’ Sip lief es besser, auch wenn manche mehr ins Päckchen legten als gefordert. Ich auch, da will ich mich gar nicht ausnehmen.
Nun gibt es auch hier Querelen, und die finde ich unnötig.
Als ich mich zu der Aktion anmeldete, habe ich mich darauf konzentriert, meinem Bewichtelungsopfer eine gute Tee-Fee zu sein und meine Fee mal machen zu lassen, was immer sie machen will – oder nicht. Ich habe den Blog ausspioniert, eine ausführliche e-mail-Korrespondenz begonnen (und dabei einen interessanten und sympathischen Menschen kennengelernt) und mir überlegt, was ihr gefallen könnte. Der Tee, Assam, war nicht so die Kunst, das lässt sich auftreiben, die Wolle fand ich schwieriger. Dass ich mit einer Beigabe, dem Rumkandis, danebenlag, ist halt Pech, aber sie wird es anderweitig verwursten können. Ich finde es jedenfalls völlig in Ordnung, dass sie gesagt hat, dass es nicht so ihr Geschmack ist, die anderen Sachen kamen dafür gut an. Wichtig ist doch, dass sie er- und anerkannt hat, dass ich mir Mühe gegeben habe. Es liegt nämlich in der Natur der Sache, dass man nicht immer alles zu 100% trifft, wenn man einen fremden Menschen bewichtelt. Es ist nur die Frage, was man daraus macht.
Ich hatte auch mit meiner lieben Tee-Fee großes Glück, man sieht den Gaben an, wieviel Mühe sie sich gegeben hat. Sie hat meinen Geschmack getroffen, und selbst wenn das nicht der Fall gewesen wäre, müsste ich anerkennen, dass sie sich viele Gedanken gemacht hat. Und das ist, was zählt.
Mal im Ernst: hier starteten 100 StrickerInnen und damit 100 Individuen. Eine hat mehr Geld, die andere muss vielleicht mit sehr wenig auskommen und kann auch nur wenig für eine solche Aktion abzweigen. Die eine ist vielleicht sehr einfühlsam und liest aus Blogeinträgen und Fragebögen Dinge heraus, die der nächsten verschlossen bleiben, die vielleicht von ihrem Leben momentan so eingenommen ist, dass sie sich nicht so auf die Aktion konzentrieren kann wie sie es gewollt hätte. Wir sprechen hier von einem geforderten Materialwert von 20 Euro +. Ich mache doch bei einer solchen Aktion nicht mit, um ein Päckchen abzugreifen! Den Inhalt kann ich mir auch selbst kaufen (Liebe Anja, Deine schönen handgenähten Sachen natürlich nicht, die nehmen wir mal aus). Wenn’s nicht so mein Geschmack gewesen wäre, nebbich, dann kaufe ich mir halt was, das mir besser gefällt und mache keine Staatsaktion daraus. Es geht doch eher darum, Menschen kennenzulernen, diese einzuschätzen und ihnen etwas auszusuchen. Es ist ein Spiel. Wer nun wirklich an jemand gerät, der irgendwas in ein Päckchen stopft und losschickt (was mir bei dieser Aktion nicht begegnet ist) oder gar nichts tut, hat halt die Partie verloren. Und? Man kann trotzdem Spaß an der Aktion haben, alleine schon beim Aussuchen der Geschenke für sein Bewichtelungsopfer. Ist es wirklich nötig, sich öffentlich über seine Geschenke zu beschweren, wenn sie einem nicht so gefallen? Ist es nicht möglich, das Ganze einfach abzuhaken?
Ich weiß noch nicht, ob ich jemals wieder an einer solchen Aktion teilnehmen werde. Ich weiß jedoch genau, dass ich nicht an einem Swap teilnehmen werde, der von den Ausmaßen her knit n’ sip übersteigt.
November 8, 2006 - י"ז חשון תשס"ז
Titel: Hip Knit Hats – 40 fabulous designs
Autor: Cathy Carron
Verlag: Lark Books
Passend zur immer kälter werdenden Jahreszeit stelle ich heute ein Buch über Mützen vor, das mir besonders positiv aufgefallen ist. Mützen sind ja ein schwieriges Thema, da man oft Mühe hat, eine zu finden, die einem steht. Sie haben den Vorteil, meist nicht zu schwierig zu stricken zu sein, nicht viel Material zu brauchen und schnell zu gehen.
Hip Knit Hats ist das beste Mützenbuch, das ich kenne. Und das aus mehreren Gründen.
In diesem Buch finden sich – wie der Titel sagt – 40 Modelle, die teilweise leicht voneinander abgewandelt sind. Gestrickt werden sie aus dicker Wolle, es sind also richtige Wintermützen. Sie werden sämtlich in Runden gestrickt, was für absolute Anfänger herausfordernd sein kann. Dennoch sind die meisten Mützen in diesem Buch einfach zu stricken.
Neben einer Einleitung, die u.a. die Themen Konzeption und Konstruktion, in-Runden-stricken, Filzen und Verzierung behandelt, gibt es auch Empfehlungen, welcher Mützentyp zu welcher Gesichtsform passt. Dies kann eine wertvolle Entscheidungshilfe sein für alle, die bei der Frage, welche Mütze ihnen überhaupt steht, im Wald stehen.
Die Mützen selbst werden in folgende Bereiche unterteilt: Kappen, eher klassiche Formen, Baskenmützen, witzige Modelle und Gefilztes. Hierbei fällt besonders der Variantenreichtum auf: durch die Veränderung kleiner Details entsteht ein völlig anders aussehendes Modell. Die Abteilung “Witziges” enthält vor allem auch Tragbares, wodurch sich dieses Buch wohltuend von anderen abhebt: das Spektrum reicht zwar von klassisch bis ausgefallen, aber alles ist auch tragbar und gut in eine bestehende Garderobe einzubeziehen (es stellt sich also nicht die Frage, zu welchem Outfit man, zum Teufel, die blaue Narrenkappe anziehen soll…).
Positiv fallen auch die Anleitungen auf: sie sind sehr klar formuliert und funktionieren gut, was das Buch auch für Anfänger geeignet macht. Obwohl die meisten Modelle für Frauen designt sind, finden sich auch wirklich schöne Exemplare für Männer (sogar mein mützenmuffeliger Freund wurde fündig und ist von seiner Mütze einfach begeistert!).
Ein ganzes Kapitel ist für gefilzte Kappen reserviert. Das macht Lust, diese Technik auszuprobieren, da die dort gezeigten Exemplare ausgesprochen attraktiv sind.
Es ist ein rundum gelungenes Buch, das auch Mützenmuffel bekehren kann, wenn es draußen kalt genug ist.
Modelle aus diesem Buch:
Skye
Skye II
Valery
Title: Hip Knit Hats – 40 fabulous designs
Author: Cathy Carron
Publisher: Lark Books
Since it’s getting cold outside, it is time to introduce a book about knitted hats and caps. Knitting them has many advantages: for the most part, they are quite easy to do, you don’t need much yarn and they are knitted quickly.
Among all hats-and-caps-books, this is my absolute favourite, the best book I know.
The introduction contains some basics regarding knitting in rounds, hat construction, felting, embellishment and – maybe the most important point – recommendations which hat to choose for a face type. The latter can be extremely helpful if you do not know which hat type looks good with your physiognomy.
In this book 40 hats and caps are introduced to the interested knitter. You have five basic types with some variations. But changing details results in dramatic effects – none is really like the other. The basic types are: caps, buckets and boxes, berets and tams, witty knits and faboulous felted. Don’t panic too much about the witty part: the patterns are highly wearable! And this makes the difference to many other books about hats: you will never have to ask yourself which outfit makes a good match to the fucking blue jester cap you knitted (probably during a period of mental derangement …). Whatever your style is, in this book you will find a hat that suits it well, without looking dull.
The instructions are clear and well written, even a beginner will manage to knit his or her perfect hat (don’t be too afraid of knitting in rounds, it’s really easy!). Although most hats are designed for women, there are some really nice patterns for men as well (even my companion, a real hat-fiend, found one he really likes!). The last chapter is dedicated exclusively to felted hats. They look very attractive (what means, felting really makes sense here…) and make the reader curious trying out this technique for herself.
It is a highly felicitous book which can be recommended without any constraint.
Knitted from this book:
Skye
Skye II
Valery
November 7, 2006 - ט"ז חשון תשס"ז
Männer und Mützen sind eigentlich inkompatibel. Die meisten Männer mögen keine Mützen und tragen daher auch keine. Meiner auch nicht, nicht mal für ganz viel Geld.
Umso erstaunter war ich, als mein Lebensgefährte mich vor ein paar Tagen bat, ihm eine Mütze (!) zu stricken (!!!), da er kalte Ohren hätte. Ich ließ meinen misslungenen Clapotis also liegen und wählte mit ihm gemeinsam ein Modell aus. Das war alles andere als einfach, da die meisten Mützen für ihn völlig indiskutabel waren. Ich empfahl ihm schließlich eines, das er auch akzeptierte (wobei er sich nie vorstellen kann, wie er damit aussieht, bis er es anzieht).
Die Mütze wurde bereits am Freitag fertig. Er setzte sie auf und erklärte, dass sie genau das sei, was er wolle. Hier also ein Foto des fertigen Produkts. Da mein Freund keine Lust hat, für einen Strickblog zu posieren, musste ich einen Kopfdummy anfertigen, was so lala aussieht und die Proportionen nicht wiedergibt. Aber wie auch immer, hier ist sie.
Modell: “Skye”, aus dem Buch Hip Knit Hats von Cathy Carron
Material: Lana Grossa Pashmina, doppelfädig gestrickt. Farben: Dunkelgrau, Hellgrau
Ich werde mir auch so eine stricken, allerdings mit etwas anderen Farben. Und meine Mutter hat auch eine bestellt, allerdings ein anderes Modell.
Mein Clapotis ist fast fertig, ich habe ihn nochmal gestrickt.
Men and hats/caps are somewhat incompatible to each other. Most men feel a deep aversion against anything on their heads and therefore simply refuse to wear them. My companion is no exception, even if I was paying him for wearing one. Therefore it was a big surprise, when he asked me last week to knit (!!!) him something to keep his head and ears warm (it became pretty cold last week). So I put the failed calpotis down and made him some suggestions regarding the shape and type for his knitted-hat-to-be. This was not easy at all since he rejected most of the hats, caps and hoods which are available on the web or in the books I have at home. After all I suggested “skye” to him and he agreed (well, he can’t imagine how something will look just after a photo, he has to see the finished product on his head…)
I finished it within one day. He put it on and said that it was exactly what he always wanted. Since he did not want to pose for a photo, I had to make somewhat like a dummy. It is not perfect and does not show the shape properly, but it will do.
It is “Skye from the book Hip Knit Hats by Cathy Carron. I knitted it with Lana Grossa Pashmina. The colours are slate and bright grey.
I like it myself, therefore I will knit one for me, too. And my mother ordered one as well, but a different pattern…
AND I am almost done with the second version of the Clapotis scarf.
November 3, 2006 - י"ב חשון תשס"ז
Er ist wirklich wunderschön und wuchs sehr schnell. Aber jetzt habe ich einen Fehler entdeckt: ich muss beim Einstechen die falsche Masche erwischt haben, denn meine Fallmasche fällt nicht über einen bestimmten Punkt hinaus. Es ist ein kleiner Fehler, und er ist am Rand, aber er wird mich stören, ich weiß es. Daher werde ich den Clapotis wohl aufribbeln müssen… aber nicht heute. Shit happens (but why does this shit happen to me???)
Ich will ohnehin zuerst die Mütze für meinen Freund stricken. Die Garnprinzessin
schrieb neulich was über Luxus-Stricknadeln, mit denen man 99-Cent-Acrylgarn verstrickt. Ich komme mir gerade genau so vor, nur umgekehrt: ich verstricke ein Kaschmir-Merinogarn mit Discoglitter-Plastiknadeln…
It is really beautiful, fiery red and it grew quickly. But now I discovered a fault, not a big one, but it will disturb me a lot, I know this. Therefore I’ m afraid I will have to rip the Clapotis… but not today. Shit happens (but why does this shit happen to me???)
Anyway, I wanted to knit the hat for my companion first. Garnprinzessin wrote some days ago about luxury knitting needles, and that it would be truly decadent to knit something in cheap acrylic yarn with them. At the moment I feel pretty much like that: the hat will be made of cashmere-merino, and I’m using glittering plastic needles…
November 2, 2006 - י"א חשון תשס"ז
Ich war mir ja uneins, in welcher Reihenfolge ich meine kommenden Projekte abarbeiten solle. Die Entscheidung wurde mir jedoch abgenommen: mein Liebster bestellte gestern eine Mütze, da er bei der momentanen Kälte frierende Ohren hat. Ich bin ganz gerührt, dass er eine handgestrickte will und sich nicht einfach irgendwas kauft. Jetzt ist das nicht so einfach, da Männer ja etwas eigen sind, was Kopfbedeckungen angeht. Ich habe also etwas Recherche betrieben und ihm einige Vorschläge gemacht (ich habe eine anständige Auswahl an Strickbüchern im Haus). Die Entscheidung fiel letztendlich auf das Modell “Skye” aus dem Buch Hip Knit Hats von Cathy Carron. Und weil mir die so gut gefällt, werde ich mir auch eine machen.
I was uncerting regarding my upcoming knitting projects: whichone should I start within the next time? My companion brought about this decision: He asked me to knit him a hat, because it is fucking cold outside, so cold that his ears hurt when he goes to the office. I am affected very much that he wants me to knit one instead of buying any at a shop. But it is not so easy, since men are a bit peculiar about what to wear and what not. So I had to to some research regarding types and patterns. After all I made a few suggestions (I have a nice library of knitting books). After all he decided for the hat “Skye” from the book Hip Knit Hats by Cathy Carron. I like it so much that I will knit one for myself, too.
Update auf die Schnelle: Ich bin natürlich sofort zum Wollladen meines Vertrauens geeilt, um für meinen Kaltohrmann entsprechendes Garn zu besorgen. Das ist insofern nicht einfach, da das Farbspektrum eingeschränkt ist (schwarz, schwarz, grau oder grau…) und er die meisten Wollgarne nicht gut verträgt. Ich habe jetzt Pashmina von Lana Grossa erstanden (Kaschmir/Merino) und hoffe, dass er damit gut zurecht kommt.
A quick update: Of course I hurried to my favourite LYS to purchase some yarn for my cold-ears-man. This is not so easy since the range of colours possible is rather limited (black and grey). Besides that, his skin is rather sensitive and he doesn’t like the feeling of the most woll-based yarns. I bought some balls of Pashmina (lana grossa, Cashmere and Merino) and hope he will get along with this well.
November 1, 2006 - י' חשון תשס"ז
Da ich nun mit Schirmhaspel und Wollwickler ausgestattet bin, habe ich einen Teil meiner Strangwolle in Knäule umgewandelt. Ich bin begeistert! Auf dem Bild sieht man rote Lammwolle (dazu gleich mehr), graue Kauni (für mein nächstes Pulloverprojekt) und zwei Sorten Uru. Niemals hätte ich es geschafft, diese Wolle per Hand zu wickeln! Vielen Dank an alle, die mir diesen Tipp gegeben haben!
Since I am well equipped now with a skein holder and a yarn winder, I decided to try this out. I transformed some of the skeins into balls and it worked just great. The picture shows some red lambswool (see below), some balls of Kauni (which I will use for the next sweater project and some balls of Uru. I would never be able to do this by hand! Thanks a lot to all my readers who gave me this hint!
November 1, 2006 - י' חשון תשס"ז
Posted by Jinx under
Accessoires1 Comment
Dies will ein Clapotis werden, wenn es groß ist. Noch sieht man nicht viel. Ich kann aber freudig vermelden, dass die Strickblockade überwunden ist: Nachdem ich gestern die rote Lammwolle gewickelt habe, entschloss ich mich spontan, mit dem Clapotis anzufangen und es läuft großartig, ich werde wohl bald fertig sein.
This wants to become a Clapotis later. Unfortunately there is not much to see at the moment. But I am very happy to announce that I successfully came over my knitting logjam: after winding the red lambswool yesterday, I decided off the top of my head to start with a Clapotis scarf. It just runs smoothly and I think I will finish it soon.
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