October 1, 2006 - ט' תשרי תשס"ז


Jaja, ich habe gesagt, ich würde auf gar keinen Fall zum Sonderverkauf der Hamburger Wollfabrik gehen, da ich mehr als genug Wolle für die nächsten Projekte im Hause hätte. Nach dem Motto “was kümmert mich mein Geschwätz von gestern” bin ich natürlich heute hingefahren und mit zwei dicken Tüten zurückgekommen. Meine Ausbeute besteht aus 1,5 kg reiner Schurwolle in Grau (für den nächsten Guernsey u.a.), 500 g Wolle mit Microfaser und Kamelhaar, auch grau (für den Weihnachtsschal meiner Mutter), 1 kg dünnes Chenillegarn in Schwarz (auch für den Schal meiner Mutter und für diverse kleinere Sachen) und viel bunter Sockenwolle für meine Handschuhideen. Ich verzichte mal darauf, meine Niederlage auch noch durch ein Foto zu dokumentieren.

Yes, I know, I’ve said I would not got to the special sale at the Hamburger Wollfabrik, since I have enough in my stash for upcoming projects. But who cares about any blabber I articulated weeks (o. k., days) ago? Of course I went there today and returned with two large bags full of yarn.
Today’s prey contains: 1,5 kg of new wool (for the next guernsey et. al.), 500 g of a blend of new wool, microfibre and camel hair (for my mother’s scarf, a christmas present), both in grey, 1 kg of black, thin chenille (for mother’s scarf as well et. al.) and skeins galore of sock wool in different colours (for the mittens I want to knit). I abandoned the idea of taking a picture of it, since I do not feel the need to document the defeat I suffered.

Was Sibylle über ihre momentane Unzufriedenheit schrieb, trifft auch auf mich zu: der Guernsey ist fertig, ich bin sehr zufrieden und fühle eine gigantische, stricktechnische Leere in mir. Ich will noch ein paar UFOs und WIPs fertigmachen, bevor ich das nächste Projekt beginne (da wäre noch der Raspy, den ich im August begann und der mich anstarrt. Ich bin überzeugt, dass er demnächst anfängt zu sprechen…). Als größere Projekte geplant sind ein Clapotis und ein grauer Rippenpullover, danach ein Aran aus Rowan Felted Tweed. Auch der Weihnachtsschal meiner Mutter steht auf der Matte (im übertragenden Sinn natürlich), aber irgendwie befriedigt mich das nicht wirklich und ich bin unentschieden. Was tun?

Sibylle wrote about her current discontent regarding her knitting stuff. That is exactly how I feel in the moment: The famous Cornish guernsey which absorbed me for weeks is done, I am very happy with it, and that’s it. I feel a huge vacuousness regarding the knitting affair. Before starting the next project, I rather wanted to finish some UFOs and WIPs (the raspy sweater I started in August is staring at me, and I am sure it will start talking to me soon…). The next bigger projects I planned are a Clapotis scarf and a ribbed grey sweater. After this I want to do an aran sweater with Rowan Felted Tweed. And there is still my mother’s scarf to come. Thinking of this I feel a bit dissatisfied and uncertain what to do. Any suggestions?

Zu guter Letzt: das Wollschaf 44/2006
Passenderweise fällt Halloween diese Woche auf einen Dienstag, deshalb fand ich diese Frage passend:
Nachdem man ja immer mehr Bilder von Dingen wie gestrickten Darmtrakten, Gehirnen usw. sehen kann: Was war das absurdeste, seltsamste, was Du jemals gestrickt hast? Oder ist mal “unfreiwillig” ein seltsames Ergebnis entstanden?

Ich habe nie Ziergegenstände im weiteren Sinne gestrickt, daher kann ich auch nicht mit Gehirnen, Gedärmen oder Penissen dienen. Seltsam war der erste Pullover, den ich nach meiner 20-jährigen wollelosen Zeit strickte. Das ist so ein … Ding. Er sieht aus wie eine Mischung aus Höhlenmenschenklamotte und fremdem Wesen aus der Tiefe. Er wurde nie richtig fertig, denn ich habe die Fäden bis heute nicht vernäht. Ich bin uneins, was ich damit machen soll und schwanke zwischen auftrennen und nochmal mit zeitlichem Abstand kritisch betrachten…

Lieber Freund,

es war schön mit Dir. Nicht immer einfach, aber schön. Unsere Zusammenarbeit war von einigen Tiefen geprägt (wer es wissen will: oben in die Suchmaske “Guernsey” eingeben, dann offenbart sich das Elend). Jetzt bist Du fertig und alle Schwierigkeiten sind vergessen. Es gab auch viele echte Highlights, ich habe viel von Dir gelernt:

  • ich musste lernen, den Pullover selbst zu berechnen. Das öffnete mir ein Fenster zum eigenständigen Entwerfen, was ich mit mehr Erfahrung sicherlich in Angriff nehmen werde
  • ich lernte, dass man auch mit Nadelstärke 3 Pullover stricken kann, ohne den Rest seines Lebens damit verbringen zu müssen
  • ich entdeckete Schönheit und einmalige Passform traditioneller Kleidungsstücke
  • ich erkannte, dass Stricken in Runden ganz einfach ist.
  • ich entdeckte die perfekte Methode für perfekte Schulternähte, ohne nähen zu müssen (was ich wirklich hasse)
  • ich habe einen Pullover, der auch eine wunderschöne Erinnerung an meinen großartigen Cornwall-Urlaub ist und durch dessen Tragen ich meine Verbundenheit mit diesem Landstrich ausdrücken kann ;)
  • ich habe einen Pullover, den ich einfach schön finde
  • ich erkannte den Sinn von Maschenproben (naja, zumindest für Pullover etc.)

Nach sechs Wochen intensiver Zusammenarbeit endet diese Zeit nun, und unsere Beziehung tritt in eine neue Phase ein: Ich werde Dich tragen und mich bezähmen müssen, dies nicht täglich zu tun.
Übrigens: ich verabschiede mich in gewisser Weise von Dir, da ich mit dem Stricken fertig bin, aber ich verabschiede mich nicht von Guernseys, ob cornisch oder nicht: mein Lebensgefährte hat nämlich auch einen bestellt. ;)

Leider ist die Wolle zwar schön, aber nicht sonderlich fotogen, das Muster kommt im Original wesentlich ausdrucksvoller herüber.

Ach ja, der langweilige, technische Kram:

Muster: Looe, Eddystone
Wolle: Rowan Scottish Tweed, 4-ply, Farbe: Winter Navy
Nadelstärke: 3 mm
Garnverbrauch: 581 g
Zeit: ca. 6 Wochen
Quelle: Beth Brown-Reinsel: Knitting Ganseys (für die Konzeption)
Mary Wright: Cornish Guernseys and Knit-Frocks (für das Muster)

Dear friend,

We had a great time togehter, it was not always that easy, but it was great (if anyone is interested in the ups and downs of our relationship, just enter the word “guernsey” in the search mask above). But now we’re done and all difficulties are forgotten. And there were many highlights as well, you taught me a lot:

  • I had to learn to do all the calculations necessary for composing a traditional guernsey (gansey, knit-frock…), which I had never done before. As a beginner, I always stuck to the instructions.
  • I found out that it is possible to knit an entire sweater with thin needles (3 mm) within reasonable time.
  • I discovered the beauty and correct fit of this traditional garment
  • knitting in rounds is easy, really!
  • I aquainted myself to the method of knitting shoulders together, without sewing (what I really dislike!)
  • the sweater reminds me of the gorgeous holiday I spent in Cornwall this summer. Wearing it expresses my solidarity with this unique country.
  • I have a sweater which I really like
  • there definately IS a deeper sense in doing the swatch properly (well, I will adopt this at least for sweaters, cardigans…)

After six weeks of intense cooperation, our relationship enters a new phase: I will wear you, and I’ ll have to restrain myself not to do this each and every day. Let’s have a great time together!
Of course, this is a sort of goodbye, but I won’t say goodbye to knitting ganseys: my companion wants one for himself… (yes, my dear, next year)

Unfortunately it is very difficult to take a picture of the pattern, it is more expressive in kind.

Yours sincerely,
Jinx

And now follows the dull, rather technical stuff:

pattern: Looe, Eddystone
Yarn: Rowan Scottish Tweed, 4-ply. Colour: Winter Navy
needles: 3 mm
weight: 581 g
time: appr. 6 weeks
instructions:
Mary Wright: Cornish guernseys and knit-frocks (for the pattern)
Beth Brown-Reinsel: Knitting Ganseys (for the construction and design of a traditional guernsey)

Heute konnte ich es endlich in den Händen halten, nach einigen Wirrungen innerhalb des Hauses: mein Knit n’ Sip-Paket.

Ich bin total überwältigt, so schöne Sachen habe ich bekommen! Meine Tee-Fee, Anja, hat sich wirklich selbst übertroffen!
Und das ist im Paket drin:

4 (!!!) Sorten Schwarztee (Margaret’s Hope, Darjeeling; Mim Herbstgarten Auslese, Darjeeling; Orangenblüten Oolong; Tippy Golden Darjeeling Earl Grey). Damit wurde mein Teegeschmack genau getroffen. Außerdem gibt es noch eine wunderschöne Dose zum Beschriften, Chocolate Chip Shortbread, Orangenlikör-Kandis (schleck!), zum Anlass passende Servietten, ein Grüntee-Lemongrass-Duschgel, zwei Knäuel Sockenwolle in sehr schönen Farben, ein Scherenfinder und ein süßes Strickpüppchen, die letzteren selbstgemacht. Und natürlich eine schöne Karte mit dem “outing”.

Liebe Anja, ich bin begeistert! Du hast es wirklich voll getroffen, herzlichen Dank!

Mein besonderer Dank gilt auch den beiden Organisatorinnen, es hat wirklich prima geklappt, ebenso nochmal einen herzlichen Gruß an meine Fee Anja und mein Bewichtelungsopfer Sibylle!

Nicht zu glauben, aber wahr: Dieses Wochenende wird er fertig, der cornische Guernsey (Gansey, Knit-Frock, wie auch immer). Ich kann es kaum glauben, dass dieses gigantische Teil mal ein Ende hat und langweile meine LeserInnen und mich daher mit einem Foto des traditionellen Unterarmzwickels, der für Nichtfischer zwar nicht unbedingt Sinn macht, aber traditionell zum Guernsey gehört.
Als ich das Loch in den Ärmel brannte, legte ich das Gelübde ab, kein anderes Projekt anzufassen, bis der Guernsey nicht fertig wäre. Und das hat sich gelohnt. :)

It’ s hard to believe, but it’s true: I will finish the Cornish Guernsey (Gansey, Knit-Frock, whatever) this weekend! I am highly amazed that this huge project will come to an end after all. Therefore I bore my readers and myself to death with a picture of the underarm gusset. This is not really necessary for non-fishermen like us, but it’s a traditional part of a guernsey (gansey, knit-frock…)
When I burned the sleeve of my sweater, I took the vow not to touch any other knitting project until the guernsey will be finished. And this is rather rewarding, I think. ;)

Ich habe ein Problem: Wenn ich für mich stricke, ist alles wunderbar. Ich bin ja noch nicht so lange dabei, aber ich liebe die Herausforderung und stricke auch Modelle, die eher als “schwierig” gelten. Furchtlos arbeite ich mich durch englische Anleitungen und komplizierte Verkreuzungen, ich berechne und tue alles, was ich tun muss, um einem Strickstück zum Erfolg zu verhelfen. Nur: wenn ich für andere stricken soll, dann klappt das nicht so richtig. Bei meinem Lebensgefährten geht das noch, da wir jeden Tag zusammen sind und er irgendwie – obwohl absoluter Strickabstinenzler – Teil des Prozesses ist, aber jetzt hat sich meine Mutter einen schönen Schlal zu Weihnachten gewünscht. Ich habe das Modell schon ausgesucht, aber irgendwie schiebe ich den Anfang vor mir her: Wird ihr das auch wirklich gefallen? Bekomme ich das auch hin? Packe ich das Muster? Ich werde da von einem Perfektionismus gehemmt, den ich normalerweise einfach integrieren kann. Wahrscheinlich stricke ich den Schal auf den allerletzten Drücker und er wird nicht fertig…

I have a problem: knitting for myself is enjoyable and everything works smoothly. I don’t knit for a long tíme, but I love challenges, therefore I love knitting difficult patterns. I am absolutely fearless dealing with english instructions and I do everything I have to do for achieving success.
But: knitting for others is a pain in the neck for me. It just doesn’t work as it’s supposed to do.
Knitting for my companion is not that much of a problem because we stick together each and every day. Although he doesn’t knit and doesn’t have the slightes idea about it, he is somehow part of the process. But now my mother asked me to knit a nice, soft and warm scarf for her. I already chose a pattern, but I am putting this off at the moment: Will she really like it? Will I be able to do it? Will I understand and execute the pattern properly? I am somewhat inhibited by my own perfectionism, which I can easily assimilate in my daily knitting for myself. Probably I will knit my mother’s scarf at the very last moment…

MEINE SCHIRMHASPEL IST DA! MEINE SCHIRMHASPEL IST ENDLICH DA!
Ganz aus Holz, von Woll-Knoll.
Jetzt muss nur noch der Wollwickler kommen, dann gehören die Wirrnisse der Wollwelt für mich endgültig der Vergangenheit an.


THE SKEIN HOLDER I ORDERED FINALLY ARRIVED!!!
Made of wood, from Woll-Knoll.
Now I’ m still waiting for the wool winder. When this will be arrived, the yarn-muddle will only be a steadily vanishing memory!

Ich habe mir etwas überlegt: ich bin ein Buchfreak und liebe schöne Strickbücher. Daher werde ich in meinem Blog in loser Folge Strickbücher vorstellen und versuchen, zu erklären, warum ich sie mag oder nicht so gut finde. Den Anfang macht ein Buch über Schals

Autor: Pam Allen
Titel: Scarf Style
Verlag: Interweave Press

Als Fan ausgefallener Accessoires habe ich mir das Buch bestellt, ohne es vorher angesehen zu haben, und ich bin begeistert. Über 30 Modelle namhafter Strickdesigner sind in diesem Buch versammelt. Der Schwerpunkt liegt auf rechteckigen Schals eher kompakter Machart. Es sind einfach zu arbeitende Modelle dabei, aber auch sehr aufwändige. Egal ob man einen traditionellen Schal stricken möchte oder einen extravagant-ausgefallenen, hier findet man die entsprechenden Modelle oder Anregungen. Letztere kann man im Schlußkapitel, das sich exklusiv dem Design widmet, vertiefen und so auch seinen ganz eigenen, unverwechselbaren Schal entwerfen.
Der Untertitel “… 31 inspirational styles to knit and crochet” ist übrigens ein wenig irreführend, denn die Anzahl der Häkelschals ist sehr klein. Genausowenig wie die Lacestrick- und Häkelfans werden die Dreiecktuch-Liebhaber auf ihre Kosten kommen, da die meisten Schals eben rechteckig sind.

Mich begeistert dieses Buch, weil die Schals so unendlich vielfältig sind: rechteckig, dreieckig, capeartig, vielfarbig, mit Strukturmustern, romantisch, geometrisch, puristisch, kurz, lang,
klassisch, ausgefallen – alles da. Ich werde mir mit Sicherheit mehr als einen Schal aus diesem Buch stricken und habe auch schon Ideen für Geschenke. Natürlich gefällt mir längst nicht jedes Modell – aber doch sehr viele.

Muster aus diesem Buch:
Interlocking Balloons
Stripes and Bobbles
Braided Mischief

I am a dedicated reader and a dedicated knitter, and therefore I have quite a lot of books about knitting techniques, patterns a. s. o. Therefore I decided to introduce a book then and when. I will try to explain why I like (or dislike) the book and whether I think it’s worth buying.
My starter is a book about scarves.

Author: Pam Allen
Title: Scarf Style
Publisher: Interweave Press

I love accessoires. When I started knitting again, after a 20-year-break, I planned to knit a lot of accessoires. Therefore I ordered the book “scarf style” when I read about it in the web without ever having the opportunity to take a closer look at it. I was not disappointed: more than 30 patterns from well-known designers (Pam Allen, Debbie Bliss, Teva Durham, Nancy Bush, Nicky Epstein…) make an impressive collection of contemporary scarf design.
The main focus is laid on the rectangular scarf. There are classic and avantgarde patterns, colourful or textured ones, scarfs which are easy to do or very elaborated. You can find the scarf which is the perfect amend to your personal style or get plenty of inspriation to design your unique, distinctive scarf. For designers the author added a chapter with hints and tricks how do design the perfect pattern.
The subtitle “… 31 inspirational styles to knit and crochet” is a bit misleading, since there only very few patterns for crocheters are included. So crocheters will probably be displeased. The same will happen to lace-knitters and triangular-shawl-lovers: this book is dedicated mainly to the winter-type, rectangular scarf. Anyway, capelets and triangular scarves are included as well.
I love this book because of the variety of patterns: Aran, Fair Isle, modular, sportive, elegant, plain, sophisticated, romantic, puristical, fancy and classical. I will do more than one of these scarves, and some more which I will give away to family and friends. For me, this book is definately worth the money.

Patterns I knit from this book:
Interlocking Balloons
Stripes and Bobbles
Braided Mischief

Welche Nadeln und Hilfsmittel braucht man unbedingt zum Stricken/Häkeln …? Was ist überflüssig?

Was man WIRKLICH braucht, dürfte recht übersichtlich sein. Da ich nicht so der “durch Leiden zum Licht”-Typ bin, mag ich es komfortabel. Daher setze ich Hilfsmittel gerne ein, wenn sie mir die Arbeit erleichtern.

Aaalso: ich brauche

  • Nadeln in unterschiedlichen Stärken, da ich von dünner bis dicker Wolle alles verstricke.
  • Reihenzähler
  • Häkelnadel (zum Aufnehmen von Maschen)
  • Maschenmarkierer
  • Maschenraffer
  • Schere
  • Nadeln (zum Vernähen der Fäden)
  • Wollwickler
  • Schirmhaspel (da ich zunehmend Wolle in Strängen kaufe, bin ich – die ich das erste Wirrwarr immer noch nicht auflösen konnte – sehr wohl der Meinung, das zu brauchen)

Natürlich kam der Tee, den ich in der Schweiz für mein Bewichtelungsopfer bestellt habe, nicht rechtzeitig an. Ich habe bis gestern gewartet und bin dann losgezogen, um einen adäquaten Ersatz zu besorgen und das Päckchen gestern auch noch losschicken zu können. Ebenso natürlich ist es, dass der Tee heute ankam. Na, egal. Ich hatte ja auch welchen für uns bestellt und ich trinke auch gerne Assam.
Oben seht Ihr ein Beweisfoto: ich habe es tatsächlich geschafft, alles rechtzeitig zusammenzubekommen, zu verpacken und auch noch auf den Weg zu bringen. Außerdem oute ich mich als grottigste Verpackerin des gesamten Swaps. *g*

Heute ist ein schwarzer Tag für meinen cornschen Guernsey und mich. Ich strickte am zweiten Ärmel herum, als das Telefon klingelte: meine Mutter. Ich legte den Pullover beiseite und steckte mir eine Zigarette an. Die hielt ich dann beim Gespräch so unglücklich, dass sie ein Loch in den bereits fertigen Ärmel brannte. Das Garn war an einer Stelle durch (reine Wolle hält viel aus, merkte ich da). Ich stieß einen Fluch aus, für den man mich wahrscheinlich sogar aus dem bad-ass-knitters-Webring werfen würde. Nach einem halbherzigen Versuch, das Loch zu stopfen, trennte ich den Ärmel bis zu der betroffenen Stelle auf. Es macht keinen Sinn, wochenlang mit Nadelstärke 3 an einem ambitionierten Projekt zu arbeiten und dann mit einem gestopften Loch dazusitzen. Jetzt stricke ich erst mal wieder den ersten Ärmel zuende… Naja, aus Schaden wird man klug. Ich bin nur froh, dass es reine Wolle ist und keine Kunstfaser und dass es der Ärmel war und nicht Vorder- oder Rückenteil…

Today is black monday for my Cornish guernsey and for me. I knitted the second sleeve when the phone rang with my mother on it. I put the sweater aside an lit a cigarette. While talking to her the glow touched the sweater and burned a little hole in the sleeve I already finished.
I exclaimed a curse which was so bad that probably even the bad-ass-knitters would kick me out of their webring. I tried to mend it, but this did not work really. So I decided quickly to rip approximately half of the sleeve. I think there is no sense in knitting an ambitious project which is poorly mended before it was finished really. Currently I’m re-finishing the first sleeve.
I think I learned my lesson. I am just happy that the yarn is 100% wool and not acrylic and that this happened to the sleeve and not to the body…

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